Seite 4 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 55

Thema: Alle gegen einen

  1. #31

    Standard AW: Alle gegen einen

    Hallo Aves,

    ich lese deine Beiträge mit Entsetzen und alles, was ich denke, ist, dass du da wegmusst.

    Ja, die Wohnung ist groß und günstig, ja, dein Partner kann irgendwann nachziehen, aber was nutzt das alles in einer Umgebung, wo du dich aufgrund echt merkwürdiger Nachbarn im Zehner- oder Zwanzigerpack nicht heimisch und geborgen fühlen kannst...

    Ich an deiner Stelle würde sofern nur irgend möglich da ganz bald wegziehen und in einer netten, freundlichen Nachbarschaft mit deinem Partner ganz neu anfangen.

    VG

  2. #32

    Standard AW: Alle gegen einen

    Unser Wohnungsmarkt ist komplett und völlig kollabiert. Es gibt keine Wohnungen. Null. Es fehlen offiziell 1500 Wohnungen. Ich habe keine Chance. Ich habe es versucht. Noch dazu habe ich zwei Kaninchen. Die sind das absolute totschlagktiterium. Ja, sie dürfen nicht verboten werden. Aber ich werde sie nicht verschweigen und mich In den nächsten Kampf stürzen müssen. Ich schaffe das nicht. Es steht auch absolut ausser Frage, sie weg zu geben. Ich habe gesucht und habe auch da nur schlimmes erlebt. Das wäre gleich das nächste Thema. Unser Wohnungsmarkt treibt die schrägsten Blüten. Entweder völlig überteuert, oder überirdische Vorstellungen. Einer hätte mich mit den Hasen genommen, wenn ich neue Fenster rein mache und 100 qm Boden neu lege. Bei einem anderen wären die Hasen auch ok gewesen, wenn ich mich oben ohne auf der Terasse Sonne, ein anderer wollte due Heizungsanlage erneuert haben.... Ich schaffe so etwas nicht mehr. Dann lieber den Wahnsinn hier.

  3. #33
    Registriert seit
    01.05.2015
    Beiträge
    232

    Standard AW: Alle gegen einen

    ich verfolge nun seit einiger Zeit diesen Thread. Mir in Erinnerung:Stellplatz = gelöstes Problem. Brüllender Nachbar, ok, da kann man schon Angst bekommen, nur... wie lange wohnst Du schon in Bayern? Dann solltest Du wissen, dass der Urbayer durchaus im Ruf steht, etwas " krachert" - sprich laut- zu sein. Da steckt aber nicht viel dahinter. Das weis ich aus Erfahrung,als es mich für einige Zeit nach Bayern verschlagen hat. Mit Rebhang erprobten krummen Beinen sah ich nicht wie ein Urbayer aus und mußte mir als " Preiss" allerlei gefallen lasse.Physisch angegriffen hat mich allerdings keiner. Nun das Zettelproblem, das selbst Dein Lebensgefährte als Kasperletheater abtut, was es ja auch ist. Und jetzt die Kaninchen. Wer soll Dir denn da an den Karren fahren? Oder gehst Du mit denen draußen spazieren unter den gierigen Augen der Nachbarn, die im Geiste schon den Kochtopf ausmessen? Du hast sie doch sicherlich schon seit geraumer Zeit oder nicht?Wer verlangt denn, dass Du sie verschweigst? Auf der anderen Seite scheint die nachbarliche Situation auch nicht so, als ob Du nun von Nachbar zu Nachbar wanderst und mit denen ein gemütliches Gespräch über Haustiere anfängst. Du hast die Kaninchen und gut ist. Warum also sich für einen nächsten Kampf rüsten?
    Versuche doch mal, das Ganze etwas entkrampfter zu sehen. 10 Jahre hast Du dort doch in Ruhe gewohnt, der Kontakt mit den Nachbarn ging nicht über einen gelegentliche Smalltalk hinaus. Die unglückseligen Stellplätze sind inszwischen markiert, und ob Du nun flott hineinfährst oder zur Freude der Nachbarn einige Male hin-und her rangierst kann Dir nun wirklich egal sein ebenso wie entgleisende Gesichtszüge,abgebrochenen Gespräche oder Menschen, die Kaninchen lieber in der Bratröhre als in einer Wohnung sehen.Die rotzende Nachbarin hinterlässt ihre Ekelspuren ja auch schon seit 10 Jahren. Schön ist das nicht und wirft ein bezeichnendes Licht auf das Niveau der Dame,aber das nun jetzt zum Riesenproblem zu machen, das muß nicht sein Wie andere User hier schon geschrieben haben, lebe Dein Leben und hoffentlich bald mit der Unterstüzung Deines Lebensgefährten

  4. #34

    Standard AW: Alle gegen einen

    Es geht darum, dass ich keine neue Wohnung finde, mit den Hasen. Auch ohne Hasen, null Chance derzeit. Ich bin in Bayern aufgewachsen, das ist nicht das Problem. Es geht auch nicht um krachert, es geht um Mobbing. Also so runter spielen muss man das jetzt auch nicht.

  5. #35

    Standard AW: Alle gegen einen

    Ich finde, es hat auch nichts mit Bayer oder nicht, zu tun, wenn ich den gemieteten Parkplatz eines anderen nutze, oder mich so im Kollektiv auf eine einzelne Frau stürze. Das hat was mit Machtverhältnisse zu tun und nichts mit Bundesländern. Die italienerin spuckt seit dem Zeitpunkt als der Konflikt so aufgeflammt ist. Sie nimmt es mir also auch übel, dass ich dem Nachbar nicht mehr den Parkplatz zahle. Das ist alles - zumindest für mich - nicht so einfach.

  6. #36
    Registriert seit
    15.03.2009
    Beiträge
    589

    Standard AW: Alle gegen einen

    Kann sich jemand vorstellen, der nicht betroffen ist, wie ekelerregend Speichel oder Fäkalien sind, die für einen bestimmt sind?
    Ich wohne nicht in Bayern und habe es auch durchgemacht.

    Allerdings muss sich Aves damit arrangieren, wenn sie keine neue Wohnung finden kann oder will. Also muss darüber gar nicht weiter
    debattiert werden.
    Ich habe 3 Jahre lang nach einer neuen Wohnung gesucht, ca. 30 besichtigt, bis sich endlich was ergeben hat, das angenehm und noch einigermaßen bezahlbar ist.

  7. #37

    Standard AW: Alle gegen einen

    Grundsätzlich stimme ich zu, dass sie mir nicht "so" Schlimmes tun. Böse schauen ist nun kein Straftatsbestand, oder wie auch immer. Es geht jetzt darum, dass ich damit fertig werde. Die Italienerin kann kaum Deutsch und lebt seit Jahren alleine. Ihre Kinder sind erwachsen und besuchen sie selten. Man merkt ihr Alter immer mehr. Vielleicht würden wir da alle bösartig werden. In ihrer Bösartigkeit mir gegenüber kann sie sich wohl endlich mal irgendwo dazugehörig fühlen, endlich mal wieder bei etwas mitmachen. Die Rotzerei löst zudem bei mir ganz extrem viel aus, nicht nur Ekel, sondern ich weiß, dass das Ausdruck allerhöchster Verachtung ist.....eigentlich wegen nichts. Einmal bin ich deswegen richtig explodiert. Ich kam vom Radfahren, wollte das Rad in die Garage schieben, da lehnt sie sich vom Balkon, schaut mir in die Augen, würgt sämtliche verfügbaren Substanzen hoch und lässt einen Schleimfaden vom Balkon fließen. Sie sah mir die ganze Zeit in die Augen, sie wollte eine Reaktion. Leider habe ich ihr die geliefert. Das war aber das erste und einzige Mal, dass ich ausgerastet bin. Sie kam dann mit "Nix verstehen". Ich bin explodiert. Ich habe mal überlegt, es ihren Kindern zu sagen, aber die sind ja genauso dusselig, hier aufgewachsen, seit 40 Jahren und kaum Deutsch. Wie das geht, ist mir ein Rätsel, aber gut. Vielleicht entscheiden sie sich ja auch, in dem Moment, kein Deutsch zu können, das gibt es ja auch. Manchmal hab ich gemeine Gedanken und denke mir, das mit ihr kann man aussitzen. Sie wird knapp 80 sein. Bitte nehmt es mir nicht übel, aber das ist mein Gedanke.

    Die "böse" Familie: Der Polizistensohn ist nun schon ausgezogen, das heißt ein Auto weniger. Ich hoffe nun, dass die Töchter ausziehen, beide sind Mitte 20. Allerdings, die spüren wahrscheinlich auch den extremen Wohnungsmarkt, sie werden auch nichts finden. Eine hat seit zwei Jahren einen Freund, aber leider tut sich da auch nichts und gemäß "Lovoo-Radar" ist er auf der Dating-Plattform sehr aktiv. Übrigens, ich sah teilweise bis zu 5 Ehemänner rund herum im Lovoo-Radar. Das ist schon ein bißchen lustig.

    Wenn ich Wohnungen gesucht habe, kam ich meist nicht bis zur Besichtigung. Sobald ich die Hasen erwähne, ist es aus. Da ist es egal, ob ich gut verdiene, in einer guten Position bin. Die Vermieter auf die ich traf, wirkten hier teilweise geradezu wahnhaft. Eine Vermieterin schrie mich an, selbst wenn ich ihr 10.000 EUR Kaution geben würde, das wäre für sie keine Sicherheit bzgl. Kaninchen. Ich würde gern mal wissen, was Vermieter da im Vorfeld erlebt haben müssen, um so zu reagieren. Die Besichtigungen zu denen ich kam, waren wie oben geschildert. Überteuert, oder spezielle Erwartungen.

    Deswegen werde ich mich hier arrangieren müssen. Ich muß stärker werden, mich am Arsch lecken lassen.

  8. #38

    Standard AW: Alle gegen einen

    Ich habe mal ein bisschen gegoogelt bzgl. Kleintierhaltung:

    "... Grundsätzlich nicht verbieten können Vermieter die Haltung von Kleintieren in der Wohnung. "Zu Kleintieren zählt alles, was in Käfigen, Aquarien und Terrarien gehalten werden kann", fasst Deese zusammen. Goldfische, Ratten, Hamster und Kaninchen darf also jeder Mieter ohne weitere Nachfrage beim Vermieter in seinen vier Wänden halten. ..."

    http://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_53949804/haustiere-im-mietrecht-wann-sie-den-vermieter-nicht-fragen-muessen.html

    Warum also bei der Wohnungssuche die Kaninchen erwähnen, wenn die doch sowieso nie jemand Fremdes zu Gesicht bekommt.
    Und es gibt ja große Kartons, in welchen man Käfige und sonstigen Kleintierbedarf beim Umzug verstecken könnte.

    ​Ich mein ja nur.


  9. #39

    Standard AW: Alle gegen einen

    Ich weiß, dass ich Hasen verschweigen dürfte. Nichtsdestotrotz möchte ich nicht das nächste Theater herauf beschwören. Zudem Nachbarn mich sehen würden, dass ich Heu und Streu kaufe, bzw. Einstreu weg werfe. Das kann man nicht verheimlichen. Ich will nicht das nächste Mobbing und Wegekeln hervorrufen. Ich schaffe das nicht mehr. Leider habe ich auch noch eine Voliere mit ein paar Zebrafinken. Die Volierenteile sind riesengroß, die kann man nicht heimlich in eine Wohnung tragen, auch der Hasenkäfig ist riesig. Irgendwann werde ich auch zum Tierarzt gehen und dann sieht man mich. Ich weiß nicht, wie ich das machen soll. Deswegen sag ich es mit den Tieren halt immer gleich. Aber bei uns bewerben sich derzeit auf eine Wohnung bis zu 100 Leute, da werde ich sofort aussortiert. Einmal habe ich mich, ohne es zu wissen, mit einem Klienten zeitgleich um die selbe Wohnung beworben. Ich blitzte ab wegen den Hasen. Er, Marokkaner, kein Deutsch, vier kleine Kinder (unter 6), Frau wieder schwanger, kein Deutsch, beide nicht berufstätig, bekamen die Wohnung. Gut, ich kann froh sein, wenn er etwas gefunden hat, aber das wurmt mich bis heute. Und wenn ich mal spaßeshalber die Hasen nicht erwähne, heißt es: "Schaffen Sie das schon, als Frau?" Dann wird bezweifelt, ob ich Miete zahlen kann. Ich miete seit 20 Jahren Wohnungen, noch nie hat sich einer für die Hasen oder für mein Geschlecht interessiert. Natürlich zeige ich mein Gehalt und die Schufa, alles lupenrein und in Ordnung. Egal. Der Wohnungsmarkt ist kollabiert, das ist jetzt nicht zu ändern und unsere Politik interessiert das nicht.
    Geändert von Rose 1 (11.09.2017 um 09:31 Uhr)

  10. #40
    Registriert seit
    13.08.2013
    Beiträge
    958

    Standard AW: Alle gegen einen

    Also Aves, was denn noch? Erst ist es das schon längst gelöste Parkplatzproblem, zog das nicht, kam der Brüllaffe, dann die Dame, die sich anscheinend mit einem Lama verwechselt. Danach ein paar Kanickel und reagiert man hier nicht mitleidig genug, sind es jetzt noch Zebrafinken... Vielleicht parkst du demnächst dein Pferd noch in der Garage und verstehst gar nicht, warum das die Nachbarn stört. Das Stroh fegst du ja immer weg...
    Man kann auch aus allem ein Drama stricken. Irgendwelche Nachbarn wird es wohl kaum jucken, wenn du Streu oder Sand von deinen Tieren in die Mülltonne verfrachtest, oder neues kaufst. Zumal es sie nichts angeht und der ein oder andere vielleicht selbst ein Kleintier hat und weder bei Einzug oder späterer Anschaffung so ein Theater darum gemacht hat.

Seite 4 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •