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Thema: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

  1. #41
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Hallo,

    nee, ich habe nicht vor zu kneifen. Ich rede nur zuerst mit dem Anwalt, welche Strategie die Beste ist. Er hat bereits eine Info von mir.
    Was meint Ihr, sollte ich bis zu dem Anwaltstermin überhaupt zur Arbeit gehen ?

  2. #42
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Ich antworte mir selber. Ja, ich gehe hin. Ich laufe nicht weg.

  3. #43
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Kommt darauf an, wie du dich fühlst und wie weit du bereit bist, deren ständige Spielchen noch mitzumachen. Geht es dir mies, "sch... auf die Römer". Ich würde mir den Zirkus nicht permanent antun. Den Leuten fällt so oder so immer etwas neues ein, egal, ob man da ist oder nicht. Unter "Kontrolle" hat man da sowieso nichts.

  4. #44
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Sag mal Ilythia, hast Du selber schon einmal solch ein Fiasko erlebt ?

  5. #45
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Ja, habe ich. Eine Chefin, die mich von Minijob auf Teilzeit einstellte, weil ich laut ihrer eigenen Aussage, sehr gut in meinem Job bin. (Sie hatte also lange genug Zeit, meine Leistung auch "Life" zu beurteilen) Diese Leistung hat sich auch nicht nach dem neuen Vertrag geändert, im Gegenteil, ich bekam noch mehr Aufgaben von ihr zugewiesen, welche ich - wiederum nach ihrer Aussage - fehlerfrei und zuverlässig erledigte. Was auch lobend erwähnt wurde.
    Dann ging es los.
    Eine PDL, die jemand brauchte, um ihre Fehler zu vertuschen um vor dem Vorstand gut dazustehen. Eine Sekretärin, die meinen Job wollte und mich ebenfalls als Sündenbock für ihren Dauermist "missbrauchte". (Beweise fälschen inklusive, wenn gerade mal "nichts greifbares zur Verfügung stand")Eine Chefin, die sowieso die Nase von dem Laden voll hatte und nicht reagierte, zum Schluss dann aber mitmischte... Eine weitere Kollegin, die mir in den Rücken fiel, weil sie nicht selbst ins Visier geraten wollte.
    Ein Vorstand, dem sein eigenes Ego und Selbstbeweihräucherung wichter war, als bei der Mobberei durchzugreifen...
    Zu guter Letzt lange Krankschreibung, weil Zusammenbruch (Zusammenbrüche). Danach wieder zurück in die "Firma", weil das Krankengeld nicht reichte. Neue Chefin, die aber bereits voreingenommen war. Man hatte ihr schon "viel von mir erzählt". Dementsprechend arrogant und herablassend verhielt man sich mir gegenüber.
    Ende des Ganzen: Ich durfte nach meiner Rückkehr nichts mehr machen, außer Botengänge und Ablage. Saß die meiste Zeit nur rum.(Inzwischen waren aber einige Fehler, die angeblich ich gemacht hatte, eindeutig den beiden Tanten nachzuweisen, da in meiner Abwesenheit der gleiche Mist immer wieder passierte. Inklusive weiterer Fehler, die man - nicht mehr - vertuschen konnte. Unternommen hatte man nichts. Man schwieg aber vornehm oder verdrehte "charmant" die Tatsachen) Danach ausscheiden aus dem Sauladen, Ärger wegen des Zeugnisses. Also ab zum Anwalt. Wochenlanges Gezacker. Meine Psyche war im Keller.

  6. #46
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Zitat Zitat von Ilythia Beitrag anzeigen
    Eine Chefin, die sowieso die Nase von dem Laden voll hatte und nicht reagierte, zum Schluss dann aber mitmischte...
    ach Du meine Güte, was für ein Horror. Wie lange ist das her ? Hat Deine KK eine Kur bezahlt ?

    Mir fallen Parallelen zu meiner Situation auf

    zuerst ist Chefin regerecht begeistert, dann " kippt " die Situation
    anfangs scheint Chefin neutal, dann verstrickt sie sich mit der Meute
    Kollegen, die einen Sündenbock brauchen
    dieses verdammte Denunzieren

  7. #47
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Man denkt eigentlich immer, das Mobbing sei "einzigartig" und allein auf einen "zugeschnitten", wenn man so etwas durchlebt. Dabei habe ich gerade hier im Forum sehr schnell gemerkt, dass es oftmals kaum Untescheidungen gibt bei dem, was die Leute erleben müssen.

    Warum sollte mir die KK eine Kur zahlen? Das wäre auch so gar nicht möglich gewesen. Ich musste zusehen, so schnell wie möglich wieder einen Job zu bekommen. Ich hab es damals mit psychologischer Hilfe versucht. Musste aber feststellen, dass die "Psychos" mit dem Thema durchweg überfordert waren. Letztlich musste ich selber sehen, wie ich wieder auf die Füße komme. Es hat mir dabei geholfen zu wissen, dass ich eben doch nicht allein war. Trotzdem kocht es von Zeit zu Zeit in einem immer wieder hoch.
    Gerade dann, wenn ich die "liebreizende" Sekretärin beim Einkaufen treffe und sie dann meint, ein stink freundliches Gespräch mit mir anfangen zu müssen. Als ob nie etwas gewesen wäre. Dann schießen mir dann schon einmal Gedanken durch den Kopf, wie die werte Dame zu schnappen und im Karton mit den Eiern "abzusetzen". Kopfüber....

  8. #48
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Zitat Zitat von Ilythia Beitrag anzeigen
    Musste aber feststellen, dass die "Psychos" mit dem Thema durchweg überfordert waren.
    Nicht nur die "Psychos" sind überfordert. Ich kann das sogar verstehen. Erkläre einmal einem normal tickenden Menschen, der noch nie in so einer " Mühle " war, dass jemand völlig grundlos zum "Hassobjekt" wird. Geht nicht. Es herrscht immer die Meinung vor, dass zum Streiten zwei gehören, und dass es einen Ausweg geben muss. Vorausgesetzt, jeder strengt sich an. Dass durch solche Haltung ein Möbbingopfer restlos in die Enge getrieben wird, wird nicht verstanden. Auch wenn ich den Arbeitsplatz wechsel, wird Mobbing für den Rest meines Lebens ein Thema bleiben. Vielleicht engagiere ich mich ehrenamtlich oder gründe eine Selbsthilfegruppe. Es muss noch viel -auch seitens des Gesetzgebers-getan werden. Dieses Thema gehört noch viel " lauter " aufbereitet. Leider schweigen viele Opfer aus falschen Schuld-und Schamgefühlen. Nach dem Motto :
    Vielleicht stimmt mit mir ja wirklich etwas nicht und ich bin nur nicht selbstkritisch genug. Genau darauf setzen doch dieses "Kasperchefs", die einem völlig zermürbten Mobbingpfer auch noch einen Aufhebungsvertrag vorlegen. Das ist an Unverschämtheit überhaupt nicht zu überbieten. Sinngemäß bedeutet das : Sei froh, dass wir Dich ziehen lassen, ohne an die "große Glocke " zu hängen, was Du für ein Totalausfall bist. Sorry, ich könnte kotz§§.

    So Ilythia, jetzt geht es mir besser.
    Geändert von MarieAnne (12.12.2017 um 20:04 Uhr)

  9. #49
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Zitat Zitat von MarieAnne Beitrag anzeigen
    Nach dem Motto :
    Vielleicht stimmt mit mir ja wirklich etwas nicht und ich bin nur nicht selbstkritisch genug.



    Genau darauf läuft ein Mobbing oft hinaus. Es soll mitunter suggeriert werden das es an einem selbst liegt. Das schürt Selbstzweifel u.s.w.. Egal wie es einem eingetrichtert werden soll ob per direkte Spielchen oder indirekte. (z.B. auflaufen lassen )
    Kann das nur bestätigen das es so ablaufen kann. Ich muss zu geben ich dachte schon mal darüber nach das ich eventuell falsch interpretiere oder auf mich beziehe aber der Mobber ist eher ein unüberlegter zerfressener Mensch denn er kann sich einfach nicht ruhig und normal längere Zeit verhalten. Das hat sein letztes provozierendes Spielchen vor wenigen Wochen erst wieder nur zu deutlich gemacht. ( Die kleinen Sachen lasse ich dazwischen mal weg ) Er schaut wie ein kleiner unschuldiger Schuljunge. Nach dem Motto: Ich bin doch soooo hilflos und unschuldig, habt mit mir Mitleid! So läuft er tagelang rum bis es ihm wiedermal nicht genügt und er zeigen muss das er noch voll da ist. Das macht auch einem selber wieder klar das man sich das nicht einbildet und das ein Mobber (meiner) nicht aufhören wird. Würde mich nicht wundern wenn sie bei den Bürotüren sich beschweren würden damit evtl. Chefs dies hören. Kleine Andeutungen, Spielchen, Anschuldigungen = Stress, Ärger und dadurch (mehr ) Fehler u.s.w.
    Sicher Mariane hast du Recht das sie auch auf dieser Schiene fahren aber was einen Mobber betrifft so wird dies ihm nicht wirklich Befriedigung seines Argwohns bereiten. Jedenfalls bei meinen nicht und er/sie müssen immer wieder den " Finger in die Wunde " legen.
    Aber ich denke mir mittlerweile, wenn ich tatsächlich gekündigt werde und das egal aus welchen Gründen auch immer und sie damit durch kommen dann wünsche ich allen nach mir kommenden viel Spaß. Vor mir gab es schon immer Ärger, dann bei mir weil ich mich einmal vor einiger Zeit gegen Mobbing gewehrt habe, so wird es nach mir nicht besser werden. Ich wünsche dann denen nach mir viel Kraft und starke Nerven. Sie werden es brauchen!
    Ich für meinen Teil und meiner Erfahrung bezweifle das es Mobbern genügt selbst zweifel zu schüren. Denn dann müssten Mobber dies auch durch ziehen, keine Spielchen mehr treiben und nur noch das "alte " verwenden ( können ) dass sie vorbereitet hatten um später damit Mobben zu können. Aber da Mobber stetig " Stress " verursachen wollen und nicht nur 1 mal so werden immer wieder Sachen passieren, Gerüchte verbreitet, vor geführt, beschwert u.s.w. damit man erreicht das der / die gemobbte stetig in aller Munde bleibt. Erinnert mich an einen Satz den ich vor Zeiten durch Zufall vernommen habe: " Der darf nicht zur Ruhe kommen der Vogel " ( Glaube Wortlaut war so ) Demnach ist eine " Einbildungsschiene " zumindest bei mir dadurch schon Essig.
    Aber ich denke es gehört zu einem Mobbing dazu das man vorspielen will das es eine Einbildungssache ist und wird auch immer wieder von Mobbern praktiziert werden, auch wenn ihnen dadurch das Mobben oft nicht zu genüge ist.
    Geändert von Seage (13.12.2017 um 10:40 Uhr)

  10. #50
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    Standard AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?


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