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Thema: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

  1. #21
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    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hallo!
    Was hast du davon, wenn du den Leuten hinterher rennst?





  2. #22
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    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    @ Sindis, ich habe Deinen versteckten Link gelöscht. Wenn schon Werbung, dann bitte deutlich erkennbar und mit einer "anständigen Menge" an sachbezogenem Text .

  3. #23
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    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Was du eigentlich suchst, verständlicher Weise, ist eine Entschuldigung dieser Menschen. Die sind nun Erwachsen und man könnte davon ausgehen das sie ihre taten bereuen. Tuen sie aber nicht. Den sie belastet das ganze nicht.

    Du hast ne Lego Figur geklaut, na und? Das macht dich nicht zu einem dummen oder bösen Menschen. Du warst verzweifelt und wolltest ihr Wegnehmen etwas das ihr wichtig war. Es war eine Legofigur und nicht etwa, jahrelanges Quälen. Das du dich wegen dieser Kleinigekeit noch so schlecht fühlst zeigt das du ein unglaublich freundlicher Mensch bist. Lass es los.

    Ein anderer Tipp ist, das du die Namen aufschreibst, an einen Ort gehst wo du ruhe hast. Und laut sagst. "Ich vergebe euch und lass jetzt los" und dann die Liste verbrennst.

    Du kannst Sie auch direkt konfrontieren, oder sogar verfluchen. Sagen "DU hast mich gequält und ich verachte dich dafür und wünsche dir das schlechteste" aber ob du damit Frieden findest weiß ich nicht. Soll aber bei einigen funktionieren.

    Du musst diesen Leuten nichts beweisen.. mach dir ein wunderschönes Leben. Mach die Dinge die dich glücklich machen und hab wundervolle, echte Freunde.
    Mir persönlich hilft es hier zu schreiben, ich finde Frieden damit anderen in dieser Zeit zu helfen.


    Eine Bekannte von mir, die ganz schrecklich gemobbt wurde. Die hat ein Buch geschrieben, hat es dann Drucken lassen (gibt Seiten dafür) gleich mal so 50 Stk. und hat ihren Mobbern welchen zukommen lassen als auch ihrer alten Schule. Der schlimmsten Mobberin hat sie ins Buch geschrieben "Damit du begreifst was du mir angetan hast" Ihr hat das wahnsinnig geholfen. Nach der Aktion, war sie.. anders. Immer noch die selbe, aber irgendwie freier, weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Sie konnte es sich von der Seele schreiben.

    Du kannst dich Hypnotisieren lassen gegen diese Erinnerungen. Auch eine Option damit abzuschließen. Oder du suchst einen Psychologen auf und arbeitest das ganze auf.

    Es gibt Wege, welcher für dich richtig ist, kann ich dir nicht sagen. Aber.. loslassen ist wichtig. Ganz befreien wirst du dich niemals können, aber die Erinnerungen verblassen am besten indem du neue, schöne Erinnerungen schaffst.

  4. #24
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    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    den mobbern vergeben - warum ? einfach vergessen !

  5. #25
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    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Danke allgemein für das Thema, denn es hat mich zu einigen tiefergehenden Überlegungen angeregt.
    Was ich während meiner ganzen Schulzeit so erleben mußte, waren auch starke Hänseleien, wie ich es bezeichnen würde (das Wort Mobbing dafür finde ich aber persönlich zu übertrieben). Aber dies mit späteren Mobbing-Situationen im Job irgendwie in Verbindung zu bringen, wäre mir bisher nie eingefallen.
    Allerdings denke ich jetzt aktuell schon, daß sich durch bestimmte eigene Verhaltensweisen anderen gegenüber im Kindheits- und Jugendalter schon ein bestimmtes eigenes Verhaltensmuster für späteres Verhalten im Job, Familie, unter Kollegen usw. herausgebildet hatte.
    Ich wurde als Kind und Jugendlicher oftmals von Mitschülern, Lehrern und sogar von meinem eigenen Vater durch verschiedene Äußerungen und Handlungen als unfähig und etwas geistig minderbemittelt hingestellt. Doch habe ich mir daraus schon als Kind und Jugendlicher mir wie ein eigenes Schutzschild daraus bauen können, weil ich immer mehr selbst vom Gegenteil überzeugt war. Nach dem Motto: Laß sie doch alle sonstwas reden... - ich bin allemal viel besser, als ihr alle denkt.
    Zu meinem Glück hatte ich in meiner späteren Schulzeit noch 3 relativ enge, echte Freunde, Kumpels, die auch weitgehend zu mir hielten und mit denen ich viele Unternehmungen starten konnte.
    Und dennoch bin ich in späterer Zeit immer wieder sehr leicht angreifbar gewesen, besonders im Job. Ich hatte dies die meiste Zeit darauf zurückgeführt, daß ich einfach einen zu "eigenen Kopf" hatte. Doch das ist, wie ich heute denke und weiß, vielleicht nur die halbe Wahrheit.
    Natürlich sind nach mittlerweile weit über 45 Jahren die meisten negativen Ereignisse aus meiner Schulzeit längst vergessen (Zeit heilt Wunden, sagt man bekanntlich...). Doch die permanente Erniedrigung durch meinen eigenen Vater Zeit seines Lebens bis zu seinem Tode, als ich gerademal 19 Jahre alt war, hat wahrscheinlich so tiefe Spuren bei mir hinterlassen, sodaß sie mein späteres Leben, speziell in meinen Jobs, nachhaltig geprägt hatte. Eine Erkenntnis, die mir erst jetzt gekommen ist.
    Mein Vater duldete absolut keinen Widerspruch... und so habe ich mich bei späteren Mobbing-Situationen im Job erstmal so zurückgezogen wie einst gegenüber meinen Vater. Ich hatte jeweils einfach so weitergemacht, alles weggesteckt, bis gar nichts mehr ging und ich absolut arbeitsunfähig wurde.
    Anerzogenes Verhalten einfach!
    Die zeitweiligen Erniedrigungen von Mitschülern und Lehrern während meiner gesamten Schulzeit sind dagegen längst vergessen und abgehakt, auch wenn ich sie vielleicht so erduldet hatte, wie ich es gegenüber meinem Vater tat.
    Was ich damit sagen wollte: Man wird, wie ich denke, schon sehr frühzeitig durch eigene, markante Erlebnisse dadurch geprägt, wie man im späteren Leben reagiert oder auch nicht, inwieweit man auch Mobbing-"Opfer" werden kann oder auch nicht. Ob nun durch Ausgrenzung in der Schulzeit durch Mitschüler oder Lehrer oder durch eigene Elternteile, spielt im Ergebnis davon nur eine untergeordnete Rolle.
    Oder wie seht ihr das?

    NACHTRAG zum eigentlichen Thema:
    Den einstigen "Peinigern" aus meiner Schulzeit habe ich längst vergeben, meinem Vater aber noch immer nicht ganz. Doch jeglicher Dialog mit ihm ist unmöglich, da er nicht mehr lebt, und so bleiben mir nur viele unbeantwortete Fragen an ihn, um durch Antworten darauf mein eigenes bisheriges Leben besser zu verstehen.
    Geändert von Nickname (04.02.2019 um 01:00 Uhr)

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