Umfrageergebnis anzeigen: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass

Teilnehmer
22. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • bin gegen Mobbing ( durch Kollegen, Nachbarn, Familienmitglieder)

    24 100,00%
  • bin gegen Rassimus ( Religionen, Völker, Geschlechter, Hautfarben )

    22 100,00%
  • bin für Integration (Eingliederung von Migranten)

    20 90,91%
  • bin für Migranten (Willkommenkultur / multi-culti)

    13 59,09%
  • bin für Völkerverständigung

    25 100,00%
  • Bin gegen Migranten (egal aus welchen Gründen)

    8 36,36%
  • Ausländer die bereits da sind sollten integriert werden

    10 45,45%
  • Ausländer die bereits da sind sollten ausgewiesen werden

    8 36,36%
  • Ausländer selektiv ausweisen, gute Arbeiter, Familien behalten, junge Kriminelle ausweisen

    17 77,27%
  • weiß nicht, bin unentschlossen, ich überlege noch, neutral

    7 31,82%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 21 bis 30 von 30

Thema: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

  1. #21
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Ich beobachtete in den letzten Jahren 5 "Zwischenfälle" Es waren jedesmal Ausländer beteiligt. Irgendwie klappt das nicht mit der Integration !
    Paranoiker sind schwer zu verfolgen. Sie drehen sich ständig um !

  2. #22
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    Ausrufezeichen AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    @ Moderatorin - das Thema "aufzudröseln" schafft sicherlich Klarheit. Aber, zur Zeit werden mehr Menschen in den "Auswanderungsländern" geboren, als wir aufnehmen können, selbst wenn wir die Zahl unter einem optimalen europäischen Verteilungsschlüssel fest legen.
    Hinzu kommen die Menschen die jetzt bereits existieren. Das Problem ist also so nicht lösbar. Das hat nichts mit Rassismus zu tun oder mit Fremdenfeidlichkeit. Es geht dabei um das Überleben der Menschheit, denn selbst wenn die Menschen verteilt werden könnten, löst das nicht das Problem der Überbevölkerung nicht.

    Das Thema müsste also heissen: Stoppen wir die Überbevölkerung oder lassen wir die Menschheit im Chaos unter gehen ?

    Das was als Humanismus deklariert wird, ist einfach ein Mangel an Realitätsbewusstsein. Wer nicht versteht, was ich damit meine, der sollte einfach mal beim nächsten Urlaub einen Slum besuchen. Das ist nämlich unsere Zukunft, wenn ein Großteil der Menschheit sich weiterhin wie Karnikel verhalten !
    Geändert von silvestre (16.11.2018 um 12:46 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Es ist interessant zu beobachten, wie sich der Beitrag dreht ! Anscheinend sind die Erfahrungen des Volkes mit den Migranten doch nicht überall positiv !
    Name auf Wunsch geändert

  4. #24
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    .... Überbevölkerung. Anstelle des Global Compact for Migration hätte die UN besser einen "Global Compact for Birth Control" verhandelt. Das hätte aber vorausgesetzt, dass den Menschen in den Fluchtstaaten bessere Überlebenchancen eingeräumt und die laufenden Kriegshandlungen (Ressourcenkriege) beendet werden. Wer einigermaßen zurecht kommt, braucht nicht so viele Kinder zum Arbeiten. Das ist aber so nicht gewollt. Der Raubtierkapitalismus kennt keine Humanität, weder in den Flüchtländern noch in den Aufnahmestaaten.

  5. #25
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Zum Satz : Wer einigermaßen zurecht kommt, braucht nicht so viele Kinder zum Arbeiten.

    Dazu ist anzufügen, daß gern auch argumentiert wird: "die brauchen so viele Kinder" um im Alter versorgt zu werden. Meine Beobachtungen bei mehreren afrikanischen Famlien war aber eher die, daß wenige gebildete Kinder eine bessere Versorgung im Alter gewährleisteten, als ein Menge an Kinden die im Slum wohnen.
    Wer kann schon anderen helfen, wenn er selber im Dreck lebt ? Die soziale Absicherung der Eltern durch viele Kinder ist ein Märchen.


  6. #26
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Im "Slum" wohnen heißt nicht unbedingt auch im Dreck leben. Die Bewohner von Armenvierteln können durchaus ihre Wellbechlhütte und sich selbst sauber halten, tun sie auch überwiegend. Bildung ist zwar eine Voraussetzung für eine bessere Zukunft, nutzt aber nichts, wenn die erworbene Qualifikation vorort nicht angewandt bzw. umgesetzt werden kann. weil es keine Arbeit gibt. Das Problem ist eben, dass Entwicklungsländer mit Billigprodukten aus dem Westen geflutet werden, unsere Second-Hand-Klamotten dort verkauft und die dortigen Textilfabriken (meist kleine Gewerbebetriebe) schließen müssen, internationale Konzerne Agrarflächen in großem Umfang aufkaufen und mit wenig Personal bewirtschaften, den verbliebenen Bauern in der Umgebung noch das kostbare Wasser entziehen. Das beste Beispiel ist United Fruit in südamerikanischen Ländern, Konzernwirtschaft mit maximalem Profit, der außer Landes transferiert wird und weder dem einheimischen Staat noch den Menschen eine bessere Zukunft beschert (außer einigen Eliten im Lande, die Schmiergelder kassieren) sondern noch mit Pestiziden vergiftete Brauchlandschaften hinterlässt. Wenn dieses System, die Spirale, nicht durchbrochen wird, wird sich nichts ändern am Kinderreichtum. Afrika z.B. könnte sich sehr gut selbst helfen. Ressourcen wie Rohstoffe sind reichlich vorhanden, Arbeiskräfte gibts genug und Nahrunsmittel könnten auch ausreichend in Eigenregie angebaut werden. Doch man lässt sie nicht, was übrigens auch für Latein- und Mittelamerika sowie einigen asiatischen Staaten gilt.

  7. #27
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    @ Anna - hast du den Film "slumdog millionaire" gesehen ? Also, was die Slums angeht, da würde ich schon sagen: schmutzig, schmutzig, schmutzig !

    Ich glaube selbst dann , wenn die Leute ordentlich bezahlt würden für ihre Arbeit und ihre Bodenschätze wäre das Problem noch nicht gelöst.

    Wir sehen doch bei uns wie das mit der Bildung läuft ( Beamtenkinder - Arbeiterkinder - Abitur ...)

    mit der Altenpflege, mit den Kitas usw.

    Infrastruktur, Internet, Krankenhäuser, Leute die zwei Jobs brauchen um zu überleben etc.

    Ich höre immer, wir sind ein reiches Land und wir könnten uns die Migranten leisten (wir schaffen das ! )

    Das ist Unsinn. Wir würden es vielleicht zum Wohlstand für alle , etc. schaffen. Aber da müssten wir ausschließlich daran arbeiten und nicht Millionen von Menschen ins Land holen / lassen, die diesen Wohlstand nach unten drücken !

    Was die Herkunftsländer angeht, da wären wirklich tiefgreifende Reformen und Veränderungen nötig. Die Veränderung kommen aber nur sehr langsam vorwärts und so wird das Alles wohl in einem großen Knall enden.

  8. #28
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Der Film sagt mir nichts. Ich habe aber schon zwei s.g. Slums und zwar in Brasilien und Nigeria selbst gesehen, ich war mitten drin.
    Ich erzähle kurz von meinem Besuch in einer Favela (so nennt man die Slums dort) in Brasilien, ging nur über gute Kontakte und Begleitung, sonst kommt man dort nicht lebend wieder raus.

    Bei der Favela - wie den meisten dort - handelte es sich um eine "wilde Besiedlung" ohne Baugenehmigung. Die meisten Häuser, besser gesagt Hütten, waren aus Wellblech, einige wenige auch gemauert. Infrastruktur gab es dort nicht. Weder fließendes Wasser noch Abwasserentsorgung, Strom hatten die meisten Hütten (wie das funktionierte bin ich nicht hintergestiegen, Kabelstränge lagen überall herum). Die Favela war gebaut an einem Berghang am Stadtrand. Die unteren Hüttenreihen konnte noch mit dem Auto erreicht werden, die oberen nur zu Fuß über s.g. Trampelpfade. Wasser und andere Versorgungsgüter/Entsorgungsgüter wurden mit zweirädrigen Karren hinaufgezogen bzw. wieder nach unten befördert. Die Abwassenentworgung oder besser gesagt Versickerung, erfolgt durch ausgehobene kleine Gräben bergabwärts. Unten kam aber nichts mehr an, war auf dem Weg dorthin versickert. Dementsprechend lag auch einer beißender Geruch in der Luft. Das Innere von drei Hütten, wo ich reinschauen konnte, waren zwar eng und spartanisch eingerichtet, viel zu klein für die Anzahl der Bewohner, aber dennoch nicht verdreckt. Die Bewohner waren zwar nicht edel nach der neusten Mode gekleidet, aber nicht schmutzig. Ein Spülklosett gibt es nicht, dafür ein Plumpsklo hinterm Haus mit einem Plastikvorhang davor. Wenn das fürs Plumpsklo gegrabene Loch voll war, wurde das nächste ausgehoben und das Bretterkonstrukt einfach verrückt. Die Favela, so ärmlich sie auch war, war keine Müllhalde.

    Die Favels werden von Drogenkartellen regiert, manchmal auch rivalisierende. Die Gewalt dort ist das vordringliche Problem. Einige wenige Bewohner gehen einer geregelten Arbeit nach, die meisten verdienen sich ihren Lebensunterhalt aber mit dem Drogenhandel/Straßenverkauf und Transport. Dazu werden sie gezwungen. Kleinere Kinder bessern zusätzlich das Einkommen mit Zeitungen u. Erdnüsse verkaufen oder ähnliches aber auch mit Taschendiebstählen auf, die älteren Kinder sind überwiegend mit dem Straßenverkauf von Drogen beschäftigt. Eine Schule wird nur sporadisch besucht, je nach Geldbedarf der Familie. Ein Entkommen aus dieser "Fevela-Gesellschaft" ist nahezu ausgeschlossen, dafür sorgen die Drogenkartelle, was auch dazu führt, dass der Drogenkonsum und die Selbstmordrate der Favela-Bewohner beträchtlich ist (Aussichtslosigkeit) Wer dort geboren wurde, kommt nicht mehr raus und wer nicht pariert, hat eine Kugel im Kopf. Zwischen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern unterscheidet die Drogenmafia nicht. Die meisten Familien haben Todesopfer durch Gewalt der Drogenbarone zu beklagen.

    Die Favela-Leute sind die unterste Unterschicht dort. Geld lässt sich aus denen nicht mehr herausschütteln, nur noch der Zwang zur Drecksarbeit. Wer denen helfen will, muss den Drogenhandel bekämpfen, sonst geht's nicht. Wer will das?

    Dann gibts in Brasilien noch die Unterschicht, die eben versuchen - wie Krauti beschrieb - sich mit mehreren Jobs über Wasser zu halten, teilweise aber auch mit Gelegenheitsdiebstahl, Betrug bzw. Prostitution. Zu dieser Unterschicht gehören z.b. auch kleinere u. mittelere Staatsangestellte, Polizei usw. Letztere haben es etwas einfacher, die bessern ihr Einkommen durch erpresstes Backschisch auf. Eine s.g. Mittelschicht, so wie wir sie noch!! kennen, gibt es dort nicht. Die kleine wohlhabende Oberschicht, meistens Nachfahren der Kolonialherren, die das System am laufen halten, profitieren und Korruption im großen Stil betreiben, leben in luxuriösen Residenzen hinter hohen Mauern, streng bewacht wie im Knast. Frei bewegen können die sich nicht, die Wahrscheinlichkeit ist groß, abgemurkst zu werden, sei es von konkurrierenden Clans oder eben von der betrogenen Unterschicht.

    Warum habe ich die brasilianischen Verhältnisse ausführlich beschrieben? In Anbetracht des neoliberalen Wirtschaftssystems in unserem deutschen Lande und die Flutung mit immer mehr Migranten aus unterentwickelten Ländern (überwiegend junge Männer mit unzureichender Schul- und Berufsausbildung bzw. Analphabeten) in unsere Sozialsysteme wird es nicht mehr allzu lange dauern, dass auch bei uns Sozialleistungen gekürzt werden müssen bzw. ganz wegfallen. Mit Blick auf die 40 % Abgehängten in DE - Tendenz steigend -, die sich heute kaum noch über Wasser halten können, ist der Zeitpunkt, dass wir hier auch "brasilianische Verhältnisse haben" nicht mehr allzu weit.

    In früheren Jahrhunderten wurden die Schwarzen in Afrika eingefangen, auf Schiffe gepfercht und als Billigarbeiter ohne Rechte über den Atlantik transportiert. Sklaverei nannte man das. Heute facht man Kriege an, destabilisiert Länder oder man schließt Freihandelsabkommen und entzieht den Menschen dort so die Lebensgrundlage. Das nennt man dann wohl verdeckte moderne Sklaverei, wo jetzt eine weltweite Regelung mittels UN-Migrationspakt (oder Sklavereipakt?) geschaffen werden soll. Es wird sicher spannend in der angestrebten "New World without Borders" von morgen. Ja, oder es kommt doch noch der große Knall und die Leute fangen an, sich zu wehren - sh. die Franzosen.

  9. #29
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Der Film sagt mir nichts - slumdog millionair

    Hallo Anna, die Sendung "wer wird Millionär" gibt es weltweit. Auch in Indien.

    Davon abgeleitet wurde ein Film gedreht, der u. a. auch die Verhältnisse auf einer indischen Müllkippe und in einem Slum schildert, daher auch der Titel slumdog. Am Anfang springt der Protagonist in eine Fäkaliengrube, wohl um zu signalisiern wie der Film weiter geht. Für mich besonders erschütternd war der Umstand, dass im Land der hochentwickelten Philosophien und Religionen Elektrofolter auf Polizierevieren üblich ist.

    So nebenbei, über den Konkurenzkampf Indien / China wird bei uns kaum berichtet. Auch gibt es immer noch Leute die für die armen Inder (Entwicklungsland !) Geld spenden, obwohl Indien Raketen ins All schießt und atomar hochgerüstet ist.

  10. #30
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mobbing und Rassismus haben dieselben Wurzeln: Ignoranz und Hass !

    Na, dann will ich mir den Film "Slumdog" noch mal ansehen. Werde mal auf youtube nachforschen.

    In Indien wird das Vier-Kastensystem immer noch praktiziert. Zur untersten Kaste gehören rd. 60 % der Bevölkerung. Eine Vermischung unter den Kasten gibt es bis heute nicht wirklich. Das ist ähnlich so wie in den brasilianischen Favelas, die Kaste kann man nicht wechseln, gilt quasi von Geburt an. Die Behandlung - auch durch die Polizei - ist immer abhängig von der Kaste, der die jeweilige Person angehört.

    Indien ist mit Abstand das dreckigste Land, welches ich gesehen habe (bin viel rumgekommen in der Welt). Das hängt aber auch mit diesem System zusammen. Als Europäerin wollte ich in Mumbay (damals hieß es noch Bombay) mal ein gebrauchtes Papiertaschentuch nebst Bananenschale in einen Müllcontainer schmeißen. Von meiner indischen Begleitung wurde mir gesagt, dass sich das nicht gehört, ich müsste den Abfall einfach auf den Boden werfen. Für das Müllaufsammeln sind andere zuständig. Unter diesen Voraussetzungen wundert es mich nicht, dass das Land in Teilen abgesehen von den Villenvierteln, die gibt es auch, im Müll versinkt.

    Indien ist mit Sicherheit kein Entwicklungsland, was die Industrialisierung u. Bildungsmöglichkeiten anbelangt, aber eben fast nur für die höheren Kasten. Wichtiger als Spenden wäre es, darauf zu drängen, dass nicht mehr an dem Kasten-System festgehalten wird. Lt. der Verfassung ist dieses System schon seit den 50iger Jahren abgeschafft, aber in der Gegenwart immer noch real.

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