Echt jetzt? Da fragst du noch was du tun sollst? Dem würd ich ja sowas von...

Zieh es durch, das volle Programm. JA NICHT selbst kündigen!!!!! Aber mach genau das, vor was du bisher noch zurück gescheut bist. Von einer Kündigung erwähne nichts mehr. Nur, weil du mit dem Mann "mal darüber geredet hast", war das noch lange nicht verbindlich. Mündliche Absprachen gelten gar nichts.
Und dann sei krank. Symptome, dich längere Zeit aus diesem Umfeld heraus zu nehmen gibt es genug. Da wäre einmal das Mobbing selbst. Als Folge davon hast du Kopfschmerzen, bis hin zu ständigen Migräneanfällen, Magenschmerzen, andauernde Übelkeit, Kreislaufprobleme. Und die ganzen Nervenzusammenbrüche, die du in letzter Zeit hast...Rede mit deinem Hausarzt über die Situation. Wenn dieser menschlich in Ordnung ist, wird er dir bestimmt helfen.

Lass den Mann (deinen Chef) im Regen stehen. Der kann dann selbst sehen, wie er klar kommt und dir verschafft es mehr Zeit, vielleicht doch noch eine andere Stelle zu finden ohne Gefahr zu laufen, länger arbeitslos zu sein. Da verstehe ich diesen Mann echt nicht. Ihm bricht doch kein Perlchen aus der Krone, wenn er dich kündigt. Andererseits wird er auch damit "spielen", dass du es dir mit einer Kündigung dann zwei Mal überlegst, solltest du noch nichts neues haben. Deinen Wert in der Firma hat er dir ja unmissverständlich klar gemacht, d. h. du brauchst dich dann auch nicht weiter beklagen, wie man dich behandelt. Der Mann lässt dich gerade richtig auflaufen.
Zumal das so oder so ein unsicheres Pflaster ist, sich mit dem Arbeitsamt auf eine Eigenkündigung wegen Mobbing einzulassen. Da kommt es auf den Sachbearbeiter an. Der kann das anerkennen, oder nicht. Schlimmstenfalls wirst du für drei Monate für das Arbeitslosengeld gesperrt.
Nee, Cricri. Dann schieb du deinem Chef den schwarzen Peter hin. Mal sehen, wie schnell er dich dann kündigt, wenn du "andauernd" ausfällst.