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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : gemobbt vom eigenen Ehemann



katty74
28.02.2012, 09:42
Hy, ich bin ganz neu hier.

Mein noch Ehemann hat mich 12 Jahre lang gemobbt, schikaniert und kontrolliert, meine Freiheit geraubt, weil ich so schüchtern war hat er es ausgenutzt
Wir haben 2 Kinder. Ich habe mich vor 6 Wochen endlich vom ihm getrennt.
Das ging ruckzug ohne Vorwarnung, habe mir die Kinder geschnappt und bin ausgezogen.
Ich habe sie auch noich am selben Tag noch an der neuen Schule angemeldet.

Er war wie vom Blitz getroffen, hatte mit so einer Aktion von mir niemals gerechnet.

Nun kämpft er um unser Sohn, er will ihn bei sich haben, hat ihm auch ganz schön den Kopf verdreht.

Ich aber vertraue dieses Menschen nicht mehr , ich habe jahrelang in Angst gelebt, danach war es nur noch Hass und jetzt ist er mir gleichgültig.
Ich möchte nicht das unser Sohn zu im zurück geht,
mein Bauchgefühl sagt nein, bin innerlich hin und her gerissen.
Meiner Meinung nach will er nicht bezaheln , er musste schon 18 jahrelang seinem uneheliches Kind unterhalt zahlen.
Er hat sich in den lertzten Wochen krankschreiben lassen , nimmt tabletten und Tropfen um nicht die Fassung zu verlieren , den Job hat er wahrscheinlich auch los.
Wir haben noch ein gemeinsames Haus was noch Jahr fehlt bis es abgezahlt ist.
Wie will er da noch fürs Kind sorgen??? bitteschön, etwas hirnrissig, finde ich.

Weiss nicht ob ich diesen Mensch anzeigen soll, für das was er uns in allden Jahren angetan hat? Geht er nach dem Urteil in den Knast oder wie geht das vor sich?? was passiert? Das sind meine Fragen.

Lg

nichtmehrganzneu
28.02.2012, 13:54
Erst mal: die Elternebene von der Beziehungsebene trennen. Es geht nicht darum, was du möchtest oder er möchte, sondern was für die Kinder das Beste ist.

Zur nächsten Frage: Sind die Taten beweisbar? Körperverletzung? Hat er Vorstrafen? Um welche Taten handelt es sich?
Wobei die Anzeige nach 12 Jahren und kurz nach der Trennung, mit dem Hintergrund des Aufenthaltsfrage, gerichtsseitig eher als Racheaktion gewertet werden könnte.

katty74
28.02.2012, 18:37
Erst einmal auf rache bin ich nicht aus. Er hat mich in diesen 12 Jahren 3 mal ne Ohrfeige verpasst und einmal beim flüchten bei den Haaren gepackt und mit nem Karate-Griff zu Boden gestürzt, vor den Augen der Kinder (4 und 2 damals).
Konnte ihm nichts zurecht machen, hat mich immer klein mit Hut gemacht , milde ausgedrückt.
Durfte kein Handy haben, das Auto nur nach Absprache wenn überhaupt, durfte nicht mal mit ne Nachbarin zum Kaffee, durfte nichts kaufen , keine Klamotten usw. nicht mal für die kinder , musste lang betteln.
Wenn er auf arbeit war ,hat er oft kontrollanrufe gemacht.
Geht arbeiten , trinkt kein Alkohol, dafür aber sehr jähzornig , bedrohlich, scheisste nicht nur mich zusammen sonder auch die kinder und und und es sind vieleviel andere kleinigkeiten , wo ich einfach es leid hatte, ich könnte soweiter schreiben, zeugen habe ich leider nur im seltesten fall
Und was für mich am allerschlimmste war , war das er mir den Umgang bzw. kontakt zu meinen Eltern verwhrte.

Coach
28.02.2012, 19:49
Hallo katty,

erst einmal Hut ab, dass du das geschafft hast und dich hast lösen und befreien können. Das ist alles andere als leicht.

Dass du jetzt natürlich viele Fragen hast, ist verständlich - denn der Stress, zumindest was sein Umgangsrecht mit den Kindern angeht, wird weiter gehen; auch wenn du dich getrennt hast, bleibt ihr doch beide die Eltern.

Ich würde dir empfehlen, dich hierfür vertrauensvoll an einen guten Anwalt oder Anwältin zu wenden, die im Familienrecht fit sind. Lass dich beraten, auch und gerade in Hinsicht auf seine Ausbrüche und deine Sorgen diesbezüglich, was die Kinder und den Umgang mit ihnen angeht.

Da kommt noch mal eine andere schwierige Zeit auf dich zu - ich wünsche dir dafür Kraft und dass du einen guten Weg für dich und die Kinder findest, dich vor allem (wieder-)findest.
Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und die dir Kraft und Stärke geben.

Viele Grüße
Sabine

katty74
29.02.2012, 15:51
Danke für die lieben warmen Worte. Ja habe viel unterstützung durch meine Schwester und meine Eltern. Ohne Sie wäre ich ganz schön aufgeschmiessen.