PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorgesetzte emotional gestört



Undine
26.08.2013, 10:29
Hallo,
ich glaube, dass in meinem Job die meisten Vorgesetzten emotional gestört waren.
Es gab die Kategorie karrieresüchtig, machtbesessen bis zu: ich hab Spass, dich tanzen zu lassen und leiden zu sehen.
Woher kommen nur solche Menschen? Sind sie in ihrer Kindheit schon emotional verwahrlost?
Materiell geht es ihnen ja gut, aber trotzdem können sie mir leid tun. Wer sein ganzes Leben nur auf Wettbewerb und Machtspielchen aus ist, hat gar keine Bandbreite echter mitmenschlicher Beziehungen und Gefühle. Traurig ist nur, dass so VIELE auf die Maske dieser eiskalten Individuen, welche sich charmant, gefühlvoll, hilfsbereit chamäleonartig tarnen können, hereinfallen. Ist ein Opfer gefallen, gehen sie ohne Mitleid zum nächsten Opfer über und pflastern so ihren Weg mit zerstörten Leben.
Traurig ist auch, dass den Opfern so wenig Glauben aus der Umwelt angesichts der Ungeheuerlichkeiten, welche ihnen widerfahren sind, geschenkt wird. Meist werden sie als verrückt oder depressiv abgestempelt. Das ist der einfachste Weg, sich nicht weiter mit den ihnen zugefügten schändlichen Taten und den wahren Tätern zu beschäftigen. Diese gehen ungestraft und siegreich aus ihrem Spielchen hervor, denn ein ehrlicher, mitfühlender Mensch kann sich in eine solche abstruse Gedanken- und Gefühlswelt gar nicht hineinversetzen und sollte es auch nicht. Es ist Horror. Aber jeder gutgläubige Mensch sollte wachsam sein und sich schützen vor solchen Individuen. Wer hier glaubt, dass in jedem von uns etwas Gutes und Böses steckt, übersieht, dass es Menschen gibt, welche ausschließlich egoistisch, ausnutzerisch und gefährlich sind. Es gibt unter uns Menschen, welche ausschließlich andere benutzen und auf deren Kosten ihren "Erfolg" errichten. Sie sind mitunter schwer erkennbar, denn sie sehen nie wie Monster aus, sondern können der "netteste Mensch der Welt" sein. Ihr wahres Gesicht zu entlarven, ist nicht offiziell erwünscht und wird auch nicht thematisiert. Thematisiert werden nur die vielen depressiv Erkrankten. Die gefährlichste psychische Störung, die Soziopathie, wird nicht erwähnt. Selbst Psychiater haben Angst vor solchen Individuen unhd flüstern sich unter vorgehaltener Hand zu: "Vorsicht, das ist ein Perverser."
Es ist unglaublich aber wahr und jeder kann Opfer solcher Individuen werden. Wachsam sein und genau zuhören, was gesagt wird. Sich nochmals vergewissern, ob man richtig gehört hat und alles im Tagebuch aufschreiben. Rechtzeitig eingreifen durch Einschalten vom Rechtsanwalt oder dem Personalrat. Kein endloses kommunikatives Geplänkel anfangen, denn sie sitzen immer am längeren Hebel. Sie werden immer gewinnen. Nie ohne Zeugen in ein Gefecht gehen. Sie beherrschen die Manipulation perfekt, denn sie gehört zum Spiel. Konkrete Beweise unspektakulär und zeitnah sichern! (Was, wann von wem gesagt oder getan wurde, welche Reaktionen erfolgten, wer zugegen war). Schützt euch vor den Antisozialen, Gefühlskalten und Manipulativen!

Jakob 48
26.08.2013, 11:10
Hallo Undine,

ich schätze mal, das Vorgesetzte auch Druck "von oben" bekommen und nie richtig gelernt haben damit umzugehen. Ein Beispiel war mein Vorgesetzter, der Druck von seinem Chef bekam und meinte er müsse den Druck weiter an seine Mitarbeiter geben. Peinlich für ihn war, das ich das Gespräch zufällig mitgehört hatte. Für ihn war das die einzige Lösung. Ziemlich engstirnig gedacht, und zeugt nicht gerade von einer guten Mitarbeiterführung.

Ich hatte in meinem Leben schon einige Angebote für eine leitende Position, jedes Angebot habe ich abgelehnt. Natürlich wurde auch nach dem Grund gefragt, meine Antwort war "ich möchte Mensch bleiben". Eine treffendere Antwort, die auch sofort verstanden wurde, konnte ich nicht geben. Der Köder für diese Jobs war immer Geld und ein Firmenwagen der gehobenen Klasse. Ich wäre auch nicht als Vorgesetzter bereit einen Mitarbeiter zu schikanieren, obwohl er gute Arbeit geleistet hat! Das heißt auch ich könnte reinen Gewissens keine "Opfer" produzieren.

Soziopathie allein ist es bei diesen Individuen nicht, es ist auch die Gefährdung bzw. Übergang in die Schizophrenie möglich. Ein gespaltenes Bewusstsein kann eben nicht auf Dauer kontrolliert werden. Mitleid mit solchen "was auch immer" habe ich nicht.

Ansonsten kann ich Dir voll zustimmen, wenn es darum geht rechtzeitig Beweise zu sammeln.

Grüße Simon51

Minna
26.08.2013, 13:03
Welche Menschen kommen den zum größten Teil zu Führungspositionen?
Die ihren Abschluss mit Bestnoten absolviert haben oder die extrem ergeizig sind, immer zur Stelle sind und kein Privatleben haben!
Nach echten Führungsqualitäten wird da nicht geschaut, ob jemand fair sein kann, menschlich ohne große Vorurteile ist und eben alle wichtigen Eigenschaften mitbringt Leute so zu führen das sie sich in der Arbeit wohl fühlen und somit Effizient arbeiten können.
Wer kein ausgeglichenes Privatleben hat, hat mit Sicherheit auch kein Verständnis für seine Mitarbeiter denen so etwas wichtig ist. Die verlangen Überstunden ohne dafür einen Ausgleich zu bekommen und werden hineingetrieben bist die Schwarte kracht.
Daher kommt doch dieser Bournout, weil alle nur noch bis zur letzten Energiereserve ausgequetscht werden.Wer die verlangte Leistung nicht bringt ist draußen, egal wie lange er sich den Arsch für diese Firma aufgerissen hat.
Die Wirtschaft soll vorangetrieben werden, alle wollen mehr Geld, also muss der Mensch ran und wenn er nicht mehr kann, wird er ausgewechselt.
Alle wissen es das es auf Dauer nicht so weiter gehen kann, es wird diskutiert, Bücher geschrieben, Tipps gegeben wie sich der Mensch
entspannen soll aber das eigentliche Problem wird nicht gelöst.
Ich bin überzeugt, dass ist gewollt und gehört mit zum Plan so wie es sein wird das es nur noch "Arm und Reich" geben wird.
Menschen sollen unterdrückt werden, sollen funktionieren und Gefühle, Emotionen passen da nicht mehr hinein die stören da nur.

wehrteuch
26.08.2013, 13:51
Hallo,

Euren bisherigen Ausführungen kann eigentlich nichts mehr hinzugefügt werden. Sie bringen es auf den Punkt. Genau so ist die derzeitige Situation in unserer (Arbeits)welt. Mit einer baldigen Änderung bzw. Verbesserung ist leider nicht zu rechnen.

Gruß

wehrteuch

trixi
26.08.2013, 13:54
Liebe Undine,

ich gebe dir vollkommen recht. Wir behandeln die FALSCHEN!!!!!!!!! Völlig normale Menschen die den 1. Artikel unseres Grundgesetztes kennen und auch ausführen werden als krank abgestempelt. Vor 80 Jahren waren solche Menschen KZ Aufseher. Heute steckt man sie in Führungspositionen.

moonraker
26.08.2013, 18:45
Hi Undine,

zum Thema „Wie und warum funktioniert Mobbing?“ würde ich gern noch aus meiner persönlichen Erfahrung hinzufügen.
Bemerkenswerterweise hab ich ja auch meine Mobbing-Erfahrung im päd. Bereich gemacht.
Denke, dass sich viele Gestörte/Fehlentwickelte/Schwache in diese Positionen berufen fühlen. Man kann ganz legal Macht ausüben, sich ungeniert präsentieren, das kaschiert die eigenen Unzulänglichkeiten so wunderbar. Es ist wenig Widerspruch zu befürchten und ggf. kann man sofort sanktionieren, weil es anerkannte Befehlsstrukturen, quasi wie Naturgesetze, gibt.
Meine Chefin hatte nun wahrlich kein Talent zu einer Führungspersönlichkeit, ließ auch die Drecksarbeit meist andere machen. Als ich damals mein (Mobbing-)Anliegen vortrug, stellte sie sich absolut ahnungslos, obwohl alle nachweislich ganz genau wussten, was da abging. Interessant ist dabei, dass ihre unmittelbaren Kolleginnen sich ihr gegenüber grundsätzlich bedingungslos unterordneten, sonst wäre das ganze Lügengerüst auch längst zusammengekracht. Mir war klar, dass diese Leute ansonsten nie ihre Jobs bekommen hätten, die hatten schlicht Angst. Sie wagten nur hinter vorgehaltener Hand weitab jeglicher Gefahr über die Kapriolen und permanentes Versagen der Chefin zu tuscheln. Durchweg nette und humorvolle Leute, selbst das geübte Auge erkennt nur langsam, was das in Wirklichkeit für Duckmäuser und Leisetreter sind.
Fazit: Ein Schwacher umgibt sich nun mal gern mit noch deutlich Schwächeren, „im Reich der Blinden ist der Einäugige König!“

moonraker

Tomm
26.08.2013, 19:31
Hallo Leute

mag ja alles schön und richtig und ziemliche Scheiße sein NUR was gedenkt ihr dagegen zu unternehmen ?
Jammern und wehklagen allein bringt es nicht.
Warum z.b. wird die Chance für eine Führungsposition nicht ergriffen ?
Warum / angst es auch nicht besser hinzubekommen ?
Angst vor Druck und sich selbst beweisen und durchsetzen zu müssen ?
Jammern ist einfach über die schlechte Welt.
Was bewegen / sich anders und gegensätzlich zu verhalten und Zivilcorage zu zeigen deutlich schwerer !


Ich habe z.b. im Moment 2 recht gute Vorgesetzte. Zwei Frauen und ihre Führungsqualitäten bisher besser zu beurteilen als die sämtlicher Heimleiter und PDLs bzw WBLs zuvor.
Es soll noch Zeichen und Wunder geben auch mir wurde gesagt das wenn ich Schichtleitung habe gerne mit mir gearbeitet wird. In dem Fall bin ich ja wesungsberechtigt meinen Kollegen gegenüber.



Tomm

wehrteuch
26.08.2013, 20:35
Hallo Leute

mag ja alles schön und richtig und ziemliche Scheiße sein NUR was gedenkt ihr dagegen zu unternehmen ?
Jammern und wehklagen allein bringt es nicht.
Warum z.b. wird die Chance für eine Führungsposition nicht ergriffen ?
Warum / angst es auch nicht besser hinzubekommen ?
Angst vor Druck und sich selbst beweisen und durchsetzen zu müssen ?
Jammern ist einfach über die schlechte Welt.
Was bewegen / sich anders und gegensätzlich zu verhalten und Zivilcorage zu zeigen deutlich schwerer !


Ich habe z.b. im Moment 2 recht gute Vorgesetzte. Zwei Frauen und ihre Führungsqualitäten bisher besser zu beurteilen als die sämtlicher Heimleiter und PDLs bzw WBLs zuvor.
Es soll noch Zeichen und Wunder geben auch mir wurde gesagt das wenn ich Schichtleitung habe gerne mit mir gearbeitet wird. In dem Fall bin ich ja wesungsberechtigt meinen Kollegen gegenüber.



Tomm



Hallo Tomm,

wie kommst Du darauf, dass es sich hier nur um Jammern und Wehklagen handelt, Dass sich hier niemand für eine Führungsposition befähigt sieht???

Du irrst Dich, wenn du das so verstanden hast. Wenn ich nur meine eigene Geschichte, die über 10 Jahre lief betrachte, dann kann ich von mir nicht sagen, dass ich nur jammere oder wehklage, wie Du es formulierst.

Ich kämpfte wie gesagt über 10 Jahre. Der Personalrat war informiert. Ein Rechtsanwalt war an Bord. Es kam zu zwei Arbeitsgerichtsverfahren. Die Krankenkasse war informiert. Der Betriebsarzt war beteiligt. Die Regierung von ....... war informiert. Aufsichtsbehörden und -organe waren bei mir mit dabei. 5 unberechtigte Abmahnungen wurden behandelt und bereinigt. Schikanen und Angriffe meiner Person in unbegrenztem Umfange, welche auch belegbar waren. All das fand die letzten über 10 Jahre statt.

Was hat es genutzt meine Gegenwehr. Nichts. Alle sehen zu und helfen einem in keinster Weise, wenn es darauf ankommt. Im Gegenteil, die Institutionen zwingen mich nun in die Arbeitslosigkeit ohne jegliche berufliche Perspektive. Und das mit 43 Jahren.

Lieber Tomm,

wenn Du Dich noch mit der Geschichte von undine z. B. auseinandersetzt, undine hat ebenfalls schon sehr erschütternde Beschreibungen zu Ihrer Geschichte hier im Forum gemacht, dann müsstest Du eigentlich merken, dass hier nicht gejammert wird, sondern objektiv die tatsächliche Situation beschrieben wird.

Wenn das "System" es will, dann kann jeder ja ich sage jeder Arbeitnehmer, auch wenn dieser noch so ordnungsgemäß arbeitet, zerstört und vernichtet werden, ohne eine Chance etwas dagegen zu machen. Da kann er sich noch so dazu berufen fühlen eine Führungsposition einzunehmen.

Solltest Du da einen Weg sehen, wäre es sehr nett von Dir, wenn Du uns da die Möglichkeiten aufzeigen würdest, die Du da siehst. Wie kann ein Gemobbter, der zur Vernichtung frei gegeben wurde eine Führungsposition erlangen, in der er nicht jammert und wehklagt wie Du es formulierst.

Ich stehe jedenfalls nach 26 Berufsjahren nun vor einem Scherbenhaufen ohne Abmahnung mit einem Arbeitszeugnis mit der Benotung "sehr gut", welches bei meinem zerstörten beruflichen Lebenslauf leider nicht für die Zukunft verwendbar ist und weiß nicht, wie meine Zukunft ausschaut. Tolles System, in dem wir uns da befinden.

Aber vielleicht hast Du ja ein Rezept.

Gruß

wehrteuch

Tomm
27.08.2013, 17:33
Hallo Wehrteuch

Danke für deine Nachfrage.
Ich kenne all diese Situationen auch die ihr beschreibt / habe ich alles durchgemacht.
Ich habe meine Arbeitsstelle nach langen Kämpfen verlassen und zwar genau dann wo es am ungünstigsten war und mein Arbeitgeber damals zu meiner Freude meine Kündigung nicht annehmen wollte und mir einreden wollte meine Kündigungsfrist wäre länger. Auch danach hatte ich zwei tolle Stellen leider befristet und dann wieder so ein Horrorheim. Jetzt habe ich eine Stelle / unbefristet sofort / tolles Gehalt und praktisch abgeworben und tolle Vorgesetzte.Es lohnt sich nach guter Arbeit zu suchen / egal welches Alter / es lohnt sich weiterzubilden und es lohnt sich zu wehren um seinen Stolz nicht zu verlieren auch wenn man Angst um seinen Arbeitsplatz hat. Den verliert man schwach und wehrlos sowieso....
Seid ihr in der Gewerkschaft ? Gebt nichts auf Betriebsräte und seht ein das der Mensch so ist wie er ist
Gruß Tomm

Minna
27.08.2013, 18:00
Hallo Leute

mag ja alles schön und richtig und ziemliche Scheiße sein NUR was gedenkt ihr dagegen zu unternehmen ?
Jammern und wehklagen allein bringt es nicht.
Warum z.b. wird die Chance für eine Führungsposition nicht ergriffen ?
Warum / angst es auch nicht besser hinzubekommen ?
Angst vor Druck und sich selbst beweisen und durchsetzen zu müssen ?
Jammern ist einfach über die schlechte Welt.
Was bewegen / sich anders und gegensätzlich zu verhalten und Zivilcorage zu zeigen deutlich schwerer !


Ich habe z.b. im Moment 2 recht gute Vorgesetzte. Zwei Frauen und ihre Führungsqualitäten bisher besser zu beurteilen als die sämtlicher Heimleiter und PDLs bzw WBLs zuvor.
Es soll noch Zeichen und Wunder geben auch mir wurde gesagt das wenn ich Schichtleitung habe gerne mit mir gearbeitet wird. In dem Fall bin ich ja wesungsberechtigt meinen Kollegen gegenüber.



Hallo Tomm!


Was heißt hier wir jammern, ich würde sagen wir schreiben darüber und tauschen Erfahrungen aus und vielleicht weiß der eine oder andere einen Rat!
Was kann man gegen ungerechte, persönlichkeitsgestörte Vorgesetzte tun? Da müsste man magische Fähigkeiten haben und in den Köpfen derer ein positives Umdenken hinein zaubern.
Von sich nicht zutrauen eine solche Position einzunehmen war und ist hier nicht die Rede! Text richtig lesen!!!!Weil so entstehen immer wieder Mißverständnisse wie im richtigen Leben eben.
Wenn du jetzt gute Vorgesetzte hast gratuliere ich dir, nicht jeder hat das Glück.

LG Minna

dennisdenny
27.08.2013, 22:35
Es wird vermutet, dass mobbende Kolleginnen in Ihrer Kindheit Aggressionen hatten, diese aber nicht, wie die meisten männlichen es getan haben, durch Schlägereien ausgelassen haben, sondern gar nicht. Es wird z.B durch verspotten ausgelassen und das behalten die meisten Frauen mit den Jahren bei, es entwickeln sich sogar die Fähigkeiten der Verleumdung und der Lügen, sowie dem egoismus des eigenen Arbeitsplatzes wegen und auch das verspotten von Kollegen. Falls ihr eine solche Kollegin habt, solltet ihr am besten miteinander reden, wenn das Möglich ist. Das kann in jedem Fall helfen, denn zu schmollen und zu Lästern bringt so gut wie gar nichts, man verhärtet die Fronten nur und wird immer aggressiver auf die Kollegin. Habe da auch eine ziemlich informative Website zu gefunden, die speziell darauf ausgerichtet ist http://kolleginnen.org/

Ich hoffe ich konnte weiter helfen.

MfG Dennis

Undine
28.08.2013, 08:32
Hallo Wehrteuch

Danke für deine Nachfrage.
Ich kenne all diese Situationen auch die ihr beschreibt / habe ich alles durchgemacht.
Ich habe meine Arbeitsstelle nach langen Kämpfen verlassen und zwar genau dann wo es am ungünstigsten war und mein Arbeitgeber damals zu meiner Freude meine Kündigung nicht annehmen wollte und mir einreden wollte meine Kündigungsfrist wäre länger. Auch danach hatte ich zwei tolle Stellen leider befristet und dann wieder so ein Horrorheim. Jetzt habe ich eine Stelle / unbefristet sofort / tolles Gehalt und praktisch abgeworben und tolle Vorgesetzte.Es lohnt sich nach guter Arbeit zu suchen / egal welches Alter / es lohnt sich weiterzubilden und es lohnt sich zu wehren um seinen Stolz nicht zu verlieren auch wenn man Angst um seinen Arbeitsplatz hat. Den verliert man schwach und wehrlos sowieso....
Seid ihr in der Gewerkschaft ? Gebt nichts auf Betriebsräte und seht ein das der Mensch so ist wie er ist
Gruß Tomm

Wie ist denn der Mensch? Egoistisch, hinterhältig und machtbesessen?
Ich glaube kaum. Der Mensch ist das Produkt seiner Erziehung. Veränderte Menschen sind also Produkte einer veränderten Erziehung. Kann sein, dass der Erzieher erst selbst erzogen werden muss.
Es kann auch nicht erstrebenswert sein, in solchen gegebenen Verhältnissen, Chef zu werden, nur um selbst den Druck von oben mal zu spüren und dann an anderen auszulassen. Was soll denn das für eine Perspektive sein? Das heißt nichts anderes, als dass man solche Zustände niemals abändern könnte. Da bin ich allerdings anderer Meinung, denn diese Zustände werden von Menschen gemacht und zwar denjenigen, welche hier Macht haben.
Wenn du jetzt so tolle Vorgesetzte hast, hoffe ich für dich, lieber Tomm, dass du eines Tages nicht wieder bitter enttäuscht bist. Am Anfang sieht alles rosig aus.
Bei den Betriebsräten gibt es auch solche und solche. Man sollte sich die Leute genau ansehen und wird dann feststellen, dass es auch bei den Betriebsräten welche gibt, die sich für die Interessen und Belange der Belegschaft einsetzen. Ansonsten sind sie falsch platziert und sollten abgewählt werden.
Seine eigenen Interessen als Angestellter oder Arbeiter zu vertreten, ist berechtigt und nicht jeder wird zum Schwein, weil er andere denunzieren, mobben oder ausgrenzen muss.
Dass das so ist, zeigen uns täglich die Masse Leute, die ehrlich und selbstverständlich ihre Arbeit erledigen, ohne viel Aufheben davon zu machen. Es sind die Stillen, Arbeitsamen, Hilfsbereiten auf die man sich stützen sollte und denen man sich zuwendet und nicht die Intriganten, denen man entschuldigen sollte, dass sie eben so sind. Da gibt es nichts zu entschuldigen. Was unlauter ist, sollte auch so benannt werden. Ansonsten deckt und verwischt man diese Verhaltensweisen und duldet oder ermöglicht sie am Ende. Man bildet das sogenannte Gefolge dieser Herrlichkeiten, ohne welches diese gar nicht operieren könnten.
Albert Einstein sagte mal, dass die Welt ein gefährlicher Ort ist, nicht weil es so viele böse Menschen gibt, sondern, weil der Rest nichts dagegen unternimmt.
Lieben Gruß
Undine

Tomm
28.08.2013, 19:34
Undine ich bin in der Vergangenheit reichlich endtäuscht wurden von meinen Vorgesetzten und wie schon geschrieben - es gibt Zeichen und Wunder und noch gute Vorgesetzte. Sollte sich das einmal ändern werde ich meinen Arbeitsplatz wieder verlassen sollten sich die Problematiken nicht klären lassen. Ich kleb nicht an meiner Arbeit und meinen Kollegen / weiß was ich kann und bin nicht auf Dauer gebunden an einen Arbeitsplatz. Nur wer mich mit Respekt behandelt wird gute Leistung von mir bekommen.
Mehr gibts dazu nicht zu sagen...


Tomm

Undine
06.09.2013, 20:57
Ihr Lieben,
im Forum hatte schon einmal jemand, weiß leider nicht mehr, wer es war sorry:confused: den Link Energievampire: Titel: Alles ist ok! verwiesen. Dieser Artikel bringt es genau auf den Punkt, was Psychopathen tun.
"Alles ist ok", meint den Prozess der Verleugnung der Taten des Psychopathen durch das Opfer selbst. Mir ging es genau so. Ich war zur ersten Reha, nach einem Angriff der Psychopathin und wusste nicht mehr, warum ich dort war. Erzählte nur solchen Quatsch von Kindheitserlebnissen, welche zweifellos auch schlimm waren, aber doch längst nicht der Auslöser für meine aktuelle Verwirrtheit und Depression. Es klingt unglaublich und verrückt, aber ich hatte es tatsächlich verdrängt und nicht mehr im Gedächtnis. Der Missbrauch findet erst statt, wenn das Opfer voll eingewickelt ist, steht im Artikel. Der Missbrauch des erwählten Opfers darf für andere nicht ersichtlich sein, deshalb setzt der Täter/ die Täterin seine/ ihre ganze Schlauheit ein, das Umfeld so manipulieren und vorzubereiten, dass dies nichts merkt. Wenn er/ sie sicher ist, dass niemand stört oder etwas mitbekommt, schlägt er/ sie zu. Er/ sie schlägt auch zu, wenn droht die Kontrolle über das Opfer zu verlieren oder, wenn das Opfer sich zu sehr wehrt.
Für die Aussenwelt erscheint der Täter weiterhin rational, normal funktionierend, ja sogar "nett", steht weiter im Artikel. " Es ist oft zu beobachten, dass sogar nächste Freunde von Opfern- falls sie den Täter kennen- sich nicht vorstellen können, dass er/ sie, so ist.
Die unglaublichen Vorgänge, die sich vom Täter geplant und genaustens kalkuliert, hinter verschlossenen Mauern ereignen, sind für Personen ausserhalb des Täter- Opfer Gespanns nicht ersichtlich. Der Psychopath will unter allen Umständen sein asoziales Verhalten vor der Aussenwelt geheim halten und als integer, korrekt und liebenswert erscheinen.
Er kennt keinerlei moralische Grenzen. Befindet sich das Opfer angesichts des ungeheuerlichen und unvorstellbaren Angriffs noch im Schockzustand, wird er bereits aktiv, ergreift Aktionen, um die Psyche von Aussenstehenden zu infiltrieren und sein eigenes Aussenbild stärken. Er ergreift Massnahmen, die glauben machen sollen, dass das Opfer der eigentliche Täter sei oder verrückt geworden ist. Das, was er selbst getan hat, wird dem Opfer unterstellt. Er lügt, verdreht die Tatsachen, oder greift zur Mitleidstaktik. "Seht nur, was mir unterstellt oder angetan wird." So erreicht er, dass sich das gesamte Umfeld vom Opfer abwendet, und während selbiges noch am Boden zerstört ist, kollektiv klar ist, dass mit dem Verhalten des Opfers etwas nicht stimmt, dass es verrückt ist, oder gar der Täter. All dies schafft ein echter Psychopath ohne geringste Angst, innere Aufruhr oder Schuldgefühle. Ist das nicht verrückt? Genau das habe ich erlebt und konnte es lange nicht in Worte fassen. Man ist starr vor Staunen und Ohnmacht und deshalb reaktionsunfähig. Das reflexartige Flucht- Angriffsverhalten, welches daran erinnert, dass wir aus dem Tierreich kommen, wird während des finalen Angriffs, welcher die Schockstarre auslöst, blockiert. Das Gehirn signalisiert Flucht, aber der Körper erstarrt. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich.
Sehr schön und zutreffend in dem Artikel ist die Wortwahl vom finalen- lebensgefährlichen Angriff, auf den die meisten Opfer nicht vorbereitet sind, weil sie sich im Zustand der kognitiven Dissonanz befinden. Der Täter überzeugt sein Opfer während er es bereits im Vorfeld missbraucht, dass es selbst schuldig ist an den Umständen. Aber auch, wenn man wachsam ist und den Missbrauch spürt, hat man gegen den Psychopathen kaum ein Chance.
Es gibt keinerlei Beweise, keine Zeugen und keine Handhabe, um dem Psychopathen anzuklagen. Er bewegt sich am kriminellen Rand, ohne jemals zur Verantwortung gezogen zu werden.
Für mich persönlich ist solch ein Verhalten kriminell und gehört längst offengelegt und bestraft.
Bestraft werden hier jedoch nur die Opfer, weil sie für paranoid erklärt werden, dass heißt der Wahnvorstellung unterliegen, bewusst geschädigt worden zu sein, ihre Arbeit verlieren und noch Krebs oder andere Stoffwechselerkrankungen entwickeln.
Großartige Leistung!
Vielen Dank für den lesenswerten und sehr kompetenten Artikel des Verfassers, auf den ich mich bezog.
Undine

moonraker
07.09.2013, 21:33
Super Beitrag!

http://energievampire.wordpress.com/2011/12/23/%E2%80%9Ealles-ist-ok-warum-opfer-von-narzissten-und-psychopathen-den-missbrauch-verleugnen/

Ich mache mir ja seit dieser Zeit nach wie vor oft Gedanken zum Thema Mobbing.
Einen Aspekt hat hier bislang scheinbar keiner erwähnt/beobachtet. Mir fiel bei meiner Mobberin von Anbeginn auf (Mobbing begann schlagartig ohne jeglichen Grund, „ich wäre wie XY“ (die zuvor gemobbt wurde)), dass sie binnen eines Bruchteils einer Sekunde ihren Gemütszustand drastisch ändern konnte, sie kippte quasi (äußerlich) von einer Persönlichkeit in eine ganz andere! Mitunter hatte ich den Eindruck, dass sie sofort nach ihren Angriffen selbst überrascht war über das Maß ihrer Boshaftigkeiten/Skrupellosigkeit. Wie lang ihre „Normalität“ dann aber anhielt, war völlig unkalkulierbar. Es war vlt. auch eine Machtdemonstration, Genugtuung, Drohung, ein Einblick in ihre kranke Welt!

moonraker

Tomm
08.09.2013, 10:39
@ all

ich frag mich hier langsam bei diesen weltverschwörerischen Texten zum Teil ob ihr manchmal auch bedenkt das die Menschheit halt so ist. Als " Normalo " ist man schon wieder zu normal und fällt schon daher aus der Reihe.Die Welt ist verlogen und das war sie schon immer und das muss ein jeder akzeptieren es ist eine essentielle Wahrheit in dieser Welt wie das wir alle eines Tages sterben müssen. Die Menschen lügen und sie sind egomanisch und nur ein Bruchteil von ihnen hat Courage und Mut und soziale empathische Eigenschaften.Seht die menschen wie sie sind und immer sein werden und erwartet vorallem Respekt - sonst bekommt ihr denn nie. Glaubt ihr der Respekt klopft an eure Tür / ne ne den müßt ihr euch erkämpfen und dazu gehört Courage und offene Worte. Auch wenn das zunächst Auseinandersetzungen bedeutet so ist es das trotz allem Wert. Es tut mir leid aber ich kann mit dem Opferverhalten und Opfertexten nach wie vor nix anfangen und sie hinterlassen bei mir den Eindruck von Stagnation...
Ich hatte letztens 2 Gegebenheiten mit einer Kollegin welche mir unterstellt ist und die mich meinte am Anfang etwas herumschupsen zu können. Ich wurde laut und sagte ihr das ich meinen Stiefel auf Arbeit mache wie es mir gefällt / sie lies mich nicht zu Wort kommen und plapperte weiter. Ich wurde noch lauter und das Ende vom Lied war sie versuchte sämtliche Kollegen gegen mich aufzubringen / was ich bei der Leitung anzeigte mit dem Hinweis das ich gehe bei solch einem Kindergarten. Besagte Kollegin erfand dann als Rechtfertigung für die Leitung paar Lügen die ich angeblich zu ihr sagte / ich brach das Gespräch mit der Kollegin ab mit den Worten das ich auf diesem falschen Niveau nicht diskutiere / sie lügt und jetzt ist die Kollegin krank ( weil ich sie ja so schlimm mobbe ) wohl eher beleidigt weil die Leitung nicht auf ihr Theater und ihre Lügen hereinfällt und mir klar gemacht hat das auf meine Arbeit Wertt gelegt wird und sie das Betriebsklima stört. Sie ist jetzt krank und droht mit Kündigung / die Leitung meint ok dann soll sie gehen. Ich will zwar nicht das sie wegen mir kündigt aber für ihre Worte ist die Frau Mitte 50 selbst verantwortlich soll sie sich wie 50 benehmen und nicht wie 5. Selbst eine Entschuldigung von mir hat sie nicht angenommen und spielt das Thema hoch bis zum Drama. Wer mobbt jetzt wem ist die Frage...
Respekt muß man sich erkämpfen immer...


Tomm

Jakob 48
08.09.2013, 12:23
@ Tomm

Du armes Opfer!

zum Glück sind nicht alle Menschen gleich und schon gar nicht nur mit negativen Eigenschaften. Respekt erkämpfen? Mit allen Mitteln? Choleriker als Mittel? Respekt verdient man sich, den bekommt man nicht geschenkt! Und gerade hier liegt das Problem. Die Auslegung von verdienen wird eher mit der "als Schlag mit der Keule" verwechselt. Den Umgang mit Frauen solltest Du vielleicht noch mal "überarbeiten"! Oder geht es bei Dir zu Hause genauso zu? Wenn Du erwartest das sich die Frau wie 50 benehmen soll, wie sind Deine Erwartungen an Dich selbst? Soll mangelndes Feingefühl die "Axt im Walde" ersetzen? Glückwunsch, Du hast Dich erfolgreich gegen eine Frau durchgesetzt. Die Frau
plappert, aber Du sagst?

Wenn ein Mobbing-Opfer gesundheitlich geschädigt wird, gibt es dafür keine Entschuldigung! Ich meine nicht eine 14-tägige Krankschreibung, sondern langfristige gesundheitliche Schädigungen. Wenn das soziale Miteinander in der Firma schon nicht funktioniert, was soll schon anderes dabei herauskommen als Machtgehabe oder die sieben bekannten Todsünden?

Vielleicht rutschst Du ja mal in die Opferrolle ab, dann sind die Opfertexte auf einmal plausibel!

Grüße Simon51

Tomm
08.09.2013, 12:34
Tja Simon schade....
ich bin selbst ne Frau :-)

schönen Tag noch und Note 5 nix verstanden / null gelesen

Tomm
08.09.2013, 12:40
Ach Simon und noch mal am Rande ich arbeite seid Jahren in einem sozialen Beruf kümmere mich um andere und und setze mich gleichzeitig als FRAU durch bei egomanischen Männern und Frauen.

Erfolgreich besonders bei Männern !

Tomm
08.09.2013, 13:04
Ach und Simon die Erwartungen an eine 50 jährige Frau / bin übrigens auch fast so alt sind folgende
-erwachsenes Verhalten
-keine Heulanfälle um Mitleid zu erregen
-keine Lügen erst recht nicht gegenüber Vorgesetzten um eine andere Kollegin in ein schlechtes Licht zu rücken
-Entschuldigungen annehmen
-Aussprachen sachlich führen
-keine Tatsachen verdrehen
-sich nicht der Konfrontation oder selbst einer Entschuldigung entuiehen durch krankschreibung
-sich selbst entschuldigen können
-eigene Fehler reflektieren
-Ruhe bewahren
-aus einer Mücke keinen Elefanten oder ein Drama zu machen.....


noch Fragen

Tomm
08.09.2013, 13:25
@ Tomm

Du armes Opfer!

zum Glück sind nicht alle Menschen gleich und schon gar nicht nur mit negativen Eigenschaften. Respekt erkämpfen? Mit allen Mitteln? Choleriker als Mittel? Respekt verdient man sich, den bekommt man nicht geschenkt! Und gerade hier liegt das Problem. Die Auslegung von verdienen wird eher mit der "als Schlag mit der Keule" verwechselt. Den Umgang mit Frauen solltest Du vielleicht noch mal "überarbeiten"! Oder geht es bei Dir zu Hause genauso zu? Wenn Du erwartest das sich die Frau wie 50 benehmen soll, wie sind Deine Erwartungen an Dich selbst? Soll mangelndes Feingefühl die "Axt im Walde" ersetzen? Glückwunsch, Du hast Dich erfolgreich gegen eine Frau durchgesetzt. Die Frau
plappert, aber Du sagst?

Wenn ein Mobbing-Opfer gesundheitlich geschädigt wird, gibt es dafür keine Entschuldigung! Ich meine nicht eine 14-tägige Krankschreibung, sondern langfristige gesundheitliche Schädigungen. Wenn das soziale Miteinander in der Firma schon nicht funktioniert, was soll schon anderes dabei herauskommen als Machtgehabe oder die sieben bekannten Todsünden?

Vielleicht rutschst Du ja mal in die Opferrolle ab, dann sind die Opfertexte auf einmal plausibel!

Grüße Simon51











Danke auch für deine Wünsche bzg der Opferrolle / hab ich alles schon durch und nicht umsonst bin ich jetzt so stark wie ich heute bin. Es hat etwas gebracht zu kämpfen und es hat mir etwas gebracht zu erkennen wie die Leute ( speziell du in diesem Fall ) pauschale Urteile fällen / Dinge überlesen / falsch interepretieren und sich daraus ein Urteil bilden.Genau das mein ich mit / so sind die Menschen....
Genau so bist du auch / nicht schlechter und besser als andere nur eben noch sehr unerfahren und pauschalisierend...
Wird aber auch noch.
Vielleicht rutschst auch du mal in die Opferfalle hinein und dann machst du aus deiner pauschalen Perspektive bestimmt alles besser als ich blöder Kerl / mit der Holzhammermethode.

Angekommen ?

Jakob 48
08.09.2013, 14:20
Da erübrigt sich jeder Kommentar!

Alle anderen sind in Deinen Augen dumm?

Tomm
08.09.2013, 14:33
Da erübrigt sich jeder Kommentar!

Alle anderen sind in Deinen Augen dumm?



Das kommt aus deinem Mund und Kopf. Ich kann nix für deine Verbitterung laß die woanders aus

Tschüß

Ilythia
08.09.2013, 15:37
Hallo ihr Lieben,

also, ich sehe nicht, dass hier "unnötig" gejammert und wehgeklagt wird. Was ich aber sehe und lese sind Menschen, die sich gegen die Boshaftigkeit und Hintertriebenheit anderer nicht zu helfen wissen und sich hier Tipps und Hilfe erhoffen.
Wichtig ist, dass es hier Leute gibt mit ähnlichen oder gleichen Erfahrungen, die einem dann auch glauben. Denn leider ist es oft so, dass Betroffene schon daran scheitern.
Das fängt schon damit an, dass man so verzweifelt ist, zum Arzt zu gehen, der einen nur mich Ach und Krach ein paar Tage krank schreibt. Selbst wenn man deutlich psychisch am Ende ist.
Weiter geht es mit Vorgesetzten. Wer gemobbt wird und sich an Vorgesetzte wendet, erwartet, dass man wenigstens angehört wird und auch, dass gehandelt wird. Der Gemobbte "schwärzt" ja nicht aus Spaß die Kollegen an. Zudem ist es ein langer Weg der wohl überlegt wird. Zurecht!
Ob es nun in Briefform oder per Termin verbal passiert... Wenn der Vorgesetzte gar nicht daran interessiert ist, was hinter seinem Rücken abgeht und sich von den Mobbern mit dem entsprechendem Pokerface weiß machen lässt, dass es der Kollege ist, der immer nur Mist baut.... Das ist letztlich genau das, was er dann hören will, denn es ist um einiges leichter auf einen so oder so schon geschwächten Sündenbock einzuhacken, als sich gegen Leute zu stellen, die sich untereinander den Buckel sauber halten.
Letztlich der gemobbte selbst. Niemand schreit von vorn herein Mobbing! Es gibt immer Leute, mit denen man sich nicht gleich gut versteht. Dann ist es ganz normal, erst einmal eine friedliche Lösung zu suchen. Normaler Weise würde ich das bei einer Arbeitsstelle als proffesionelles Verhalten bezeichnen. Denn egal, ob man den oder die Kollegen mag oder nicht, persönliche Gefühle haben an einer Arbeitsstelle, wo man aufeinander angewiesen ist, nichts verloren. Da zählt das Team und dass die Arbeit untereinander so erledigt wird, dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist - und nicht mehr. Ob man dann nun privat noch Kaffeekränzchen mieinander abhält, interessiert niemanden!

Mobbing wird es aber dann, wenn man die Bereitschaft des Kollegen zur friedlichen Konfliktlösung als Schwäche ansieht und darauf hin anfängt, denjenigen "in die Pfanne" zu hauen. Wenn man diesen Menschen bei wichtigen Betriebsinternen DIngen übergeht oder nicht informiert. Oder, deutlich einen anderen Kollegen, der weitaus weniger drauf hat, fördert und es den anderen spühren lässt. Dessen und eigene Fehler dem vermeindlich Schwachen anlastet. Lügen verbreitet und Wahrheiten verdreht um selbst gut darzustehen....
Ich denke, ihr wisst, worauf ich hinaus will... Denn ist der Ruf erst einmal ruiniert, hackt man weiter auf dem Sündenbock herum - ungeniert!
Sich gegen so etwas zu wehren ist schwer, wenn nicht gar unmöglich. Zunächst einmal muss man nachweisen können, irgendwelche Fehler nicht begangen zu haben. Die Mobber sind im Normalfall aber auch nicht blöde... ( z. B. hätte dem Mitarbeiter ja auffallen müssen, dass bei der Abrechnung etwas nicht stimmt! Der Mitarbeiter merkte es nicht, weil man bei der Einarbeitung gewisse Dinge vergessen hat zu erwähnen. Statt dieses zuzugeben, schiebt man dem Mitarbeiter den Fehler zu. Er ist ja schon lange genug da ) Das dieser Mitarbeiter die Abrechungen trotz längerer Anwesenheit im Betrieb erst seit kürzerem macht, lässt man dann mal freundlich unter den Tisch fallen.
Oder, verdrehte Wahrheit. Der Mitarbeiter läuft an einem Schreibtisch vorbei, streift aus Versehen die Ablage - und diese fällt herunter. Daraus wird dann: Ich habe gesehen, wie Mitarbeiter XY vor Wut die Ablage von "Frau Schulzes" Schreibtisch gefegt hat.
Solche Dinge sind schwer richtig zu stellen. Zumal, wenn man sich gegen Leute wehren muss, die in derartigen Situationen zusammenhalten. Sei es, weil man den Mitarbeiter nicht mag, oder auch, weil man Angst hat, sich gegen die bösen Kollegen zu stellen.
Der Gemobbte steht letzten Endes allein da. Das ist nun einmal eine unangenehme Tatsache. Was folgt sind Ängste und Selbstzweifel. Wer noch den Mut findet, letztlich der Gang zum Anwalt.
Angehörige verstehen oftmals nicht, warum sich der Mann/die Frau, Sohn oder Tochter so "seltsam" verhält. Warum man plötzlich so viel über die Arbeit "jammert". Schließlich arbeiten diese ja auch und haben auch Kollegen, die nicht so toll sind...
Setzen einen mit wohlgemeinten Tipps gelegentlich sogar noch mehr unter Druck. Hast du dir aufgeschrieben, was und wann deine bösen Kollegen dies und jenes... Bist du dir sicher, dass es so war...Überlege noch mal genau, kann es sein, dass nicht doch du...
Umso besser und auch "beruhigender" ist es, sich mit Leuten austauschen zu können, die ähnliche oder gleiche Erfahrungen gemacht haben. Man ist eben doch nicht allein. Umso wichtiger: Man ist nicht "verrückt" und hat sich das alles doch nicht nur einfach eingebildet.
Das alles hat nichts mit Gejammer zu tun. Wem aber die ultimative Lösung einfällt, Mobbing endgültig den Garaus zu machen, nur zu! Wir alle rätseln fleißig mit. Wem als erstes die Lösung einfällt, wird sich unseres tiefen Dankes bewusst sein!

Undine
08.09.2013, 16:15
Hallo,
ich finde schon, dass Tomm sich der berechtigten Kritik von Simon 51 nicht durch Rundumschläge erwehren, sondern durch sachliche Argumentation und Auseinandersetzung mit der eigenen hier offen gelegten Sichtweise annehmen sollte, wobei auch Simon 51 etwas feinfühliger in der Wortwahl sein könnte, um emotional nicht zu verletzen. Es offenbart keine Schwäche, wenn man einmal selbstkritisch ist, denn wir alle sind nicht frei von Fehlern. Unser Denken wird nur offiziell von diesem Auseinandersetzen mit sich selbst abgelenkt, da wir uns in der Arbeitswelt als "Macher" mit Rüstung präsentieren müssen, um nicht angreifbar zu sein oder als Dummkopf und Schwächling zu gelten. Das sehe ich anders, ein Mensch der eigene Fehler eingesteht und wohlmeinende Argumente anderer, welche überzeugen, akzeptiert, ist nicht schwach. Das ist eine Frage des niveauvollen kulturellen Umgangs miteinander und sollte gerade in diesem Forum praktiziert werden.
Gerade das ist die Lösung für Mobbing. Die Art und Weise der Kommunikation. Mobbing offenbart das verächtliche Denken des Mobbers/ der Mobberin in Form einer gestörten Kommunikation.
Beispiele: Kommunikationsverweigerung; Reden im Beisein anderer über das Opfer, als wäre es nur ein Objekt; vorwurfsvolle Blicke, Seufzen, über das Opfer ohne dass ein erkennbarer Grund vorliegt, tuscheln und lachen im Beisein des Opfers, Informationsentzug, Arbeitsüberlastung, Erteilung von Aufgaben, welche nicht ganz klar sind...; nicht zuhören, wenn das Opfer spricht, überhören berechtigter Kritik oder von Vorschlägen, Einschüchterung..., um nur einige dieser bewusst inszenierten Mobbinghandlungen, welche alle durch die gestörte Kommunikation offensichtlich werden, aufzuzeigen. Das Umfeld darf hier nicht schweigen oder mitspielen, sondern dem Täter/ den Tätern klar signalisieren: Hör/ hört auf damit! Und genau das passiert bei Mobbing nicht. Das Umfeld schweigt, sieht und hört angeblich nichts. Nur deshalb ist Mobbing möglich, weil das Umfeld, Beobachter oder Aussenstehende in diesen Prozess, indem das Opfer sich allein gefangen fühlt, nicht eingreifen. Das ist der Kulturkreis in dem sich die Mehrheit/ Masse bewegt. Wer aber bei einer Straftat Zeuge wird und trotzdem schweigt, duldet und nicht eingreift, ist mitverantwortlich..
Dieses kulturelle Minderniveau muss durchbrochen werden, um Mobbing als das darzustellen, was es ist, nämlich moralisch verwerflich und asozial. Berechtigte Kritik hingegen ist sinnvoll, um eigene Fehler erkennen zu können und abzustellen. Sie ist keine persönlich abwertende Kritik, sondern an der Sache orientiert und führt deshalb nicht zu Ausgrenzung, Abwertung, zur Scham oder zu Depressionen, sondern zu echten zwischenmenschlichen und freundschaftlichen Beziehungen. Die Fähigkeit ehrliche Kritik von persönlich verletzenden Handlungen und Reden zu unterscheiden, ist gerade die Lösung. Die Menschen sind eben nicht alle gleich egoistisch, wie Tomm meint, sondern unterscheiden sich genau in diesem Punkt, dass es Menschen gibt, welche bewusst andere schädigen zum Eigennutz und ehrliche, wohlwollende Menschen und dazwischen die Masse der Mitläufer. Mag sein, das die Ehrlichen in diesem Kulturkreis in der Minderheit sind, aber es sind die Wertvollen.
Undine

Tomm
08.09.2013, 18:58
Liebe Undine


Wo siehst du bitte in Simons Argumentation Sachlichkeit ? Er hat vollkommen überlesen das ich den Konflikt entschärfen wollte durch eine Entschuldigung welche nicht angenommen wurde / das ich auf stetiges geplappere ohne zu Wort zu kommen mit erhobener Stimme reagiert habe liegt ja wohl nicht im Bereich des verbotenen. Auch kann ich seine Perspektive nach der Frauen immer Opfer sein sollen und aus seinem Text geht das klar hervor nicht nachvollziehen. Ich denke schon das ein gesunder Selbstwert Mobbingattaken im Keim ersticken kann. Wenn das hier nicht als Hilfsangebot aufgefasst wird tuts mir leid. Ich sehe in Selbstachtung Selstwert und einstehen seiner Bedürfnisse / vor allem Mut den Kern der Lösung des Problems Mobbing. Auf Rückschläge sollte man immer gefasst sein. So ist das Leben / es fällt einem nix in den Schoß.
Ich wollte keine Rundumschläge verteilen " in der Übertreibung liegt die Veranschaulichung " wollt nur sagen das es sich lohnt sich bissl mehr wert zu sein als nur nen Pfifferling.

Tomm

Jakob 48
08.09.2013, 19:31
Hallo Undine,

besser hätte ich das Thema auch nicht auf den "Punkt" bringen können. Normalerweise schreibe ich auch "feinfühliger", nur wenn bereits zum dritten Mal ein Beitrag hier geschrieben wird, der Gemobbte als Jammerer oder "Weicheier" darstellt, ist es auch mit meiner Toleranz vorbei.

Schließlich erhoffen sich die meisten Forumsmitglieder hier Hilfe und Verständnis. Seit meinem Eintritt in dieses Forum konnte ich bereits einigen Mitgliedern helfen, einen Weg aus der Situation zu finden. Grundsätzlich habe ich in PN's die Hilfe angeboten und bei Interesse wertvolle Tipps gegeben. Warum soll ich meine Erfahrungen und Kenntnisse nicht weitergeben.


Nur deshalb ist Mobbing möglich, weil das Umfeld, Beobachter oder Aussenstehende in diesen Prozess, indem das Opfer sich allein gefangen fühlt, nicht eingreifen.

Warum greift das Umfeld nicht ein? Gerade da ist der Egoismus, jeder ist sich selbst der Nächste? Ohne Weitblick, das jeder der Nächste sein Kann. Es erinnert mich ein wenig an die "Gaffer" die an einem Unfallort stehen. Egoismus fördert eben keine sozialen Beziehungen, beruflich wie privat! Reichtum erklärt sich für Egoisten meist materiell, nur der wahre Reichtum bleibt da im Verborgenen.

Grüße Simon51

Tomm
08.09.2013, 19:54
Hallo Undine,

besser hätte ich das Thema auch nicht auf den "Punkt" bringen können. Normalerweise schreibe ich auch "feinfühliger", nur wenn bereits zum dritten Mal ein Beitrag hier geschrieben wird, der Gemobbte als Jammerer oder "Weicheier" darstellt, ist es auch mit meiner Toleranz vorbei.

Schließlich erhoffen sich die meisten Forumsmitglieder hier Hilfe und Verständnis. Seit meinem Eintritt in dieses Forum konnte ich bereits einigen Mitgliedern helfen, einen Weg aus der Situation zu finden. Grundsätzlich habe ich in PN's die Hilfe angeboten und bei Interesse wertvolle Tipps gegeben. Warum soll ich meine Erfahrungen und Kenntnisse nicht weitergeben.



Warum greift das Umfeld nicht ein? Gerade da ist der Egoismus, jeder ist sich selbst der Nächste? Ohne Weitblick, das jeder der Nächste sein Kann. Es erinnert mich ein wenig an die "Gaffer" die an einem Unfallort stehen. Egoismus fördert eben keine sozialen Beziehungen, beruflich wie privat! Reichtum erklärt sich für Egoisten meist materiell, nur der wahre Reichtum bleibt da im Verborgenen.

Grüße Simon51




Ok Simon / du bist auch nicht fähig Fehler einzugestehen aber erst angreifen und sich dann der Mehrheit anschließen und andersdenkende ignorieren und übergehen. Ist gut dann hört euch andere Gedanken nicht an. Hilf anderen weiter und mach nur mach....

ich verabschiede mich aus der Disskusion /

Du wirst es nicht glauben Simon aber es soll auch Menschen geben die sagen was sie denken .....
Empathisch war ich schon immer und sicher empathisch genug um zu erkennen was du hier tust... Gleichgesinnte um dich scharren und andere Meinungen revidieren um sich ja nix zu vergeben. Fehler einzugestehen / wenn du das nicht mal im Forum und anonym kannst na gute nacht


Tomm

Tomm
08.09.2013, 20:10
Ach und " Weichei " hab ich in keinem Satz verwendet / das findet wohl alles in deinem Kopf statt. Ich weiß nicht wo und was dein Problem ist - warscheinlich ein geringer Selbstwert.
Jammern hab ich geschrieben / stimmt - weil ich es als selbstbemitleiden ansehe. Das bringt einen nicht weiter. Es gibt Menschen mit durchaus schlimmen Schicksalen und ich kenne einige davon oder kannte einige und davon hat sich keiner selbst aufgegeben und ich werd den Teufel tun anderen zu raten sich in eine Opferrolle zu begeben oder sich selbst so zu sehen. Du kannst das anders sehen und handhaben / dein Ding.

Undine
08.09.2013, 20:27
@ Tomm,
dass du dich aus der Diskussion verabschiedest, finde ich richtig. Du bist scheinbar nicht in der Lage, sachliche Argumente zu verarbeiten und beharrst auf einer falschen Meinung. Nicht jeder Gemobbte leidet unter einem geringen Selbstwert oder sieht sich selbst in der Jammerrolle. Vermutlich leidest du selbst unter einem geringen Selbstwert. Du hast nicht verstanden, dass Mobbing keine Konfliktlösung auf gleicher Augenhöhe ist, sondern dass der Mobber/ Mobberin am längeren Hebel sitzt und dass jeder Mobbingopfer werden kann. Da du dich selbst gern in der Chefetage bewegst und es verstehst, dir gegenüber deinen Unterstellten "Respekt" zu verschaffen,( eine Kollegin befindet sich bereits im Krankenstand, wie beschrieben wurde) verstehe ich nicht, was du im Mobbingforum suchst. Du versuchst statt sachlicher Diskussion das Forum zu dominieren und betreibst Meinungsmanipulation, sowie Verdrehung von Tatsachen. Darüber hinaus wirst du gegenüber Simon 51 persönlich beleidigend, ohne eines seiner Argumente aufzugreifen. Seine Argumentation ist im Gegensatz zu deiner verständlich und logisch. Wundere dich nicht, wenn nicht alle Mobbingerfahrenen sich so wie du, durch eine Rolle als Vorgesetzte in Szene setzen oder als Resultat ihres Mobbingfalles selbst zum Mobber werden.
Undine

Jakob 48
08.09.2013, 20:28
Du wirst es nicht glauben Simon aber es soll auch Menschen geben die sagen was sie denken .....
Empathisch war ich schon immer und sicher empathisch genug um zu erkennen was du hier tust... Gleichgesinnte um dich scharren und andere Meinungen revidieren um sich ja nix zu vergeben. Fehler einzugestehen / wenn du das nicht mal im Forum und anonym kannst na gute nacht

Ich schreibe was ich denke, es gibt eben Menschen die nicht damit klar kommen. Empathie ersetzt eben nicht Feingefühl.

Beleidigungen und Unterstellungen werden Dich im Leben nicht weiterbringen! Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht herab!

Konflikte durch "schreien" entschärfen zu wollen, das ist eine Handlung des Mobbings nach Prof. Leymann.

Frauen sind nicht immer die Opfer, aber die Botschaft war "Frauen sind leichtere Opfer". Von wegen Feingefühl.

Simon51

Tomm
09.09.2013, 04:38
" Wenn man auf der Seite der Mehrheit ist wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken "

Albert Schweizer


Es ist erstaunlich wie ihr Tatsachen verdreht / Leuten Worte in den Mund legt und euch gemeinschaftlich ( ist dem Mobbing garnicht so fern ) gegen einen andersdenkenden verbündet. " Schreien " e.c, " es ist alles nur in eurem Kopf " solche Dinge legt ihr fest und damit beschreibt ihr eine Situation die so nie stattgefunden hat. Ich sag doch irgendwie unterscheidet ihr euch nicht von der Allgemeinheit. Keiner ist besser oder schlechter als der andere.
Genau das schreibt ihr die ganze Zeit und dann werdet ihr beleidigend...

Tschüß Tomm

Admin
09.09.2013, 18:15
Im Prinzip ist gegen hitzige und kontroverse Diskussionen nichts einzuwenden,
aber vielleicht können alle Beteiligen die persönlichen Vorwürfe etwas zurück nehmen und wieder mit mehr Sachlichkeit diskutieren.

Ich danke Euch für Euer Verständnis !

Admin

Undine
10.09.2013, 11:07
Hallo Admin,
ich kann an meinen Beiträgen jetzt nicht erkennen, was daran persönlich beleidigend sein soll.
Ich habe lediglich sachliche Kritik an Tomms Beiträgen geübt, mehr nicht. Wenn Tom dazu schreibt, dass sich hier gemeinschaftlich gegen Andersdenkende verbündet wird, so sollte er dies allerdings konkret beweisen oder zurücknehmen. Es geht nicht an, dass Beiträge hier als "weltverschwörerisch" von Tomm verunglimpft werden können, ohne dass er konkret belegt, wie er dazu kommt und ohne sich mit den Informationen auseinanderzusetzen.
Undine

Admin
10.09.2013, 14:49
Ich habe mich nicht konkret auf eine Person bezogen.

Gegenseitiges Richtigstellen und ggf. Entschuldigen sind eine persönliche Angelegenheit, ich kann das nicht von den Usern verlangen. Ausserdem würde der Aufwand zuviel Zeit in Anspruch nehmen.

Lediglich grobe Beleidigungen, rassistische Äusserungen etc. werden von mir geändert oder gelöscht.


LG Admin

Tomm
10.09.2013, 14:54
Hallo Undine

ich persönlich finde das ich keinen Grund hafür habe etwas zurückzunehmen was ich geäußert habe / übrigens nicht in dem Ton und dem wortlaut den du anschlägst. Ich habe mich in meinen Beiträgen höflich und agressiv ausgedrückt / das Gegenteil behaupte ich von euch. Meine Meinung zu äußern sei erlaubt hoffe ich. Habe mich übrigens schon aus der Diskusion verabschiedet.

Gruß Tomm

Gruß Tomm

Undine
11.09.2013, 18:18
Hallo Tomm,
Obwohl du dich schon zum zweiten Mal aus der Diskussion verabschiedest, interessiert mich übrigends, was konkret an meinem Ton und Wortlaut auszusetzen ist? Ich bin für eine sachliche, produktive Streitkultur.
Was mir missfällt, ist, wenn jemandem die sachlichen Argumente fehlen und er versucht, andere einzuschüchtern, in dem er persönlich angreift, aggressiv wird und sich dann aus dem Forum verabschiedet, indem er unbestimmte Vorwürfe im Raum stehen lässt. Höflich bedeutet soviel wie anständig, taktvoll, kultiviert und rücksichtsvoll. Aggressiv heißt rücksichtslos, hemmungslos, in schädigender Weise auf etwas einwirkend, zerstörend. Es sind unversöhnliche Gegensätze. Das ist, wie wenn ich sage, der Suppenteller ist voll und leer zugleich.
Du gestattest dir, deine Meinung frei zu äußern. Dann gestatte es doch bitte auch anderen. Ein Diskussionsforum ist dafür da, unterschiedliche Ansichten auszutauschen, mit dem Ziel, die besten und treffsichersten Argumente anzuerkennen und sie in der Praxis zu testen. Da hier sehr viele interessante, kluge und weitsichtige Erfahrungsberichte veröffentlicht werden. helfen sich die Leute gegenseitig. Sie erfahren hier, wie Mobbinghandlungen erkennbar sind und wie man sich verhalten kann, um sich davor zu schützen.
Verabschiedest du dich aus dieser Diskussion etwa deshalb, weil du auf die konkreten Fragen nicht antworten kannst oder willst? Wenn man einen Vorwurf gegen jemanden erhebt, dann sollte man auch konkret erklären, was man damit meint, damit alle anderen Forumsteilnehmer sich ein Bild über den Verlauf der bisherigen Diskussion und vorliegenden Argumentation machen können. Schließlich sind wir erwachsene Menschen und haben mit fast 50 Jahren alle unsere Lebenserfahrungen und sollten zumindest in diesem Forum respektvoll miteinander kommunizieren können.
Ich wünsche dir alles Gute
Undine

Tomm
11.09.2013, 18:50
Hallo Tomm,
Obwohl du dich schon zum zweiten Mal aus der Diskussion verabschiedest, interessiert mich übrigends, was konkret an meinem Ton und Wortlaut auszusetzen ist? Ich bin für eine sachliche, produktive Streitkultur.
Was mir missfällt, ist, wenn jemandem die sachlichen Argumente fehlen und er versucht, andere einzuschüchtern, in dem er persönlich angreift, aggressiv wird und sich dann aus dem Forum verabschiedet, indem er unbestimmte Vorwürfe im Raum stehen lässt. Höflich bedeutet soviel wie anständig, taktvoll, kultiviert und rücksichtsvoll. Aggressiv heißt rücksichtslos, hemmungslos, in schädigender Weise auf etwas einwirkend, zerstörend. Es sind unversöhnliche Gegensätze. Das ist, wie wenn ich sage, der Suppenteller ist voll und leer zugleich.
Du gestattest dir, deine Meinung frei zu äußern. Dann gestatte es doch bitte auch anderen. Ein Diskussionsforum ist dafür da, unterschiedliche Ansichten auszutauschen, mit dem Ziel, die besten und treffsichersten Argumente anzuerkennen und sie in der Praxis zu testen. Da hier sehr viele interessante, kluge und weitsichtige Erfahrungsberichte veröffentlicht werden. helfen sich die Leute gegenseitig. Sie erfahren hier, wie Mobbinghandlungen erkennbar sind und wie man sich verhalten kann, um sich davor zu schützen.
Verabschiedest du dich aus dieser Diskussion etwa deshalb, weil du auf die konkreten Fragen nicht antworten kannst oder willst? Wenn man einen Vorwurf gegen jemanden erhebt, dann sollte man auch konkret erklären, was man damit meint, damit alle anderen Forumsteilnehmer sich ein Bild über den Verlauf der bisherigen Diskussion und vorliegenden Argumentation machen können. Schließlich sind wir erwachsene Menschen und haben mit fast 50 Jahren alle unsere Lebenserfahrungen und sollten zumindest in diesem Forum respektvoll miteinander kommunizieren können.
Ich wünsche dir alles Gute
Undine




Hallo Undine

schön das du mich das erste mal persönlich ansprichst / was mir missfällt an deinem Ton ist eigentlich nichts nur das du nach unsachlichem Angriff von Simon dich kurzerhand auf seine Seite geschlagen hast ohne gleichfalls Fakten richtig zu lesen. Beleidigend wurde Simon gleich zum Anfang und hat Worte und Fakten in den Raum gestellt die es nicht gab. Dann war er nicht in der Lage dies zu revidieren sondern hat sich Schutz gesucht. Ich mag das allgemein bei Menschen nicht weil diese Art und Weise von Menschen praktiziert wird die sich nie an vorderste Front begeben aber wenns mal schlecht im Leben läuft am lautesten " Mobbing " schreien. Sie erwarten Schutz und Hilfe sind aber nicht gewillt dies anderen Menschen auch anzubieten gegen die allgemeine Masse.
Ich tue das recht häufig mich für schwächere einsetzen gleichfalls setze ich mich aber auch für meine eigenen Rechte und einen ordentlichen Umgang ein. Ich weiß ich erwarte manchmal zuviel von den Menschen und mit " so sind die Menschen " meine ich das keiner besser oder schlechter ist als andere und ich Texte nicht mag in denen von verdorbenen Vorgestzten und gut und bös gesprochen wird. Jeder von uns bringt auch eigene Anteile der Schuld mit ein.


Tomm

Tisch
19.07.2015, 00:42
Mir hat Ihr Beitrag sehr gefallen, könnten Sie einen Kommentar bzw. eine Einschätzung meiner Geschichte vom 18.07.2015 unter Tisch, Bossing
abgeben.

mfg

Helga R.
12.09.2015, 11:12
@ Undine

Dein beitrag: Hallo,
ich glaube, dass in meinem Job die meisten Vorgesetzten emotional gestört waren.
Es gab die Kategorie karrieresüchtig, machtbesessen bis zu: ich hab Spass, dich tanzen zu lassen und leiden zu sehen.
Woher kommen nur solche Menschen? Sind sie in ihrer Kindheit schon emotional verwahrlost?

Wach auf, Du lebst nicht in einer idealisierten Welt. Vorgesetze können dieselben Eigenschaften haben wie "normale Menschen" aber auch wie "kranke Menschen" . Vorgesetzte sterben genauso wie wir, gehen aufs Klo wie wir und haben auch dieselben Charaktereigenschaften. Vielleicht sind sie allgemein etwas aggressiver, denn sonst hätten sie ihre Postion nicht.