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Thema: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe. Mein Chef wei meine Arbeit nicht zu wrdigen

  1. #11
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    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe....

    Hallo Sabrina,

    da hast du mich vielleicht etwas miverstanden oder ich habe mich etwas unglcklich ausgedrckt.
    Klar ist es das Beste, wenn man sich schon in der Probezeit woanders bewirbt, wenn man deutlich merkt, im derzeitigen Job pat etwas grundstzlich berhaupt nicht.
    Eine Probezeit ist ja im Arbeitsvertrag auch gegenseitig festgelegt. Also auch du hast praktisch "probiert", ob dieser Arbeitgeber der richtige, passende fr dich ist... oder eben nicht.
    Weiterhin hat es noch den Vorteil, sich in der Probezeit anderweitig zu bewerben, weil man dann eine viel krze eigene Kndigungsfrist hat.
    Also wenn du dich jetzt schon bei zwei anderen Arbeitgebern beworben hast, ist es ja m.E. das Beste, was du fr dich momentan tun konntest. Sich aus einem bestehenden Arbeitsverhltnis heraus woanders zu bewerben, ist nunmal immer das Optimalste und vielleicht in der Probezeit noch mal etwas optimaler.

    Also ich drcke dir auf jeden Fall schon mal den Daumen, da aus deinen Bewerbungen etwas wird. Bleib da unbedingt dran!... und starte vielleicht noch weitere Bewerbungen. Das gibt einem erst einmal selbst Hoffnung auf Vernderung und die brauchst du jetzt.

    LG und alles Gute fr morgen und die nchsten Tage!
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  2. #12
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    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe....

    Hallchen, ich bin es schon wieder.

    Ich sitze auf heissen Kohlen. Keine Antwort, von Bewerbungen. Ich wei im .D. dauert es seine Zeit.
    Ich wrde aber am liebsten, gestern statt heute weg.

    Als ich von der Krankheitswoche wieder zu Arbeit erschien, herrschte eine komische Stimmung. Keiner hat was gesagt.
    Habe nur darauf gewartet bis der nchste Seitenhieb kommt. Diesmal, htte ich aber zurck "getreten". Will ja sowieso da weg.

    Heute war wieder etwas, was mich angekotzt hat. Ich will nicht ins Detail gehen. Zb. Wir haben einen gewissen Raum oder Schrank, an den drfen
    nur bestimmt Kollegen dran, die schon Jahre da sind.
    Heute hat eine Kollegin die seit 2 Monaten erst angefangen hat, diese Berechtigung bekomme. Da ist wirklich kein Neid, mir will man nur vor Augen fhren,
    das Sie sowas bekommt und ich die lnger dabei ist, halt nicht.
    Ist das nicht motivierend. Ich wute das ist die Ruhe vor dem Sturm.
    Ich maloche wie bld und die anderen Kolleginnen, sitzen hinten in der Ecke, reien Witze und tuen NICHTS.
    Und es sagt keiner was.....
    Versteh doch einer die Welt. Mit mir kann man es ja machen. Ich knnte in Trnen ausbrechen und bin es vorhin im Auto auch.
    Egal was es ist, andere werden bevorzugt und ich.....

    Ich habe sogar eine gute Arbeitsbewertung bekommen. Nur gut, ich bin aber sehr gut. Wirklich ohne mich hervorheben zu knnen.
    Mache meine Arbeit und die Arbeit der anderen mit. Es dankt einer keiner.
    Ich hoffe ich hre endlich etwas von den Bewerbungen, sonst werde ich Irre.

  3. #13
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    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe....

    Achja;,,,,,,,,,Ich habeder Kollegin gesagt, wieso Sie die Berechtigung bekommen hat?
    Weil keiner die haben darf. Sie sagte, da sollte ich...... ........ fragen.
    Ich sagte das mache ich auch am Montag.
    Ich wei jetzt nicht, ob das Klug war. Aber mir ist einfach der Gedulsfaden gerissen.

  4. #14
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    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe....

    Ja, mache das, Sabrina, frage einfach am Montag danach, warum die andere Kollegin offenbar mehr Rechte bekommen hat, als du. Das ist DEIN gutes Recht!
    Ansonsten lasse dich nicht kirre machen und halte bitte durch. Beschrnke dich vielleicht auch in deinem Engagement fr deinen Job etwas, wenn du nun schon mal merkst, da es dir nur wenig gedankt wird.
    Ich habe diesbezglich keine persnliche Erfahrung damit, war aber mit einigen Leuten bei meinen zwei Reha's zusammen, die wegen Burnout dort waren. Sie hatten im Job alles gegeben, bis zur totalen Erschpfung und eben Ausgebranntsein (Burnout) und es wurde ihnen nie entsprechend gedankt/gewrdigt. Im Gegenteil: Sie wurden als "Streber" und Auenseiter diskriminiert und dann meist auch noch zustzlich gemobbt. Aber im Vordergrund stand eben die demtigende Nicht-Anerkennung ihrer Leistungen. - Daher mein obiger Rat fr dich.
    Vielleicht versuchst du es auch noch mit weiteren Bewerbungen, die dir grundstzlich weitere Hoffnung auf Vernderung geben sollten.

    Gre
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  5. #15

    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe....

    Hallo Sabrina,

    So schrecklich Du Dich im Moment auch fhlen magst, von alleine wird sich nichts ndern. Es gibt keinen Grund, warum Du die Probezeit berstehen musst, darum ist es ja eine Probezeit.

    Im Grunde genommen hat die Evolution uns drei Alternativen gegeben, wie wir mit bedrohlichen Situationen umgehen - verstecken, flchten oder kmpfen.
    Glaubst Du in Deinem Fall, dass Deine Bedrohung, also Dein Chef weiterziehen wird? Hoffentlich hilft Dir die Krankschreibung ein wenig Abstand zu bekommen und Krfte fr einen anderen Schritt zu sammeln. Oder werden die Dmonen im Kopf immer grer?
    Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn Du mit Deinem Chef sprichst? Was, wenn er die Probezeit von sich aus beendet? Was, wenn er gar nicht merkt, was mit Dir los ist? Was, wenn er Dir sogar bei der Versetzung helfen kann, weil sein Problem mit Dir dann auch gelst ist? Kennst Du das Gefhl, langsam in kaltes Wasser zu gehen? Entweder man dreht ab, oder man ist irgendwann drin und dann ist es gar nicht mehr so schlimm - das knnte auch im Gesprch mit dem Chef so sein.
    Bis dahin drcke ich Dir die Daumen, dass Deine Flucht bald gelingt und Du eine andere Arbeit findest.
    Liebe Gre!
    Stephan
    Mediation-beckmann.de

  6. #16
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    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe. Mein Chef wei meine Arbeit nicht zu wrdigen

    Hallo Stephan,

    ich denke schon, dass ihm das Problem bewusst ist. Ich hatte schon ein Gesprch mit ihm und er hat so getan, als wte er von nichts.
    Er ist ein Mensch, der es nicht von sich aus sagt, sondern immer einen "untergebenen" schickt um es kund zu tun.
    z.B. Wir reden im Kreis, wenn ich mit ihm spreche, dreht er sich weg. Das hasse ich. Wie unhflich und respektlos. Oder er geht einfach weg.
    Er ist ein Menschenhasser. Ich wei nicht wieso, immer solche Menschen einen Fhrungsposten bekommen. Ich bin am suchen nur leider
    dauert es was.

  7. #17

    Standard AW: Was soll ich nur tun? Wei nicht weiter und brauche Hilfe. Mein Chef wei meine Arbeit nicht zu wrdigen

    Hallo Sabrina,

    es scheint eine wirklich sehr schwierige Situation zu sein. Nichts ist wohl schlimmer als auf eine Mauer des Schweigens zu treffen. Da verstehe ich auch gut, dass du Lust hast gegen zu schiessen.

    Bist du denn noch in der Probezeit? du hast an dieser Stelle eine gute Arbeitsbewertung bekommen?

    Was sind denn deine aktuelle Optionen?
    Knntest du es dir leisten, jetzt einfach auf zu stehen und zu gehen? Was wrde dann passieren? Httest du (finanzielle, emotionale) Untersttzung? Ich bewerbe mich gerade eigentlich auch aus einer schrgen Situation heraus (zwei Jahre arbeitslos, auf dem Papier selbststndig).

    Manchmal ist ein Ende mit Schrecken einfacher als ein Leiden im Schrecken. Jeder Tag in einem toxischen Umfeld kostet dich zwei Tage um wieder auf die Beine zu kommen. Betrachte es mal aus dieser Sicht.

    Falls du an der Stelle bleiben mchtest; du dort aushalten willst:

    Wer sind dort deine Freunde?
    Du sagst, du hilfst den KollegInnen, wie stehen die dazu. Du hast geschrieben, dass sie die Demtigungen sehen. Sprechen sie es an bei dir? Nur weil sie Schweigen sind sie nicht automatisch deine Feinde/ auf der Seite des Chefs, sondern haben vielleicht einfach Angst/ wissen nicht, wie man reagiert. Mitunter kann ein Gesprch mit ganz anderen in der Firma aufdecken dass dieser Chef eh einen bestimmten Stellenwert hat.

    Werde aktiv:
    wie oben jemand geschrieben hat, reagiert unser lymbisches System mit Flucht Erstarrung oder Angriff. Aber wir sind ja nicht nur Impuls-gesteuert. Sondern wir knnen durchaus gestalten. Welche Gestaltungsmglichkeiten hast du um aus der Opferrolle heraus zu kommen?

    Hier ein paar Ideen:
    - Sprich den Chef beim Kontrollieren konkret an. Direkt oder frech z.B. Mensch ich mich extra auf der Mobbing seite / Pornoseite angemeldet, damit sie endlich mal was spannendes beim Kontrollieren sehen knnen. Ich finde es ja toll, dass sie vor allem an meiner Arbeit so viel Interesse habe

    - schreibe einen offenen Brief an ihn (egal, ob du ihn abschickst). Schreibe deine Beobachtungen auf und frage ihn jeweils, was es zu bedeuten hat. Versuche es neutral, wie eine Beobachterin zu formulieren (wie ein Kind, dass was neues entdeckt). z.B. ich habe gesehen, dass sie mich oft kontrollieren, die letzen x Hinweise zu meiner Arbeit haben sie mir ber Kollegen zukommen lassen, gibt es etwas was sie abhlt mit mir direkt zu sprechen? kann ich etwas ndern, damit wir direkt sprechen knnen.
    Die Schriftform hat im brigen den Vorteil dass die Strungen dokumentiert werden.

    - mach transparent, dass du die Strungen wahrnimmst. Auch wenn alle Schweigen, heisst dass nicht, dass du Schweigen musst. Auch wenn dein Gegenber alles abstreiten wird (be dich darin, dass du keine Vorwrfe machst sondern mglichst neutrale Beschreibungen), aber es wird trotzdem offen und damit etwas weniger bedrohlich.

    Du schreibst dass du denkst, dass ihm das Problem bewusst ist
    FALSCH. Natrlich merkt er auch, dass hier etwas anderst luft ABER: Dein Problem ist nicht sein Problem! Er wird die Situation anders wahrnehmen und einschtzen wie du. Daher achte auf deine Vor-Verurteilungen ihm Gegenber. Diese Schaffen zwar eine innere Befriedigung, aber sie verstellen dir auch den Weg fr Lsungen / alternative Sichtweisen. Immerhin scheint es ja eher so zu sein, dass du ihn einschchterst, wenn er nicht mit dir Reden will.


    Was ist dein Anteil an der Geschichte?
    Du schreibst, du arbeitest mehr wie andere, du hilfst den Kollegen und dass du ehrgeizig bist und "hoch hinaus" willst. Chefs und Kollegen spren Ehrgeiz mitunter sehr gut, und dieser kann schnell als Kritik aufgefasst werden (ihr arbeitet nicht gut genug). Es scheint mir durch den Text hindurch auch etwas, als ob fr dich Arbeit / Lob bei der Arbeit sehr wichtig ist - du daraus sehr viel persnliche Besttigung ziehst.
    Beides macht dich fr Strungen und Angriffe natrlich vulnerabel. Welche aktuellen Kraftquellen hast du denn auerhalb der Arbeit? Wenn du Sport machst am Sonntag Abend, dann hat dein Hirn gar keine Zeit, dir ein schlechtes Gefhl zu machen? Wenn Freunde mit dir witzige Strategien ausdenken, wie du berleben kannst, und du lachen musst, dann kann auch hier dein "Katastrophen-zentrum" nicht so viel feuern?

    Was ist das Schlimmste, was passieren kann?
    Setze dich damit bewusst auseinander. Soweit ich sehen kann, dass du erst mal in der Luft hngst fr einige Tage/Woche. Auerdem dass dein Abgang dort dir schwer gemacht wird und man dir ein schlechtes Gewissen/Schuld machen wird. Bereite dich darauf vor. wie kannst du dich wappnen gegen solche Angriffe (und nein, nicht mit Angriff). be es mit Freunden. Eventuell werden dir Tage nicht bezahlt, angelaufene Urlaubstage.

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