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Thema: Alle gegen einen

  1. #21

    Standard AW: Alle gegen einen

    Ja, es ist ein bisschen lustig, aber vor meinem neuen Freund haben sie echt Respekt. Er ist ein Kroate, gross, dunkelhaarig, man sieht, das ist kein deutscher. Aber er hatte auch schon einen Zettel am auto. Komischerweise nur ein mal. Allerdings findet er das total lustig. Er versucht immer, mich zu stärken. Für ihn sind das hier Kasperl. Also, nicht ernst zu nehmen. Es ist eher der Plan, dass er mal hier einzieht. Die wohnung ist sehr gross und sehr günstig, sowas findet man hier weit und breit nicht mehr. Zum Glück ist er oft hier. Das hilft mir schon.

  2. #22
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    Standard AW: Alle gegen einen

    Liebe Ilythia!
    Was an der Situation beängstigt ist für mich eigentlich klar ersichtlich. Es beginnt mit dem natürlichen Instinkt der Vorsicht (eine ganz natürliche, menschliche Schutzfunktion) die ein anderer, der sich schlagartig unangemessen/nicht mehr einschätzbar verhält, auslöst. Wenn dann auch noch weitere Menschen schlagartig an dem gleichen Verhaltensstrang ziehen kann man irgendwann einer Verunsicherung nicht mehr entkommen. Geht das schon über einen längeren Zeitraum, wird früher oder später angst daraus. Die individuelle eigene Lebensgeschichte leistet natürlich ebenfalls ihren Beitrag dazu.

    Ich finde deshalb deine harten Bandagen

    >Was ist daran so beängstigend, wenn jemand herumbrüllt? + Allerdins provozierst du durch dein Huschmäuschenverhalten die Leute zu nur noch mehr Aktionen. <
    als etwas daneben und evtl. eher als kontraproduktiv, wenn du die Zeilen von Aves79
    >Ich weiss nicht, wie ich das abbauen kann. <

    gelesen hast.

    Ich gebe dir zwar recht, das die Unsicherheit/Angst die ein Gemobbter ausstrahlt förderlich, oder wie du es evtl. ausdrücken wolltest einen provozierenden Effekt hat, aber sein Angst wird er mit herunterspielenden Worten und dem Zusatz „allerding“ bestimmt nicht in den Griff bekommen. Bei Mobbing geht es ja um das Ziel einem Menschen das Selbstbewusstsein anzuknacksen, indem man ihn wie die Ursache des eigenen schändlichen Verhaltens behandelt. Aus welchem Hintergrund auch immer?
    Vielleicht würde es eher helfen wenn er sich mit seiner Angst mal innerlich auseinandersetzt um sein Selbstbewusstsein wieder zu stärken? -

  3. #23
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    Standard AW: Alle gegen einen

    Hallo Speedy,

    im Nachhinein muss ich dir Recht geben. Es war von mir wohl doch etwas ungeschickt ausgedrückt.

    Vielleicht würde es eher helfen wenn er sich mit seiner Angst mal innerlich auseinandersetzt um sein Selbstbewusstsein wieder zu stärken? -

    Das trifft es schon auch. Nur kenne ich derartige Situationen hier in meiner Heimatmilchkanne auch zu genüge. Es bringt nichts, seine Angst darüber bestimmen zu lassen, wie man sich in Zukunft verhält. Es ist nun einmal so, dass viele Leute, bemerken sie ein "schwaches Verhalten" daraus erst Recht ihren Nutzen ziehen. Gerade primitivere Charaktere sind dann der (wahrheitsgemäßen) Meinung, sie hätten es ja geschafft und setzen dann immer wieder nach.
    Sicher sollte man dann keine Situationen provozieren, in denen man den Leuten dann "erst recht" begegnet und dann die "Starke spielen". Sich aber zu buchstäblich zu verstecken, zu lauern, ob auch ja keiner in der Nähe ist und wenn doch ... nichts wie weg, provoziert nur noch mehr. Dann doch lieber die Zähne zusammenbeißen, an ihnen durch und das wars.
    Niemand verlangt, mit diesen Typen dann auch noch ein Gespräch anzufangen.

    Mir sind solche Situationen nicht unbekannt. Gerade hier in der Pläne, wo alles irgendwo verwandt, versippt und verschwägert ist, sind Zugezogene zumeist Fremdkörper über die man sich mit Wonne buchstäblich das Maul zerreist. Alles wird zerpflückt was man tut und ist es nicht die vorherrschende Norm ist man zunächst einmal unten durch. Zumindest bei der primitiveren Bevölkerungsschicht. Merken diese Leute, dass man sich zu "allem Übel" dann auch nicht alles gefallen lässt, drehen manche von ihnen erst einmal richtig auf.
    Die Situation von Aves schätze ich da nicht viel anders ein. Ich reagiere auch nicht mit Unverständnis ihrer Angst gegenüber. Nur bringt es letztlich nichts, sich über diese Figuren aufzuregen, das Gebrüll eines Einzelnen zu ernst zu nehmen. Und Angst darf man sich nicht anmerken lassen. Das meinte ich mit Normalität.
    Meiner Erfahrung nach wenden sich die Leute dann recht schnell wieder anderen Dingen zu. Nichts ist uninteressanter und langweiliger als jemand, der "einfach" seine Dinge durchzieht und sich gar nicht darum kümmert, was euro Hchwohlgeborenen Straßen oder Dorfwächter von ihnen denken. Irgenwo passiert dann schon etwas neues worauf man seine Unzufriedenheit lenken kann...
    Wie Aves neuer Lebensgefährte schon richtig erkannt hat: Es sind Kasperl... Die es ausnutzen, dass sich Aves auf der Nase herum tanzen lässt. Ich denke aber auch, dass Ruhe einkehrt, wenn der geplante Einzug ihres Partners erst einmal über die Bühne gegangen ist. Mit einem Mann im Rücken ist das wieder etwas anderes. Eine einzelne, als schutzlos abgestempelte Frau, nimmt man da weniger ernst. Zeigt diese dann auch noch Schwäche ist das für diese Charaktere so richtig schön.

  4. #24
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    Standard AW: Alle gegen einen

    Ilythia, genau!
    >Nichts ist uninteressanter und langweiliger als jemand, der "einfach" seine Dinge durchzieht<
    Das könnte helfen. Allerdings muss man da erst einmal wieder hin. Hoffe für Aves79 das der Zuzug des Partners schon mal etwas positiv verändert. Vielleicht auch um die entstandene Angst in den Griff zu bekommen.

  5. #25

    Standard AW: Alle gegen einen

    Ich glaube auch nicht an die Ruhe. Ich werde immer in negativer Art interessant bleiben. Und wenn es nur der Neid ist. Man darf nie vergessen, was Neid mit Menschen macht.

    Die ältere Dame, die die herum spuckt, verfolgt mich auf Schritt und tritt. Wenn ich zum Müll gehe, ein Rad putze, was aus dem Auto hole, die Treppe putze, in zwei Sekunden steht sie hinter mir. Das ist für mich extrem anstrengend. Da sind meine nerven zum zerreißen gespannt. Sie ist Italienerin, wohnt hier schon seit 40 Jahren, spricht aber so gut wie kein deutsch. Wegen der spuckerei hab ich schon versucht, mit ihr zu reden, dann kam die nix-verstehen-nummer, obwohl sie nur eine Sekunde vorher vom Balkon gerotzt hat. Bei sowas könnte ich explodieren.

  6. #26

    Standard AW: Alle gegen einen

    Tatsächlich habe ich schon mal überlegt, ob die spuckerei etwas kulturspezifisches ist. Ich konnte aber nicht heraus finden, ob die Italiener mehr rum spucken, oder nicht. Es ist auch egal. Ich glaube nicht, dass es irgendwo auf der Welt normal ist, vom Balkon zu rotzen, oder direkt auf die Treppe vor dem hauseingang. Oder? Die Frau versteht zwar nichts, aber sie beobachtet den ganzen Tag, die merkt garantiert, was hier mir gegenüber abgeht und das ist halt ihr Beitrag. Dadurch dass es ja nicht nur Speichel ist, den sie rum spuckt, sondern auch Rotz, ist jetzt der Asphalt unter ihrem Balkon fleckig. Überall sind diese grün schillernden spuck-pfützen. Sorry, es ist wirklich eklig. Ich habe das früher mit dem wasserschlsuch einmal täglich entfernt, aber der Schlauch ist jetzt weg. Angeblich weiss man nicht, wo er ist. Gut, vielleicht schauen sie sich das halt einfach gern an.

  7. #27

    Standard AW: Alle gegen einen

    Hallo Aves,

    ich lese deine Beiträge mit Entsetzen und alles, was ich denke, ist, dass du da wegmusst.

    Ja, die Wohnung ist groß und günstig, ja, dein Partner kann irgendwann nachziehen, aber was nutzt das alles in einer Umgebung, wo du dich aufgrund echt merkwürdiger Nachbarn im Zehner- oder Zwanzigerpack nicht heimisch und geborgen fühlen kannst...

    Ich an deiner Stelle würde sofern nur irgend möglich da ganz bald wegziehen und in einer netten, freundlichen Nachbarschaft mit deinem Partner ganz neu anfangen.

    VG

  8. #28

    Standard AW: Alle gegen einen

    Unser Wohnungsmarkt ist komplett und völlig kollabiert. Es gibt keine Wohnungen. Null. Es fehlen offiziell 1500 Wohnungen. Ich habe keine Chance. Ich habe es versucht. Noch dazu habe ich zwei Kaninchen. Die sind das absolute totschlagktiterium. Ja, sie dürfen nicht verboten werden. Aber ich werde sie nicht verschweigen und mich In den nächsten Kampf stürzen müssen. Ich schaffe das nicht. Es steht auch absolut ausser Frage, sie weg zu geben. Ich habe gesucht und habe auch da nur schlimmes erlebt. Das wäre gleich das nächste Thema. Unser Wohnungsmarkt treibt die schrägsten Blüten. Entweder völlig überteuert, oder überirdische Vorstellungen. Einer hätte mich mit den Hasen genommen, wenn ich neue Fenster rein mache und 100 qm Boden neu lege. Bei einem anderen wären die Hasen auch ok gewesen, wenn ich mich oben ohne auf der Terasse Sonne, ein anderer wollte due Heizungsanlage erneuert haben.... Ich schaffe so etwas nicht mehr. Dann lieber den Wahnsinn hier.

  9. #29
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    01.05.2015
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    613

    Standard AW: Alle gegen einen

    ich verfolge nun seit einiger Zeit diesen Thread. Mir in Erinnerung:Stellplatz = gelöstes Problem. Brüllender Nachbar, ok, da kann man schon Angst bekommen, nur... wie lange wohnst Du schon in Bayern? Dann solltest Du wissen, dass der Urbayer durchaus im Ruf steht, etwas " krachert" - sprich laut- zu sein. Da steckt aber nicht viel dahinter. Das weis ich aus Erfahrung,als es mich für einige Zeit nach Bayern verschlagen hat. Mit Rebhang erprobten krummen Beinen sah ich nicht wie ein Urbayer aus und mußte mir als " Preiss" allerlei gefallen lasse.Physisch angegriffen hat mich allerdings keiner. Nun das Zettelproblem, das selbst Dein Lebensgefährte als Kasperletheater abtut, was es ja auch ist. Und jetzt die Kaninchen. Wer soll Dir denn da an den Karren fahren? Oder gehst Du mit denen draußen spazieren unter den gierigen Augen der Nachbarn, die im Geiste schon den Kochtopf ausmessen? Du hast sie doch sicherlich schon seit geraumer Zeit oder nicht?Wer verlangt denn, dass Du sie verschweigst? Auf der anderen Seite scheint die nachbarliche Situation auch nicht so, als ob Du nun von Nachbar zu Nachbar wanderst und mit denen ein gemütliches Gespräch über Haustiere anfängst. Du hast die Kaninchen und gut ist. Warum also sich für einen nächsten Kampf rüsten?
    Versuche doch mal, das Ganze etwas entkrampfter zu sehen. 10 Jahre hast Du dort doch in Ruhe gewohnt, der Kontakt mit den Nachbarn ging nicht über einen gelegentliche Smalltalk hinaus. Die unglückseligen Stellplätze sind inszwischen markiert, und ob Du nun flott hineinfährst oder zur Freude der Nachbarn einige Male hin-und her rangierst kann Dir nun wirklich egal sein ebenso wie entgleisende Gesichtszüge,abgebrochenen Gespräche oder Menschen, die Kaninchen lieber in der Bratröhre als in einer Wohnung sehen.Die rotzende Nachbarin hinterlässt ihre Ekelspuren ja auch schon seit 10 Jahren. Schön ist das nicht und wirft ein bezeichnendes Licht auf das Niveau der Dame,aber das nun jetzt zum Riesenproblem zu machen, das muß nicht sein Wie andere User hier schon geschrieben haben, lebe Dein Leben und hoffentlich bald mit der Unterstüzung Deines Lebensgefährten

  10. #30

    Standard AW: Alle gegen einen

    Es geht darum, dass ich keine neue Wohnung finde, mit den Hasen. Auch ohne Hasen, null Chance derzeit. Ich bin in Bayern aufgewachsen, das ist nicht das Problem. Es geht auch nicht um krachert, es geht um Mobbing. Also so runter spielen muss man das jetzt auch nicht.

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