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Thema: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

  1. #11
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Möchte eigentlich gerne das Kind in meiner Kündigung beim Namen .....habe aber noch ein wenig Bedenken wie ich mich bei dem Begriff "Mobbing" absichere?.....

    Vielleicht könnt ihr mir dabei etwas weiter helfen, wäre dankbar dafür einen Austausch.....

    Sorry musste meine Zeilen in zwei Etappen schreiben.
    Geändert von speedy (15.09.2017 um 06:15 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Hallo Speedy.

    ich bin gespannt, wie andere Betroffene die Sache sehen.
    Hier meine Meinung: ich würde den Arbeitsvertrag vom ..... fristgemäß zum ..... entweder ohne Begründung kündigen oder anmerken, dass Du den Arbeitsplatz zu besseren Konditionen wechselst.
    Du erwartest nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Arbeitszeugnis. Dieses Arbeitszeugnis legst Du dem neuen Arbeitgeber vor. Möglicherweise könnte Dein jetziger Arbeitgeber Dir einige Fallstricke stellen / einbauen, wenn Du Mobbing als Begründung angibst. Dann stellt sich die Frage, wieso haben Sie das nicht früher erwähnt (selbst, wenn Du es getan hast). Warum willst Du dieses Risiko eingehen, wenn Du doch gehst? In Zwietracht auseinander zu gehen, hinterlässt nie einen guten Eindruck, unabhängig davon, wer oder was der Auslöser war und von wem er ausging.

    Wenn Dir daran gelegen ist, gegen Mobbing vorzugehen, dann tue es jetzt, wenn Du um Deinen Arbeitsplatz kämpfen und dort bleiben willst.

    Gruß
    Trauerweide
    Geändert von Pfirsichblüte (15.09.2017 um 08:38 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Guten Morgen Speedy,

    Mobbing würde ich auch nicht in einer Kündigung erwähnen. Das provoziert nur noch mehr. Mit den Fallstricken im Arbeitszeugnis hat Trauerweide recht. Dem kann man zwar entgegenwirken, indem man das AZ selbst schreibt. Allerdings muss es der Arbeitgeber noch unterschreiben. Er kann, muss aber nicht. Es kann genauso so laufen, dass er sich weigert und wenn du schon auf ein Zeugnis bestehst, er dann auf "seiner Version" besteht.
    Die kann dann, ist er niederträchtig auch gerne Richtung "schwierige Mitarbeiterin" lauten.
    Dann kündige besser ohne Begründung.
    Und sei vorsichtig bei irgendwelchen "Einschätzungen des Arbeitsplatzes". Selbst, wenn es stimmt, was da so eingschätzt wird, halte dich bedeckt. Eine "Petze" stellt niemand ein.
    Geändert von Ilythia (15.09.2017 um 09:42 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Erst einmal vielen Dank für eure Sicht. Ich werde sie mir auf jeden Fall in aller Ruhe sehr gut durch den Kopf gehen lassen.
    Vielleicht noch ein paar genauere Infos zu meiner Situation.

    Trauerweide, > Dann stellt sich die Frage, wieso haben Sie das nicht früher erwähnt (selbst, wenn Du es getan hast) < ergibt sich ja bei mir gar nicht erst da mein Chef („Mobbing“), wieso auch immer, schon vorgelegt hat! –

    Ich erwarte auch von einem Chef (der seine Konditionen aus dem Einstellungsgespräch nicht wirklich einhält) kein Zeugnis und überlege ob ich es evtl. nicht sogar ablehne. Es genügt mir schon zu wissen das er sich überhaupt daran beteiligt ehemalige Mitarbeiter dazustellen! Das Risiko negativer Beurteilung über telefonischen Kontaktaufnahme besteht so oder so. Vielleicht bin ich ja verkehrt mit dieser Einstellung in Bezug auf diese Situation? -
    Allerdings ist deine Formulierung > ....dass Du den Arbeitsplatz zu besseren Konditionen wechselst. < eine wirklich super Alternative für mich!

    In meinem Fall lief es ja etwas anders. Mein Arbeitgeber sprach nicht nur von Mobbing (?) er setzte locker sogar wie empfohlen einen zweiten Termin (für 4 Wochen später), ohne ihn dann tatsächlich anzuberaumen. In dem ersten und einzigen Personalgespräch, wurde dies als Begründung für die Kündigung meiner Vorgängerin vorgebracht. Obwohl …. für mich als Neue noch nichts in diese Richtung deutete? – Auch nicht im Nachhinein! Es irritierte mich höchstens und hinterließ ein „?“. Deshalb überhaupt meine Überlegung „Mobbing“ (was sich ja nun bestätigt) mit in die Kündigung einfließen zu lassen. –

    > In Zwietracht auseinander zu gehen, hinterlässt nie einen guten Eindruck…<

    Ja, das sehe ich ganz genau so, allerdings konnte ich die Handhabung in Bezug auf „Kündigung unbegründet, mit der Beantwortung der Nachfrage, man wolle sich verändern“ in diesem einen Personalgespräch auch schon etwas, durch eine dominante (böses Blut) Bemerkung des Kollegen, einschätzen. Es ging (schon wieder?) um eine andere ehemalige Kollegin.
    Habe daraus mein Resultat gezogen… egal wie, es wird immer verkehrt sein…. aber vor allem muss man immer mit Nachteilen, die dadurch entstehen könnten, rechnen….

    Ilythia, > "schwierige Mitarbeiterin"< ist aus seiner Sicht sogar vollkommen richtig. Denn er wird mich nicht in diese/seine Personal Politik einbinden, da kann mein Job noch so toll sein. Ich kann mir ja genau ausrechnen wie lange (Jahre) es dauern würde bis ich nicht mehr kann, wenn es keinen Urlaub und als Alternative Überstunden abbummeln nur nach Chef Dosierung gibt. Das beste Beispiel sind ja meine Kollegen und deren Unfrieden. Meiner Meinung nach ist das einer der Nährböden für das Mobbing in unserer Firma. – Da ich mich die ganzen 1 ½ Jahre bedeckt halte, die Kollegen auch nichts frage und nur etwas dazu äußere, wenn sie mir Mitteilungen antrage wie z.B.: „Wir haben schon gesagt, dann ekeln wir den Kollegen raus!“ oder so ….

    Weder beteilige ich mich noch sehe ich weg und meine Meinung lasse ich nur gut verpackt mit einem gewissen Verständnis für das Verhalten durchblicken, allerdings mit einem zum Nachdenken anregendem „Allerdings“. Petze geht eigentlich nicht, es sei denn…… konstruieren (also mobben) kann man natürlich immer, wenn man es denn möchte…. das dann auch im Nachhinein....

    Werend ich das hier so schreibe kommt mir der Titel eines Buches in den Kopf „Ich arbeite in einem Irrenhaus“…so verrückt fühlt sich das, was ich versuche zu schildern irgendwie an….

    …eigentlich als wenn man sich in der Personal Politik unserer Firma, als Hamster schon in einem Hamsterrad selber überholen würde… Hab schon einiges an Mobbing in verschiedenen Lebensbereichen erlebt, aber das? ? -
    Geändert von speedy (16.09.2017 um 09:20 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Hallo,

    um nochmal kurz auf das Zeugnis zurück zu kommen. Einmal davon abgesehen, dass du ein Recht darauf hast, eines zu verlangen, brauchst du es auch, um dich zu bewerben. Wenn du die Befürchtung hast, dass dir dein jetziger Arbeitgeber dadurch im Nachhinein noch mal eine reinwürgt, verlange nur ein einfaches. Das ist dann zwar nicht mehr als eine Tätigkeitsbeschreibung, aber der ganze Lex von wegen "War stets bemühlt die Arbeit zu unserer vollen Zufriedenheit auszuführen" (Negativbeispiel) fällt dann weg. (Oder, wie schon gesagt, schreib es selbst und lass es unterschreiben)

    Leider ist man hier in Deutschland noch viel zu Papiergläubig. Ich kenne keinen Arbeitgeber, der nicht so einen Wisch verlangt, bevor er jemanden einstellt. Man wird oft genug gebeten, das Zeugnis nachzureichen. Macht man das nicht, kommt auch gerne eine Absage. Ohne hat man dann also weniger Chancen eine Stelle zu finden.

  6. #16
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Eine Tätigkeitsbeschreibung, danke dir! Hatte ich noch gar nicht dran gedacht, kommt in meine Kündigungsformulierung auf jeden Fall mit rein!
    Ich persönlich brauchte bis heute weder ein Zeugnisse noch eine Tätigkeitsbeschreibung, für meine Arbeitgeber.
    Mache Montag den 2. Vorstellungstermin, wofür ein Zeugnis zwar auch eher unwahrscheilnich ist.....aber wer weiß was noch kommt!- Rente dauert ja noch etwas.
    Ob er mir einen reinwürgen würde, könnte oder dann auch macht....ist bei dem Verhalten schon gar nicht mehr Nachdenkenswert.....es geht so oder so in dem Punkt den Weg den er dann wählt. Für mich ist wichtig aus dieser Situation (Urlaub + Mobbing) jetzt in erster Linie, bevor es richtige Wirkung zeigt, gut (heil) raus zu kommen. Wenn ich meine Schritte gut überdenke.....ist es vielleicht auch noch möglich ein solch schwarzes Schaf (Urlaub ist ja belegbar) für die Zukunft etwas ins stolperen zu bringen.....? -

  7. #17
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Niemand bezweifelt, dass Du gemobbt wurdest. Was Du beschreibst, ist leider kein Einzelfall. Ins Stolpern geraten Vorgesetzte wie dieser selten, man könnte den Eindruck gewinnen, je härter die Personalpolitik, desto angesehener die Ausführenden.

    Das, was Ilythia vorschlägt, findet auch meine Zustimmung. Ein einfaches Zeugnis statt eines qualifizierten, ausführlichen macht die Sache unkompliziert.

  8. #18
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Danke auch dir Trauerweide, hab die Bitte um eine Tätigkeitsbeschreibung schon mit in meine vorfixierte Formulierungsidee eingefügt!

    >Ins Stolpern geraten Vorgesetzte wie dieser selten, man könnte den Eindruck gewinnen, je härter die Personalpolitik, desto angesehener die Ausführenden. <
    Je besser diese Personalpolitik (Arbeitsplatzangst) funktioniert, desto weniger Leistung und mehr Heuchelei ….. würde ich es beschreiben. –

    Naja und wenn dann einer verkehrt eingeschätzt wird, oder eine Einschätzung in einem Moment eines evtl. Höhenfluges (hat ja immer geklappt) verkehr entsteht, könnte auch mal als Vorgesetzter, „Wenn es dem Esel zu gut geht ….“, dabei raus kommen. Bisher ist es mir gelungen meinem Chef keine Fragen, die einen gewissen Einblick in mein Privatleben gewähren, zu beantworten. Selbst die unscheinbarsten. Das scheint heute auch außerordentlich wichtig zu sein.

  9. #19
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Wenn eines stimmt, dann das man Privates weitest möglich aus dem Arbeitsleben heraus lassen sollte. Ob man, nur als Beispiel, als Haustier einen Hund hat, oder in der Straße in der man wohnt ein Spielplatz ist, ist eine Sache. Alles andere sollte man sich verkneifen. Ich habe schon erlebt, dass eine Kollegin angegangen wurde, nur weil sie als Desktopbild ein Teil ihres Wohnzimmers auf dem Bildschirm hatte. Einmal davon abgesehen, dass ich das persönlich übertrieben fand, aber es schien wohl komplett die falsche Couch zu sein. Das Geläster war schon lächerlich.
    Man vergisst immer alzu leicht, dass es eben nur Kollegen sind und nicht die besten Freunde. Egal wie "nett" der Umgangston ist.

  10. #20
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Ich habe immer Privatleben und Arbeit strikt getrennt. Mehr als belanglose Infos gab es von meiner Seite nicht.
    Allerdings war ich da völlig außen vor. Beispiel: der Chef wohnt einige Häuser entfernt von einer "netten" Kollegin und geht bei der Familie ein und aus. Kein Einzelfall. Reihum Frauentreffen usw. Na ja, eben öffentlicher Klüngel.

    Also m. E. alles richtig gemacht, denn wer sich zu weit öffnet, ist angreifbar.

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