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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachbarschaftsmobbing | Vermieter- Reaktion auf Nachbarschaftsbeschwerden



Konan
07.11.2012, 23:14
Verehrte Mobbing-Forum-Mitglieder!

Mal angenommen, es gäbe eine schwierige Nachbarschaft.

Dort wohnt eine unkonventionelle Partei- zwei Autisten (deswegen keine Freunde), homosexuelle Ehe, beziehen aus Krankheitsgründen Erwerbsminderungsrente.
Dementsprechend zurückgezogen, besitzen einen Hund, sind aber sehr höflich und überaus bemüht, alle Regeln einzuhalten.
Jeder Kothaufen wird eingesammelt, der Flurdienst wird in die kleinsten Rillen erledigt, bei Problemen (Mäusebefall, Rohr rostet durch) sagen die beiden sofort Bescheid, usw..

Dann gibt es insgesamt drei Parteien im eigenen, sowie im Nachbarhaus, von denen mit zweien niemals ein persönliches Gespräch stattfand.
Diese drei Parteien beschweren sich anhaltend (Hundekot würde liegen gelassen, die beiden wären laut, eine Partei motzt, wenn sie einen der beiden sieht, aus dem Fenster heraus, wie 'faul' die beiden doch wären) und ungerechtfertigt, können, außer den eigenen Aussagen, auch keine Beweise liefern (weil es sich eben um ungerechtfertigte Beschwerden handelt).
Gegen zwei der drei Parteien läuft Klage- einmal wegen Rufmord (Gerüchte und Lästern) und einmal wegen Beleidigung (Schimpfwörter).

Nun gibt es einen Objektbetreuer der Vermietung- dieser ist neu, wurde von einer der drei Parteien abgefangen, die ungerechtfertigte Beschwerde wurde erneut vorgetragen, der Objektbetreuer geht direkt, ohne Ankündigung, zu dem Pärchen und stellt sie öffentlich im Hausflur, ohne Termin, zur Rede. Obwohl er hinein gebeten wurde, lehnt er ab und beredet es weiterhin im Hausflur. Nebenan wohnt eine Partei, die bereits wegen Rufmord angeklagt wurde- das wird dem Objektbetreuer auch mitgeteilt, aber er ignoriert diesen Fakt.

Nun ist es an dem Pärchen eine Beschwerde bei der Vermietung zu äußern.
Die beiden teilen der Vermietung mit, sie wollen aufgrund dieses indiskreten Vorfalls in Zukunft nur noch schriftlich, oder während eines Termins angesprochen werden.
Zudem reichen sie eine Gegendarstellung zur Hundekot-Beschwerde ein und beschweren sich nun zum zweiten Mal über die Partei, die aus dem Fenster motzt.

Die ganze Sache läuft insgesamt seit zwei Jahren. In dieser Zeit hat die Vermietung nichts getan, außer die Beschwerden der Nachbarn an das Pärchen weiterzuleiten. Beschwerden des Pärchens über die Nachbarn wurden nicht bearbeitet.
Anfangs versuchte das Pärchen eine Aussprache bei den streitsuchenden Parteien zu erwirken, wurde aber mehrfach harsch abgewiesen.
Sie holten sich Rat bei einer Institution von Schiedsmännern, diese gaben allerdings zu, dass eine Mediation auch scheitern kann und es dann schlimmer werden könne, als zuvor- deswegen möchte das Pärchen diesen Schritt nicht gehen, denn sie wollen ja ihre Ruhe haben.

Nun reagiert die Vermietung wie folgt:
Sie möchten einen "runden Tisch"- das Pärchen und alle drei Gegenparteien, gleichzeitig und zusammen.
Das Pärchen fühlt sich nun arg bedrängt. Das Verhältnis steht 3 zu 1 gegen sie. Ein Umzug ist im Moment nicht möglich.
Das Pärchen hat Sorge, sie stünden am Ende als die "Streithähne" da, wenn sie nun ablehnen, aber sie werden verlieren, wenn sie erscheinen.

Dürfte die Vermietung solch ein Gespräch (3:1) einfordern?
Was könnte man tun, um sich gegen die Vermietung zu wehren, die diese Fälle so unterschiedlich (und für das Pärchen zum Nachteil) bearbeitet?
Was könnte man noch gegen die Nachbarn unternehmen?


Ich würde mich über Antworten zu dieser fiktiven Begebenheit freuen,

mit freundlichen Grüßen,

Konan

zippelchen050470
24.02.2013, 10:03
hallo Konan, das hört sich ja genauso an wie bei uns im Mietshaus. und ich bin mir fast sicher, dass es sich um den gleichen Vermieter handelt (D.... A......)! Wir haben das gleiche hier im Haus. Wir haben auch einen neuen Objetkbetreuer, der keine anderen Aufgaben hat wie die alten Objektbetreuer, die hier ständig zu unmöglichen Zeiten ins Haus kamen. Nur der Unterscheid zu den alten Objektbetreuern ist, das wir den neuen Objektbetreuer jetzt selber anteilig bezahlen müssen (als soganannten "Hausmeisterservice"). Wir haben auch eine Familie im Haus, die meint, die könnte mit uns machen, was sie will. Hausordnung etc. wird nicht gemacht, es wird mutwillig Dreck ins Haus geschleppt, Lärm bis in die Nacht, wir werden tätlich angegriffen, es werden unsere Sachen entwendet, verleumdet etc. es gibt nicht einen Monat, wo hier nichts von dieser Familie kommt. Wir lassen uns aber nicht aus dem Haus treiben!

zippelchen050470
27.02.2013, 09:37
Hallo Konan, noch eine kurze Anmerkung: Sag einfach, du nimmst deinen Rechtsanwalt mit zu dem "Runden Tisch", mal sehen, wie weit deine bösartigen Nachbarn dann kommen. Aber andererseits: Wir haben hier auch schon Schlichtungsgespräche versucht, was hat´s gebracht? Nichts. Es gibt eben solche Menschen, aber es gibt auch gute Menschen. Kopf hoch!!! lg zippelchen

Britt
28.02.2013, 18:17
Die Hecke ist zu hoch!


Meine Nachbarn sagen ständig, mein Garten sieht nicht gut aus!


Ständig streite ich mich mit meinen Nachbarn!



Meine Nachbarn sind die Hölle!



Ich habe Angst vor meinen Nachbarn!


Ich wünschte meine Nachbarn und ich würden uns wieder vertragen!




Zwischen mir und meinen Nachbarn läuft es einfach nicht rund!






Für ein Fernsehformat suchen wir Nachbarn, denen wir bei ihren Problemen helfen können!



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