Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 13

Thema: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

  1. #1
    Registriert seit
    03.02.2019
    Beiträge
    40

    Ausrufezeichen Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Durch den tragischen Tod einer 11 jährigen Berliner Schülerin ist das Thema Mobbing wieder einmal in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Ich schreibe bewusst "wieder einmal" , denn das Problem ist altbekannt und getan wurde nicht viel. Wer 5 Minuten einen Schulhof in der Pause betrachtet wundert sich anschließend, dass nicht mehr passiert. Die Lehrer (Pausenaufsicht) stehen mehr oder weniger teilnahmslos herum, während der "Punk abgeht". Kann man den Lehrern daraus einen Vorwurf machen ? Oder, wie es aktuell passiert, der Schulleitung ? Haben Lehrkräfte überhaupt die Möglichkeit entsprechende Disziplinarmaßnahmen zu ergreifen ? Ich glaube nicht !
    Was nun in Berlin passiert ist vermutlich , wie immer , die große Heuchelei und gegenseitige Schuldzuweisung.

  2. #2
    Registriert seit
    03.02.2019
    Beiträge
    40

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Hallo Admin, kannst du meinen Nick in helpful ?
    ändern ... Danke !

  3. #3
    Registriert seit
    31.12.2008
    Beiträge
    1.760
    Blog-Einträge
    5

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    ich versuche es ...

  4. #4

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Ich hatte gerade etwas geschrieben und dann auf Antworten geklickt, aber es ist nicht erschienen …

  5. #5

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Ich versuche es noch mal:
    Ja, so etwas passiert leider immer wieder … Und es ist furchtbar.
    Im englischen Sprachraum gibt es inzwischen dafür sogar schon das Wort Bullycide…
    (Suizid als Folge von Schulmobbing)

  6. #6
    Registriert seit
    15.02.2019
    Beiträge
    3

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Ich denke schon, dass man den Lehrern bzw. der Schulleitung (Mit)Schuld geben kann wenn das Mobbing in der Schule stattfand. Lehrer haben schließlich eine Verantwortung nicht nur zu bilden, sondern die Sicherheit der Kinder in ihrer Obhut zu gewährleisten. Leider herrscht allzu oft mal näive, mal absichtliche Blindheit von Seiten der Lehrer gegenüber dem, was ihre Schüler so machen.
    Irgendwo kann ich es auch verstehen, sie müssen dutzende Kinder unterrichten, sind hochgestresst und unterbezahlt, aber sie haben sich den Job ausgesucht. Einem Arzt der vor Überarbeitung einen Patienten fehldiagnostiziert, mit schlimmen Folgen, trägt ja auch Verantwortung und kann sich nicht einfach damit herausreden. Arzt oder Lehrer sein sind nunmal sehr stressige Jobs mit hohen Ansprüchen der Verantwortung.
    Ich hatte einen Klassenkameraden, der in jeder kleinen Pause von meinen Mitschülern geprügelt wurde. Irgendwann kam er nicht mehr zur Schule. Die Lehrerin meinte irgendwann "Warum kommt Phillipp denn nicht mehr zur Schule?" Sie hatte genau 0 Ahnung was da täglich abging. Ich habe es ihr zwar dann privat mitgeteilt, aber für Phillipp war es schon zu spät, er kam nicht mehr zur Schule, ich weiß nicht was aus ihm geworden ist. Ich finde, so etwas darf nicht sein. Wenn es irgendeinen Hinweis darauf gibt, dass so starkes Mobbing stattfindet, muss etwas getan werden. Vielleicht sollte z.B. eine Lehrkraft dabei bleiben, damit sie es nicht zu Schlägereien kommen lassen.
    Ich bin kein Pädagoge, aber Lehrer eben schon, da muss schon mehr dahinter sein als nur Stoff vermitteln. Es wird auch überhaupt nicht genug darüber geredet, wie bei vielen Mobbingopfern die Noten leiden, soviel zum Thema Bildungsauftrag. Wie soll ein Kind lernen können, wenn die Schule einen Ort der Gefahr darstellt und es ständig verängstigt ist?
    Klar nützt es konkret in diesem Fall nichts, Schuld zuzuweisen wenn man nicht wirklich weiß was passiert ist. Aber: Ob bei meinem Klassenkameraden oder diesem Mädchen, ich bin der Überzeugung, dass wenn das Mobbing so schlimm ist dass jemand daran zerbricht, dann muss es Spuren gegeben haben die eigentlich nicht zu übersehen waren. Irgendjemand von den Lehrern hätte es bemerken müssen und etwas tun sollen. Hat man deswegen gleich Schuld an ihrem Tod? Nein. Aber wenn man meiner Ansicht nach beide Augen zuhält und die Signale nicht wahrnimmt und darauf eingeht, ist es sowas wie unterlassene Hilfeleistung.

  7. #7
    Registriert seit
    05.03.2019
    Beiträge
    3

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Hallo liebe alle! (das ist mein erster Beitrag und eigentlich bin ich in anderer Mission hier, aber hier wollte ich nun doch gerne was zu sagen

    Ich wollte gerne versuchen, aus der Lehrersicht ein bisschen zu erklären.
    Dazu muss ich zu mir auch erst mal etwas sagen:
    Ich selbst wurde zu Schulzeiten gemobbt und es war so schlimm, dass ich mit nicht so tollen Aktionen (also selbstschädigend…) mit 14 Jahren "auf mich aufmerksam gemacht habe". Daraufhin wurde von meiner Familie glücklicher Weise recht schnell reagiert und nach einem für mich beinah unaushaltbaren "Anti-Mobbing-Unterricht" von der Klassenlehrerin konnte ich gottseidank mitten im Schuljahr die Schule wechseln (Die Lehrerin hat sicherlich ihr Bestes gegeben und tatsächlich finde ich es sehr schwer zu beurteilen, ob das nun sinnvoll oder vielleicht sogar kontraproduktiv war…)
    Ich werde nun doch wieder etwas traurig, wenn ich das so niederschreibe, obwohl ich das Kapitel dank sehr sehr viel lieber Hilfe wirklich gut verarbeiten konnte.

    Nun zu meiner heutigen Perspektive:
    Nachdem ich wegen dieser Erfahrung lange Zeit Schule sehr schrecklich fand und lange nichts mehr mit Schule zu tun haben wollte, bin ich nun tatsächlich Lehrerin geworden! (bzw. stehe ich kurz vor dem Übergang in das Referendariat).

    Ich verstehe sehr gut, liebe/r FullCircle, dass du die Verantwortung stark bei den Lehrern siehst und ich sehe das eigentlich genauso. Ich habe mich immer gefragt, wie niemand bemerken konnte, was mit mir passiert (das ist echt total heftig eigentlich!).
    Heute frage ich mich das immer noch (damit komme ich nachher dann auch zu meiner "Mission" hier am Forum), allerdings kann ich mir das nach dem Studium ein bisschen besser erklären.
    Meine Thesen aus meinen Beobachtungen wären erst mal die folgenden:
    Wie du schon schreibst, tragen die Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte wirklich sehr stark dazu bei. Bei dem Unterrichts- und Planungsalltag scheint für ein aufmerksames und empathisches Beobachten jedes/r Einzelnen wirklich kaum Gelegenheit.
    Ich muss sagen: ich hatte in einem halbjährigen Unterrichtspraktikum die Situation, dass ich einen Schüler auch wirklich gerne gefragt hätte, ob irgendetwas los ist – es mag sogar sein, dass ich gefragt habe – denn er kam mir einfach generell und speziell an diesem Tag isoliert vor. Außerdem blass und etwas apathisch. Antwort: Nein, nur müde.
    In einer 6. Klasse gab es eine Schülerin, die in meiner ersten Woche krank war. Als sie wieder da war, habe ich sehr schnell mitbekommen, dass sie Aufgaben in Einzelarbeit nicht bearbeitet und Aufgaben in Gruppenarbeit total vermeidet (sie hat die Arbeit eigentlich einfach generell vermieden.) Zu ihren Sitznachbarn/innen war sie sehr kratzbürstig nach diesem krankheitsbedingten Ausfall (ich wusste nicht, ob das immer schon so war).
    Auch sie habe ich, gerade weil sie einmal auch geweint hatte, angesprochen (als Praktikantin fühlt man sich da sowieso noch mal extra blöd). Sie hat mir keine Auskunft darüber erteilt, was denn los sei.

    Natürlich hätte ich, wäre ich dauerhaft an der Schule gewesen und mit anderem Status, da noch weiter nachgehakt (ich hatte auch nach einem Gespräch nicht komplett aufgegeben – keine Sorge). Ich will nur mal darstellen, was für Schwierigkeiten das auch bereitet, mit (situationsbedingt?) verschlossenen Schülern zu sprechen.

    Das Problem für mich heißt eigentlich: Lehrer werden im Umgang mit Mobbing einfach überhaupt nicht ausgebildet!
    In meinem 5jährigen (regelhaft // bei mir waren es 6,5 Jahre Studium haben wir das Thema in einer(!) Seminarsitzung a 90 Minuten behandelt.
    Als Lehrer im Beruf hat man die Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen. Allerdings kann man da, so weit ich weiß, die Themen recht frei wählen (oder? weiß jemand mehr?).
    Ansonsten: Gähnende Leere was Aufklärung und Umgang damit angeht.

    Das Problem scheint mir daher wirklich auf Ausbildungsebene anzusetzen zu sein (wirklich nicht, weil ich die Verantwortung von mir weisen will oder so etwas!).
    Außerdem natürlich, wie wir ja alle wissen und erfahren haben: Lehrkräfte werden halt nicht nach Empathie oder so etwas ausgesucht (gerade habe ich eine Studie gelesen, die Empathiefähigkeit bei Lehrkräften viel Einfluss auf das Interventionsverhalten von Lehrkräften bei Mobbing bescheinigt).


    Ich glaube tatsächlich, dass Lehrer damit einfach wegen der Rahmenbedingungen gar nicht mit umgehen können.
    In den Pausenaufsichten ist man als Lehrkraft übrigens meiner Erfahrung nach einfach froh, selbst Pause zu haben. Da kann die Aufmerksamkeit dann natürlich drunter leiden. Hinzu kommt aber, dass "Täter" usw. ja auch wirklich sehr geschickt mobben, also außerhalb des Blickfelds pädagogischer Kräfte.

    Und ich muss auch, da du von "Spuren" sprichst in deinem letzten Absatz, sagen, dass in meinem eigenen Mobbingfall damals, ich ganz eindeutig keine Spuren hinterlassen habe, weil ich keine hinterlassen wollte, denn man schämt sich ja paradoxerweise für das, was einem angetan wird.

    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen dazu beitragen, Lehrkräfte auch in Schutz zu nehmen, denn es gibt ja auch viele wirklich tolle Lehrer (die mir zum Vorbild gedient haben). Das Problem, denke ich, ist eher strukturell zu suchen.

    Natürlich gibt es sicher auch solche Fälle, wo wissentlich weggeschaut wird. Das kann ich natürlich auch nicht nachvollziehen und da müsste dann aber auch an anderer Stelle etwas getan werden (in der Weiterbildung der Lehrer bzw. am Auswahlverfahren – aber das wird halt so schnell echt nicht passieren).

    Bin jedenfalls einigermaßen froh über den Einblick "hinter die Kulissen" und habe den Beruf sicher auch nicht zufällig gewählt.
    Ich würde mich freuen, wenn vlt noch jemandem dazu etwas einfällt und lade euch herzlich ein, Fragen zu stellen
    Vlt freut sich ja die/der ein oder andere über diese "Doppelperspektive". Ich freue mich, wenn ich etwas beitragen kann

    Ganz liebe Grüße & vielen Dank für euer Engagement! (Es ist wichtig!)



    P.S.
    Ich habe grad vorm Abschicken noch gemerkt, dass ich ja schon ständig meine "Mission" angekündigt habe. Daher erklär ich das auch noch mal kurz an dieser Stelle, bevor alle verwirrt werden: Ich selbst bin, sicherlich auch wegen der eigenen Erfahrung, nun eine doch außerordentlich am Thema interessierte angehende Lehrerin und beende gerade mein Studium. Kurzum habe ich mich entschlossen, meine Abschlussarbeit zum Thema Mobbing zu schreiben und ich versuche hier ggf. ein paar Freiwillige zu finden, die mir etwas helfen können (es geht genau genommen genau um das Verhältnis Lehrer – Mobbingfälle). Ich weiß, es gibt immer ein komisches Gefühl, wenn jemand mit so einer wissenschaftlichen Untersuchung ankommt. Mein Ziel ist aber nicht, hier irgendetwas einfach aus den Foreninhalten zu verwenden, also fühlt euch bitte nicht "überwacht" oder so (vorher müsste man von der Wissenschaftsethik her soetwas ohnehin ankündigen. Was ich mir erhoffe, ist dass ich wirklich vlt ein paar Freiwillige finde. Ist aber alles auch kein Muss. Ich werde an anderer Stelle hier im Forum eine Einladung posten. Falls ihr hier dazu noch Fragen habt, natürlich auch gerne fragen! Ich hoffe in jedem Fall, mich mit dieser Abschlussarbeit 1. selbst zu dem Thema weiterzubilden, um eben keine von den "wegschauenden" oder "blinden" Lehrerinnen zu werden und 2. um vlt einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass das Thema mehr in die Ausbildung kommt.
    Geändert von kalinkakalinka (05.03.2019 um 16:20 Uhr)

  8. #8
    Registriert seit
    21.01.2019
    Ort
    vorhanden
    Beiträge
    286

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    @kalinkakalinka

    Ich finde es durchaus lobenswert, daß du das Thema als Thema für deine Abschlußarbeit gewählt hast, um es damit vielleicht etwas mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.
    Ich finde, daß das Thema (Mobbing) besonders bei Lehrern bzw. angehenden Lehrern eine viel, viel größere Rolle im Studium einnehmen sollte, als bisher. Tragen doch auch die Lehrer zu einem erheblichen Teil zur Erziehung von Kindern und Jugendlichen bei, die dann später im Berufsleben von dieser Erziehung auch "profitieren" werden. Und schon da, in der Schule werden eben m.E. schon die Grundsteine dafür gelegt, ob eine Person später im Berufsleben eher zum Opfer oder zum Täter von Mobbing werden kann. Also, mit anderen Worten: Die Schule hat nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern auch einen (gesellschaftlichen!) Erziehungsauftrag. So sehe ich das jedenfalls.

    Daß während deines Studiums das Thema Mobbing nur eine klägliche Nebenrolle gespielt hat, ist für mich wieder einmal ein erschreckender Beleg dafür, wie sehr doch Mobbing weiterhin ein gesamtgesellschaftliches Tabu-Thema ist, welches höchstens mal ab und zu reißerisch von Boulevard-Medien aufgegriffen wird. Doch ansonsten wird es ja weitgehend totgeschwiegen.
    In den meisten Unternehmen wird dieses Problem natürlich auch völlig ignoriert, als wenn es gar nicht existieren würde.
    Andererseits sind z.B. viele Reha-Kliniken voll mit "Opfern" von Mobbing-Praxis.

    Um das Übel Mobbing bei der Wurzel anzupacken, müßte m.E. beispielsweise schon eine aktive Anti-Mobbing-Erziehung in der Schule erfolgen und Mobbing müßte als strafrechtlich relevant gelten. Bis wir soweit sind, gesellschaftlich, wird es wahrscheinlich noch sehr lange dauern...

    Was mir gerade noch einfällt:
    In unserer Bundesregierung gibt es allerhand spezielle Beauftragte für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Themen (Gleichstellungsbeauftragter, Ausländerbeauftragter, ...), aber einen Anti-Mobbing-Beauftragten gibt es eben (noch) nicht. Auch so ein Kennzeichen für die Tabuisierung des Themas in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit.

  9. #9
    Registriert seit
    01.05.2004
    Ort
    BRD
    Beiträge
    1.011
    Blog-Einträge
    11

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Nachtrag: Die behördliche Untersuchung hat ergeben, dass Mobbing nicht der Grund für den Suizid der Schülerin war.
    Eine schlechte Wahrheit ist besser als eine gute Lüge !

  10. #10
    Registriert seit
    05.03.2019
    Beiträge
    3

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Zitat Zitat von Nickname Beitrag anzeigen
    @kalinkakalinka

    Ich finde es durchaus lobenswert, daß du das Thema als Thema für deine Abschlußarbeit gewählt hast, um es damit vielleicht etwas mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.
    Ich finde, daß das Thema (Mobbing) besonders bei Lehrern bzw. angehenden Lehrern eine viel, viel größere Rolle im Studium einnehmen sollte, als bisher. Tragen doch auch die Lehrer zu einem erheblichen Teil zur Erziehung von Kindern und Jugendlichen bei, die dann später im Berufsleben von dieser Erziehung auch "profitieren" werden. Und schon da, in der Schule werden eben m.E. schon die Grundsteine dafür gelegt, ob eine Person später im Berufsleben eher zum Opfer oder zum Täter von Mobbing werden kann. Also, mit anderen Worten: Die Schule hat nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern auch einen (gesellschaftlichen!) Erziehungsauftrag. So sehe ich das jedenfalls.
    (…).
    @Nickname

    vielen Dank für deine Einschätzung! So gesamtgesellschaftlich habe ich das jetzt auch noch nicht betrachtet, also dass das auch auf das spätere Arbeitsleben etc. "ausstrahlen" kann / dass sich womöglich Täter/Opferrollen verfestigen können.
    Ist es deine Vermutung oder hast du da direkte Erfahrung mit machen können?

    So wie ich das bisher gelesen habe, ist gemessen, dass Mobbing in der Schule v.a. in den Stufen 7-10 vorkommt und danach eher abebbt.
    Deshalb bin ich bisher ein bisschen davon ausgegangen, dass sich das Problem nach der Schule mehr oder weniger oft von selbst erledigt.
    Aber ich sehe jetzt schlagartig, wie naiv das war, v.a. da mir "Mobbing am Arbeitsplatz" ja auch ein Begriff ist (darüber hatte meine Mutter sogar auch mal eine Arbeit geschrieben).


    Freut mich auch, wenn ich euch da ein paar Einblicke in die Ausbildung geben kann.
    Ich finde es, wie gesagt, auch unterrepräsentiert, allerdings finde ich so vieles im Studium unterrepräsentiert oder stark reduziert. Und das obwohl die Lehrerausbildung ja im Verhältnis eine der längeren Ausbildungen ist. Soll heißen: Ich würde auch die anderen Themen des Curriculum nicht kürzen wollen :/ Aber wer weiß, vielleicht sehen das andere wieder ganz anders…

    Alles Gute!

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •