RSS-Feed anzeigen

rückwärts aus der Parklücke

Private Pflegedienste verstaatlichen ? Spezielle Pflegedienste aus dem Osten sind in der Kritik, kriminelle Machenschaften, groß angelegte Betrügereien, Erpressungen etc.

Bewerten
Zitat Zitat von rückwärts aus der Parklücke Beitrag anzeigen
Es ist es ganz in Ordnung, wenn hier private Probleme mit Pflegerinnen oder Pflegediensten, Agenturen, ausländischen Hilfkräften etc. geschildert werden. Das sind auf jeden Fall Probleme des gesamten privaten Pflegesystems. Allerdings scheint es im Moment größere Probleme zu geben:

Das komplette System der privaten Hilfsdienste ist auf dem Prüfstand

Ausgelöst durch die vielfältigen Mißstände im Raum Augsburg München wird lebhaft diskutiert, ob Pflegedienste in dieser Form nicht stärker kontrolliert werden müssen. Es ist sogar der Ruf nach Verstaatlichung laut geworden. Die Problem ziehen sich von den kriminellen Organisationen hinein, bis in die Familien der zu betreuenden Personen.
Das Problem, speziell mit ausländischen Hilfkräften ist vielschichtig. Aus dem Pflegenotstand der vergangenen Jahre heraus geboren, hat sich ein System entwickelt und anscheinend auch verselbstständigt, das immer merh ins Negative abgleitet. Die früher liebvolle polinische Pflegefrau war, ist nun überwiegend vom kühl berechnenden Typ verdrängt worden, der in allererstere Linie den eigenen Vorteil im Auge hat. Gut organisiert und durchaus bereit die Grenzen des Rechtsstaats und der Sozialen Einrichtungen zu testen treten die Frauen an im Westen ihr "Glück" zu suchen. Da sitzt dann die Pflegerin nicht mehr am Bett der dementen Senioren, sondern telefoniert und surft stundenlang im Internet. Was möglich ist, wird über die neuen Medien ( skype, whatsapp) ausgetauscht und nach Rücksprche mit dem örtlichen Organisator oder auch dem heimischen "Instruktor" in die Tat umgesetzt. Kommt auch schon mal vor, dass bei einem "entscheidungungsunwilligen Opfer" etwas nachgeholfen werden muss.

Meiner Meinung nach sollten auch einzelne Pflegepersonen aus dem Osten stärker kontroliert werden. Die genauere Überprüfung der Organisationen und Agenturen ist ein absolutes Muß ! Verstaatlichung halte ich für das weniger geeignete Mittel.

Aber, was für die mittlerweile sehr gut überwachten Altersheime gilt, sollte auch für private Pflegedienste gelten !

Siehe auch:

http://forum.mobbing.net/showthread....-aus-Osteuropa



( Kurze Anmerkung: bin selbst Opfer dieser Machenschaften geworden, weiß also sehr genau wovon ich schreibe ! )




_____________________ Pressestimmen ( Aerzteblatt.de ) hierzu: ___________________________

Berlin – Private Pflegeanbieter haben die Forderung des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach nach einer Verstaatlichung der Pflege kritisiert. „Das ist ideologische Hetze gegen private Pflegedienste“, sagte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, heute in Berlin.


Wenn Lauterbach öffentlich „allgemeine polemische Verdächtigungen gegen private Anbieter“ äußere, sei dies ein „Schlag ins Gesicht der vielen tausend privaten Pflegedienste“. Private Anbieter sicherten in Deutschland die Hälfte der pflegerischen Versorgung, dafür verdienten sie den „Respekt ihrer politischen Vertreter“, so Meurer weiter. Wer sich nicht an Gesetze halte, solle jedoch in der Pflege - wie in jedem anderen Bereich - bestraft werden.
Nach dem Skandal um großangelegten Pflegebetrug in Bayern hatte Lauterbach gefordert, die „Schraube der Privatisierung“ zurückzudrehen und „einen großen Teil der Pflege wieder in kommunale Hand“ zu geben. Der von den Ermittlungsbehörden in Augsburg und München aufgedeckte Millionenbetrug bei Pflegediensten sei kein Einzelfall, sagte er heute der Augsburger Allgemeinen. www.Aerzteblatt.de

Kommentare