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Thema: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

  1. #1

    Standard Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hallo, ich bin Clara und wollte aucheinmal meine Geschichte teilen. Ich hoffe, ich habe das jetzt hier andie „richtige Stelle” gepostet.




    Was dich nicht umbringt macht dichstärker … aber inwiefern soll die mein Leben erheblichbeeinträchtigende Zwangsstörung und der erschwerte Umgang mitanderen, alle quälenden Erinnerungen, die ich jetzt noch mit 27Jahren habe, mich stärker gemacht haben? Ich wurde während meinergesamten Zeit auf der weiterführenden Schule gemobbt undausgegrenzt. Mir ist bewusst, dass ich nach Bestätigung suche.Jemandem, der mir sagt: „Du bist nicht schuld daran. Die, die dirdas angetan haben, waren und sind im Unrecht. So ein Verhalten lässtsich durch nichts rechtfertigen.” Ich möchte einfach nur dieUngerechtigkeit, die mir widerfahren ist, schnörkellos teilen.(Selbst meine Eltern wissen nicht alles, weil ich ihnen nicht nochmehr Sorgen bereiten wollte und ja, ich war schonmal inpsychologischer Behandlung.)


    Mit Person A hat, glaube ich, allesangefangen. Wir waren seit der Grundschule gut befreundet und auf derweiterführenden Schule kamen wir in eine Klasse mit Person B undPerson F, mit der wir auf der Grundschule auch gespielt hatten unddie zur besten Anhängsel-Freundin von B wurde. Also dachte ich, wirwären alle vier befreundet und freute mich über den Zuwachs von B.Nur leider konnte B mich nicht ausstehen. Ich habe damals geglaubt,dass A nur an Bs Seite war, weil sie wie ich aus derKlassengemeinschaft nicht ausgegrenzt werden wollte, also zuvielAngst hatte, um mir beizustehen. Wir trafen uns immer außerhalb derSchulzeit und ich dachte damals, sie wäre meine beste Freundin, auchwenn sie in der Schule nicht mit mir reden „durfte” wegen B. Nurein paar Jahre nach dem Abschluss hab ich dann erfahren, dass A mit Bin eine große WG gezogen war und habe mit dem Abstand, den ich nunhatte, vieles aus einer neuen Perspektive gesehen. Meine Vermutungist, so komisch es auch klingt, dass A schon immer ein bisschenverknallt in B gewesen war und deswegen auch immer alles von ihrertragen und immer bei ihr bleiben würde. Was mich stört, isteinfach, dass A eine Mobberin mir, dem Opfer, vorzieht, obwohl sie eseigentlich nicht mehr „müsste”, weil die Schulzeit ja vorüberist? - Ja, so ungefähr kann man es, glaub ich, ausdrücken. (InGedanken nenne ich A deshalb ab jetzt immer nur: „Die Verräterin”und sehe es so, dass sie keine echte Freundin von mir war.)Allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass A damals mich miteinem weiteren Mädchen, nachdem sich in der 7. Klasse die Elterneingeschaltet hatten, erstmal auf Geheiß ihrer Mutter ein paar Tage„geschützt” hat. (Danach war ich jedoch auf mich gestellt undvon der Klassengemeinschaft quasi die Ausgestoßene.) Und Person Fhat einmal in einem kleinen Satz Reue gezeigt, also kann ich denbeiden irgendwie vergeben.


    Person B war die, von der alles Mobbingausging. Lange habe ich mich mit der Frage nach dem „Warum? Warumausgerechnet ich?” beschäftigt und folgendes ist dabeirausgekommen: Ich war schüchtern, habe kaum bis gar nicht gesprochenund hatte keine eigene Meinung (hatte ich zwar schon, hab sie abernatürlich nie ausgesprochen), ich habe mich nie gewehrt und meinerbärmliches Verhalten ging ihr wohl auf die Nerven. (Hat sieaggressiv gemacht.) Zudem war sie neidisch, weil ich mit Person A sogut befreundet war und wollte generell, dass ich nicht mit Leuten ausihrem Freundeskreis befreundet war, vermutlich war es in ihren Augenschon ein Verbrechen meinerseits, mit ihr in derselben Klasse,demselben Ort oder sagen wir doch gleich mal im selben Universumexistent zu sein. Zum Beispiel hat sie mir auf dem Pausenhof Sand indie frisch gewaschenen Haare gekippt und Wasser über meinen Stuhlgeschüttet, sodass ich da nicht mehr sitzen konnte, meine Sachenbekritzelt (ins Hausaufgabenheft geschrieben, dass ich hässlich bin,was ich übrigens nicht bin, hat nur aufgrund solcher Aktionen etwasgedauert, bis ich das selber rausgefunden habe) oder versteckt undnoch viel schlimmeres, dass ich jetzt nicht alles gar nicht aufzählenkann. Von der 5. bis zur 7. habe ich versucht, mit ihr und ihremAnhängsel F und A befreundet zu sein, auch weil ich in demIrrglauben feststeckte, Freundschaften seien nunmal so, da ich esnicht anders kannte, und das ich dieses bisschen „Spaß” schonaushalten können und nicht persönlich nehmen sollte. Außerdemhatte ich Angst davor, ohne Freunde dazustehen und somit zum Abschussfreigegeben zu sein. Wie es dann ja auch kam in der 7. Klasse, alsich es nicht länger hatte vor meinen Eltern verschweigen können undsie in der Schule waren und mit den anderen Eltern (auch von B)gesprochen hatten, damit ich in Ruhe gelassen wurde. Wurde ich danntatsächlich auch, nur stand ich nun alleine ohne Freunde auf demSchulhof und in Gruppenarbeiten war ich, egal wo ich mich anschloss,die Unerwünschte Nr.1. Interessanterweise sah B sich immer in derOpferrolle: Wurde sie wegen ihrem Verhalten mir gegenüber auch nurein kleines bisschen von der Klasse kritisiert, war es meine Schuldund sie ließ ihre Frustration (mit durchaus kreativen Einfällen,siehe oben) an mir aus. Meine Großcousine, die B auch kannte undebenfalls nicht leiden konnte, war umgezogen und es bestand dieMöglichkeit, dass sie in unsere Klasse kommen könnte – auchnatürlich meine Schuld. Ich fand keine Gruppe, die mit mir arbeitenwollte und wurde von dem Lehrer blöderweise ihrer zugeteilt –meine Schuld. Auf der Klassenfahrt wollte niemand mit mir in einZimmer, wieder wurde ich aus Dummheit der Lehrkraft ihrem Zimmerzugeteilt (die Hölle, noch heute bereue ich es, mitgefahren zu sein)– meine Schuld. Bei einer Partnerarbeit wurde ihr und Anhängsel Fund A verboten, zu dritt zu arbeiten, da ich sonst alleinedagestanden hätte, da die Anzahl unserer Klasse genau aufging undsomit eine der drei gezwungen war mit mir zu arbeiten – sowas vonmeine Schuld und ganz, ganz schlimm. (Ich glaube, B hätte fastangefangen zu weinen, weil sie es irgendwie so sauer machte, dass sieihren Willen nicht bekam.) Wie B es hätte besser machen können:Wenn man jemanden so gar nicht ausstehen kann, aus welchem Grund auchimmer, weil einem die Nasenlänge nicht gefällt, der aber mit deneigenen Freunden befreundet ist … wieso ignoriert man diese Persondann nicht einfach und verabredet sich halt nicht mit ihr, lässt siein Ruhe und kümmert sich nicht weiter um ihre Existenz? Das hätteich jedenfalls viel besser von B gefunden, als mich zu mobben, sodassich all meine „Freundinnen” in der Schule verliere und zurZielscheibe für die Allgemeinheit (mit Betonung auf die Silbe„gemein”) wurde, weil sie ja vorgemacht hatte, dass man es mitmir machen konnte, weil ich mich nicht zu wehren wusste. Meineeinzige kleine Rache war gewesen, dass ich ihr mal eine ihrerLegofiguren geklaut hatte, (das war in der Zeit, wo ich noch mitdenen „befreundet” war) doch im Nachhinein wünsche ich mir, ichhätte das nicht gemacht. War die Aktion dumm? Ja, denn natürlichhatte sie eine Vermutung, wer´s gewesen sein könnte, da an diesemTag nur ich und F bei ihr gewesen waren. Und sie hatte nun recht,wenn sie rumerzählte, dass ich eine Diebin war. Habe ich mich danachbesser gefühlt? Am Anfang ein kleines bisschen, doch dann als dieSchikanen noch massiv stärker wurden, sah ich ein, wie dumm das vonmir gewesen war, als hätte ich Öl auf einen brennenden Herdgegossen und erwartet, ihn damit zu löschen. Ich habe die Legofigurdann in den Müll geworfen, weil ich zuviel Angst hatte, um siezurückzugeben und mich zu entschuldigen, Bs Verdacht damit gegenmich zu bestätigen und dass dadurch alles noch viel schlimmer werdenwürde. Abschließend ist mein Fazit zu B, dass ich ihr wohl alsFrust-Ableiter diente, wann immer sie von anderen (Mitschülern,Lehrern, ihrer Mutter etc.) kritisiert wurde. Sie war wohl nichtwirklich zu Empathie mir gegenüber fähig, doch ich weiß, dass siein der Zeit auch viel Leid empfunden haben musste, da ich mal ineinem I-net-Forum einen Kommentar von ihr gefunden habe, der dies zumAusdruck brachte. (Ja, ich habe meine Mobber schonmal im I-netgestalkt, nur habe ich sie auf Social Media-Plattformen nicht mehrwiederfinden können und so nun auch keine Gewissheit, was aus ihrgeworden ist.) Was mich am meisten stört ist, dass sie nachdem siemich einigermaßen in Ruhe ließ, wieder in die Klassengemeinschaftaufgenommen wurde, nach dem Motto: Du hast einen Fehler gemacht, abernun ist auch wieder alles gut und ich aber weiter bis zum Ende die Ausgestoßene blieb.


    Person C macht heute einen auf Öko undumweltbewusst. Anscheinend ist es für ihn nicht so schlimm einenMenschen zu quälen, zu verachten und als hässlich abzutun und sichvor anderen über ihn lustig zu machen und bloßzustellen, aber wehe,ein Huhn hat nicht genügend Auslauffläche (bitte nicht falschverstehen, auch ich finde Massentierhaltung grausam), dann postet erauf Social Media Sätze wie: „Wie können Menschen nur so etwastun?” Außerdem ist er mittlerweile Gitarrist in einer Rockband,die aber nur Schmuse-Songs schreibt und hat kleinere Auftritte in einpaar Bars. Als er in meiner Klasse war, war er noch der ganz harte„Gangster”, der meinte, mir auf der Abschlussfahrt in vonirgendwelchen Zigaretten bekifftem Zustand sagen zu müssen, dass ichmeine Träume weiter verfolgen solle, weil es bei ihm mit der Musikja auch klappen wird, usw. Das hätte ich vielleicht nett gefunden,doch ich konnte in dem Moment nur an die vielen Erniedrigungen und andas, was er wirklich von mir hielt, denken und hätte ihm eher amliebsten vor die Füße gereihert. (Auch, weil der Zigarettenqualm sogestunken hat.) Jedenfalls stört mich etwas daran, dass so jemandeine dermaßen hübsche Freundin und so halbwegs Erfolg hat. Ich habihn ein bisschen auf FB gestalkt, weil ich wissen wollte, was ausmeinen Mobbern geworden war. Hätte ich vielleicht doch nicht tunsollen, weil ich ihm nun nichtmal seinen kleinen Erfolg gönnen kannund es, ohne Witz, als vom Karma ungerecht empfinde.


    Person D hat mal so laut, dass ich esnatürlich noch verstehen konnte, gesagt, dass ich selbst noch mit 69(haha, was ein Wortwitz!) Jungfrau sein würde. Als ich dann meinerstes Mal bereits mit 18 hatte, also 51 Jahre zu früh, habe ich mirauf FB ein Fake-Profil angelegt und meine Freundschaftsanfrage wurdevon ihr angenommen. Dann habe ich ihr freundlich und sachlichmitgeteilt, dass sie sich geirrt hat und meine Initialen druntergeschrieben. Daraufhin erhielt ich keine Antwort, sondern wurdegeblockt. War meine Aktion dumm gewesen? Ja, vielleicht. Hab ich michdanach besser gefühlt? Ich habe schon eine gewisse Genugtuungdarüber empfunden, sie das wissen zu lassen. Ich hoffe nur, sie hates nicht als Spam abgetan.


    Wenn jemand Tipps und Vorschläge hat,wie ich diesen Menschen Person B, C, D und weiteren Mitschülern, diemitgemacht oder weggesehen haben, vergeben und endlich das alleshinter mir lassen kann, dann bitte, bitte schreibt sie mir. Ichmöchte endlich damit abschließen können, um nach vorne schauenkönnen. (An meiner Zwangsstörung arbeite ich bereits, sind zwar nursehr kleine Fortschritte, aber es geht voran.) Doch meineErinnerungen werde ich nie loswerden können. Ich bin manchmal sowütend, dass ich nicht weiß, wohin mit all der Wut. Ich hab mirschon oft vorgestellt, meinen Mobbern wieder zu begegnen, sie inaller Öffentlichkeit anzuschreien, damit alle wissen, was sie getanhaben und ihnen z.b. ein Getränk überzukippen oder sowas. Wobei ichanmerken muss, dass ich im echten Leben niemals einen meiner Mobberauch nur einen Kratzer zufügen würde.Was mich aber am meistenstört, ist die Ungerechtigkeit, wenn die ein gutes Leben haben undich aber immernoch unter den Folgen leiden muss. Mein einzigesVerbrechen war, dass ich mit den Falschen befreundet war und immeralles stillschweigend über mich ergehen ließ. (Und die Sache mitder Legofigur.) Ich möchte nicht mehr leiden, Jahre, nachdem dasalles eigentlich vorbei ist, also helft mir bitte, indem ihr mirschreibt, wie ich am besten einen Weg finde, ihnen zu vergeben.

  2. #2
    Registriert seit
    23.11.2015
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    1.782

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hi Clara,
    Du bist 27 Jahre jung, d.h. Deine Schulzeit liegt lange zurück. Was bitte kümmert Dich dann noch der Werdegang ehemaliger Mitschüler??? Menschen ändern sich, haben Erfolg oder auch nicht und gehen ihre eigenen Wege. Du aber hast nichts Besseres zu tun, als die Leute zu stalken, ihnen Erfolge zu missgönnen und Dich heute noch über sie aufzuregen. Du musst ihnen nicht vergeben, alle Sachen sind längst abgehakt und Dich jetzt noch intensiv damit zu beschäftigen ist ( sorry) absolut dämlich. Kümmer Dich lieber um Dich selbst und um Dein eigenes Leben, anstatt Deine Zeit mit Wühlen in der Vergangenheit zu verplempern.

  3. #3

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hallo, Adenauer sagte mal: "Was stört mich mein Geschwätz von Gestern" Ich sehe es
    genau so wie Gerdis. Schau in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit denn die Vergangenheit
    kannst Du nicht ändern. Nur Du kannst Deine Zukunft gestalten. Nutze die Gegenwart und lebe Dein
    Leben jetzt.

    Liebe Grüße vom Onkel

  4. #4

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hi Gerdis, danke für deine Antwort.
    Aber ich muss sagen, für mich ist es nicht abgehakt. Ich muss noch heute jeden Tag mit den Folgen leben - was ist, wenn das nie wieder weggeht bzw. aufhört? ^^° Ich finde, deshalb habe ich alles recht der Welt mich aufzuregen, nachdem was mir angetan worden ist, was mich zu dem gemacht hat, was ich bin, nicht nur nach 10, sondern auch noch nach 20 Jahren. TT_TT Ich wollte halt einmal meine gesamte Geschichte teilen, weil ich das in all den Jahren vorher nie vernünftig gemacht, sondern immer nur alles verdrängt habe und ich denke, mein Post oben zeigt deutlich, dass ich alles andere als darüber hinweg bin. Und ich wollte es halt mal "die Welt", also im I-net, wissen lassen, was mir passiert ist.^^° (Und ich bin mir nicht so sicher, ob Menschen sich wirklich ändern, oder nicht doch im Kern leider immer gleich bleiben.)
    Lg C.

  5. #5
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    2.016

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Und was hast du davon, wenn du den Leuten hinterher rennst? So wirst du das nicht verarbeiten können. Sieh zu, dass du dir ein eigenes Leben aufbaust, streiche diese Typen daraus weg und schau konsequent nach vorn.

  6. #6
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    640

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hallo Clara,
    leider kann ich den Usern, die vor mir geschrieben haben, nur Recht geben. Lies Dir mal in Ruhe durch, was Du geschrieben hast. Die " Streiche" in der Schule, die Entwicklung der Freundschaften, das alles sind Sachen, die wohl jeder in der Schulzeit mal erlebt hat. Und was das Ändern von Menschen betrifft, dazu kann ich nur sagen, dass meine Tocher übel gequält wurde in der Schule. Unter Anführung einer Klassenkameradin hat sich eine Gruppe zusammengerottet und meiner Tocher auf dem Heimweh aufgelauert, sie verprügelt und büschelweise die Haare ausgerissen. Jahre später habe ich die Anführerin wieder getroffen und sie gefragt, was denn damals zu einer solchen Behandlung meiner Tochter geführt hat. Sie wußte es nicht und hat ihr Verhalten von damals im Nachhinein auch nicht verstehen können.
    Mit welchen Folgen mußt Du denn heute leben? Die Erinnerungen können es ja schlecht sein, da Du inzwischen kein Schulkind sondern eine erwachsene Person bist. Oder hat es gravierendere "Angriffe" auf Dich in der Schule gegeben, die gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge hatten? Das geht aus Deinem Bericht nicht hervor, und Sand auf die frisch gewaschenen Haare oder Wasser auf dem Stuhl oder Freundschaften, die dann doch keine sind, das hat wohl jeder schon mal erlebt und schadlos überlebt. Das Leben ist selten fair, und mit Enttäuschungen muß jeder rechnen.
    Wenn Du dich derart an die Vergangenheit klammerst und Dich regelrecht darauf versteifst, Dich in früheren schlechten Erfahrungen zu ergehen kann ich Dir nur raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vor Allem lass es mal sein, die ehemaligen Übeltäter zu stalken. Was um Himmels Willen hast Du denn davon???? Die haben das sicher alles schon längst vergessen und würden Dir einen Vogel zeigen ( entschuldige den Ausdruck) wenn Du nun mit Vergebung und ähnlichem Quatsch um die Ecke kommst.Konzentriere Dich auf Dein Leben, Deinen Beruf, Ausbildung, Studium oder was auch immer. Alles Andere ist verschwendete Zeit und so sinnlos wie ein Kropf
    Geändert von cinderella467 (17.08.2017 um 13:49 Uhr)

  7. #7

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, mir eine Antwort zu schreiben.
    Ihr habt recht und ich sehe jetzt ein, dass ich mich da in was verrannt habe, ich will nun damit aufhören.
    Wahrscheinlich habe ich einfach nur jemanden gebraucht, der mir das mal sagt.
    Und ja, ich studiere und ich kümmere mich auch um meine Familie und habe sogar Freunde, so richtige, meine ich. xD
    Nochmals danke an euch.
    Lg C.

  8. #8
    Registriert seit
    11.10.2014
    Beiträge
    640

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    hallo Clara,
    wenn Deine Kehrtwende nicht nur ein Augenblicksmoment ist, gratuliere! Wahrscheinlich haben Freunde und Familie schon vorher an Dich hingeredet, was manchmal nicht viel hilft, sondern nur bockig macht. Mal von neutraler Seite etwas zu hören ist da nützlicher. Also weiter so, kei Stalken, kein Grübeln über Schulstreiche, dafür mit guten Freunden etwas unternehmen und sich freuen, dass Du sie hast

  9. #9

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hallo Clara,
    Ich weiss natürlich nicht, ob du das noch lesen wirst.
    Ich wurde u. a. während meiner gesamten Schulzeit gemobbt.
    Wie du vielleicht schon weisst, wollen die Mobbing-Täter keinen Sieg in einer Konfliktsituation, sondern sie wollen das Opfer vernichten.
    Jedes Entgegenkommen wird sofort für einen erneuten Angriff genutzt.
    Ich musste feststellen, dass der Hass der Täter und der Wunsch nach Vernichtung des Opfers ein Leben lang anhält ( ich selbst bin schon bald 50).
    Am Besten ist es daher, keinen Kontakt mit ehemaligen Mitschüern zu haben, egal ob es sich um Täter oder Mitläufer handelt, und auch im Internet oder Telefonbuch nie mit Realnamen aufzutreten.
    Einladungen zu Klassentreffen ignorieren und keinesfalls hingehen.
    Ich selbst habe noch Jahrzehnte später Drohanrufe bekommen.
    Mit Vernunft kann man hier nichts erreichen, Reue bei den Tätern kannst du nicht erwarten.
    Die Täter handeln wie Psychopathen, aber nur gegenüber dem Opfer.

  10. #10

    Standard AW: Den Mobbern aus der Schulzeit vergeben, aber wie?

    Hallo Clara!
    Ich selbst bin während meiner gesamten Schulzeit bemobbt worden.
    Der Hass der Mobbing-Täter und Mitläufer hält ein Leben lang an.
    Mobber wollen ihr Opfer vernichten, sie sind nicht an einer Lösung interessiert.
    Vernunft und Logik haben hier nichts zu suchen.
    Daher am besten kein Kontakt mit deinen ehemaligen Mitschülern, und im Internet immern anonym auftreten.
    Ich selbst habe noch Jahrzehnte später Drohanrufe bekommen.

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