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Thema: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

  1. #1

    Standard Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Hallo zusammen,

    ich arbeite seit fast zwei Jahren in einem Unternehmen (mit Betriebsrat) in einer Zweigstelle, wo nur knapp 10 Personen arbeiten. Ich wurde damals eingestellt um 2 von 3 Kundenberatern dort zuzuarbeiten. Nun ist Kundenberater 1 nach über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit vom anderen rausgemobbt worden (jedoch war keiner traurig darüber weil seine Leistung nicht (mehr) so gut war. Frage ist nur was hat was bedingt...).

    Kurz zuvor hatte ich unseren gemeinsamen Vorgesetzten gefragt, ob ich auch Kundenberater werden kann, ich will mich beruflich weiterentwickeln und sehe dazu in meiner bisherigen Position keine Chance. Dem wurde zugestimmt, ich solle probehalber mal diese Arbeit ausführen und werde dabei vom verbleibenden Kundenberater unterstützt.

    Diese zugesagte Unterstützung blieb aber völlig aus. Mir wurde immer gesagt ich soll weiter Akquise machen, ohne dass ich darin Erfahrung hatte. Auch wurde ich nicht zu Kunden mitgenommen um vor Ort zu lernen. Derweil wollte eine Kollegin aus Team zwei zu uns wechseln, da wenn ich Kundenberater beliben sollte, meine Position frei würde.

    Ende des Jahres hat diese Kollegin intern dann von Kundenberater 3 zu uns gewechselt und zwei Tage später kam unser Vorgesetzter und wollte dass ich einen Aufhebungsvertrag unterschreibe. Habe ich natürlich nicht gemacht, ich war aus allen Wolken gefallen und fragte wieso. Antwort lediglich: Kundenberater 2 will nichts mehr mit Ihnen zu tun haben. Keine Erklärung.

    Daraufhin gab es ein Gespräch mit Kundenberater 2, mir, unserem VG und einem Betriebsratsmitglied. Ergebnis war ähnlich ernüchternd, ich solle sein Vertrauen missbraucht haben (keine Erläuterung). Ich hätte ja auf ihn zugehen müssen wegen Einarbeitung (habe ich) und ich habe keine Ergebnisse geliefert (wie denn auch ohne Unterstützung). Meine bisherige Arbeit war allerdings hervorragend und ohne jegliche Bemängelung. Man bot mir erneut eine Aufhebung an oder den Wechsel zu Kundenberater 3. Diese Weg habe ich vorerst eingeschlagen.

    Seitdem werde ich nicht mehr gegrüßt, mir wird mit CC an den VG vorgeworfen, Dateien gelöscht zu haben, statt rüberzukommen und zu fragen ob ich was weiß. Dann habe ich mitbekommen dass besagter Kundenberater Dinge an unseren VG schreibt über mich die erstens unzutreffend sind und zweitens unter der Gürtellinie (zuviel gesoffen am Wochenende). Auch wurde dem VG ggü. gesagt ich verdiene zuviel (warum hat man mich dann eingestellt), andere würden das gleiche für weniger machen (ich würde ja gern Anspruchsvolleres tun). Nun habe ich noch erfahren dass meine Verbesserungsvorschläge mit Tankgutscheinen belohnt wurden, nur habe ich diese nie bekommen. Auf Nachfrage will sich der VG nochmal mit der Höhe der Belohnung auseinandersetzen, obwohl das im Führungskreis (inklv unseres VG) abgesegnet wurde (VG und Kundenberater sind übrigens Best Friends). Wegen der Unterstellungsmail gab es ein erneutes Gespräch, bei dem wurde Kundenberater 2 nur gelobt und Ergebnis war, wir sollen halt besser miteinander kommunizieren.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich war bis vor kurzem sehr glücklich in meinem Job, nun habe ich aber permanent das Gefühl mir werden Steine in den Weg gelegt und die Laune verdorben damit ich selbst das Handtuch werfe wenn man mich schon nicht losbekommt. Hat irgendwer eine Idee was man da tun kann, wo man Unterstützung bekommt. Der VG macht ja alles was sein Liebling sagt ohne Hinterfragen... Soll ich zur Geschäftsleitung gehen?

    Vielen Dank schonmal für Eure Kommentare

  2. Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Wichtig ist, dass du dich vorbereitest, bevor du das gespräch mit der geschäftsleitung suchst. Sonst endet es wie bisher. Protokolliere genau mit datum, was du an bemühungen machst und wie dein gegenspieler darauf reagiert. Wenn du so ein protokoll über mehrere wochen führst, hast du etwas in der hand, dass eine eindeutige sprache spricht. Das kann man dann nicht mehr alles mit "mißverständnis" abtun. Man kann zudem anhand des protokolls den gegenspieler auf einzelne punkte ansprechen und fragen, warum er dort so und so reagiert hat. Da kommt er in erklärungsnot und kann es auch nicht als einzelfall abtun, wenn du viele solcher beispiele in der liste hast. Und dann bitte die geschäftsleitung um konkrete vorschläge zur lösung. Mach ihnen klar, dass für die firma bessere ergebnisse erzielt werden könnten, wenn die kräfte gebündelt würden anstatt sich gegenseitig im weg zu stehen. Viel Glück, laß Dich nicht unterkriegen! LG treizeanne

  3. #3
    Registriert seit
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    1.155

    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Hi!

    Mache Dein Mobbingtagebuch aber handschriftlich. Vermeide Interpretationen wie "... hat geglotzt um mich zu ärgern..."

    Grüßlinge!

  4. Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

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    Geändert von Alteisenfahrer (18.02.2017 um 08:48 Uhr) Grund: e- Mailadresse in PM geändert zu Deinem Schutz gegen Spammer und Trolle

  5. #5
    Registriert seit
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    Beiträge
    1.155

    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Hi!

    Pass auf Deine Daten auf! Ich habe Deine E- Mailadresse rausgenommen um Dich gegen Trolle und Spammer zu schützen Zakiya kann Dich unter PM (Private Nachricht) anschreiben und umgekehrt da könnt Ihr ganz diskret eure E- Mail Adressen austauschen.

    Grüßlinge
    Geändert von Alteisenfahrer (18.02.2017 um 09:42 Uhr)

  6. #6
    Avatar von iceberg
    iceberg ist offline Sehr erfahrenes Forumsmitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    PN nicht PM

    Ja, ich weiß, wer einen Fehler findet darf ihn behalten
    von Natur aus cool

  7. #7

    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Zitat Zitat von zakiya Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich war bis vor kurzem sehr glücklich in meinem Job, nun habe ich aber permanent das Gefühl mir werden Steine in den Weg gelegt und die Laune verdorben damit ich selbst das Handtuch werfe wenn man mich schon nicht losbekommt. Hat irgendwer eine Idee was man da tun kann, wo man Unterstützung bekommt. Der VG macht ja alles was sein Liebling sagt ohne Hinterfragen... Soll ich zur Geschäftsleitung gehen?

    Vielen Dank schonmal für Eure Kommentare

    Hallo,

    in folgendem Artikel der Wirtschaftswoche Online vom 17.11.2016 kannst Du lesen, wie es einem ergehen kann, wenn man über 13 Jahre um seine Rechte kämpft, und diese Rechte einem bis heute vorenthalten werden und bisher leider keinerlei Unterstützung von den entsprechenden Zuständigen gegeben wurde.

    http://www.wiwo.de/unternehmen/banke.../14810134.html

    Ich wünsche Dir aber für Dich die richtige Entscheidung. Die Entscheidung kann Dir leider niemand abnehmen, da jede Geschichte einen eigenen Verlauf hat. Dir viel Kraft und Glück auf Deinem Wege.

    Gruß

    Hcahcia

  8. #8
    Registriert seit
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    1.782

    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    ein Mobbingtagebuch muß NICHT handschriftlich geführt werden. Wichtigt ist lediglich die Schilderung der Situation, wer ggf. anwesend war, Reaktionen usw. Selbst "blöd glotzen um mich zu ärgern" darf darin stehen......"PM" = private message, man schreibt halt Englisch
    @ Zakyia:
    Ich würde schon mit der Geschäftsleitung reden, gut vorbereitet und eben auch mit diesem Mobbingtagebuch. Dabei würde ich auch erwähnen, dass anscheinend Dein Gehalt jedem bekannt ist. Oder hast Du darüber mit Kollegen gesprochen? Wenn nicht ist das ein no go. Gehälter sind eine Sache zwischen Arbeitgeber und Angestelltem und gehen niemanden etwas an..
    Berichte mal weiter...

  9. #9
    Registriert seit
    06.04.2012
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    1.155

    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Hi!

    Bei einem handschriftlich geführten Mobbingtagebuch ist die Wahrscheinlichkeit das nachtäglich die Vergangenheit verändert wurde geringer und wird vor Gericht ehr akzeptiert. Interpretationen sind erlaubt aber sinnlos. Grimassen ziehen, den Mittelfinger zeigen oder Zunge rausstecken sind keine Interpretationen sondern Fakten und haben im Mobbingtagebuch ihre Berechtigung. Ein bloßer Blick kann so oder so interpretiert werden und stören nur im Tagebuch.

    Grüßlinge!

  10. #10
    Registriert seit
    13.08.2013
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    2.009

    Standard AW: Mein Kollege/ Vorgesetzter will mich zur Kündigung treiben

    Blöd glotzen ist also keine Grimasse? Kleiner Vorschlag um in Zukunft "Gemähre" zu vermeiden:

    Mal nen anderen Spruch einfallen lassen?!

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