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Johann

Nicht immer eine wahre Freude : ausländische Hilfskräfte zur Altenbetreuung

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Zitat Zitat von Johann Beitrag anzeigen
Natürlich kann ich nicht über alle ausländischen Hilfskräfte eine gültige Aussage machen. Es gibt, wie überall, solche und solche.

Deshalb möchte ich euch über meine persönlichen Erfahrungen berichten:

Meine Mutter, 87, erkankt an Parkinson und Demenz, ist zur Seite gekippt und war nicht mehr ansprechbar. Anstatt unverzüglich den Notarzt zu rufen hat die Pflegekraft wertvolle Zeit vertrödelt und es ist nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass meine Mutter nach mehr als einer Stunde in Krankenhaus eingeliefert wurde. Z. E. der Nachbar ist Arzt und kam zufällig vorbei.

Als die Pflegekraft meiner Mutter Krapfen zum Essen geben wollte, hab ich sie darauf aufmerksam gemacht, dass meine Mutter dieses Gebäck nicht verträgt. Meine Mutter leidet unter Reflux und wird auch dagegen behandelt.
Anstatt diese wichtige Information zu akzeptieren, hielt sie mir einen Vortrag über ihre Kochkünste. Da die Krapfen vom Bäcker stammten, verstand ich nicht so recht wozu diese Rechtfertigungstriade gut sein sollte.

Beim Verlassen eines Gebäudes, bzw. auf unebenen Untergrund ist es üblich am Rollstuhl Fußstützen anzubringen, damit der Patient mit den Füßen nicht hängen bleiben kann. Die Pflegekraft hat auf meinen, dem entsprechenden, Einwand sehr beleidigt reagiert und argumentiert, dass sie sofort merkt wenn meine Mutter mit den Füßen am Bordstein hängen bleibt. Andere Personen haben sie auch auf die erhebliche Verletzungsgefahr hingewiesen, was sie ebenfalls ignorierte.

Sonntage sind laut der üblichen Verträge Arbeitstage und es ist ein Aufschlag zu bezahlen. Die Pflegekraft sah das aber nicht als vollen Arbeitstag und hat nach ca. einer Stunde Arbeit den Sonntag im Liegestuhl bzw. mit Telefonieren verbracht.

Die Aufzählung von weiteren Fehlleistungen erscheint mir obsolet.

Wie gesagt, es gibt solche und solche ....

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