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Thema: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

  1. #1

    Beitrag Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Erst einmal hallo ihr Lieben!

    Gehöre leider im Moment auch zu einem auserwählten Mobbing Opfer.

    Habe vor 1 ½ Jahren eine geringfügige Arbeit (Arbeitgeber ist nicht Einsatzort) angenommen, die eigentlich sehr viel Spaß machte. Doch schon nach ein paar Tagen fühlte ich mich gezwungen meiner Kollegin zu vermitteln, dass ich mich nicht an solcher Art von Getratsche beteiligen werde. Nach sehr kurzer Zeit kam es zu einem Personal/Chef Gespräch. Dessen Hintergrund ich noch nicht so ganz nachvollziehen konnte, da es für mich eigentlich noch keinen Anlass dafür gab in Richtung Mobbing zu denken. Leider hat sich dadurch aber schon vorab aufgezeigt, dass ein Gespräch mit meinem Chef gar nichts nützen würde. Er zeigte zwar Reaktionsansätze die auf Mobbing deuten, aber sein weiterer Umgang damit war ganz klar inkonsequent. – Der zweite anberaumte Termin fand gar nicht statt.- Meine Kenntnis daraus ist, dass eigentlich schon sehr lange ganz klar ist, dass in dieser Firme(n) Mobbing läuft.-
    Nachdem auch noch eine andere Kollegin aussprach, dass man vor hätte einen Kollegen raus zu ekeln (worauf ich nur hinwies das man so etwas als Mobbing auslegen könne) konnte ich die gesamte Situation viel besser beurteilen. Es wird immer klarer, dass es um Mobbing geht, aber im ganz großen Stil. In 1 ½ Jahren eine Kündigung wegen Mobbing (von meiner Vorgängerin klar ausgesprochen). Und zwei Kündigungen in der Firma in der wir eingesetzt sind, die für mich persönlich ebenfalls ganz klar auf Mobbing hinweisen. Es scheint sich immer zwischen zwei Arbeitsplätzen ab zu spielen. - Die Strategie, zwei ganz neuen Kolleginnen gegenüber, mit drei Personen Stress in einer Situation auszuüben die Konzentration verlang, zeigten mir nun auch wo sich der Herd des Mobbings befindet. Meiner Beobachtung nach geht es vom Einsatzort aus und überträgt sich durch eine langjährige Kollegin in unsere Firma. Leider läuft es wohl schon so lange, das man gar nicht mehr wahrnimmt, dass man schon von Mobbing spricht bevor der Betroffene es überhaupt selber bemerken kann.- Mich machten zwei Arbeit Angebote, einmal Firmen intern und einmal extern, durch Kollegen erst stutzig, das es nun um mich gehen könnte. Nun hatte ich durch Zufall inzwischen einen persönlichen Termin bei meinem Chef und musste einer Nebensächlichen Bemerkung entnehmen das er Vogel-Strauß-Politik Verhalten anwendet. Ich glaube unter den gegebenen Umständen würde ein Gespräch oder sogar eine Bitte um Versetzung leider gar nichts bringen.
    Da sich nun auf einmal die ungewöhnlichen Ereignisse seit ein paar Woche langsam überschlagen und zum Alltag werden (gehäufte, unverhältnismäßige Bemängelung / Fäkalien verschmiert und drapiert in verschiedenen Räumen / ausartende Mitteilungen) ziehe ich in Erwägung zu kündigen. Denn seit gestern ist es wirklich nun nicht mehr zu übersehen, dass es jetzt um mich geht.

    Habe beschlossen ab heute allen provokativen Bemerkungen mit „Hörverlust“ oder Humor zu begegnen und meiner Kollegin gegenüber (die sich immer wieder in diese Situationen als involviert zeigt) eine Mauer auf zu bauen.- Oder hätte einer von euch noch einen Tipp wie ich, bis zu einem Arbeitsplatz Wechsel, damit umgehen könnte? -

    LG Speedy

  2. #2
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Hallo Speedy,

    willkommen im Forum, wenngleich der Anlass alles andere als erfreulich ist. Du hast die Lage richtig erkannt, unter solchen Bedingungen ist es besser zu gehen und bis dahin sich nicht provozieren zu lassen. Wenn Du einen Partner hast, der die Entscheidung mitträgt und nicht unbedingt auf den Minijob angewiesen bist, könntest Du auch ohne einen neuen Arbeitsplatz in Aussicht zu haben, dort aufhören. Es scheint eine gängige Strategie des Arbeitgebers zu sein, geringfügig Beschäftigte nach einer bestimmten Zeit rausekeln zu lassen, um dann wieder neu einzustellen. Ich finde diese Methode fies, denn mit einer Befristung von bis zu 2 Jahren kann man sich trennen, ohne im wahrsten Sinne des Wortes mit Schmutz zu werfen, wie es wohl passiert ist, von wem aus auch immer.
    Denk dran, es ist eine Arbeit, die nur über einige Stunden in der Wochen läuft. Da dürfte es leichter fallen, die Ohren auf Durchzug zu stellen und Pokerface zu machen.

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg bei der Jobsuche.

    Viele Grüße
    Trauerweide

  3. #3

    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Erst einmal danke an dich Trauerweide!

    Habe deine Zeilen sehr interessiert gelesen, da ich selber noch gar nicht auf diese Variante gekommen bin.-
    >…rausekeln zu lassen, um dann wieder neu einzustellen<
    Das es sich um einen Dauerzustand handelt ist klar ersichtlich, bloß für mich noch nicht der Hintergrund >…rausekeln zu lassen, <. Aber alles immer wie auf Knopfdruck? - Es gibt eben auch Sachen die über das eigene Vorstellungsvermögen gehen.

    Habe selber eher auf das Firmen System an meinem Einsatzort getippt:
    Totale Überforderung und keine klar ersichtliche Zuständigkeit der meisten Mittarbeiter, was dann in Richtung Frustabbau geht und sich dieses aus langer Gewohnheit auf zwei Arbeitsplätze auswirkt. Leider anscheinen auch auf einen Arbeitsplatz in unserer Firma.

    Oder…
    ... an (Änderung) Aufkündigung(druck) des Vertrages mit unserer Firma, um zu sparen. Dazu würde natürlich das Rausekeln lassen passen. Vor allem aber das Verhalten und die unrealistische Selbstdarstellung meines Chefs, nach der Probezeit! -

    Das diese >…mit Schmutz zu werfen, …, von wem aus auch immer. < Sache eigentlich nur Haus intern verursacht sein kann ist schon sehr stark zu vermuten, da weitere Vorfälle eigentlich an einem externen Auslöser zweifeln lassen.

    Neuester Vorfall ist seit langem verschwundenes Geschirr, was auf einmal für einen Tag wiederauftauchte und dann gleich wieder verschwand. Musste innerlich irgendwie darüber lachen, da es nicht von mir, sondern durch eine Kollegin irritiert entdeckt wurde.

    Leider ist es mir nicht möglich umgehend, darauf zu reagieren…. aber ich arbeite schon eine ganze Weile daran und hoffe mit

    >...die Ohren auf Durchzug zu stellen und Pokerface zu machen. <

    diese Zeit zu überstehen. Mal sehen was heute kommt? – Hoffentlich wieder etwas worüber ich wenigstens innerlich lachen muss…..
    Geändert von speedy (08.09.2017 um 06:36 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Hi Speedy!

    Als Kind hat man mich auch Speedy genannt weil ich viel mit meinem Rennrad unterwegs war. (Grins) Ich kann nachvollziehen wie Du Dich gerade fühlst. Es ist einfach sch... und das auch noch im Wortsinne!

    Wichtig ist dass Du alle Vorkommnisse dokumentierst um a: selbst den Überblick zu behalten und b: einen bedingten Nachweis zu haben dass Mobbing tatsächlich stattgefunden hat. Hast Du einen schriftlichen Nachweis das Du mit dem Chef gesprochen hast??? Hinterher wird dieser behaupten dass Du kein Gepräch hattest und alles nur Einbildung und Fehlinterpretationen waren. Alles ist nur ein dummer Zufall und keiner will Dir etwas Böses.....! Deshalb schreibe alles auf was Dir komisch vorkommt. Versuche möglichst ohne Interpretationen wie "... hat geglotzt um mich zu ärgern..." aufzuschreiben also nur Fakten. Das hat Vorteile wenn es um den Mobbingnachweis geht. Gerichte akzeptieren ein gut geführtes Mobbintagebuch als ein Indiz für Mobbing leider nicht als Beweis. Wenn Du Kontakt zu den anderen Rausgemobbten aufnehmen kannst ist das sehr gut. Versuche Dich mit denen auszutauschen. Ein großer Nachteil der Selbstkündigung ist dass Dir eine Sperre des ALG droht. Daher melde Dich arbeitsuchend und lasse Dir gleich den Vermerk wegen böswilligem Mobbing in die Akte schreiben. Als Mobbingbetroffene(r) hast Du einen Kündigungsgrund den Du jedoch nachweisen musst. Da kommt dann Dein Tagebuch ins Spiel. Mit etwas Glück kann Dir die ALG Sperre erspart bleiben. Wie gesagt mit GLÜCK denn es wird mir des öfteren vorgeworfen ich würde mit dem Tagebuch falsche Hoffnungen wecken. Ich halte jedoch das führen eines Mobbingtagebuchs für eine sinnvolle Investition.

    Suche Dir am besten eine neue Arbeit und wechsel dann direkt in die neue Stelle ohne ein Fall fürs Amt zu sein. Dann hast Du auch keinen Ärger um das Arbeitslosengeld. Wenn es aber absolut nicht geht, weil es einfach zu heftig geworden ist, dann gehe zum Arzt (Arbeitsmediziner) und lass Dich krank schreiben.
    Oft haben Mobbingbetroffene ja auch Gesundheitsprobleme die durch das Mobbing entstehen. Fühle mal in Dich hinein. Du wirst möglicherweise schon Symptome haben. Ein Attest ist ein weiteres Indiz vor Gericht und beim Amt.

    Spätestens dann solltest Du schon mit einem Rechtsanwalt gesprochen haben. Wenn Du kein Geld dafür hast kannst Du dir einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen. Da müßtest Du jedoch den Nachweis erbringen tatsächlich kein Geld zu haben. Viele Anwälte machen die Erstberatung aber kostenlos.
    Der Anwalt wird Dir alles weitere erklären.

    Berichte uns weiter wie es weitergeht. Dir viel Glück!

    Grüßlinge vom Alteisenfahrer

  5. #5
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Hallo Speedy,

    Du willst raus und solltest Dich jetzt auf die wichtigen Dinge konzentrieren, denn auch als geringfügig Beschäftigte hast Du nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte, die stets, aber insbesondere bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu berücksichtigen sind. Urlaubsanspruch - Resturlaub - Überstundenvergütung oder Abbau durch Freizeit - Zeugnis etc.
    Eine detaillierte Rechtsberatung ist an dieser Stelle nicht möglich, Du kannst Dich im Zweifelsfall aber an die Minijob-Zentrale wenden. Das würde ich auf jeden Fall tun, damit Du rechtzeitig informiert bist.

    https://www.minijob-zentrale.de/DE/00_home/node.html

    Gruß
    Trauerweide

  6. #6

    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Hallo Speedy-
    normalerweise lese ich hier nur ab und an mit, aber nachdem du geschrieben hast musste ich mal zurück schreiben...

    Ich dachte schon, dass bei uns bestimmte Personen ne Vollmeise haben, aber bei euch kann man sagen: "Schlimmer geht immer".
    Welcher Vollhorst macht sich denn die Arbeit und verteilt Fäkalien, versteckt Geschirr usw.? Das ist ja gänzlich daneben... (zu deiner Erheiterung: stell dir diese Person einfach mal bei dieser Arbeit vor. Klar soll es das Mobbingopfer treffen, aber ganz ehrlich welches arme Wesen wendet soviel Arbeit dafür auf. Eigentlich sollte dir diese Person leid tun unter dem Motto "Deine geistige Armut kotzt mich an")

    Wenn es System hat bei euch auf der Arbeit und Du das Blatt da nicht wenden kannst würde ich mich auch nach was anderem umsehen und kündigen, falls sich etwas besseres auftut.
    Meinst Du denn, das es von der oberen Etage nicht nur ignoriert sondern noch forciert wird, dass solche Mobbingaktionen gestartet werden?
    Kann ich mir fast nicht vorstellen, als Arbeitgeber ist man doch froh, wenn man gutes und zuverlässiges Personal hat...

    Ansonsten: Nur Mut, wenn die Arbeit Spass macht: Schultern aufrichten, immer dran denken "mich kriegt ihr nicht klein" ...
    VG Leonie

  7. #7

    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Oh, ich danke euch allen, denn all eure Zeilen tun mir richtig gut in der Situation, bringen mich sogar dann und wann zum Lachen!

    Lieber Alteisenfahrer:
    >…Einbildung und Fehlinterpretationen… <
    Im Nachhinein scheint diese Taste schon vorab gedrückt zu sein. Denn im ersten für mich noch unauffälligem Personal/Chef Gespräch, kam ein Hauch diesen Variante schon in Bezug meiner Vorgängerin. Die Erklärung hieß, sie hätte zwar wegen Mobbing gekündigt, aber eigentlich war ihr die Arbeit zu viel! – Habe sie einmal ganz kurz durch Zufall kennen gelernt und gleich gemerkt das sie die Wahrheit sagt allerdings nichts genau einkreisen konnte. Deine weiteren Tipps sind wirklich super, nur sehe ich nicht das einer davon bei mir etwas bringen könnte. Außer …. >Suche Dir am besten eine neue Arbeit und wechsel dann direkt in die neue Stelle…>

    Trauerweide, ja genau in diese Richtung denke ich und gehe ich!
    >Urlaubsanspruch - Resturlaub - Überstundenvergütung oder Abbau durch Freizeit<!
    Danke für deinen Link. Wer weiß ob ich ihn nicht noch brauche? - Obwohl …. es bei uns anscheinend gar keinen Urlaub gibt? Die Anfrage wird mit: „Urlaub nein, erst einmal Überstunden abbauen“ beantwortet! - Damit hat sich dann das Thema für meinen Chef auch schon erledigt! - ….. womit man allerdings erst nach der Probezeit konfrontiert wird! - Es gibt weder eine Urlaubsliste noch eine wirkliche Einteilung. Der Entscheid im Bezug bezahlter Urlaub steht in unserer Firmen (wohl weislich in Deutschland) intern noch aus? - Alteisenfahrer und hier sehe ich meine Beweismöglichkeit (durch Wochen – Zettel und Abrechnungen), wenn es hart auf hart kommen sollte.

    Leonie, muss lachen, wenn ich deine Zeilen
    >Welcher Vollhorst macht sich denn die Arbeit und verteilt Fäkalien, versteckt Geschirr usw.? <
    lese. Als Konfrontierter ist man erst einmal geschockt. Als nächstes denkt man, dass es einen Vollpfosten in der Firma (Einsatzort) gibt, dem es sehr schlecht gehen muss …? Aber es wirkt dort eigentlich keiner so kaputt das man ihm ein geschäftsschädigendes Verhalten zutrauen könnte? – Schaut man sich die eigenen Kollegen an, zeigt sich schon ein Kollege als psychisch sehr auffällig. Und eine weitere Kollegin wurde schon ertappt das sie Teelöffel vor mir versteckte, wieso auch immer? - Muss nun beim Schreiben erst einmal herzhaft lachen. Aber wie weit das gehen könnte, kann ich nicht abschätzen, da ich in meiner Arbeitszeit ohne eine(n) Kollegin(en) aus meiner Firma arbeite.
    Ob es von oben ignoriert oder forciert wird kann ich ebenfalls nicht beurteilen. Allerdings kann ich die Gelassenheit meines Chefs im Gesamtumgang damit nicht nachvollziehen? – Mir fällt nur auf das am Einsatzort von oben ein sehr freundlicher Umgang mir gegenüber herrscht. Sogar unsere launische Chef Sekretärin grüßt neuerdings beständig und verhält sich seit kurzem sogar sachlich.

    Gott sei Dank jetzt ist Wochenende und sie "mich kriegt ihr nicht klein"…."selbst wenn sie auf Krawall gebürstet sind"

    LG Speedy
    Geändert von speedy (08.09.2017 um 17:00 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Speedy: ich kenne Mobbing vom Feinsten am Arbeitsplatz und dort, wo ich früher viele Jahre wohnte, ist meine Fußmatte von einer neu zugezogenen Nachbarin mit Fäkalien beschmiert worden.
    So sehr ich Deinen Frust verstehen kann und weiß, wie sehr man unter diesen Umständen leidet, ist es von Bedeutung, dass Du Dich jetzt nicht verzetteltst.
    Ich sehe eher die Verhältnismäßigkeit in Relation zu einer Halbtags- und Vollzeittätigkeit in einer Firma, wo man bleiben möchte.
    Da würde ich mich tatsächlich grämen über Mobbing, ein Tagebuch führen und alles tun, den Arbeitsplatz zu erhalten.
    Du willst aber nicht bleiben und wirst sicherlich einen anderen Platz als Minijobberin finden. Jetzt gilt es, den Ausstieg gut über die Bühne zu bringen und Deine Rechte durchzusetzen.

    Der Arbeitsplatz eines Minijobbers ist kein rechtsfreier Raum!

    Ich füge noch einmal einen Link ein, wo Deine Rechte aufgelistet sind.
    Du solltest Dich nicht einfach abspeisen lassen, sondern auf das, was Dir zusteht, bestehen. Wenn sich die Firma uneinsichtig zeigt, nutze die Beratung/Hilfe eines Anwalts für Arbeitsrecht.

    https://www.minijob-zentrale.de/DE/0...h_an/node.html

    Gruß
    Trauerweide
    Geändert von Trauerweide (08.09.2017 um 18:04 Uhr)

  9. #9

    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Nur mal ein kleines Feedback!

    Die Ruhe vor dem Sturm? - Oha, die Anzeichen werden klarer, das irgendetwas die Runde macht, obwohl eine gewisse Ruhe eingetreten ist! Noch kann ich mich mit Kontersprüchen über die Arbeitszeit retten. Aber mein Bauch rumort immer mehr in Richtung meiner Kollegin (die schon Teelöffel versteckt hatte) …und auf eine Person am Einsatzort? – Man gut ich habe diese Tür abrupt zugezogen, da zu viel auf meine Kollegin als Auslöser deutet. Nun drehe ich mal den Spieß ein wenig um. Mal sehen was passiert, wenn ich zwar ihre Arbeit nachräume, aber nicht mehr kollegial für sie vorbereite? Ob ich sie zu einer Gesprächssuche herausfordern kann? – Sie tat und tut mir ja irgendwie leid, da sie inzwischen schon Schuppenflechte hat, aber so geht es nicht. Gespräche mit ihr haben ja leider nichts gebracht außer rausreden, so dass ich als Konsequenz auf Arbeitssuche bin!
    Geändert von speedy (12.09.2017 um 06:35 Uhr)

  10. #10

    Standard AW: Bin leider auch ein ausgewähltes Mobbingopfer

    Möchte euch ein wenig weiter daran teilhaben lassen!

    Brauche mir nun keine Gedanken mehr zu machen, wer oder was dahintersteckt. Ein Schlüssel den ich täglich für meinen Arbeitsbereich brauche ist seit zwei Tagen verschwunden und meine Kollegin antwortete nicht auf meine Nachfrage? - Ein Versehen kann also ausgeschossen werden! - War daraufhin gezwungen es am Einsatzort zu melden und meinen Chef zu bitten bei ihr nachzufragen. Auf seine Frage ob ich meine sie geht nicht ans Telefon, habe ich geantwortet das ich keine Ahnung habe. – „Nachtigall ich hör dir trapsen!“ Da solche Ereignisse nun tagtäglich passieren (Info Zettel für Konferenztermine werden in Ordnern versteckt, Geschirr für die Kaffeebar wird nicht aufgefüllt und stattdessen im Lager versteckt usw.), habe ich gestern das erste Mal einen Arbeitsinfo Zettel der recht neuen Kollegin an meinem Einsatzort (zweiter Arbeitsplatz der anscheinend regelmäßig wackelt) gezeigt. Sie ist auch arbeitsmäßig von diesen Infos abhängig und sie war etwas irritiert, konnte auch nichts mit den Zeilen anfangen und hat hoffentlich verstanden das unser Arbeitsablauf Fehler dadurch aufweisen muss.

    Meine Herausforderung zu einem Gespräch wirkt also auch nicht in die richtige Richtung! – Macht nichts.
    Hatte gestern mein erstes, sehr viel versprechendes Vorstellungsgespräch. Bei dem auch ganz nebenbei, einige bestätigende persönliche Aussagen meiner Einschätzung meiner jetzigen Situation (in Bezug Arbeitsklima), für mich rüberkamen. Das tat mir sehr, sehr gut! Bin nun dabei meine Kündigung vorzubereiten, da es sehr schnell gehen kann, denn die nächste Bewerbung habe ich heute Morgen gerade rausgeschickt.

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