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Thema: Gezieltes Mobben und Unterdrückung vom Arbeitgebe

  1. #1
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    Standard Gezieltes Mobben und Unterdrückung vom Arbeitgebe

    Hallo,

    ein externer Dienstleister für Logistik, mit Hauptsitz in dem USA und auf allen Kontinenten vertreten, hat im Spätjahr 2015 einen neuen Standort in der Pfalz , für Weltmarkt anführenden Automobil Konzern erschließen können.
    In Zusammenarbeit mit den Kommunen ect., wurden der komplette Markt an Harz 4 Empfängern, Arbeitslosen, Arbeitssuchenden, schwer vermittelbaren, des Umkreises abgegrast um angehenden Mitarbeiter zu bekommen. Ein unbefristeter Vertrag und natürlich Sanktionen des Amtes ließen Vertragsabschlüsse regnen. Ein "Muss", beitritt einer Gewerkschaft, da monatliche Löhne sonst gleich mal um* mehrere 100€ geringer ausfallen.
    Jedenfalls um jetzt demnächst mal auf den Punkt zu kommen, alle Mitarbeiter inklusive Temleiter, abwärts waren von Beginn an unzufrieden mit all den Umständen. Alles über dem Temleiter natürlich nicht : Supervisor, Schichtleiter und Plantmanager....Diejenigen,* die anscheinend, diese unterdrückende Art und Seelische Gewalt umsetzen sollen. Deshalb verwundert es auch nicht, das nach ca. 6 Monaten Plantmanager und der Supervisor, einer der 2 Schichten gekündigt und ersetzt wurden, sie waren anscheinend zu menschlich...
    Ich begann als meine Tätigkeit dort als Monteur und konnte mich binnen 6 Monaten, über den Springer zum Temleiter Backup hocharbeiten. Im 9. Monat wurde der Temleiter meiner Schicht zunehmend depressiver, bis zum Tag an dem er alles hinschmiss...Bournout....3 Monate weg....Ich ins kalte Wasser geworfen und plötzlich TL. Allen MA & einigen Vorgesetzten nach habe ich diese zeit ohne Probleme gemeistert und diese Position auf Dauer verdienet...Es war sehr anstrengend aber auch schön.
    Ich will damit die positiven Dinge erwähnen.
    Jetzt das andere...gravierende...
    Ich erzähle jetzt nur was mich betraf, andere MA betraf es teilweise wesentlich schlimmer.
    Ich bekam, unter anderem eine Abmahnung, weil ich 1 Stunde zu spät am Arbeitsplatz erschienen bin, da verschlafen und ich nicht vor Schichtbeginn (05:45), den vorgesetzten über mein verschlafen informiert habe.
    03.16. Mussten alle ihre Jahres-Urlaubsplanung abgeben, ohne eine Information das es Schliestage, über Weihnachten und Silvester gibt, für die man sich besser ein paar Tage aufheben sollte....Konsequenz...unbezahlter Urlaub und weniger Lohn.
    Kündigungen laufen so ab : der MA kommt normal zur Arbeit und wird ca. 1ne Stunde vor Schichtende ins Büro gerufen... Ende...
    Einer wurde sogar noch zur Weihnachtsfeier geladen und dort gekündigt...
    Ich schweife wieder ab, doch es gibt zu vieles...
    Im Juli letzten Jahres war die Stimmung, in der Gegenschicht, auf dem absoluten Tiefpunkt und deren Teamleiter Backup, ein guter Freund, sollte und wollte versetzt werden. Wir fanden eine Lösung, holten ihn, in Absprache mit der Personalabteilung und allem, einvernehmlich in unsere Schicht. 3 Monate später kamen die oberen Herren darauf, es könne logischerweise keine 2 TL Backup in einer Schicht geben und er bekam eine Änderungskündigung, herunterstufung von EG5 zu EG2. Er reichte Kündigungsschutzklage ein, die Firma bot eine Abfindung, er lehnte ab und 1 Tag vor dem Gerichtsverfahren zogen sie diese Kündigung zurück....
    Also immer noch 2 TLB in der gleichen Schicht. Bis ende des Jahres, versuchten sie mich zu überzeugen, die Schicht zu wechseln, was ich als TL gemacht hätte und als TLB ablehnte....Denn ich sollte dort dafür sorgen, daß deren TL und Supervisor on die Spur kommen und die Gründe für die schlechte Stimmung und den allgemeinen Problemen herausfinden...nicht nur ich war der Meinung, daß in diesem Fall die Rollenverteilung nicht stimmt.
    Am letzten Tag vor den Schließtagen, über Weihnachten und Silvester, wurde zur Schichtübergabe, alle MA zusammen gerufen...Alle bekamen ein Schreiben in die Hand und der Schichtleiter erklärte das darin die neue Schichtzuteilung für jeden stehen würden...4 aus der einen, wurden mit 4 aus der anderen Schicht getauscht(8), darunter ich...
    Frohe Weihnachten und Happy New year.
    Es hat ja auch keiner seine Fahrgemeinschaften, geschweige denn schon alles private nach diesem Rhythmus ausgerichtet. Mein Glück war zunächst das ein Kollege mit mir die Schicht wechselte, der im selben Ort wie ich wohne, da ich auch keinen Führerschein besitze.

    Erste Woche 2017 :

    Nach 5 Arbeitstag mit Schmerzen in den Füßen, bezüglich der 14 Monate alter Arbeitsschuhe, wollte ich mein recht auf neue geltend machen, was mit der Begründung, es werde demnächst bekannt gegeben, wem was zusteht, abgelehnt wurde. Nachdem ich dem Arbeitgeber erklärte, das in der Instandhaltung alles vorhanden sei und hier billigend eine Erkrankung in kauf genommen werde, wurde ich beschimpft und mir gedroht.

    Bekanntgabe Samstagsarbeit :

    Kurze Info, ich habe einen Sohn (5).
    Da dies nicht zum ersten Mal der Fall war, weiß ich und jeder andere, das es ohne Familiäre Hilfe unmöglich ist eine Betreuung für diese Zeit zu bekommen. Und ich habe wirklich alle Möglichkeiten in Betracht gezogen.
    Leider hatte an diesem einen Samstag auch meine Mutter, bezüglich ihrer Arbeit keine Zeit.
    Das war dem Arbeitgeber egal. Ich erklärte mich noch einmal schriftlich, nach telefonischer Absprache mit Herrn HXXXXX und ihrer Rechtsabteilung*(Anhang 2).
    Eine Stunde später übergab mir der Arbeitgeber persönlich "Anhang 3 & 4". Im Beisein von diesem, las ich es und schockiert und völlig fertig. Ich konnte nicht mehr arbeiten und wusste wirklich nicht mehr wo vorne* und hinten ist.

    Seit dem war ich krank geschrieben und ich hörte immer wieder viele, unschöne Gerüchte über mich. Diagnose : Mittelschwere depressive Episode. Ich bekomme verschiedene Medikamente (Anlage 5)
    Aber auch anders, das kurz darauf, nach Beschwerden und Krankheit Kollegen Nr.1 und Nr.2, der auch die Schicht wechseln musste, wieder in ihre alte Schicht durften und Kollege Nr.3 , der mit gegen mich wechselte kündigte.
    Kollege Nr.4 und Nr.5, unter denen meine Fahrgemeinschaft ist, wechseln zum 13.03.2017 wieder in ihre ursprüngliche Schicht, Kollege Nr.6 und Nr.7 ist es egal, zumal diese auch nicht in unserer Halle tätig sind, nur dort geführt werden. Nr.8 (Ich) bin wiedermal der Depp und der Arbeitgeber hat genau das was er eigentlich wollte.

    02.03.2017

    In meinem Briefkasten befand sich ein Umschlag, dem ich 4, nicht gerechtfertigte Abmahnungen Entnahm. 2 wegen angeblicher, zu später Abgabe der AU und 2 wegen nicht bekanntgegeben, das ich nicht zur Arbeit erscheinen werde. Ich gab rechtzeitig Bescheid über eine AU meinerseits. Folgend bin ich nur verpflichtet eine Bekanntgabe vor Ende der AU, für einen Zeitpunkt der Wiederaufnahme, der Arbeit abzugeben! Nicht bei Folgeerscheinungen!

    07.03.2017

    Nachdem ich mich überwinden konnte, ging ich heute zur Arbeit.
    Direkt stellte ich fest, daß mein Name auf dem Bord für das Personal, nicht mehr vorhanden war (Anlage 6).
    Bis 7.30 uhr, als der Schichtleiter, Chef in Vertretung kam, war alles okay.
    Ich wurde abfällig begrüßt und 5 min. später aufgefordert mit zu gehen. Er begleitete mich in die Nebenan liegende Halle und erklärte mir das ich dort, wegen unterbesetzung aushelfen solle und ergänzte mit den Worten :
    Mal schauen, wenn das anlernen bei mir an der Presse zu lang dauert und nicht klappt was er dann mit mir macht....
    Die unbeliebteste Station der halle, die zudem keinerlei Hirn erfordert. Als wär ich nicht fähig dazu...
    Um 8.30 uhr hielt ich es nicht mehr aus und ich ging in Begleitung eines Betriebsratsmitglied ins Personalbüro, wo ich dem durchaus erfreuten Arbeitgeber um einen Aufhebungsvertrag bat. Mir wurde erklärt das dieser schnellstmöglich fertig sei und ich verkündete mich bis dahin Krank zu melden. Ein Fehler....Der durch diesen ständigen Druck und das gezielte Mobbing entstand.

    Ich muss noch erwähnen das ich mit, der erste Mitarbeiter dieser Firma, an diesem Standort bin und ich ohne zu übertreiben behaupten kann, mit wenn überhaupt einem anderen, der Qualifizierteste Mitarbeiter, für sämtliche Funktionen und Aufgaben dieser Halle bin.
    Ich begann als meine Tätigkeit dort als Kommissionierer / Monteur und konnte mich binnen ca.6 Monaten zum Temleiter Backup hocharbeiten. 3 Monate später wurde der Temleiter meiner Schicht zunehmend depressiver, bis zum Tag an dem er alles hinschmiss...Bournout....3 Monate weg....Ich ins kalte Wasser geworfen und plötzlich TL. Allen MA & einigen Vorgesetzten nach habe ich diese Zeit ohne Probleme gemeistert und diese Position auf Dauer verdienet.

    .....Danke vorab für alle kommentare.....

    MFG
    Geändert von Alteisenfahrer (08.03.2017 um 08:28 Uhr) Grund: Klarnamen unkenntlich gemacht

  2. #2
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    1.155

    Standard AW: Gezieltes Mobben und Unterdrückung vom Arbeitgebe

    Hi!

    Es ist bedauerlich wie es Firmen immer wieder schaffen sich das Personal zu vergraulen. Andererseits ist es so das ein einziger Faulpelz es schaft die Disziplin einer ganzen Belegschaft zu untergraben. Dein Arbeitgeber hat da bei Dir wohl hoffnungslos Überreagiert. Andererseits hätte ich mir wenn die Schuhe nicht mehr gut sind auf eigenen Kosten bessere gekauft. Wenn dann neue Schuhe vom AG kommen hast Du dann einen guten Plan "B".

    Krankmeldungen müssen am 4. WEWERKAG dem Arbeitgeber vorliegen. Achtung auch der Samstag ist ein Werktag! Hier ein schönes Zitat einer Anwaltsseite.

    Kuxdu:

    "In unserer Beratungspraxis erleben wir immer wieder, dass in laufenden Arbeitsverhältnissen das Thema Krankmeldung Ärger und Stress bereitet.
    Wichtig ist, dass dem Arbeitgeber nicht nur eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung übermittelt wird, sondern im Falle der Erkrankung sofort zum Telefonhörer gegriffen wird. Der Arbeitgeber ist im Krankheitsfall unverzüglich zu informieren, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommt. Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, selbst zu telefonieren, muss er die Ehefrau, Freund oder Freundin oder eine andere Person bitten, den Arbeitgeber zu informieren. Dabei ist nicht nur die Information zu übermitteln, dass eine Erkrankung vorliegt, sondern der Arbeitgeber muss für die Disposition der Arbeit auch wissen, wie lange die Erkrankung voraussichtlich dauern wird.
    Unabhängig davon ist dann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu handhaben. Für die Arbeitsunfähigkeit gibt es in der Praxis viele Begriffe, wie beispielsweise „gelber Schein“, „Krankmeldung“ oder „Krankschreibung“. Grundsätzlich ist die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dem Arbeitgeber spätestens am vierten Werktag zu übermitteln. Es empfiehlt sich aber, diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wirklich kurzfristig zu übermitteln.
    In Arbeitsverträgen können anderweitige Regelungen getroffen werden, beispielsweise die Vereinbarung, dass Krankmeldungen sofort, sprich am ersten Tag, übermittelt werden müssen. Entscheidend ist also die Regelung im Arbeitsvertrag.
    Eine genauere Beschreibung der Erkrankung muss der Arbeitnehmer nicht abgeben. Davon ausgenommen sind selbstverständlich ansteckende Krankheiten, die Kolleginnen und Kollegen gefährden können."

    Viel Glück bei einer hoffentlich besseren Stelle

    Grüßlinge!

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