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Thema: Mutterschutzvertretung wird nach Rückkehr von der Mutter gemobbt

  1. #1
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    Unglücklich Mutterschutzvertretung wird nach Rückkehr von der Mutter gemobbt

    Hallo,

    es geht hier nicht um mich, sondern um meine Tochter. Sie hat eine befristeten Arbeitsplatz für eine Mutterschutzvertretung bekommen können und diese Arbeit auch gut gestaltet und ausgeführt. Mit Chef und Kollegen hat sie sich gut einarbeiten können und ein gutes Arbeitsverhältnis gehabt.
    Nun ist besagte frischgebackene Mutter wieder ins Arbeitsleben eingetreten und hat ihre Aufgaben teilweise wieder übernommen. Andere Aufgaben fielen in der Abteilung noch an, die dann meiner Tochter zugewiesen wurden. Alles soweit klar.

    Aber anscheinend hat besagte Mutter ein Problem mit meiner Tochter. Sie nörgelt an allem rum, blafft sie an, mischt sich einfach in die Aufgaben und Arbeit von meiner Tochter ein. Die andere Kollegin zieht sich auch eher wieder zu dieser Mutter, so dass meine Tochter sich recht verloren in diesem Büro vorkommt. Mit so einer Situation hat sie nicht gerechnet, da sie ja gut mit allem und allen zurecht kam.

    Ich nehme mal an, dass diese Mutter vielleicht Angst hat, dass sie doch recht gut ersetzbar war und sich mit ihrer schroffen Art meiner Tochter gegenüber wieder eine Position schaffen möchte und da ist ihr meine Tochter irgendwie ein Dorn im Auge.

    Da meine Tochter nur einen befristeten Vertrag eben etwas über diese Mutterschutzzeit hat, aber gerne fest übernommen werden möchte, ist es etwas schwierig, mit der Situation umzugehen.

    Ich merke schon jetzt, dass es meiner Tochter nicht wirklich gut damit geht, zumal sie selbst sehr gerne im Arbeitsleben steht und es ihr ja dort in dem Unternehmen an sich auch gefällt.

    Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Situationen?

    Danke schonmal für's Lesen

  2. #2
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    Standard AW: Mutterschutzvertretung wird nach Rückkehr von der Mutter gemobbt

    Hallo Sunni,

    leider sind solche Situationen schon "fast normal". Die Kollegin, die aus dem Mutterschutz zurück gekommen ist, wird sich ihre Gedanken machen. Hat die andere besser gearbeitet als ich? Was macht die noch hier, ich bin doch wieder da! Warum hat die andere jetzt einen Teil meiner Aufgaben.... Und natürlich will man auch nicht gerade mit der Nase darauf gestoßen werden, so leicht ersetzt worden zu sein.
    Und wenn deine Tochter "zu allem Übel" noch übernommen wird, verstärkt das auch die Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

    Deine Tochter sollte erst einmal versuchen in Ruhe das Gespräch mit dieser Kollegin zu suchen. Einerseits natürlich um dieser klar zu machen, dass man ihr "nichts wegnehmen" möchte, aber auch um dieser Dame deutlich zu machen, dass sie sich ihre Art nicht gefallen lässt. Von einer möglichen Übernahme sollte sie aber vorerst einmal nichts erwähnen.
    Danach muss man weiter sehen. Wenn alles gut läuft, beruhigt sich die Dame wieder. Wenn nicht, sollte deine Tochter eine andere Stelle suchen. Erfahrungsgemäß dulden solche Charaktere keine "Konkurrenz" und sind auch nicht unbedingt in der Lage zwischen einer Entscheidung der Firmenleitung und ihrem eigenen "Status" dort zu unterscheiden.

  3. #3
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    Standard AW: Mutterschutzvertretung wird nach Rückkehr von der Mutter gemobbt

    Hi,

    ich habe auch schon mal Mutterschutzvertretung gemacht. Zunächst bekam ich eine Übergabe unter aller Würde, hab aber dennoch in den 18 Monaten einiges vorangebracht und das wurde auch vom Chef gesehen. Als die "Mutter" wieder da war, ging das Theater auch los. Ich habe zuerst das Gespräch mit der Dame gesucht und versucht eine Lösung zu finden. Mein Vorschlag war damals klar aufzuteilen, wer was macht, damit wir uns nicht ins Gehege kommen. Hat leider nicht geklappt. Ich bat im Regelmeeting mit meinem Chef darum, dass unsere Zuständigkeiten klar geregelt und getrennt werden. Das wurde dann auch gemacht und es kehrte Ruhe ein.

    Ich habe damals so argumentiert, dass unsere Leistungen bei ständiger Mischung nicht einzeln bewertbar sind und das die Kunden klare Ansprechpartner haben möchten, das zog. Ich würde nur nicht argumentieren, dass es nicht zwischen den Damen klappt.

    Ich kann mir das schon vorstellen, dass manche Mütter Angst haben in ihrer Abwesenheit ersetzt zu werden und dann mit Ellbogen die alten Zustände wieder herstellen wollen.

    Wichtig ist, dass sich deine Tochter nicht provozieren lässt. Länger dort arbeitende Leute haben halt leider den besseren Kontakt zu den Kollegen, aber wenn sie sich souverän zeigt, wird sie sicher auch anerkannt werden. Am Anfang ist man leider immer etwas einsam.

    Viel Erfolg für deine Tochter!

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