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Thema: Alle gegen einen

  1. #11
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    1.157

    Standard AW: Alle gegen einen

    Hi,

    ich schrieb ja, "... gleich die ganze Straße gemietet haben..." Strafzettel oder andere Verwarnungen sind Sache der Ordnungsbehörden wie Polizei oder Ordnungsamt. Diese Zettelwirtschaft muß nicht von der bösen Familie kommen sondern es kann eine vollkommen andere Baustelle sein. Sei also vorsichtig mit
    einer Schuldzuweisung. Hebe solche Zettel auf denn die können noch nützlich werden.

    Grüßlinge

  2. #12

    Standard AW: Alle gegen einen

    Die Schuldzuweisung stimmt schon, die Zettel werden mit Namen unterschrieben. Das ist also keine Vermutung von mir. Ja, ich muß dringend die nächsten Zettel aufheben.

    Die mieten tatsächlich die ganze Strasse. Es wird auf der Strasse gegrillt, Bänke aufgestellt... Eine Familie organisiert jedes Jahr eine Art privaten Faschingsumzug, mit Bulldogs werden Wägen gezogen und auf Anhängern getrunken und getanzt. Das geht dann durchs ganze Viertel. Ich habe immer wieder das "Glück" just zu diesen Zeiten dienstlich weg zu müssen und stecke dann fest, alle anderen Autofahrer stecken dann auch fest. Es ist eine ganz normale öffentliche Strasse, nicht verkehrsberuhigt o.ä. Eine Freundin von mir hat einmal deswegen die Polizei geholt, welche dann den Umzug aufgelöst hat. Das nur zur Verdeutlichung, was das für Persönlichkeiten sind.

  3. #13
    Registriert seit
    06.04.2012
    Beiträge
    1.157

    Standard AW: Alle gegen einen

    Hi,

    Hier mal zB. die Bayrischen Vorschriften zur Straßensondernutzung:

    Grundsätzlich ist die Benutzung der öffentlichen Straßen und ihrer Bestandteile im Rahmen ihrer Widmung für den Verkehr jedermann gestattet (Gemeingebrauch). Der Gemeingebrauch umfasst in erster Linie den Verkehr im engeren Sinne, d. h. im Sinne von Fortbewegung, Ortsveränderung, Transport. Bei bestimmten öffentlichen Straßen, vor allem Fußgängerzonen, tritt hierzu der sog. "kommunikative Gemeingebrauch".

    Jede über den Gemeingebrauch hinaus gehende Nutzung stellt eine Sondernutzung dar. Für Sondernutzungen, die geeignet sind, den Gemeingebrauch zu beeinträchtigen, ist eine öffentlich-rechtliche Sondernutzungserlaubnis erforderlich.

    Sondernutzungen an öffentlichen Straßen sind äußerst vielgestaltig:
    Eine Sondernutzungserlaubnis ist z. B. erforderlich für das Aufstellen von Verkaufsbuden, Verkaufsständen, Warenautomaten oder von Tischen und Stühlen oder von Fahrradständern, z. B. vor Gaststätten. Gleiches gilt für die Nutzung der Straße für sonstige gewerbliche Zwecke, z. B. die Verteilung von Werbematerial, die Durchführung von Verkaufsgesprächen, die Abwicklung von Verkaufsgeschäften - auch ohne die Benutzung fester Verkaufs- und Werbestände sowie Musikdarbietungen bzw. sog. Straßenkunst. Bloße Meinungsäußerungen durch Verteilen von Schriften oder Handzetteln, durch Gespräche etc. ohne technische Hilfsmittel wie Infostände oder Plakatständer fallen dagegen im Allgemeinen unter den Gemeingebrauch. Dies hat vor allem Bedeutung für politische Aktivitäten. Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann auch die Anbringung von Werbeschildern oder von Warenautomaten, die in den Luftraum über der Straße hineinragen, als erlaubnispflichtige Sondernutzung zu beurteilen sein.

    Entscheidend ist immer die Beurteilung des konkreten Einzelfalles. Es ist daher empfehlenswert, sich rechtzeitig mit der zuständigen Straßenbaubehörde (s. u.) in Verbindung zu setzen.

    Als öffentlich-rechtliche Sondernutzung gelten weiter Zufahrten zu Bundes-, Staats-, Kreis- und Gemeindeverbindungsstraßen außerhalb der geschlossenen Ortslage. Sportveranstaltungen wie Rallyes und Radrennen oder Stadtfeste stellen ebenfalls Sondernutzungen dar, wobei aber keine Sondernutzungserlaubnis erforderlich ist, wenn diese bereits einer Erlaubnis oder Ausnahmegenehmigung aufgrund des Straßenverkehrsrechts bedürfen. Gleiches gilt für Sondernutzungen, für die nach den Vorschriften des Baurechts eine Baugenehmigung erforderlich ist (z. B. Freischankflächen, ortsfeste Verkaufsstände).

    Die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis ist eine Ermessensentscheidung; sie darf nur auf Zeit oder auf Widerruf erteilt werden, kann mit Auflagen versehen werden und ist in der Regel mit der Zahlung von Sondernutzungsgebühren verbunden.

    Die vorzulegenden Unterlagen richten sich nach der Art der beabsichtigten Benutzung und können von einer bloßen Beschreibung bis zur Vorlage von Bauplänen reichen. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Behörde.

    Hinweis:
    Für Sondernutzungen, durch die der Gemeingebrauch nicht beeinträchtigt wird, ist eine privatrechtliche Gestattung erforderlich. Hierzu zählt zum Beispiel das Verlegen von Leitungen, Kabeln oder Rohren. Zuständig für den Abschluss entsprechender Verträge ist ebenfalls die jeweilige Straßenbaubehörde (s. u.).



    Alles Klar? Grüßlinge

  4. #14

    Standard AW: Alle gegen einen

    Ist ein Faschingsumzug eine Sondernutzung? Hmm... Es würde mir ja schon genügen, sie würden das ankündigen, dann weiß man bescheid.

  5. #15
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    2.016

    Standard AW: Alle gegen einen

    Im Prinzip ist die Situation "ganz einfach". Die Sache mit dem Parkplatz ist geklärt, aber nicht zu deren Zufriedenheit. Also wird gemotzt, ignoriert und jede noch so lächerliche Situation genutzt um dich zu nerven. Siehe Zettel an den Windschutzscheiben deiner Freunde. "Lustig" ist, dass es noch nicht einmal die "orignalen Leute" fertig bringen, sondern Nachbarn "im Namen von..." Zettelchen kritzeln.
    Ok, es nervt. Aber einmal ganz ehrlich: Kann man solche Typen dann überhaupt noch ernst nehmen?? Lass sie doch ihre Zeit mit sinnlosem Gekritzel vergeuden. Solange deine Freunde auf der Straße parken, können sie die schönsten Bildchen malen. Wen interessierts es!
    Was das restliche Verhalten im Haus angeht, so lass den Affen brüllen. Mehr ist das nicht. Angst braucht man da keine haben, das ist nur aufgeblasenes Gehabe. Wenn sie dich ignorieren wollen, sobald du irgendwo auftauchst, lass sie doch. Du hattest doch sowieso nicht vor, die Freundin des Jahres dieser Leute zu werden, oder?
    Das Thema Parkplatz fange von deiner Seite aus nicht mehr an. Wenn von anderer Seite noch einmal etwas kommt, bleibe sachlich und frage einfach nur, was er/sie denn will, das Thema ist doch endgültig geklärt. Lass dich dann auf keine weitere Diskussion ein. Dann besteht auch noch die Chance, dass sich alles wieder beruhigt. Jemand, der sich auf keine Diskussion und Streitereien mehr einlässt, wird uninteressant. Den kann man damit ja auch nicht mehr ärgern und unter Druck setzen.
    Lebe dein Leben. Mach das, was für dich wichtig ist und lass die Anderen doch ihre "Purzelbäume" schlagen. Das braucht dich im Grunde genommen gar nicht kümmern.
    Geändert von Ilythia (08.09.2017 um 17:53 Uhr)

  6. #16
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    189

    Standard AW: Alle gegen einen

    Liebe Aves79!
    Ich lese deine Zeilen und kann keinen Fehler von dir entdecken? – Das solch eine Situation sehr an einem nagt ist völlig nachvollziehbar.

    Hast du außer einem Wohnungswechsel einmal in Überlegung gezogen dem Verhalten dieses Umfeld ganz anders zu begegnen? Vielleicht solltest du einmal versuchen von jetzt auf gleich diesen Blicken und Provokationen nur mit einem direktem, lächelnden Blick zu begegnen? – So nach dem Motto: „ich habe euch durchschaut“. Auch Grüße, wenn sie nicht erwidert werden, einfach einzustellen? – Oft hilft auch das in so einer Situation. Gerade wenn es sich um Menschen mit hohem Ansehen handelt, denn es verunsichert sie. Und du hast evtl. den Spieß umgedreht und das ohne einlassen auf eine Provokation.

    Du brauchst mit deinem Handeln nicht verunsichert sein! Vor allem aber nicht die Begegnung mit diesen Menschen zu scheuen.

  7. #17
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    Standard AW: Alle gegen einen

    hallo Aves,
    was für ein Kindergarten. Im Prinzip gebe ich Ilythia, Gerdis und Speedy aber Recht.Tu so als wenn nichts ist, ignoriere entgleisende Gesichtszüge und plötzliches Schweigen..es sei denn, Du bist brennend am Gesprächsthema interessiert, was ich mir nicht denken kann. Vor Allem fühle Dich nicht dauernd zu irgendwelchen Erklärungen verpflichtet.
    Die Straßensituation ( Bänke, Grillfeste ect) kenne ich aus eigener Erfahrung. Wenig befahrene Straßen verlocken viele Leute zu solchen privaten Gassenfesten. Nun kannst Du natürlich auf die Straßenverkehrsordnung pochen und die Polizei holen..ABER was bringt Dir das außer weiterer Eskalation. Gut, ein privater Faschingsumzug sollte den Nachbarn höflichkeitshalber schon angekündigt werden, aber 1 Mal im Jahr ist nun auch nicht die Welt, oder ? Es richtet sich ja nun auch nicht gegen Dich persönlich. Du schreibst ja selber, dass andere Autofahrer ebenso betroffen sind wie Du.
    Verhalte Dich einfach " normal", grüße höflich, ansonsten alles Andere ignorieren. Nach einiger Zeit sind dann für die Nachbarn andere Sachen interessanter, und Du wirst wieder Deine Ruhe haben.
    Die Zettel an den Autos Deiner Besucher kannst Du aufheben oder nicht. Im Fall des Falles werden sie nicht viel nützen,da " im Namen von..." keine Rückschlüsse auf den Schreiber zulassen.

  8. #18

    Standard AW: Alle gegen einen

    Danke für eure netten und mitfühlenden und vor allem unterstützenden Antworten. Was bleibt bei mir, ist die Angst. Seit dem der eine mich zusammen gebrüllt hat, gehe ich nur noch mit Angst runter. Ich weiss nicht, wie ich das abbauen kann. Es ist wirklich schwer.

  9. #19
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    Standard AW: Alle gegen einen

    Was ist daran so beängstigend, wenn jemand herumbrüllt? Hast du es nötig, dir als Erwachsene so eine "Tonart" gefallen zu lassen? Steigere dich da nicht so hinein und durch ein bisschen "lautere Stimme" zu so einem Verhalten erpressen.
    Ich kann zwar verstehen, dass man das nicht nochmal erleben möchte, weil es einfach nervt, wenn man derartiger Primitivität gegenüber steht. Allerdins provozierst du durch dein Huschmäuschenverhalten die Leute zu nur noch mehr Aktionen.
    Abbauen kannst du das nur, wenn du dich der Situation stellst. Wenn du runter musst, obwohl die Leute im Flur oder wo anders sind, mach es. Geh an ihnen vorbei, ignoriere die Blicke oder auch versuchten Provokationen. Es liegt auch ein bisschen an dir, dass sich die Lage bei euch wieder beruhigt. "Normalität" ist da das Beste, was man tun kann.

  10. #20

    Standard AW: Alle gegen einen

    Liebe trauerweide, danke für deine Nachricht und dein Verständnis. Der Vermieter hat mir Mediation vorgeschlagen. Ich habe abgelehnt. Aus dem Grund, weil ich die "problematischen" persönlichkeiten hier weder moralisch noch intellektuell fähig und willens empfinde, einen mediationsprozess mitzugehen und umzusetzen. Die Problematik ist, dass das alteingesessene Familien sind, integriert bei Kirche, Feuerwehr und bin vereinen. Der strassenabschnitt in dem ich wohne, ist bevölkert von Familien, die da teilweise seit der Nachkriegszeit leben, urbayrische Persönlichkeiten. Ich bin eine allein lebende Frau ohne Kinder, nun mit neuem Partner, gutem Job und Einkommen. Ich komme aus einer tschechischen Familie und habe einen tschechischen Namen. Allein das spielt schon eine Rolle. In vieler Hinsicht bin ich komplett anders als diese - Entschuldigung- Hausfrauen hier. Eine (die zettelschreiberin) hat mir schon mal gesagt, wie sehr sie mich beneidet, um die pferde, den radsport. Das alles spielt eine Rolle. Deswegen werde ich für die immer irgendwie interessant bleiben.

    Aber tatsächlich, im Moment bin ich zum huschmäuschen degeneriert. Die merken meine Angst.

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