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Thema: Altersarmut, arm im Alter weil der Staat versagt ?

  1. #1
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    Beitrag Altersarmut, arm im Alter weil der Staat versagt ?

    wer sich arm fühlt im Alter ist vielleicht nicht ganz so arm, denn im Alter sieht man manches pessimistischer. Aber ...
    Was ist mit den Riesterverträgen ? Offensichtlich war da die Zinsflaute nicht mitbedacht worden. Als Alterssicherung nun ein Flop !

    Lebensversicherungen - ähnlich gelaufen.

    Sparkonto mit Nullzinsen ! Was für eine Katastrophe für den ehrlichen Sparer !

    Polnische Hilfskraft, nun auch mit Mindestlohn, aberwer übernimmt die zusätzlichen Kosten ?

    Altersheime - Seniorenheime, auch teurer geworden !

    Und was bekommt der Rentner zusätzlich ? Gerade mal den Inflationsausgleich. Unterm Strich sind alle die sich auf Riester, Rürup, Lebensversicherungen und Sparbücher verlassen haben die Geleimten.

    Bitter, aber leider die Wahrheit, viele Leute verarmen im Alter. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Aber meistens ist es nicht ihre Schuld !

  2. #2
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    Standard AW: Altersarmut, arm im Alter weil der Staat versagt ?

    den Inflationsausgleich???????? Da muß ich aber lachen. Überlege Dir mal folgende Rechnung: Seinerzeit wurde die DM 2:1 in Euro umgerechnet. Löhne und Gehälter wurde -wenn auch teilweise nicht gerade üppig- seither ständig erhöht. Die Rentenerhöhungen jedoch blieben realiv gering und wenn es eine gab, wer stand da schon auf der Matte mit höheren Beiträgen? Die Krankenkassen. Unterm Strich blieben oftmals lediglich 5 Euro mehr im Geldbeutel, und mit etwas Pech gab es sogar weniger Auszahlung als vorher. Die Preise für Lebenshaltungskosten sind seit dem Euro um ca. 150 Prozent gestiegen. Was vorher 29 Pfenning gekostet hat bekommst Du unzwischen für 40 Cent angeboten. Tendenz steigend. Und dann sind Renter nur arm weil sie im Alter alles " pessimistischer" sehen???? Viele können die altgewohnte Wohnung nicht mehr bezahlen. Nahrung besteht aus Spaghetti und Tomatensoße oder sie gehen " containern". Der Staat überlässt es den Tafeln, sich um die verarmten Rentner zu kümmern und hat mit den von Dir aufgeführten Punkten ( Riester, Rürup ect.) noch alles getoppt.
    Wer mometan einen ( sicheren) Job hat mit mittelmäßigem Gehalt ist kaum in der Lage, Ersparnisse anzuhäufen. Hat er welche und geht in Rente, Nullzinsen, d.h keine Aufstockung der Rente durch Zinsen, er lebt vom "Eingemachten". Lebensversicherung wird besteuert und nicht zu knapp, also auch kein "Ruhekissen". Wird in den Medeien von Rentnerarmut berichtet, kommt mit Sicherit ein nächster Artikel , der zum Inhalt hat, dass die Situation ja doch nicht so schlimm wäre. Als Renter kann man sich doch nur verarscht ( sorry) vorkommen, wenn man sein ganzes Leben lang gearbeitet hat und im Rentenalter dann trotzdem zum Sozialamt pilgern muß.

  3. #3
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    Standard AW: Altersarmut, arm im Alter weil der Staat versagt ?

    Altersarmut wird (und betrifft) weit mehr als Einzelschicksale. Das hat nichts mit Fleiß zu tun, auch nicht, wer "Risterrente" abschließt (den triffts sogar noch härter, denn er verzichtet sein ganzes Leben lang auf alles und wird im Alter nicht besser gestellt sein als der, der gar nichts hat)
     
    Grund sind allgemein übliche Dumpinglöhne. Man muß mal in Kreisstädten im Lande fragen, ob den Koch, der mit im Schnitt 1.200 Euro netto nach Hause geht (dafür aber an Feiertagen schön zu "knüppeln" hat, wärend die "goldbehängten" sich amüsieren). Nehmen wir nur mal Silvester, da steht der Koch von morgens um 9 bis nachts zweie, dreie in der Küche, für die ganzen "Events". Von diesen 1.200 Euro baut der im Leben nie ein Haus. Ein Auto? Der wird nicht mal das Geld fürn anständiges Paar Schuhe haben! Im Gegenteil: davon legt er sich noch Geld weg als Altersvorsorge und lebt im Endeffekt wie ein Hartz IV Empfänger. Im Alter dann zehrt er von seiner Risterrente zzgl. seiner gesetzlichen Rente, wärend der, der nichts zurück gelegt hat ohnehin gemäß SGB XII gestützt wird. Es wird auf die Dummheit der Leute gebaut, sie noch besser ausbeuten zu können, nichts anderes ist Risterrente! Ein Konzernmitarbeiter, der verdient im Schnitt 2.000 Euro netto aufwärts, der ist viel besser aufgestellt und lebt eines Industriestaates angemessen. Der kann Altersvorsorge betreiben und dennoch in den den Urlaub reisen, vernünftig leben. Aber wer arbeitet im Lande schon für einen Konzern? Das sind doch die wenigsten! Der Großteil schuftet auf 450 Eurobasis in Lagern, an Supermarktkassen, Hinterhofwerkstätten, Reinigungskräfte, Massentippser in Büros ... für dreie! "Wir haben dieses Jahr das beste Unternehmensergebnis erzielt. Aber, wir müssen sparen!" Das ist der Thenor in Betrieben! Wer als Arbeitnehmer (AN) nich standhält, sich verheizen zu lassen, wird ausgetauscht! Jemand, der zehn und mehr Jahre in einem Unternehmen arbeitet, sollte sich mal seinen Arbeitsvertrag anschauen, für was er einst eingestellt wurde und was er heute alles zu machen hat. Immer mehr drauf, nur Geld, da kommt nich mehr. Die Parkuhr verdient mehr als er!
     
    Und da spart er noch in seinen besten Jahren seines Lebens vom "Nichts", leistet sich nüschts, nur um "vorbildlich" am Ende in die Altersarmut zu marschieren, bravo! Denen aber, die das ganze managen, Geschäftsführung ect. die wissen mit dem Geld, das dem AN zusteht, nich wo hin. Die verplättens im Golfclub, tragen Rolex und verzockens an der Börse! Geld aber, muß umlaufen, wenn keiner Geld hat, wer soll denn dann die Waren kaufen, Carmen Geissen???
     
    Soo siehts "unten" aus und "unten" betrifft mittlerweile gut 50% der Bürger, das (!) ist die Realität! Nur ein "Gutes" gibts: der Sozialstaat, man verreckt hier nich! (man wird nur "zugeschissen" mit Werbung, wo einem all das gezeigt wird, was man nicht (!) haben kann! "Kaufen Sie, kaufen Sie!" Ja von was, denn gib mir "Knöppe"oder soll ichs klauen?) Einzig das Konzept des Sozialstaats fängt noch die Gesellschaft auf, wir haben (zum Glück!) nicht Zustände wie in den USA! In Sachsen wird genau dies angegriffen, das es danach schlimmer aber keines wegs besser wird, haben die nicht im Kopf! Auch ist es unfair gegen über den Bürgern der alten Bundesländer, denn für die Einheit sind deren Rentengelder und Rücklagen in den Osten geflossen (und das sage ich als "Ossi"!) Man muß sich schämen, was da passiert!! Jene, denen einst geholfen wurde, sind die schärfsten Gegner für jene, die Hilfe benötigen, Konsum-und HO-Zustände längst vergessen, wo eine Zitrone noch als braunharte Kugel bekannt war, Batterien schon beim Kauf leer waren und ein Ost-Computer (Robotron KC-85/3), nur zur Leistung von einem drittel des westlichen Vergleichsmodells C-64 mal eben schlappe 25.000 Ostmark kostete (ein Trabant-601 war billiger!)
     
    Trotzdem kann man sagen: jeder hat nen Dach überm Kopf, es verhungert keiner, man kann frei seine Meinung äußern und auf der Straße geht einen die Staatsmacht nicht an! Es ist also alles im grünen Bereich! Man nimmt nur an den Früchten des Westens nicht teil, ist dem ausgesperrt! Früher durft ich nich in den Westen, heut hab ich nen Reisepass und hab kein Geld - ja klar fühl ich mich "verarscht"! Zumal, auch ich wurd beklaut! Das da alles, was von der Treuhand verhökert wurde, war auch mit meins! Das war Volkseigentum! Da bin ich ja mit 100 DM Begrüßungsgeld damals fürstlich abgefunden worden, oder? (die hätt ich mir vermutlich damals zurück legen sollen, denn würds mir heute aber gut gehn! lol!) Man sitzt so oder so in der Scheiße und wer reich ist, hat das nicht mit seiner Hände Arbeit geleistet, mindestens einer hat immer dafür bluten müssen!

  4. #4
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    Standard AW: Altersarmut, arm im Alter weil der Staat versagt ?

    Ergänzung (das ist mir im Kontext sehr wichtig!! Konnte ich leider nicht mehr edinieren):
    Trotzdem stehe ich loyal zum "Westen" es gibt nichts, wo es mir besser gehen würde als hier! "Die Demokratie ist die schlechteste Staatsform, mit Ausnahme aller anderen!" Und genau deswegen wähle ich auch stets CDU, es ist in meinem Interessee, das sie stark bleibt, das die BRD wie sie ist, stark bleibt!

  5. #5
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    Standard AW: Altersarmut, arm im Alter weil der Staat versagt ?

    Im Moment geht es den Alten relativ gut. Aber noch mal ne Million Migranten und es geh tans Eingemachte. Für Alle !

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