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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cyber Mobbing - Vergleichbar mit jeder Schusswaffe



CopyControlled
30.05.2010, 13:28
Hallo liebe Community,
ich empfinde das Thema Cybermobbing als etwas sehr ernstes. Es gibt viele Menschen die darunter leiden, es dennoch von der Nachwelt eher verharmlost wird.
Viele sind daran schon kaputt gegangen und wussten nicht weiter. Ein Youtube User hat über das Thema ein Video gemacht und hilft bei Fragen und Nöten den betroffenden Menschen, das verpackt mit viel Humor. Hat irgendwie etwas aufbauendes...

Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=obxdDRmh6bk

Meine Fragen an euch:
Wart ihr schonmal Opfer von Cyber Mobbing oder kennt Menschen die das waren?
Gibt es Tipps, die ihr den anderen Usern als Rat mitgeben könnt?
Wie meint ihr kann man sich am Besten dagegen wehren?

tapsilotte
30.05.2010, 15:01
Sich dagegen wehren ist ein Thema. Denn alles, worauf eingegeangen wird, gibt neue Spuren von anderer Seite. Eine einseitige Verbreitung ist schnell ruhig, wenn sich niemand darum kümmert. Wer nie damit aufhören wird, obwohl es keine Gegenreaktionen gibt, würde auch andere Wege nehmen, um präsent zu sein. Die Dorf- und Stadtgespräche der ewig Meckerer sind nicht mehr fein genug, seit es den Weg Cyber-Mobbing in den eigenen vier Wänden gibt. Es gibt keine verwertbaren Tipps gegen diesen Menschenschlag. Nur nicht darauf reagieren. So bleibt der Cyber-Mobber alleine mit sich.

Steuerfahnder
05.06.2010, 17:30
hallo tapsilotte


Es gibt keine verwertbaren Tipps gegen diesen Menschenschlag.

was das betrifft, so kann ich Dich aber "trösten". Zwar gibt es auch nach meiner Auffassung keine verwertbare Tipps gegen diesen Menschenschlag - er verschwindet ja nie - aber es gibt verwertbare Tipps,wie man diesem Menschenschlag das Handwerk legen kann, und zwar auch dann , wenn dieser Menschenschlag aus der Anonymität heraus agiert und meint dadurch "nicht zu packen" zu sein. Ein Beispiel ist der Cyberterrorist "Morgentau", der sich für unangreifbar hält. In Wirklichkeit ist er nichzt unangreifbar sodern vom Grössenwahn befallen . Vor ein paar Tagen hatte ich ihm geschrieben, dass es nicht zutrifft, dass er am längeren Hebel sitzt ( wie er mir schrieb) sondern dass er eigentlich ein ziemlich armes Würstchen ist, welches man - unter Einsatz von Kapital - leicht ausknipsen könnte, und zwar mit rechtsstaatlichen also LEGALEN Mitteln, und zwar so, dass das Opfer nicht einmal Geld dafür ausgeben muss.

Mal unterstellend, dass die meisten Leser inzwischen wissen, wie Morgentau als Cyber-Mobber illegal arbeitet, sei die Rechtsgrundlage kurz erläutert :

Es ist entgegen der Ansicht von zwei deutschen Rechtsanwälten aus Hamburg ( welche Morgentau unterstützen) LEGAL, wenn ein Cyber-Mobbing -Opfer Computersabotage-Spezialisten dafür einsetzt, dass sie Morgentau´s Forum mittels DDOS Attacken lahm legen und dabei auch die Server des türkischen Server-Betreibers schädigen, wenn der türkische Anbieter der Aufforderung der Geschädigten nicht Folge leistet Morgentau´s Straftaten durch Abschalten seines Forums zu unterbinden.

Es gibt im Prinzip 2 Möglichkeiten um untere Einsatz von Kapital Morgentau mit Hilfe von Computersabotage völlig LEGAL auszuschalten bzw. ihn gegen seinen Willen LEGAL zu ZWINGEN entweder sein strafbares Verhalten einzustellen oder sein Forum aufzugeben :

zu unterscheiden ist dabei hinsichtlich der Kosten , ob für die Straftaten Morgentau´s nur anonyme Täter verantwortlich sind - ungünstiger Fall - oder mindestens ein Täter aus Deutschland, dessen Identität bekannt ist und der über genügend Kapital verfügt um DDOS-Attacken bezahlen zu können.

Im letzteren Fall ist vom Gesetz folgender Rechtsweg zulässig und vorgesehen :

Zunächst wird dem deutschen Verantwortlichen, welcher als Mittäter für Morgentau´s Handlungen (zivilrechtlich) haftet eine Frist gesetzt, innerhalb derer er alle illegalen Inhalte im Forum Morgentau´s zu beseitigen hat.

Kommt der Deutsche dieser Aufforderung nicht nach, wird der dahin verklagt die Beseitigung notfalls durch Bestellung von ihm selbst zu bezahlender DDOS-Attacken durchzuführen sofern nicht anderweitige Möglichkeiten bestehen , welche dasselbe Ergebnis unter milderen Bedingungen erreichen.

Dies ist die aktuelle Rechtslage in Deutschland. Sie ist auch angemessen, da andernfalls der Staat durch Rechtsbrecher wie Morgentau terrorisiert werden könnte. Man stelle sich einmal vor, in Morgentau´s Forum würden zur Befriedigung der perversen Wünsche Morgentau´s nicht wie bisher ****o´s von einem (unbekannten) Herrn E.F. gezeigt sondern statt dessen würde Morgentau ein "satirisches Kunstwerk" produzieren auf welchem Aussenmister oder Kanzlerin zu sehen sind oder er würde einen Landesverrat begehen.Im Handumdrehen würden dem türkischen Anbieter entweder Polizisten auf der Matte stehen, die den Server abschalten , und wenn das nicht möglich wäre, würde die deutsche Regierung einfach tausende von Computern einsetzen um den Server zu sabotieren. Nun könnte sich Morgentau natürlich überlegen statt dessen eine seiner "gespiegelten" Versionen auf einem anderen Server anzubieten. Aber auch dieses Spiel wäre nach kurzer Zeit schnell beendet, weil das Abschaltverfahren einfach wiederholt würde. Das Terror-Problem würde früher oder später in den Nachrichten erörtert, d.h. Morgentau würde nun selbst "gestalked", nach kurzer Zeit wüsste es jeder Server-Betreiber und würde Morgentau sofort sperren, sobald er "anonym" die Dienste eines Betreibers nutzt und sein Gesichst zeigt.

Fazit : Morgentau ist in Wirklichkeit ein feiger und schwacher Mann, der seine Fähigkeiten stark überschätzt und sich zwischenzeitlich "entpuppte". Fast ein Jahr lang hielt er es durch sich unter dem "Schutz" von 2 Anwälten so zu verhalten, dass ihm strafbares Verhalten (Nötigung) nicht nachgewiesen werden konnte. Aber kaum provozierte ich ihn ein wenig, so wurde er schwach und zeigte sein wahres Gesicht und produzierte rechtswidrige Inhalte.

Er wurde daraufhin vom Geschädigten abgemahnt, d.h. aufgefordert, die rechtswidrigen Inhalte zu beseitigen, nutzte jedoch seine Anonyität aus
um das Opfer zu einer Duldung zu nötigen und gestand dies öffentlich ein, indem er die Abmahnung veröffentlichte. Damit kann jeder Staatsanwalt, welcher zufällig die Seite Morgentu´s besucht , erkennen, dass er von Amts wegen verpflichtet ist gegen Morgentau (Unbekannt) ein Verfahren wegen Nötigung ( Offizialdelikt) einzuleiten.

Im Prinzip kann man auf dieser Rechtsgrundlage jeden Internet-Cyber-Mobber "einfangen" - auch wenn er nicht genau identisch arbeitet wie Morgentau - da JEDER Internet-Cybermobber darauf angewiesen ist einen Server zu benutzten, den man bei Bedarf ganz legal lahmlegen kann.


Steuerfahnder

Steuerfahnder
06.06.2010, 10:30
hallo tapsilotte



Es gibt keine verwertbaren Tipps gegen diesen Menschenschlag.

auf die Frage der "verwertbaren Tipps" möchte ich jetzt nochmal zurückkommen.

Auch mir ist klar, dass trotz der Dringlichkeit bisher sehr wahrscheinlich nur Abwehrmethoden gegen Cybermobbing gefunden wurden, die man als ziemlich dürftig bezeichnen muss.Dennoch scheint es mir nicht völlig aussichtslos zu sein zu versuchen eine allgemeine Abwehrstrategie zu finden, die von möglichst vielen Cybermobbing-Opfern erfolgreich angewendet werden kann.

es müsste eigentlich möglich sein im Wege einer Art "Evolution" solche Mechanismen zu finden, welche "überleben", d.h. solche, gegen welche die Cyber-Mobbing-Täter sich nicht durchsetzen können.

Wie ich mir eine solche "Evolution" vorstelle, versuche ich mal zu umschreiben unter Darstellung bisher gesammelter Erfahrungen :

1.

Beispiel für "nicht überlebensfähige" Abwehrversuche :

Etliche Leser werden gemerkt haben, dass die Veröffentlichung von Klarnamen der Täter keine gute Methode ist um die Täter abzuwehren, denn die Täter drehen einfach den Spiess um und erklären die Opfer zu Tätern und veröffentlichen die Namen der Opfer. Es kommt zu gegenseitigen Beschuldigungen , wobei am Ende von Aussenstehenden nicht beurteilt werden kann wer nun wirkliuch Cybermobber ist und wer das Opfer.


Diese Situation ist m.E. letztlich immer für die Täter vorteilhaft, so dass die Konsequenz daraus zu ziehen ist in einem (anonymen) Mobbing-Diskussions-Forum keine Klarnamen zu veröffentlichen.Würde man es anders handhaben, würden sich die Cybermobber durchsetzen und es würde zugleich ihre Population anwachsen was kontraproduktiv ist aus Sicht der Opfer.

Dabei kann man sich allerdings bewusst sein, dass die Veröffentlichung der Klarnamen von tatsächlichen Tätern nicht rechtswidrig sein kann, da die Opfer ein berechtigtes Interesse vorweisen können Cybermobbing-Täter zu outen um sie dadurch berechtigterweise in ihrem rechtswidrigen Tun zu stören.

Die Veröffentlichung von Klarnamen von Cybermobbing-Tätern wäre daher in Fällen an und für sich unproblematisch, in welchen ein entsprechender vollstreckbarer Titel vorliegt, welcher ausspricht, dass es sich bei dem Inhaber des zu veröffentlichenden Klarnamens um einen Täter handelt, der sich asozial verhält, weil er als Cyber-Mobber und Schädling der Gesellschaft Straftaten begangen hat.

2.

"evolutionäre Reaktion auf diese Situation " : Ausweichmöglichkeit

Eine Ausweichmöglichkeit , d.h. eine Möglichkleit um dennoch möglichst viele Täter so bald wie möglich zu outen, besteht prinzipiell darin die bestehende Forensituation zu verändern, nämlich eine Art "Auslagerung" vorzunehmen, d.h. Auslagerungs-Foren zu gründen, auf die in bestimmten Situationen im hiesigen Forum verwiesen wird, wobei diese Auslagerungsforen hinsichtlich der Haftung durch den Forenbetreiber etwas anders konstituiert sind als das hiesige Forum :

Personen, die etwas dagegen einzuwenden haben, dass sie geoutet werden oder wurden, können sich mit dem Betreiber des Auslagerungsforums, welcher zugleich als Anonymisierer für Cybermobbing-Opfer fungiert, direkt auseinandersetzen indem sie im Konfliktfall den zulässigen Rechtsweg beschreiten. Ein Nachteil dabei ist es natürlich, dass solche Foren weit davon entfernt sind "zensurfrei" sein zu können, d.h. die freie anonyme Äusserung muss "systembedingt" in solchen (angedachten) Auslagerungsforen zwangsläufig eingeschränkt sein, weil der Betreiber natürlich in jedem Einzelfall sorgfältig prüfen muss , ob er es sich selbst zumuten kann für die Folgen eines anonym eingestellten Beitrags zu haften.Wer nicht handfeste zu veröffentlichende Belege dafür hat, dass die zu outende Person wirklich ein Cybermobber ist, wird daher mit dem Versuch scheitern Klarnamen von Opfern zu outen, denn wenn er dem vermeintlichen Täter nicht nachweisen kann, dass er wirklich ein Täter ist, dann muss man unterstellen, dass der anonyme "Gast" in Wirklichkeit selbst ein Cybermobber ist.

Der angestrebte Zweck kann aber trotz diese Beschränkung der Äusserungsfreiheit erreicht werden, da es für die Erreichung des Zwecks ja nur darauf ankommt reale Cybermobber zu outen um deren kriminelle Freiheit,die sie sich asozialer Weise genommen haben, mit Hilfe einer öffentlichen Erziehungsmassnahme einzuschränken.

Zur Zeit vesuche ich einen Betreiber zu finden, der bereit ist ein Forum zu leiten, in welchem ich anonymisiert Cyber-Mobbing-Täter outen kann einschliesslich einer Veröffentlichung der Nachweise für das strafbare Verhalten der Täter.

3.

weiteres Beispiel für "nicht überlebensfähige Abwehrversuche" :

Nach meiner Erfahrung ist es für ein Cyber-Mobbing-Opfer sehr riskant um nicht zu sagen nahezu aussichtslos, wenn es versucht sich selbst zu verteidigen gegen die Cyber-Mobber, jedenfalls dann, wenn mindestens einem Cybermobber die Identität des Opfers bekannt ist und er die Möglichkeit hat das Opfer mit dem Druckmittel "outen" um Geld zu erpressen.

4.

"evolutionäre Reaktion" : Ausweichmöglichkeit

In solchen Fällen ist dringend zu empfehlen, dass sich das Opfer konsequent nicht selbst äussert sondern dass nahezu alle öffentlich getätigten Äusserunugen durch einen Verteidiger erfolgen, dessen Identität NICHT (!) bekannt ist

Es gibt auch gelegentlich den Fall, dass ein Opfer den Tätern nicht namentlich bekannt ist, dass sie es aber trotzdem schaffen das Opfer in Schach zu halten. In solchen Fällen ist es natürlich erst recht dringend geboten dafür zu sorgen, dass das Opfer auf keinen Fall seine Identität verrät oder Merkmale von sich preisgibt, welche im Laufe der Zeit mit anderen bereits bekannt gewordenen Merkmalen so kombiniert werden können, dass im Wege einer Art "Rasterfahndung" die Identität des Opfers offenbar wird.


5.

In einem nicht ganz freiwilligen Experiment, welches sich über einen Zeitraum von nunmehr 2 Jahren erstreckt, zeigte sich , dass die unter Ziffer 4. genannte evolutionäre Reaktion im Wesentlichen funktioniert allerdings mit einem hohen Aufwand verbunden ist.

Dabei zeigte es sich, dass es "latente Cybermobber" gibt, wobei die Dunkelziffer dieser Cybermobber vermutlich hoch ist. Unter einem "latenten Cybermobber" verstehe ich dabei einen Cybermobber, der normalerweise nicht aktiv ist, aber leicht von einem bereits aktiven Cyber-Mobber "angeregt" werden kann selbst aktiv zu werden. Meiner Meinung nach dürfte die Veranlagung zum Cyber-Mobber neurologische Gründe haben,vielleicht sind irgendwelche belohnenden Hormone (Endorphine) als "Ursache" anzusehen, wobei der Cybermobber sozusagen ein Asozialer ist, der seinen Glücksgefühl-Haushalt auf Kosten der dadurch entstehenden Depressionen anderer Zeitgenossen illegal bereichert. Solche Methoden sich rechtswidrig zu bereichern sind natürlich kaum justitiabel, wobei meiner Meinung nach auch ein betrügerische Komponente eine Rolle spielt ( gekonntes Vortäuschen innerer Tatsachen mit dem Ziel sich zeitweise auch finanziell rechtswidrig zu bereichern).

6.

"evolutionäre Reaktion" : alternative Ausweichmöglichkeit

Eine andere Auwsweichmöglichkeit besteht darin statt ein Auslagerungsforum zu nutzen eine Kompromisslösung zu wählen dolgender Art um die Täter dennoch zu outen :

Statt des Klarnamens wird ein Nick gewählt ( entweder ein ganz neuer oder ein Nick, den der Inhaber des Klarnamens slbst verwendet).
Ohne rechtliche Kompliationeen ist dies aber nur in bestimmten Situationen möglich, wobei die Forenleitungen in solchen Foren wie dem hiesigen es in jedem Einzelfall überwachen müsste, ob auch ein Nick zu entferenen ist.

Ein Nick wäre nämlich dann zu entfernen ( aus den oben erklärten Gründen), wenn nahezu jeder weiss, wer mit dem Nick bezeichnet werden soll. Ein Cybermobber, welcher sich eines jedermann bekannten Nicks bedient um scheinbar die gesetzlichen Vorschriften zu beachten, vollzieht in Wirklichkeit eine Gesetztesumgehung, d.h. praktiziert die Rechtsverletzung (Verleumdung, Erpressung, Beleidigung, Nötigung ... usw.) nämlich trotzdem , wenn er einen Nick in einer Weise verwendet, die eindeutig auf den Träger eines geouteten Klarnamens verweist, da es für das Funktionieren der Rechtsverletzung nicht darauf ankommt,wie die verletzte Person mit Klarnemen heisst.

Für den Fall der Rechtsverletzungen, die an der von mir verteidigten Person ausgeführt wurden, war es so realisiert, dass diese Person, die nicht ich ist sondern eine andere Person, als "Mondfahrer" bezeichnet wurde, also mit meinem Nick, und anschliessend behauptet wurde, sie hätte neben ihren eigenen Handlungen, durch die sie eindeutig identifizierbar ist , auch meine Handlungen ausgeführt, sei folglich mit mir identisch.

In einem solchen Fall müsste also in allen Beiträgen, in denen das Verhalten dieser Person beschrieben wird, der "Name" Mondfahrer wie ein Klarname entfernt werden. Analoges gilt natürlich auch für andere Fälle, beispielsweise wenn jemand als "Blondie" bezeichnet wird usw. Anders verhält es sich hingegen bei Personen, deren Klarname niemandem bekannt ist, Beispiel "Wendor", "Morgentau", "Gorn" usw. Denn Straftäter, die sich hinter solchen Nicks als Cyberstalker verstecken, muss man im Interesse des Gemeinwohls anprangern können ,wobei es allerdings sinnvoll ist dann auch die behaupteten Taten genau zu belegen. Es ist m.E. zweckmässig dieses Prinzip vourteilslos auf ALLE anonym auftretenden Personen anzuwenden, d.h. wer z.B. glaubt, mir irgendetwas vorwerfen zu können, kann das gerne tun, soll es dann aber auch belegen und muss dann jedesmal ausdrücklich klarstellen, dass damit NICHT die Person gemeint ist, deren Klarname geoutet wurde und die von mir als "Äffchen" bezeichnet wurde. Analoges würde natürlich auch für den Fall "Blondie" gelten,natürlich nicht in solchen Fällen, in welchen die Inhaberin des Nicks selbst zugibt identisch mit der "Original-Blondie" zu sein.

Noch schwieriger wird es mit der Rücksichtnahme auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht , wenn neue Nicks kreiert werden aber dennoch durch die Art der Darstellung dem Leser suggeriert wird, dass einem namentlich bekannten Opfer vom anonymen Verfasser eines Postings Handlungen zugeordent werden sollen, die der Verfasser nicht beweisen kann. In diesem Fällen müssen die Behauptungen ebenfalls gelöscht werden.

"Fazit" :

Wie man sieht, sind offenbar keine "einfachen" Lösungen möglich.


7.

Experiment :

Im - wie gesagt nicht ganz freiwillig erfolgten - Experiment stellten sich mir die "latenten Cyber-Mobber" bzw. die "Anregung" durch die aktiven Cybermobber so dar :

a)

Ein "Initial-Cybermobber" verbreitete zunächst vor Jahren das Gerücht, dass einer bestimmten Person (Opfer) ein bestimmter Name und eine bestimmte Adresse zuzuordnen sei. Zweck dieses Aktes war es, das Opfer zu nötigen durch Outen. Das Outen wurde dem Opfer angedroht für den Fall, dass das Opfer die Veröffentlichung von Postings mit bestimmten dem Täter nicht erwünschten Inhalten ermöglichen würde. Zugleich wurde eine rechtswidrige wirtschafltiche Schädigung (zwischen den Zeilen) angedroht, so dass zunächst mindestens der Tatbestand einer Nötigung bzw. versuchten Erpressung vorgelegen haben dürfte ( dass durch eine rechtswidrige Vermögensverschiebung der Erpresser selber einen wirtschafltichen Vorteil erlangt ist nicht Voraussetzung für das Vorliegen einer Erpressung sondern es genügt die rechtswidrige wirtschaftliche Schädigung Dritter, beispielsweise des Cyber-Mobbing-Opfers)

b)

Weil der Initial-Cybermobber sehr hartnäckig seinen Standpunkt verteidigte, ich sei mit dem Cybermobber-Opfer identisch ,d.h. versuchte andere davon zu überzeugen, dass seine Behauptungen zutreffend seien, entwickelte sich die Angelegenheit so, dass sich "zufällig" zeigte, dass offensichtlich eine hohe Dunkelziffer "latenter Cybermobber" existiert.
Sichtbar wurde das an den ständigen Unterstützungen des Initial-Cybermobbers, welche er durch eine regelrechte Horde von Co-Cyberstalkern erfuhr, die ebenfalls ins Blaue hinein behaupteten, das Opfer sei mit mir identisch .

So tauchte z.B. ein "winkel" , ein "adramelech", ein "klaus mondfahrers Äffchen", ein "Cybershark" , ein "Stranger" , ein "Morgentau", ein "Gorn", ein "stoerti" , ein "troublemaker", ein "Judas", ein "Mohnfahrer" usw. im Laufe der Zeit auf, welcher der Reihe nach bzw. teilweise auch zeitgleich die aus der Luft gegriffenen falschen Behauptungen des Initial-Cybermobbers wiederholten, wobei sich JEDER dieser Cybermobber wegen der lang anhaltenden Diskussion vollkommen darüber klar war, dass diese Behauptungen rein spekulativ waren also in keiner Weise belegt werden konnten.

Im Ergebnis muss man aus den Erfahrungen mit diesem Einzelfall einen allgemeinen Schluss ziehen , dass es offenbar bei dem Menschenschlag "Cybermobber" eine Art Jagd-Instinkt geben muss, den man durch Schlüsselreizeaktivieren kann, wobei die Täter völlig undiszipliniert über das Opfer herfallen um ihren Endorphinhaushalt so zu steuern, dass sich die ganze Gruppe auf Kosten des Opfers wohlfühlt. Eine Art Cyber-Schlachtfest, welches an Kreuzigungen vor 2000 Jahren erinnert und zugleich den Verdacht begründet, dass die Veranlagung zum Cyberstalking
genetisch bedingt sein könnte ...

8.

Was mich betrifft,so habe ich bereits die entsprechenden Konsequenzen gezogen, d.h. ich versuche ein eigenes "Auslagerungsforum" ins Leben zu rufen und äussere mich im Übrigen zu "kritischen "Themen, d.h. solchen, die nicht richtig in das hiesige Forum passen in anderen Foren.
Falls die Initiierung eines Auslagerungsforums gelingt, werden diort auf alle Fälle Klarnamen von Tätern erscheinen, denen man die Taten nachweisen kann.Die Täter sollen dann ruhig mal versuchen den Rechtsweg dagegen zu beschreiten ...

Fakt ist auch, dass "Morgentau" wegen Erpressung zu verfolgen ist ( von Amts wegen). Begründen bzw. den Erpressungstatbestand darlegen werde ich allerdings nicht öffentlich sondern nur gegenüber der Staatsanwaltschaft, und zwar so, dass die STA die nötigen Beweismittel anonym zugestellt bekommt. Da nach meiner Erfahrung auch Staatsanwälte nicht immer zuverlässig und in manchen Fällen bestechlich sind, werde ich auf keinen Fall das Risiko eingehen mich gegenüber der Staatsanwaltschaft zu outen. Es ist mir das Risiko zu gross, dass sich unter den Amtsträgern einer befindet, der dem Reiz nicht widerstehen kann selbst zum Rechtsbrecher zu werden, wenn er meine Identität erährt.
Um meine Ziele auf dem Gebiet der Kryonik durchsetzen zu können muss ich immun sein können gegen Korruption jeder Art. Das geht nur, wenn ich konsequent und radikal meine Anonymität aufrecht erhalte.

Zwar bin ich in mehreren Foren gesperrt ( aus naheliegenden Gründen, denn wenn man von einem Club von Straftätern umgegeben ist, ist der Rauswurf vorprogrammiert ...), aber nicht in allen. Derzeit stehen mir 3 Foren zur Verfügung, in welchen ich alles schreiben kann,was ich will und nötig ist. Wen solche Themen ( Mondbombe, Kryonik...) interessieren, kann sich in schätzungsweise 1- 2 Wochen durch googlen informieren ( oder ich teile hier im Forum kurz mit, in welchen Foren ich tätig werde).In diesen Foren werde ich nicht als "Steuerfahnder" auftreten sondern wieder als "mondfahrer".


Für heute möchte ich es bei diesem Ergebnis belassen und zusammenfassen wie folgt :

1. Ein Cybermobbing-Opfer sollte sich nach Möglichkeit nicht selbst verteidigen sondern die Verteidigung durch Dritte vornehmen lassen.

2. Ein Cybermobbing-Opfer sollte AUF JEDEN FALL zur Polizei gehen und den Täter anzeigen, und zwar auch in Fällen, in denen es fast ausssichtslos erscheint, dass der Täter kurzfristig identifiziert werden kann.

3. Ein Cybermobbing-Opfer sollte gegen den / die Tägter strafbewehrte Unterlassungserklärungen veranlassen und bei Zuwiderhandlung klagen.


Steuerfahnder

Bsch - gesperrt
06.06.2010, 15:41
°° nur kurz: bin auch das Opfer von Cybermobbing geworden. So im nachhinein gesehen hatte es auch was Gutes, denn ich konnte sehen wer die wirklichen Freunde waren und wer die Arschlöcher waren, die die Scheiße im Internet nur allzugern glaubten.

Steuerfahnder
08.06.2010, 09:37
hallo Bsch


So im nachhinein gesehen hatte es auch was Gutes, denn ich konnte sehen wer die wirklichen Freunde waren und wer die Arschlöcher waren, die die Scheiße im Internet nur allzugern glaubten.

kann ich bestätigen, d.hg. es gibt wahrscheinlich in den meisten Fällen Mögklichkeiten aus der Not eine Tugend zu machen - zumindest partiell.

Nicht gelöst werden kann dadurch allerdings das Problem, dass es auch Zeitgenossen gibt, die nichts dafür können, dass sie die "Scheisse im Internet" glauben und gerade dadurch, DASS sie es glauben SELBST geschädigt werden. Das Problem scheint nahezu unlösbar zu sein, weil man solche Opfer nur schwer erreichen kann, d.h. nur schwer mit Argumenten überzeugen kann, da ihr Verstand durch die Manipulationen der Stalker
ohne eigenes Verschulden blockiert ist. Manche Cyberstalker haben sich darauf spezialisiert solche Opfer sehr gekonnt zu täuschen und die Denkblockade zu fixieren durch Anfüttern mit immer neuen irreführenden Informationen.

Steuerfahnder

Minna
09.06.2010, 09:55
Hallo,

mein Tipp gegen Cyber Mobbing wäre das Ende vom Internet, keine Handys und wieder die guten alten Telefonzellen und das alt bewerte Briefe schreiben. Das waren noch Zeiten! Ich bin froh, dass ich die miterleben durfte. Da gab es noch echte Freundschaften, kein fertigmachen am Arbeitsplatz und Cyber Mobbing, was ist das???
Jetzt heißt es bei den meisten: ohne Internet und Handys, dass geht gar nicht!
Ginge es schon, ging vorher auch! Nur auf den Fortschritt, Wohlstand und Geld kann und will die Mehrheit nicht verzichten, aber sich über Mißstände beklagen...
Auch wenn es nur ein Traum bleiben wird, aber die Vorstellung allein hat etwas beruhigendes.

Minna

Steuerfahnder
09.06.2010, 10:21
hallo Minna,




mein Tipp gegen Cyber Mobbing wäre das Ende vom Internet, keine Handys und wieder die guten alten Telefonzellen und das alt bewerte Briefe schreiben. Das waren noch Zeiten! Ich bin froh, dass ich die miterleben durfte. Da gab es noch echte Freundschaften, kein fertigmachen am Arbeitsplatz und Cyber Mobbing, was ist das???


ich finde das, was Du hier geschrieben hast, äusserst produktiv !

Mit diesem Tipp hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.Die eigentlichen Schuldigen sind nämlich diejenigen, welche die Bevölkerung regelrecht genötigt haben die Strukturen, die planlos und undurchdacht produziert wurden zu nutzen.
D.h. es wurde ein Zustand der fortlaufenden Zugzwänge erreicht. Wenn das nicht geändert wird, wird es irgendwann so weit sein, dass irgendwelche Knopfdrücker vom Bildschirm aus bestimmen, dass sich ohne freigeschalteten Chip kein Penner mehr etwas zu essen kaufen kann.

Letzten Endes muss der Kampf gegen Cybermobbing also darauf hinauslaufen die bestehenden Strukturen zu boykottieren und ihr Funktionieren zu stören. Je mehr Opfer es gibt, desto mehr Störer sollte es geben, die sich zusammenschliessen um im Wege der Selbsthilfe das Problem zu lösen.

Steuerfahnder