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Thema: Gold und Silber als industrieller Rohstoff, Edelmetalle als Wertanlage

  1. #1

    Beitrag Gold und Silber als industrieller Rohstoff, Edelmetalle als Wertanlage

    Da die Aktien schon schwindelerregende Höhen erreicht haben, stellt sich die Frage ob es sich noch lohnt einzusteigen. Warum nicht kann ich da nur sagen. Aktien sind grundsätzlich spekulativ und in gewisser weise ein Spiel. Verzockt man sich, kann die Kohle komplett weg sein ( neuer Markt )
    Edelmetalle sind ebenfalls spekulativ. Sie bringen keine Zinsen, können aber kaum auf Null fallen.
    Gegenwärtig wird sehr viel Silber für den Bau von Batterien / Akkus verbraucht. Das könnte auch in Zukunft so sein, denn Elektroautos sind im kommen.
    Gold ist als korrossionssicherer guter Leiter bekannt und wird in der Elektronik ständig verbraucht.
    Insgesamt als eine relativ sichere Anlage. Und auch das ist sicher: der nächste Aktiencrash kommt bestimmt.

    Siehe auch : -Bankenkrise-kommt-Verschuldung-der-amerikanischen-Haushalte-erreicht-neue-Höchststände
    Geändert von meine Börse, deine Börse (16.12.2017 um 11:52 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Gold und Silber als industrieller Rohstoff, Edelmetalle als Wertanlage

    Verzockt man sich, kann die Kohle komplett weg sein ( neuer Markt )

    Das ist wohl war. Aber das Gedächtnis mancher Anleger ist kurz.

    Internnetblase, Lehmankrise, alles schon vergessen. Dass wir nun in eine neue Krise hinein laufen ist klar. Aber wer will das schon wissen. Die Gier überwiegt. Wer will schon "langweilige" Investments, die keine Zinsen bringen. Omi kauft wieder Goldmünzen, aber der Enkel zockt ...

    Ein albernes Spiel !

  3. #3
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    Standard AW: Gold und Silber als industrieller Rohstoff, Edelmetalle als Wertanlage

    Edelmetalle eignen sicher immer als sichere Anlage. Schließlich hat nicht umsonst zumindest jede staatliche Bank entsprechende Goldreserven gehortet.

    Neben den Edelmetallen gibt es noch andere Rohstoffe, die zu beachten wären und die in Zukunft eine immer größere Bedeutung haben werden.
    Da wären zum Beispiel Lithium und Kobalt, die bei der Elektromobilität (Straßen- und Schienenverkehr) eine große Rolle spielen werden. Schon seit etwa zwei Jahren sprechen Analysten und Beobachter der "Szene" davon, daß die Kurse der entsprechenden Rohstoff-Aktien sehr bald explodieren und ungeahnte Höhen erreichen werden. Doch passiert ist seitdem eigentlich nix, weil die Elektromobilität eben nicht so voranschreitet wie gedacht bzw. prognostiziert wurde.
    Das ist also noch ein bischen wie Zukunftsmusik. Derzeit spricht man davon, daß in ein bis zwei Jahren die Nachfrage nach diesen Rohstoffen deutlich steigen wird und damit die Kurswerte an den Börsen.
    Und gerade China mit seinen rund 1,4 Milliarden Einwohnern und seiner immer noch deutlich wachsenden Wirtschaft wird den Bedarf an Lithium und Kobalt nicht aus eigenen Rohstoffquellen decken können. Was das bedeuten kann, kann man sich einigermaßen selbst ausmalen.

    Ähnlich sieht es mit der Cannabis Industrie aus. Da wird ebenfalls seit etwa 2 Jahren von der kurz bevorstehenden Kursexploxion der Aktien gesprochen. Aber seitdem ist lediglich ein moderater Anstieg zu verzeichnen und nix mit Kursexplosion.

    Das einzige, was noch etwas überdurchschnittlich gewachsen ist, sind die Kurse von einzelnen Dienstleistungsunternehmen und einzelne China-Aktien.
    Aber bei chinesischen Aktien sollte man bei einem möglichen Einstieg vorsichtig sein und immer daran denken, daß das meiste Kapital, was in diesen Unternehmen steckt, oft dem Staat oder der Staatsbank gehört und die es jederzeit abziehen könnten. Also ein großer Unsicherheitsfaktor beim möglichen Investment, obwohl die chinesische Wirtschaft im Weltmaßstab noch am meisten wächst, wenn auch seit einiger Zeit abgebremst.

    Von neuer, bevorstehender Krise wird schon seit etwa 2015 gesprochen, aber nix wirklich Krisenhaftes, was erhebliche Auswirkungen auf die weltweiten Börsen haben könnte, ist seitdem passiert.
    Mir hatte mal vor längerer Zeit ein unabhängiger Berater gesagt, daß man von dem Geld, was man übrig hat, höchstens ungefähr 15% in Gold anlegen sollte. Den Rest vielleicht in Aktien, aber branchenbezogen weit gestreut und wenn man ganz viel übrig hat, dann auch etwas in Immobilien.
    Außerdem gibt es ja auch noch die Möglichkeit, auf entsprechend fallende Kurse zu spekulieren und damit Gewinn zu machen. Doch wie das genau geht und wie sich das nennt, weiß ich nicht mehr...
    Geändert von Nickname (01.03.2019 um 00:14 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Gold und Silber als industrieller Rohstoff, Edelmetalle als Wertanlage

    Außerdem gibt es ja auch noch die Möglichkeit, auf entsprechend fallende Kurse zu spekulieren und damit Gewinn zu machen. Doch wie das genau geht und wie sich das nennt, weiß ich nicht mehr...

    das nennt sich Leerverkauf ( short selling )

  5. #5
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    Standard AW: Gold und Silber als industrieller Rohstoff, Edelmetalle als Wertanlage

    Zitat Zitat von Altenpflege Beitrag anzeigen
    Außerdem gibt es ja auch noch die Möglichkeit, auf entsprechend fallende Kurse zu spekulieren und damit Gewinn zu machen. Doch wie das genau geht und wie sich das nennt, weiß ich nicht mehr...

    das nennt sich Leerverkauf ( short selling )
    Ja, das mit den Leerverkäufen ist mir prinzipiell auch bekannt, aber ich sehe da ehrlich gesagt nicht durch, wie man da als Kleinanleger davon profitieren könnte und wie sich das "Instrument" dazu nennt.
    Leerverkäufe werden ja meist bei überdurchschnittlich gestiegenen Aktien durch Hedgefonds initiiert, worauf der entsprechende Aktienkurs erst einmal massiv abfällt. So geschehen z.B. bei Evotec im Herbst letzten Jahres.

    Mich interessiert aber mal das "Finanzinstrument", mit dem man schon im Vorfeld möglicher Leerverkäufe und damit sinkendem Aktienkurs genau mit einem Mindest- oder auch Höchstverlust selbst, also als Kleinanleger, Gewinn erzielen kann... also unabhängig von massiven Gewinnen von Hedgefonds (wenn ich das alles richtig sehe...).

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