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Thema: Mobbing auf der Arbeit

  1. #21

    Standard AW: Mobbing auf der Arbeit

    Zitat Zitat von cinderella467 Beitrag anzeigen
    Hallo Kay,

    entschuldige, aber ichmuß Dich da berichtigen. Die Beweislast bei Mobbing liegt nicht beim Arbeitgeber. Deshalb ist es auch für den Gemobbten so schwer, Zeugen für Mobbing beizubringen, da sich Kollegen lieber aus der Sache raushalten.

    @Gartenzwerg

    Wenn Du deine Termine nach dem Dienstplan richtest und dieser dann kurzfristig geändert wird, gehe trotzdem zu Deinem Termin. Sage Bescheid,wenn Du einen Termin hast, eine Änderung des Dienstplanes ist dann nicht mehr Dein Problem. Sich immer wieder breitschlagen zu lassen, da nimmt Dich dann echt keiner mehr ernst, leider auch Deine Freundin nicht. Etwas A.... in der Hose muß man schon haben
    Es ist leider nicht ganz einfach, nachdem ich krank gemeldet war, habe ich mich am Vortag nach meinen Dienstplan erkundigt. Als ich denn nächsten Tag, meine Schicht antreten wollte, hatte sich dieser erneut zum x ten mal geändert und ich wurde nich darüber in Kenntnis gesetzt.
    Mein erster Arbeitstag nach der Krankmeldung war schrecklich, keine Begrüssung, keine Info über aktuellen Dinge. Einfach gar nichts. Auch der zweite Tag ging ziemlich in die Hose. Keine Begrüssung .....
    am liebsten hätte ich mich in Luft aufgelöst. Morgens notierte ich mir den Dienst von Patienten für den nächsten Tag. Als ich nach Dienstschluss noch einmal einen Dienstplan warf hatte sich dieser erneut geändert. Ich habe noch einige Resttage Urlaub, ohne dies mit mir zu besprechen, schickt man mich einfach in den Urlaub.
    Mittlerweile ecke ich auch mit einigen Kollegen an, die mit der Leitung bestens auskommen. Ich lasse mir Dinge gefallen und frAge mich, ob ich noch normal bin. Ich habe zur Zeit so starke Magenschmerzen, dass ich mich am liebsten zurück ziehen möchte, und weit, weit weg fahren möchte. Da ich mich in meiner Stadt nicht mehr wohl fühle. Eins habe ich gelernt, die Patienten freuen sich mich zu sehen. Meine Tätigkeit, mein Fachwissen ist nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil ich komme bei Patienten besser an als andere. Einige Kollegen zu denen ich gut stehe sagen, du kannst hier machen was du willst, du reisst dir den arsch auf, aber anerkannt wird dies nicht. Das tut weh, mittlerweile ist mein Selbstvertrauen ziemlich labil, und ich muss jetzt auf mich achten.
    Es ist besser gesagt, als getan, aber ich bin einfach in einigen Dingen zu feige. Eins habe ich heute aber gelernt, inzwischen sind so viele Dinge vorgefallen, es lohnt sich nicht mehr für diese Stelle zu kämpfen. Irgendwie schade, habe ich wirklich verloren. Ich weiss überhaupt nicht mehr wie es weiter gehen soll. Ich glaube ich muss jetzt erst einmal was für mein Selbstvertrauen tun, weiss aber noch nicht wie.

    Mir tut es irgendwie gut, Dinge hier niederzuschreiben. Das gibt mir viel Kraft. Danke fürs zuhören

  2. #22
    Registriert seit
    13.08.2013
    Beiträge
    2.019

    Standard AW: Mobbing auf der Arbeit

    Hallo Gartenzwerg,

    bei allem Mitgefühl, aber so allmählich verstehe ich dich echt nicht mehr. Du hast Magenschmerzen, dir geht es auch sonst nicht gut, tust aber nichts dagegen. Gerade wenn Du nicht über Änderungen im Dienstplan informiert bist, dann hör auf, denen hinterher zu rennen und mache den Dienst von dem du weißt. Geht es dir körperlich und seelisch nicht gut, dann sieh zu, dass du aus dem Umfeld heraus kommst. Sich hinter einem "ach ich bin halt für manches zu feige" und dem ewig gleichen Gejammer zu verstecken, bringt dich auch nicht weiter und ist auch nicht besonders "heldenhaft".
    Sei mir nicht böse, aber du machst dich selbst und offensichtlich bewußt zum Hampelmann für Leute, die sich augenscheinlich einen Spaß daraus machen, dich herum zu scheuchen, ändern willst du daran nichts, aber jammern, wie ungerecht das ist. So gehts halt auch nicht.
    Schau, dass du aus diesem Umfeld heraus kommst. Mehr kann man dazu nicht sagen. Alles andere liegt bei dir.

  3. #23
    Registriert seit
    11.10.2014
    Beiträge
    640

    Standard AW: Mobbing auf der Arbeit

    Hallo Gartenzwerg,
    sicher tut es gut, wenn man sich alles von der Seele schreiben kann, aber ändert das Deine Situation? Von all den gutgemeinten Ratschlägen setzt Du nicht einen um weil Du - wie Du schreibst- zu feige bist. Wovor hast Du denn Angst? Es reisst Dir keiner den Kopf ab wenn Du mal Kontra gibst.
    mein Selbstvertrauen ziemlich labil, und ich muss jetzt auf mich achten
    Deine Patienten schätzen Dich hoch, kein Grund also für mangelndes Selbstvertrauen. Und mit Magenschmerzen hättest Du schon länger auf Dich achten sollen, z.B. bei einer Krankschreibung nicht vorzeitig wieder zum Dienst erscheinen.
    Dich ohne Rücksprache in den Urlaub zu schicken ist unrechtmäßig. Ich würde Dir im jetzigen Stadium dazu raten Dich mal mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht in Verbindung zu setzen und Dich mal ausführlich beraten zu lassen. Das bezieht sich auch auf wegen neuem Dienstplan geplatzten Terminen. Je nach Grund für den Termin ist ein Arbeitgeber nämlich verpflichtet, Dir die nötige Zeit zur Verfügung zu stellen. Mit einem Anwalt im Rücken wirst Du vielleicht auch den Mut finden, dieser unwürdigen Situation ein Ende zu bereiten.
    Hier nur jammern bringt ändert nichts. Du mußt Dich schon überwinden und mal in die Puschen kommen

  4. #24

    Standard AW: Mobbing auf der Arbeit

    Hallo Gartenzwerg,
    Wie geht es dir heute? Hast du etwas unternehmen können? Wenn nicht ist das auch ok in deiner Situation.

    Ich sage hier ALARMSTUFE ROT, ROT RO........T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Nach dem wie ich das bis jetzt verfogt habe, kann ich nur feststellen, du bist schwer krank.
    Begib dich dringend in ärztliche Behandlung, wenn du das nicht bereits getan hast. Und damit meine ich psychologische Hilfe.
    Ich kann Dir aus eigenem erleben mitteilen, ohne professionelle Hilfe ist es schwer zu schaffen.
    Meine Arbeit hat mich so krank werden lassen, das am Ende ein Selbstmordversuch stand. Dann bekam ich Hilfe und nach 4 Jahren Therapie bin ich nicht gesund aber, wie die Ärzte es ausdrücken, stabil.
    Ich sage dir, du bist depressiv bzw. hast eine akute Depression.
    einige Komentare zeigen Unverständnis für dein zögern und nichtstun. Aber genau das zeichnet unter anderem einen akuten depressiven Zustand aus. Dein Problem am Abeitsplatz sollte jetzt dein geringstes Problem sein. Den Kampf kannst du nur führen, wenn du wieder gesund(selbstbewußt, zukunftorientiert, mit Feude im Herzen) bist.
    Melde Dich wenn du weiter schreiben möchtest.
    Bis dahin
    LG Uwe

  5. #25

    Standard AW: Mobbing auf der Arbeit

    Zitat Zitat von Eagle58 Beitrag anzeigen
    Hallo Gartenzwerg,
    Wie geht es dir heute? Hast du etwas unternehmen können? Wenn nicht ist das auch ok in deiner Situation.

    Ich sage hier ALARMSTUFE ROT, ROT RO........T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Nach dem wie ich das bis jetzt verfogt habe, kann ich nur feststellen, du bist schwer krank.
    Begib dich dringend in ärztliche Behandlung, wenn du das nicht bereits getan hast. Und damit meine ich psychologische Hilfe.
    Ich kann Dir aus eigenem erleben mitteilen, ohne professionelle Hilfe ist es schwer zu schaffen.
    Meine Arbeit hat mich so krank werden lassen, das am Ende ein Selbstmordversuch stand. Dann bekam ich Hilfe und nach 4 Jahren Therapie bin ich nicht gesund aber, wie die Ärzte es ausdrücken, stabil.
    Ich sage dir, du bist depressiv bzw. hast eine akute Depression.
    einige Komentare zeigen Unverständnis für dein zögern und nichtstun. Aber genau das zeichnet unter anderem einen akuten depressiven Zustand aus. Dein Problem am Abeitsplatz sollte jetzt dein geringstes Problem sein. Den Kampf kannst du nur führen, wenn du wieder gesund(selbstbewußt, zukunftorientiert, mit Feude im Herzen) bist.
    Melde Dich wenn du weiter schreiben möchtest.
    Bis dahin
    LG Uwe

    Hallo Uwe, sowie alle anderen Leser in diesen Forum.

    Ich habe gerade einige Tage Zwangs Urlaub gehabt und konnte in mich gehen und teilweise abschalten und nachzudenken.

    Was ist ist dabei rausgekommen: Vor etwa einen Jahr habe ich ein Probe Arbeiten auf einer Insel absolviert, während meines Urlaubs. Ich konnte dort in dieser Zeit wohnen. Das Arbeiten dort hat mir so eine grosse Freude bereitet, so dass ich dieses Praktikum um weitere drei Tage verlängert habe. Für mich war es dort eine tolle Zeit. Ich benötigte auf der Insel keine Medikamente und konnte mein Selbstbewusstsein / Selbstvertrauen richtig steigern und mir ging es dort richtig gut. Mir wurde dort sogar ein Arbeitsvertrag angeboten. Leider war ich zu feige diesen anzunehmen bzw die neue Herausforderung.
    Da ich zu diesen Zeitpunkt noch dachte, dass sich diese Situation ändert. Leider habe ich mich mal wieder geirrt.

    Vor etwa zwei Jahren, war ich bereits für 7 Wochen in einer Reha. Ich habe leider auch eine andere Diagnose, die ich hier nicht nennen möchte. Dort habe ich gelernt nein zu sagen oder Stopp zu sagen. Bisher konnte ich damit ganz gut umgehen, u es auch in der Realität umzusetzen.
    Früher stand die Arbeit für mich an erster Stelle. Ich hatte damit keine Probleme rund um die Uhr zu arbeiten. Heute bereue ich es, da meine Beziehung dadurch kaputt gegangen ist und ich viele Freunde dadurch verloren habe. Mittlerweile habe ich daraus gelernt, und sehe mich an erster Stelle. Ich arbeite in meinen Beruf aber auch sehr gerne.

    In in meinen Urlaub habe ich nun endlich begriffen, dass die Stelle an die Wand gefahren ist. Inzwischen waren auch in meinen Urlaub, Dinge vorgefallen, über die ich nur den Kopf schütteln. Kann.

    Ich schreibe gerade tüchtig Bewerbungen, und hoffe auf Vorstellungsgespräche. Ich suche nun wirklich nach einer neuen Herausforderung und habe professionelle Hilfe angenommen, die mir dabei helfen stark zu sein und mich unterstützen.

    Denn für mich steht an erster Stelle, dass ich wieder mein Lachen zurück haben möchte, sowie Freude am Leben.

    Deshalb danke ich Allen, für die tollen Antworten. Ihr habt mir die Augen geöffnet. Es hat nur etwas gedauert.

    Sollte ich ich eine neue Arbeitsstelle finden, wo von ich ausgehe, und es dort gleich nicht beim ersten Mal arbeitstechnisch klappen, darf ich wohl auch Versagen.

    Denn jetzt weiss ich zwar was ich habe, bin dort mittlerweile über zehn Jahre (fester Arbeitsplatz).
    Aber so wie es dort mittlerweile schon über Monate läuft, möchte ich dies nicht weiter so führen.


    Ich ich halte euch auf den laufenden

    danke

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