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Thema: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

  1. #1
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    Ausrufezeichen Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Durch den tragischen Tod einer 11 jährigen Berliner Schülerin ist das Thema Mobbing wieder einmal in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Ich schreibe bewusst "wieder einmal" , denn das Problem ist altbekannt und getan wurde nicht viel. Wer 5 Minuten einen Schulhof in der Pause betrachtet wundert sich anschließend, dass nicht mehr passiert. Die Lehrer (Pausenaufsicht) stehen mehr oder weniger teilnahmslos herum, während der "Punk abgeht". Kann man den Lehrern daraus einen Vorwurf machen ? Oder, wie es aktuell passiert, der Schulleitung ? Haben Lehrkräfte überhaupt die Möglichkeit entsprechende Disziplinarmaßnahmen zu ergreifen ? Ich glaube nicht !
    Was nun in Berlin passiert ist vermutlich , wie immer , die große Heuchelei und gegenseitige Schuldzuweisung.

  2. #2
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    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Hallo Admin, kannst du meinen Nick in helpful ?
    ändern ... Danke !

  3. #3
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    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    ich versuche es ...

  4. #4

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Ich hatte gerade etwas geschrieben und dann auf Antworten geklickt, aber es ist nicht erschienen …

  5. #5

    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Ich versuche es noch mal:
    Ja, so etwas passiert leider immer wieder … Und es ist furchtbar.
    Im englischen Sprachraum gibt es inzwischen dafür sogar schon das Wort Bullycide…
    (Suizid als Folge von Schulmobbing)

  6. #6
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    Standard AW: Berliner Schülerin zu Tode gemobbt

    Ich denke schon, dass man den Lehrern bzw. der Schulleitung (Mit)Schuld geben kann wenn das Mobbing in der Schule stattfand. Lehrer haben schließlich eine Verantwortung nicht nur zu bilden, sondern die Sicherheit der Kinder in ihrer Obhut zu gewährleisten. Leider herrscht allzu oft mal näive, mal absichtliche Blindheit von Seiten der Lehrer gegenüber dem, was ihre Schüler so machen.
    Irgendwo kann ich es auch verstehen, sie müssen dutzende Kinder unterrichten, sind hochgestresst und unterbezahlt, aber sie haben sich den Job ausgesucht. Einem Arzt der vor Überarbeitung einen Patienten fehldiagnostiziert, mit schlimmen Folgen, trägt ja auch Verantwortung und kann sich nicht einfach damit herausreden. Arzt oder Lehrer sein sind nunmal sehr stressige Jobs mit hohen Ansprüchen der Verantwortung.
    Ich hatte einen Klassenkameraden, der in jeder kleinen Pause von meinen Mitschülern geprügelt wurde. Irgendwann kam er nicht mehr zur Schule. Die Lehrerin meinte irgendwann "Warum kommt Phillipp denn nicht mehr zur Schule?" Sie hatte genau 0 Ahnung was da täglich abging. Ich habe es ihr zwar dann privat mitgeteilt, aber für Phillipp war es schon zu spät, er kam nicht mehr zur Schule, ich weiß nicht was aus ihm geworden ist. Ich finde, so etwas darf nicht sein. Wenn es irgendeinen Hinweis darauf gibt, dass so starkes Mobbing stattfindet, muss etwas getan werden. Vielleicht sollte z.B. eine Lehrkraft dabei bleiben, damit sie es nicht zu Schlägereien kommen lassen.
    Ich bin kein Pädagoge, aber Lehrer eben schon, da muss schon mehr dahinter sein als nur Stoff vermitteln. Es wird auch überhaupt nicht genug darüber geredet, wie bei vielen Mobbingopfern die Noten leiden, soviel zum Thema Bildungsauftrag. Wie soll ein Kind lernen können, wenn die Schule einen Ort der Gefahr darstellt und es ständig verängstigt ist?
    Klar nützt es konkret in diesem Fall nichts, Schuld zuzuweisen wenn man nicht wirklich weiß was passiert ist. Aber: Ob bei meinem Klassenkameraden oder diesem Mädchen, ich bin der Überzeugung, dass wenn das Mobbing so schlimm ist dass jemand daran zerbricht, dann muss es Spuren gegeben haben die eigentlich nicht zu übersehen waren. Irgendjemand von den Lehrern hätte es bemerken müssen und etwas tun sollen. Hat man deswegen gleich Schuld an ihrem Tod? Nein. Aber wenn man meiner Ansicht nach beide Augen zuhält und die Signale nicht wahrnimmt und darauf eingeht, ist es sowas wie unterlassene Hilfeleistung.

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