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Thema: Soll ich vor meinem Selbstmord eine Sterbeversicherung abschließen ?

  1. #1
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    Pfeil Soll ich vor meinem Selbstmord eine Sterbeversicherung abschließen ?

    Bitte antwortet nur, wenn ihr keine "aufbauenden" Argumente habt, das geht wirklich völlig an mir vorbei.
    Ich habe Krebs, Stadium 4, (infauste Prognose). Mir bleibt nur die Wahl zwischen einem gepflegten Selbstmord, einer Reise in die Schweiz oder in die Palliative.

    Insgesamt scheint mir der Suizid die beste Lösung, weil die Schweiz eine grössere Organisation benötigt. Das langsame Sterben in einerm Hospitz liegt mir überhaupt nicht. Ich möchte auch meine Angehörigen nicht noch zusätzlich belasten. Deshalb auch die Idee mit der Sterbeversicherung mit einer Festlegung des kompletten Bestattungsrituals. Ist für mich vermutlich dann egal, aber für die Angehörigen einfacher. ich erspare ihnen dann so Fragen wie : soll der Sarg offen beleiben oder zu . Natürlich zu, ich bin bereits jetzt nicht mehr besonders "attraktiv". Blumen mag ich gern, da hätte ich ganz bestimmte Vorstellungen, auch mit der Musik.
    Wer hat erfahrungen mit Sterbeversicherung ? Wie läuft das ab und große Frage: wollen die wissen ob man kranke ist. Was passiert bei einem Suizid, zahlen sie dann auch.
    Danke für Antworten und wie gesagt, bitte keine aufmunternden Worte, das tut eher weh, als dass es hilft !

  2. #2
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    Standard AW: Soll ich vor meinem Selbstmord eine Sterbeversicherung abschließen ?

    Makaberes Thema, aber nun denn. Das habe ich dazu im Internet gefunden:

    Gesundheitsfragen und Gesundheitsprüfung


    • Gesundheitsprüfung bei Antragsstellung nicht immer gefordert
    • Angaben zum Gesundheitszustand müssen richtig sein
    • Versicherungsträger kann ärztliches Attest anfordern
    • Policen ohne Gesundheitsprüfung können bei bestehender Vorerkrankung abgeschlossen werden
    • Sterbegeldversicherung kann bei bekannter Krebserkrankung ohne Gesundheitsprüfung beantragt werden
    • Ausschlüsse bei psychischer Vorerkrankung möglich



    Wartezeit und Todesart


    • Bei erfüllter Wartezeit erfolgt volle Leistung auch bei Suizid des Versicherungsnehmers
    • Bei Selbstmord vor Ablauf der in den Bedingungen hinterlegten Wartezeit erfolgt die Beitragsrückerstattung
    • Kein genereller Leistungsausschluss bei Selbstmord des Versicherungsnehmers üblich
    • Wartezeit bei Selbstmord zwischen einem Jahr und bis zu drei Jahren
    • Natürlicher Tod während der Wartezeit führ zu anteiliger Versicherungsleistung
    • Anbieterabhängig generelle Rückerstattung bei Tod vor Ablauf der Wartezeit


    Wäre nicht auch eine Patientenverfügung sinnvoll, die dann ganz klar regelt, dass man zum Beispiel keine lebensverlängernden Maßnahmen haben möchte. Daran müssen sich die Ärzte auch halten. Da kann man sich Informationen beim Hausarzt holen.

  3. #3
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    Standard AW: Soll ich vor meinem Selbstmord eine Sterbeversicherung abschließen ?

    Patientenverfügung habe ich schon vor Jahren abgeschlossen. Allerdings wird das in Deutschland nicht immer beachtet. Vorallem wenn keine Angehörigen mit dem Rechtsanwalt dahinter stehen.

  4. #4
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    Standard AW: Soll ich vor meinem Selbstmord eine Sterbeversicherung abschließen ?

    Dein Beitrag erscheint in mehreren Rubriken hier. Zu einem Deiner Threads habe ich bereits geantwortet und sehe nun, dass meine Antwort eigentlich hinfällig ist. Patientenverfügung hast Du ja, und daran müssen sich Ärzte auch halten.
    Zum Thema " Suizid" will ich mich nicht weiter äußern. Das muß jeder für sich selber entscheiden. Was ich Dir allerdings raten würde ist, Dich mit Deinem behandelnden Arzt auseinander zu setzen.Dieser kann " indirekte Sterbehilfe" leisten, die straffrei ist. Ich zitiere hier einen Betrag dazu aus dem " Focus":
    Indirekte Sterbehilfe ist zulässig und liegt vor, wenn etwa ein Arzt einem Todkranken mit dessen Einverständnis schmerzlindernde Medikamente gibt, die als Nebenwirkung den Todeseintritt beschleunigen. Diese Art der Lebensverkürzung ist und bleibt nicht strafbar, weil sie dem Patienten einen Tod in Würde und Schmerzfreiheit ermöglicht. Verweigern Ärzte solche Schmerzmittel mit der Begründung, keinen vorzeitigen Tod herbeiführen zu wollen, können sie laut BGH wegen Körperverletzung oder unterlassener Hilfeleistung bestraft werden

    Tötung auf Verlangen ist in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg erlaubt. Dies nur als Anmerkung im Fall jemand scheut doch vor einem Suizid zurück.
    Zum Thema "Sterbeversicherung" hat Ilythia schon ausführlich geantwortet. Hinzufügen möchte ich noch, das auch Du vorher schriftlich festlegen kannst, wie das Begräbnis durchgeführt werden soll ( Blumen, Musik ect.)Dazu braucht man keine Versicherung.
    Vielleicht helfen Dir die Anworten weiter.

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