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Thema: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

  1. #41
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Ich finde es jedenfalls immer wieder faszinierend, wie man das, was nach dem 2. Weltkrieg passierte mit dem vergleichen kann, was seit 2015 los ist.
    Da wird, um einen Vergleich an den Haaren herbei zu ziehen, fleißig Äpfel mit Birnen verglichen.
    Menno! schrieb schon den passenden Satz dazu.
    Das das mit der Migration nicht funktioniert, erlebt, liest und sieht man immer wieder. Also, warum dann bitte mit aller Gewalt auf der Migrationswelle reiten? Das läuft momentan ja nur sehr einseitig ab. Dann doch lieber die Spreu rechtzeitig vom Weizen trennen und jenen hier eine Chance einräumen, die auch Europa oder Deutschland als ihre neue Heimat ansehen wollen und auch ein dementsprechendes Benehmen vorweisen. Was auch heißt, unsere Kultur zu respektieren.
    Hier her zu kommen, die Hand aufzuhalten und Forderungen stellen, was man gefälligst alles zu bekommen hat, gehört nicht dazu. Ist aber leider, bis auf wenige Ausnahmen, an der Tagesordnung.

    Deutschland ist beileibe kein reiches Land. Nach Außen hin ja. Die Wirtschaft boomt. Das jedoch auf dem Rücken der Bevölkerung. Dumpinglöhne, Zeitarbeit, Jahresverträge, immer teurer werdende Lebenshaltungskosten, utopisch gestiegene Mieten, fressen sowohl die Gehälter als auch die Lebensqualität recht schnell auf.
    Und bevor man massenhaft Gelder ins Ausland schaufelt, von denen, wie schon richtig gesagt wurde, ein Großteil so oder so in dunklen Kanälen versickert, sollte man erst einmal anfangen hier „aufzuräumen“. Renterarmut, marode Schulen, mangelnde Bildung und auch dieser leidige Dauerbrenner Hartz IV gehören nicht einfach nur unter den Teppich diskutiert, sondern auch einmal bekämpft.
    Man tut sich leicht, nach den Vermögen der Reichen zu schreien. Auch die haben irgendwann einmal dafür malocht und zahlen schließlich auch Steuern. Oder sind die Unternehmen jetzt plötzlich von Steuern befreit, zahlt man keinen Arbeitgeberanteil mehr?

    Noch einmal zum Thema Migration. Wenn man schon eins auf Multi – Kulti macht, dann bitte nicht ohne Sinn und Verstand. Wenn, sollte schon darauf geachtet werden, dass das, was hier so hereinschwappt, ebenfalls den Willen zum Multikulturellen hat.
    Was passiert, wenn man einfach mal die Türen aufmacht und rein lässt, was sich nur reinstopfen lässt, sieht man ja wohl mehr als deutlich.
    Und was die Länder angeht, aus denen dieses Leute kommen; Klar, Gelder nehmen sie gerne, lassen aber keine Kontrolle zu und sind mitunter gar nicht böse drum, den Teil der Bevölkerung los zu werden, der zum Einen schon im eigenen Land Ärger macht oder um den man sich schlichtweg nicht kümmern will. Es ist dann aber auch nicht unsere Sache, deren Arbeit zu machen.

  2. #42
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Zum Klima
    Seriöse Wissenschaftlich sind sich m.W. nicht unbedingt einig. Ein seriöser Wissenschaftlich erstellt keine Prognosen, wie das Klima in 50 oder 100 Jahren aussehen könnte. Die Angelenheit ist viel zu komplex. Allenfalls werden von einigen Szenarien beschrieben, die eintreten könnten, wie z.B. Holland unter Wasser und der Nordseestrand wird sich gleich hinter Bremen wieder finden. Zwischen Prognosen und Szenarien (die gern von Medien u. Politikern aufgegriffen werden) besteht aber ein himmelweiter Unterschied.
    Was DE anbetrifft, macht es wenig Sinn, hier Kohlekraftwerke abzubauen, die dann nach China oder Indien transport werden, um dort wieder in Betrieb genommen zu werden, während DE künftig Kohlestrom bzw. Atmomstrom aus Nachbarstaaten importieren muss. DE ist noch nicht einmal in der Lage, die erforderlichen Stromtrassen von Nord nach Süd zu bauen, damit der aus Windenergie gewonnen Strom transportiert werden kann. DE wird m.E. noch lange Zeit auf fossile Energien angewiesen sein, sofern das Land als Industriestandoirt erhalten werden soll. Der Strom kommt halt nicht nur aus der Steckdose.
    Eine s.g. Klimagegegner bin ich nicht. Ich freuen mich darüber, dass in den letzten Jahrzehnten die Luft in DE nachweislich sehr viel sauberer geworden ist. Jedoch meine ich, dass alles mit Verstand und Augenmaß entschieden werden muss. Das Klimaproblem kann vom Umweltschutz nicht abgekoppelt werden. Wenn ich sehe, dass auf mit Glyphosat und anderen Pestiziden getränkten riesigen Feldern Mais angebaut wird (Monokulturen), welches für Biogasanlagen zur Strom und Wärmeerzeugung genutzt wird, bleibt mit der Verstand stehen. Die ganze excersive Landwirtschaft mit der chemischen Keule bringt unser Öko-System genauso in Gefahr. Vögel, Bienen, Insekten usw., die wir dringend brauchen zwecks Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts, werden zurückgedrängt, was man schon jetzt mit bloßem Auge stehen kann.
    Was allerdings funktioniert ist der Emissionshandel an der Börse mit CO2-Zertifikaten, wobei bevölkerungsreiche und industriell etwickelte Staaten wie z.B. China, USA, Indien u.a. von Anfang an nicht beigetreten sind aber dennoch gut mit mitverdienen. Das hat für mich einen negativen Beigeschmack.
    Um den Planeten zu retten, wäre es m.E. sinnvoll, das Problem der Überbevölkerung auf einigen Kontinenten in den Griff zu bekommen. Jeder Mensch auf Erden, muss ernährt werden, nimmt Transportmittel in Anspruch usw., was Emissionen erzeugt. Ein Gegensatz und kontraproduktiv ist m.E. in diesem Zusammengang z.B. auch, Menschen aus dünn besiedelten Kontinenten wie z.B. Afrika ins sehr dicht besiedelte Europa zu holen. Das Bevölkerungsproblem dort wird damit nicht gelöst. Ist nicht die Überbevölkerung auch ein Teil der Fluchtursachen?

    Das Klima/die Umwelt muss langfristig geplant werden und nicht mit ad hoc-Aktionen. Deutschland wird das Klimaproblem nicht lösen können, auch wenn hier der letzte PKW von der Straße geholt wird.

    Das ist meine ureigenste Meinung zu dem Thema.

  3. #43
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Hallo Anna62,

    an anderer Stelle habe ich einen Beitrag (Klimawandel) veröffentlicht, den auch Skeptiker lesen sollten.

    Die große Frage ist immer wieder der Klimawandel. Es werden immer noch Begrenzungen der mittleren Temperatur von 2 °Celsius diskutiert. Dabei ist es schon lange nicht mehr fünf vor zwölf, sondern fünf nach zwölf. D.h. wenn der CO2 Ausstoss auf der ganzen Welt sofort gestoppt wird, würde der Klimawandel nicht gestoppt, sondern weiter fortschreiten. Wenn alles so weiter läuft wie bisher sind die 2 ° Celsius Utopie.
    Das der Nordpol schmilzt ist Tatsache, damit verbunden ist ein Anstieg des Meeresspiegel und je nach weiterer Klimaerwärmung der Nordpol keine Eismassen mehr haben. Die Biomasse die unter dem Eis gefroren war würde dann extrem Methangas freisetzen. Methan wäre dann um einiges schädlicher als CO2 für das Klima. Das Methan absolut schädlich ist wollte man den vielen Kühen zuschreiben, es wurde diskutiert ob es weniger Kühe sein dürfen.


    Es gibt zahlreiche Beispiele wo der Mensch die Natur vernichtet.

    Ich möchte mit diesen Fakten (aktuell nachzulesen) keine Weltuntergangsstimmung verbreiten, sondern einfach mal zum Nachdenken (nicht resignieren) anregen.

    Der Klimawandel wird uns voll erwischen, nur wann können wir bestimmen.


    Das Klima/Umwelt können wir nicht planen, wenn dem so wäre, gäbe es keine Probleme mit dem Klimawandel. 0,9 Grad Temperaturerhöhung in den letzten 10 Jahren lassen sich nicht weg diskutieren.

    Zum Thema saubere Luft in Deutschland lässt sich auch sagen, das es keine Zechen in NRW gibt, die noch "aktiv" sind, da ist es kein Wunder das die Luft sauberer wird. Dafür gibt es jetzt aber ein Problem mit Feinstaub und Mikrokunststoff. Ist ähnlich wie mit dem CO2 > unsichtbar und kann die Gesundheit stark beeinträchtigen.

    Grüße

    Simon59

  4. #44
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Apropos Feinstaub. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, am 02.02.2019, das war hier im Norden ein Dunst- und Nebeltag, die Feinstaubwerte einiger Messanlagen auf der Internetseite des nieders. Umweltamtes anzuschauen:

    Die Daten wurden um 21.00 Uhr gemeldet.
    Norderney: aktuell 47, Mittelwert Vortag 35
    Emden: (nächste Kleinstadt mit Industrie auf dem Festland) aktuell 48, Mittelwert Vortag 30
    Oldenburg: (nächste größere Stadt auf dem Festland) aktuell 59, Mittelwert Vortag 36

    Die erhöhten Werte für Oldenburg-Innenstadt und Emden-Innenstadt mit dichtem Verkehr könnte ich an einem Dunsttag noch nachvollziehen, wenn denn der Berichterstattung über die Verursacher der Feinstaubemissionen Glauben geschenkt werden kann.
    Aber wie kommt Norderney zu diesen Feinstaubwerten? Dort gibt es keine Industrie und nur einen sehr sehr eingeschränkten Autoverkehr und das auch nur im Außenbereich. Nach 20 Uhr fährt da nichts mehr, außer vielleicht ein paar Taxis außerhalb der Ortschaft.

    Die Versuchung ist groß, Kachelmann Recht zu geben, wenn der behauptet, dass die Feinstaubbelastung in sehr hohem Maße mit der Verfeuerung von Holz verursacht wird. Hoffene Kamine, Kachelöfen, sonstige Öfen und nicht zuletzt die Holz-Pellet-Heizsysteme sollen in hohem Maße Verursacher der Feinstaubbelastung sein, da die Abgase zumeist ungefiltert in die Atmosphäre geblasen werden. Meine nächsten Nachbarn heizen überwiegend mit Öfen. Was da so alles verfeuert wird möchte ich nicht genau wissen. Bei Dunstwetter kann man den Brandgeruch in nächster Nähe manchmal deutlich wahrnehmen. Zumindest könnte die Holzverfeuerung (manchmal landen es ja auch noch Kohle, Briketts oder Torf in Öfen) eine Erklärung für die hohen Werte auf Norderney sein. An Kaminen, Kachelöfen etc. mangelt es dort nicht.

    Ein kritisches Hinterfragen ist in der heutigen Zeit mehr als nötig.

    Einen schönen Abend wünsche ich noch.
    Anna
    Geändert von Anna62 (11.02.2019 um 21:22 Uhr)

  5. #45
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Vor allem macht es ja auch wahnsinnig viel Sinn, die alten Diesel und sonstigen Feinstaub und Ruß - Schleudern von Deutschlands Straßen zu verbannen und dann nach Afrika zu verschiffen. Damit löst man das Klimaproblem auch nicht, man verschiebt es nur.

    Trotzdem denke ich, dass der Klimawandel auch vorwiegend zur Panikmache und dadurch Geldscheffelei missbraucht wird. Klimawandel hat es auf diesem Planeten schon immer gegeben. Und betrachtet man den "Dreckgehalt" der Luft, so ist diese inzwischen bei weitem sauberer, als noch vor 100 Jahren. Es wird ja auch so einiges getan. Klimakiller wie Treibhausgase wurden abgeschafft, die Technik, Giftstoffe zu filtern wird immer mehr verfeinert. Nicht zu vergessen, dieser krampfhafte Schnellschuss mit den ganzen Elektro - Autos - Rollern - etc. Nicht zu vergessen, dass sich das Klima auch durch die Abholzung - wieder Aufforstung ebenfalls verändert.
    Alles kann man also nicht auf den klimasündigen Menschen schieben. Dann kann man genauso den Dinosauriern eins draufgeben. Die haben die Erde dann in die nächste Eiszeit gefurzt, oder wie? Scherz beiseite. Auch der Planet selbt verändert sich immer wieder ob mit oder ohne Mensch. Aufhalten kann man da so gut wie nichts.

  6. #46
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    @Ilythia,

    ZITAT: "Trotzdem denke ich, dass der Klimawandel auch vorwiegend zur Panikmache und dadurch Geldscheffelei missbraucht wird. Klimawandel hat es auf diesem Planeten schon immer gegeben. Und betrachtet man den "Dreckgehalt" der Luft, so ist diese inzwischen bei weitem sauberer, als noch vor 100 Jahren."

    Sicherlich hat es Klimawandel schon immer auf unserem Planeten gegeben. Aber dieses Mal ist der Mensch der Verursacher, und ein Klimawandel hat noch nie so schnell stattgefunden.
    Alles was jetzt produziert wird (auch E.-Autos) verbraucht Energie, diese Energie verursacht weiteren CO2 Ausstoß. Was CO2 bedeutet kann man z.B. an den Korallenbänken sehen. 90 % sind davon betroffen, mittlerweile werden Korallen gezüchtet, die den Verlust aber nicht ausgleichen können. Die Ursache ist die Erwärmung der Weltmeere bedingt durch...?
    Korallen liefern u.a. Sauerstoff auf den wir nicht verzichten können. Die tropischen Regenwälder liefern auch Sauerstoff, wie lange noch?

    CO2 wird anscheinend immer noch unterschätzt. Wenn alles so weiter läuft wie bisher wird die Sättigungsgrenze unserer Erde von CO2 sehr schnell erreicht sein, und dann wird es keine Schadensbegrenzung mehr geben. Nur ein Lebewesen zerstört auf diesem Planeten seine Lebensgrundlage.

    Eine Frage muss ich mal stellen. Die Verantwortlichen und Politiker haben fast alle ein Alter, wobei die wenigsten von denen die Folgen des Klimawandels wirklich betroffen sein werden. Haben die mehr Wissen oder ist denen das einfach egal? Trump, Merkel, China, etc..

    Grüße

    Simon59

  7. #47
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Ich bin noch nicht dahinter gekommen, was der Klimawandel mit der Überschrift dieses Themas (Flüchtlingspolitik/Zuwanderung) zu tun hat, aber vielleicht kann es mir ja jemand mal erklären.
    Gibt es zum Thema Klimawechsel nicht einen Extra-Faden???
    Bis dahin möchte ich mal zum eigentlichen Thema wieder zurückkommen.

    Zitat von Ilythia:
    "Das das mit der Migration nicht funktioniert, erlebt, liest und sieht man immer wieder. Also, warum dann bitte mit aller Gewalt auf der Migrationswelle reiten?"

    Migration haben wir in (West-)Deutschland praktisch seit den 60er Jahren. Mittlerweile lebt schon die 2. und 3. Generation der einstigen Migranten hier, haben teilweise immer mehr Familienangehöriger nachgeholt und das gesellschaftliche Miteinander funktioniert schon seit weit über 50 Jahren ziemlich gut. Die Migranten und deren Nachkommen haben sich nur zu einem Teil hier wirklich integriert, einen Großteil lebt aber auch noch wie in ihrer eigenen Welt, sodaß man in Teilen doch schon von einer Parallelgesellschaft sprechen kann. Aber: Es funktioniert, grundsätzlich, das Zusammenleben von Deutschen und Migranten. Das konnte ich selbst tagtäglich erleben, daß und wie es funktioniert, als ich fast 20 Jahre lang in einer westdeutschen Großstadt mit fast 30% Migranten-Anteil lebte (in dem Stadtteil, wo ich wohnte, war der Anteil sogar rund 40%), die eigentlich aus der ganzen Welt kamen. Allen voran natürlich Türken und Leute aus anderen Staaten des Nahen Ostens, aber auch relativ viele Chinesen, Südkoreaner und Leute aus Nordafrika.
    Und da habe ich nie ein fremdenfeindliches Wort gehört oder bin nie von Migranten irgendwie "angemacht" worden. Man hat sich gegenseitig so akzeptiert, wie man ist. Man war mit den Jahrzehnten doch irgendwie zu einer Gesellschaft zusammengewachsen, möchte ich mal sagen. Das war jedenfalls mein Eindruck all die ganzen Jahre lang. Auch hatte ich z.B. einige türkischstämmige Arbeitskollegen sowie aus Frankreich, Holland und den USA. Auch da keinerlei Probleme.
    Und wenn wir jetzt über die Flüchtlingswelle von bzw. seit 2015 reden, so habe ich seitdem persönlich weder in West noch in Ost irgendeine gravierende Änderung im Alltag erlebt. Und das heißt für mich auch, daß Deutschland dies sehr wohl verkraften konnte, wenn auch noch sehr viel Arbeit weiterhin ansteht, möglichst viele anerkannte Flüchtlinge auch einigermaßen zu integrieren.
    Und ob wir das wollen oder nicht: Ich denke, es werden kurz- bis mittelfristig auch noch weitere Flüchtlinge zu uns kommen, solange die Fluchtursachen nicht kategorisch angegangen werden... oder man schirmt sich eben nach außen ab wie einst der real existierende Sozialismus mit dem Eisernen Vorhang. Tolle "Lösung"!

    Was mir als praktischem Wanderer zwischen West und Ost aufgefallen ist und was ich noch immer nicht (ganz) verstehe:
    Woher kommt es, woran liegt es, daß in Ostdeutschland mit einem relativ verschwindend geringen Migranten-Anteil an der Bevölkerung der Fremdenhass, die Angst vor Überfremdung so groß ist, um ein vielfaches mehr als im Westen Deutschlands? Ich finde darauf keine wirklich plausible Erklärung.
    Geändert von Nickname (11.02.2019 um 23:48 Uhr)

  8. #48
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    @ Nickname,

    rein gar nichts! Der Klimawandel wurde als Thema in einer Antwort behandelt. Leider wird er immer noch verharmlost.

    ZITAT: "Ich denke, es werden kurz- bis mittelfristig auch noch weitere Flüchtlinge zu uns kommen, solange die Fluchtursachen nicht kategorisch angegangen werden"

    Eine Ursache liegt darin, das Deutschland immer noch "Wiedergutmachung" 1x jährlich an Israel zahlt, Israel kauft dann Waffen in Deutschland und erklärt dann wem den Krieg? Wir waren es dann ja nicht.

    Grüße

    Simon59

  9. #49
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Zitat Zitat von simon59 Beitrag anzeigen
    @ Nickname,

    rein gar nichts! Der Klimawandel wurde als Thema in einer Antwort behandelt. Leider wird er immer noch verharmlost.

    ZITAT: "Ich denke, es werden kurz- bis mittelfristig auch noch weitere Flüchtlinge zu uns kommen, solange die Fluchtursachen nicht kategorisch angegangen werden"

    Eine Ursache liegt darin, das Deutschland immer noch "Wiedergutmachung" 1x jährlich an Israel zahlt, Israel kauft dann Waffen in Deutschland und erklärt dann wem den Krieg? Wir waren es dann ja nicht.

    Grüße

    Simon59

    Also das Beispiel mit Israel finde ich nun wirklich unangebracht. Israel befindet sich meines Wissens nach in keinem Krieg mit seinen Nachbarn und ist somit auch nicht Auslöser von Fluchtursachen. In den Ländern, aus den in letzten Jahren die meisten Leute Asyl in DE beantragt haben (Syrien, Irak, Afghanistan) herrscht vor allem Bürgerkrieg bzw. Terror durch den IS. Und da gilt es m.E. erst einmal die Finanzierung der Waffenkäufe dafür zu unterbinden. Aber solange da auch immer wieder Großmächte wie die USA und Russland mit drin hängen, die sich oftmals international nicht einig sind, wird das wohl kaum möglich sein. Das ist das Dilemma.

  10. #50
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    Standard AW: Flüchtlingspolitik im Mobbingforum, für oder gegen Zuwanderung ?

    Israel hatte Syrien den Krieg erklärt, ob es Kriegshandlungen gab ist dabei nicht relevant.

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