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Thema: Wenn reden nicht mehr hilft / oder die Notbremse ziehen

  1. #1
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    Idee Wenn reden nicht mehr hilft / oder die Notbremse ziehen

    Mittlerweile arbeite ich seit über 10 Jahren bei einen Pflegedienst. Seit einigen Monaten wird das Mobbing immer mehr. Ich habe hier auch schon mal geschrieben und verschiedene Antworten erhalten und die Vorschläge befolgt, leider komme ich einfach nicht weiter. Mittlerweile gehts mir gesundheitlich nicht gut. Daher benötige ich eure Hilfe. Ich habe mich schon mehrfach beworben, u auch schon Zusagen erhalten. Nur die richtige Arbeitsstelle zu finden, ist gar nicht so einfach. Schliesslich möchte ich mich nicht verschlechtern. Zur Zeit befinde ich mich seit 10 Jahren in ungekündigter Stellung. Soll ich mit fast 50 Jahren noch einmal den Job wechseln. Eigentlich weiss ich gar nicht, was ich möchte. Denn ich habe vor diesen Schritt auch Angst.
    Damit ihr einen kleinen Einblick von meiner Arbeitsstelle habt, ihr einige Punkte.

    vor einiger Zeit habe ich zehn jähriges Jubiläum. Die Chefin teilte mir mit, dass ich so weiter machen soll. Ich arbeite ja auch sehr gerne, und bin bei den Patienten sehr beliebt.

    zum Monatsende kommt immer der neue Dienstplan raus. Danach plane ich meine Termin und meine Freizeitgestaltung. Letzten Monat hat man meinen Dienstplan insgesamt 16 x geändert, von früh auf spät und umgekehrt. Und hat mich kein einziges Mal gefragt, ob es möglich ist, und mich einfach so gesteckt.
    (Ich habe schon öfters was gesagt, dass ich dies so nicht möchte, mich nimmt man einfach nicht ernst und ich muss mir blöde Kommentare anhören)

    Arbeitskollegen sind bei uns angesagt, die schleimen und kratzen können. Diese sind bei uns total angesagt. Arbeitsmässig muss man nicht viel auf den Kasten haben, Hauptsache man hat einer dieser Eigenschaften.

    So sieht es auch mit Beförderungen im Hause aus.

    Wichtige Informationen werden nicht weiter gegeben.

    Rest Urlaub wird nicht mit dem Mitarbeiter abgesprochen.

    Dienste ts mit Wartezeiten werden nicht bezahlt, da Wartezeiten als Pause zählen. (Fehlplanung) ich habe mich schon beim Anwalt erkundigt, dieser teilte mir mit, dass dies falsch ist. Ich biete meine Arbeitskraft ja an, nur meinen Pflegedienst interessiert es nicht,

    das Selbstbewusstsein ist total zerstört, ich halte mich gar nicht mehr gerne im Büro auf. Weil das Miteinander umgehen auf einer anderen Basic ist.

    vor kurzen Zen hatten wir unsere Weihnachtsfeier u es wurde geplant essen zu gehen. Wer musste an diesen Tag arbeiten,wie in den letzten zwei Jahren auch schon.

    Viele Arbeitskollegen haben sich auf eine Liste eingetragen, die zum Essen mit wollten, ich ebenfalls. Einige Tage vorher wurde mitgeteilt, dass jeder Mitarbeiter sein Essen selber zahlen muss. Daraufhin haben sich viele Kollegen u ich uns wieder ausgetragen. Zum Essen waren denn nur ein kleiner Teil. Und für diese hat der Betrieb das komplette Essen bezahlt. Was für eine Wertschätzung.

    ich könnte jetzt noch 100 weitere Punkte aufschreiben. Ich weiss einfach nicht weiter und bitte um Hilfe.

    Danke

  2. #2
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    2.177

    Standard AW: Wenn reden nicht mehr hilft / oder die Notbremse ziehen

    Wie sieht es denn Vertraglich aus bei den Stellen, bei denen du dich beworben hast? Jahresverträge oder unbefristet?

    Wenn es eine Chance gibt, dort weg zu kommen, ergreife sie. Was bringt dir sonst das dauernde Gejammer, dass es dir immer schlechter geht. Du hast ja anscheinend durchaus auch mit 50 Arbeitgeber, die sich für dich interessieren. Was meinst du mit verschlechtern? Zahlen die nicht das Gehalt, was du bisher gewohnt bist?
    Menschlich gesehen, verschlechtert es sich wohl weniger. Wäge ab, selbst gesundheitlich immer mieser dazustehen, oder wenn es sein muss, zwar weniger Gehalt. Dafür aber eine Stelle bei der es korrekt läuft und menschlich in Ordnung ist.

  3. #3
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    162

    Standard AW: Wenn reden nicht mehr hilft / oder die Notbremse ziehen

    Habt Ihr einen Betriebsrat ?

  4. #4
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    Standard AW: Wenn reden nicht mehr hilft / oder die Notbremse ziehen

    Hallo Gartenzwerg,

    Ein wenig mußt Du schon selber tun. Das wurde Dir auf Deinen ersten Thread hin bereits nahegelegt. Ich kann verstehen, dass man mit 50 nicht gerne den Job wechselt und auch Angst hat. Wie ich aber den Anzeigenin Zeitungen entnehmen kann wird ständig Pflegepersonal gesucht. Teste das doch einfach mal aus, bewirb Dich und schau, was dabei herauskommt. Bei Dienstplanänderungen und eigenen Terminen lass Dich garnicht auf Diskussionen ein. Du kannst an den neuen Terminen nicht und damit basta.
    Was die unbezahlten Wartezeiten angeht: Wenn das nicht rechtens ist,sage es dem Personalbüro, was für die Abrechnungen zuständig ist. Wird darauf nicht reagier, lass den Anwalt einen freundlichen Brief schreiben, Betonung auf " freundlich". Rechtliche Hinweise sind manchmal angebracht um eine positive Reaktion zu erhalten.
    Nur, letztendlich liegt es an Dir tätig zu werden. und Dir nicht alles gefallen zu lassen.

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