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Thema: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

  1. #1
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    Standard Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Hallo zusammen ... seid mal wieder gegrüßt !

    ich habe an dieser Stelle mal ein Anliegen, was jetzt nicht unbedingt direkt mit Mobbing zu tun hat ... vielleicht hat aber hier jemand dennoch Erfahrung mit sowas !?

    Unser kleines Team besteht aus etwa 5 - 6 Mitarbeitern. Wir alle haben definitv die gleichen Aufgaben und Tätigkeiten !! Dazu gehören das Bedienen von Kunden, Kartons auspacken und einpacken.
    In unserem Lager haben wir es mit Großgeräten zu tun und da muss man oft ganz gut mit anpacken, sprich, man muss sich gut bewegen und teils auch anstrengen !

    Nun komme ich hier auf einen Kollegen zu sprechen, der auf langer Sicht absolut keine Lust hat alle diese uns aufgetragenen Aufgaben mitzutragen ... sein Ziel ist es, nur noch im hinteren Bereich am PC zu sitzen und Schreibkram zu machen. Er möchte nichts mit Kunden zu tun haben und er möchte sich nach Möglichkeit ja nicht körperlich anstrengen müssen ... also, nur bequem auf dem Hintern sitzen und alle andere Arbeiten sollen möglichst nur wir alleine machen !

    Ich muss auch noch dazu erwähnen, dass dieser Kollege fast 2 Jahrzehnte jünger ist als ich ! Ich selber habe noch etwa 7 - 8 Jahre bis zur Rente !

    Er hat auch schon vor 3 oder 4 Jahren angekündigt, dass er zukünftig nur noch im Hintegrund Schreibkram machen will. Allerdings hat er unsere Arbeit genauso auszuführen wir wir selber auch ! Das will er aber absolut nicht !

    Hier einmal ein Beispiel wie er auf gewisse, ihm ungelegene Situationen reagiert:
    Vor einiger Zeit ist ein Kollege mitten ich der Woche für 2 Tage ausgefallen, sodaß der besagte Kollege im Lager hätte seine Aufgaben übernehmen müssen. Was hat er gemacht ? Er ist genau pünklich zum Arzt gegangen und hat sich für genau diese 2 Tage einen Krankenschein geben lassen, und zwar für eine Sache, wofür man bekanntlich eigentlich gar keinen Krankenschein bekommen hätte !
    (Aber das soll jetzt hier nicht der Punkt sein, zumal ich keine Befugnis habe, darüber zu entscheiden.)
    In diesen 2 Tagen habe ich dann mit Hilfe der Frau unseres Chefs diese Arbeiten im Lager übernehmen müssen ... es ging einfach nicht andes !

    Nun habe ich jedoch vor etwa 2 Monaten einen ärztlichen Attest erhalten, dass auf Grund meiner gesundheitlichen Probleme dringend von derartigen Tätigkeiten abzuraten sei !
    Mein Chef ist von mir selbstverständlich auch darüber in Kenntnis gesetzt worden und wir haben auch schon darüber gesprochen ... alles gut soweit !
    Es ist ja auch nicht so, dass ich mich gar nicht bewegen kann ... ich sollte halt nur möglichst solche Tatigkeiten auf ein Minimum beschränken.

    Jetzt habe ich diesen Kollegen vor etwa 2 Wochen, also mit einem zeitlichem Abstand über mein Attest in Kenntnis gesetzt mit dem Hinweis, dass ich solche Tätigkeiten aus ärztlicher Sicht möglichst nur sehr eingeschränkt durchführen darf. Dreimal dürft Ihr raten wie er darauf reagiert hat ...

    Etwa eine Woche später hat sich dieser Kollege wieder krank gemeldet mit der Begründung, dass er Probleme mit der Schulter hat und sich nur sehr eingeschränkt bewegen kann ... er würde angeblich auch Spritzen bekommen, vielleicht würde er sogar operiert werden.

    Um jetzt aber auf den Punkt zu kommen ... auch eine Kollegin aus einer ganz anderen Abteilung unseres Hauses sagte mir noch gestern, dass genau das sein Plan ist ... nur gemütlich am Schreibtisch sitzen und quasi seine Ruhe haben. Sie meinte gestern auch zu mir, dass er das jetzt scheinbar voll durchziehen wird bis er sein Ziel erreicht hat !! (Zumindest hat sie auch diesen Eindruck)

    Leute ... geht so etwas überhaupt ? Er entzieht sich mit Hilfe von ärztlichen Bescheinigungen fast ALLER und aufgetragenen Aufgaben ... er arbeitet darauf hin. Wir dürfen dann alle seine Arbeit auch noch mitmachen !? Er ist nicht als Schreib- bzw. Bürokraft eingestellt worden ! Dies hätte dann überhaupt gar nichts mehr mit seinem eigentlichem Aufgabenbereich zu tun ! Er hat den GLEICHEN Job wie wir !

    Am Schluß möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, dass dieser "Kollege" nachweislich einen sehr üblen Charakter hat und wenn nötig auch über Leichen geht !!

    Ich habe mal etwas über "leidensgerechten Arbeitsplatz" gelesen ... aber so etwas gibt es bei uns definitv nicht ! Es müssen in naher Zukunft eher Mitarbeiter unser Unternehmen verlassen !


    Ich würde mich über den einen oder anderen Denkanstoß oder Tip freuen !

    Euch Allen noch einen schönen Sonntag !

  2. #2
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Hallo Loner,

    ich sehe das so, daß in allererster Linie erst einmal euer Vorgesetzter ins Spiel kommen sollte und er diesem "Sonderling" bei euch mal klar Weisung geben sollte, daß er grundsätzlich erstmal die gleichen Aufgaben zu erfüllen hat wie ihr alle... es sei denn, er hat echte gesundheitliche, ärztlich begründete Einschränkungen.

    Wenn einzelne Kollegen entsprechende ärztliche Atteste beim Vorgesetzten vorlegen können, die belegen, daß ihre bisherige Einsatzfähigkeit nur noch eingeschränkt möglich ist, sollte dann auch der Vorgesetzte (zusammen mit dem Betriebsrat, falls vorhanden) über die weiteren konkreten Arbeitsaufgaben dieser Kollegen entscheiden.

    Man sollte nie seinen Kollegen über gesundheitliche Einschränkungen oder gar von Attesten etwas im Detail erzählen. Das geht denen gar nichts an, höchstens eben deinem Vorgesetzten (und Betriebsrat).
    Wenn dich Kollegen fragen sollten, warum du dies oder jenes nicht machst, brauchst du darauf auch nur höflich zu antworten, daß sie dazu euren Vorgesetzten befragen sollten, denn er habe entschieden, daß du bestimmte Tätigkeiten nicht mehr auszuführen hast bzw. nicht mehr ausführen mußt.

    VG Nickname

  3. #3
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Sagen wir mal so ... dieser Kollege ist unser Abteilungsverantwortlicher. So wie mir mein Chef das allerdings erklärt hat heißt das noch lange nicht, dass er sich zurückziehen und sich die Rosinen rauspicken kann !
    Genau dafür ist er nämlich bekannt bei uns. Er schreibt auch die Arbeitspläne für uns und sieht dabei immer zu, dass er die "günstigeren" Arbeitszeiten hat ! Auch das ist dem Chef schon aufgefallen, weshalb er nämlich immer nochmal drüberschauen will, bis das dann genehmigt ist. Ebenso wenig stehen ihm irgendwelche Privilegien zu ! Das ist schon ein Typ von besonderer Sorte ... dazu noch hinterlistig, verlogen und feige, gehört jetzt aber nicht unbedingt hier hin.
    Auf jeden Fall wird er jetzt alles daran setzen, zukünftig so wenig wie möglich arbeiten zu müssen, also so, wie es nunmal eigentlich von uns ALLE abverlangt wird ! Er setzt dafür auch alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein.
    Übrigens ist sein Vater Arzt ... und die werden sich vor diesem Hintergrund sicherlich was schönes dafür einfallen lassen ... nicht schlecht, was ?

  4. #4
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Was heißt hier schon "Abteilungsverantwortlicher"?
    Für mich heißt das erst einmal, daß ihm von eurem Chef schon eine bestimmte Sonderrolle zugewiesen wurde. Und euch fällt es einfach schwer diese, seine, offenbar von eurem Chef nunmal zugewiesene Sonderrolle im Team auch zu akzeptieren.
    Wenn ihr da Änderung wollt, müßtet ihr euch am besten als Team an euren Vorgesetzten/Chef wenden/herantreten und klipp und klar sagen, was euch nicht passt.
    Wenn ich etwas falsch verstanden haben sollte, kannst du mich gern korrigieren.

  5. #5
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Ja … in der Tat völlig falsch verstanden ! Ist ja in Foren auch nicht immer ganz so einfach … ich kenne das. Nein, es geht nicht um den Posten den er hat … eigentlich hätte ich das auch gar nicht erst erwähnen brauchen.

    Es geht darum, dass er keine Lust hat die UNS ALLEN aufgetragenen Arbeiten zu erledigen ! Wir haben alle die gleichen Aufgaben !. Er hat aber keine Lust dazu, weil er zum Einen nichts mit Kunden zu tun haben will, und zum Anderen den ganzen Tag nur am PC sitzen will … sich also nicht die "Hände schmutzig" machen will. Um dies auch umsetzen zu können, simuliert er angebliche Beschwerden, in der Hoffnung, dass auch er ein Attest bekommt … ganz einfach zu verstehen.

    Oder … wenn viel Arbeit auf uns zukommt, nimmt er sich einfach einen Krankenschein und lässt alles schön die anderen machen. Davon gibt es noch einige andere Spezialisten in unserem Unternehmen.

    Das hat nichts damit zu tun, dass er Abteilungsverantwortlicher ist ! Da sind wir dennoch alle gleich !

    Anderes Beispiel: Wir müssen ganz bestimmte Kleidung tragen, damit es für unsere Kunden ersichtlich ist, dass wir Mitarbeiter des Hauses und somit auch ansprechbar sind. Das ist eine Arbeitsanweisung … diese Anweisung ignoriert er bewusst … er will seine Ruhe haben !
    Er sagt auch wortwörtlich, dass er "keine Lust auf dieses Volk" hat !

    Jetzt versuche mal den Typen richtig einzuschätzen ...

  6. #6
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Habe schon verstanden, Loner!
    Dennoch ist es dann m.E. vor allem Aufgabe eures gemeinsamen Vorgesetzten, eine gewisse Gleichstellung von euch allen dann auch durchzusetzen, wenn er, euer aller Vorgesetzter, überhaupt willens dazu ist, dies dann auch umzusetzen.

    Aber wahrscheinlich habt ihr wie ein Weichei an Vorgesetztem, der dies einfach nicht zustande bringt... vermute ich mal.
    Ich kenne so etwas schließlich auch aus eigener Erfahrung. Da wurde dann immer mit "besonderer" Erfahrung und mit "besonderer" Verantwortung eines einzelnen Kollegen argumentiert, daß er dann quasi "Sonderrechte" hatte... und wir andere konnten es einfach nicht abstellen.
    Dieser "Sonderling" ist wahrscheinlich Chefs Liebling und dagegen anzukommen, ist äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich.
    Oder habt ihr als sonstiges Team schon Ideen dazu, wie ihr diese Situation ändern könntet?

  7. #7

    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Hallo Loner,

    es scheint einen sehr großen Leidensdruck bei dir zu geben.
    Das gute, was ich bei dir heraus höre ist, dass euer Chef durchaus sich der Situation bewußt ist. Er erkennt, dass der Kollege bestimmte Aufgaben vermeidet. Außerdem hat er bereits Maßnahmen ergriffen, um eine gewisse Kontrolle aus zu üben.

    Gleichsam scheint es aber auch so zu sein, dass er trotzdem keinen Handlungsbedarf sieht, konkreter ein zuschreiten. Und wie ich es heraus lese, dies auch von dem betroffenen Kollegen (nennen wir ihn Heinz), wohl auch gut unterlaufen würde. Auch kann durchaus sein, dass die Klarheit (er hat das gleiche zu tun wie ihr) nicht auch gegenüber Heinz zum tragen kommt.

    Was hat das mit Mobbing zu tun?
    Ich lese mich seit einiger Zeit in das Thema Mobbing ein. Folgende Punkte fallen mir da zu ein:

    Halte dich aus der Schussbahn:
    Das erste was mir einfällt ist, dass du sehr vorsichtig sein musst mit Anschuldigungen gegenüber ihm. Denn sonst wird die Situation u.U. sehr schnell zu einem "die beiden mögen sich halt nicht". Versuche dich aus der Schusslinie zu halten, sonst kann es gut sein, dass die Beschwerden gegen dich gerichtet werden.

    Dokumentiere:
    eine weitere wichtige Sache ist, dass du neutral dokumentierst, wo der Kollege sich regelwidrig verhält. Wichtig ist dabei eine möglichst neutrale Sprache (was gar nicht so einfach ist. - Faul - mieser Charakter - mögen alles zutreffende Aussagen sein, sind allerdings nicht neutral. konkret wäre z.B: von 10 Kundengesprächen im Zeitraum y wurden x % vom Kollegen geführt).

    Lerne für deinen Chef zu denken:
    Dein Chef scheint ja nicht per se blind zu sein. Andererseits sieht er aber auch die Situation aus einem sehr anderen Winkel. z.B: ich brauche jemand, der die Abteilung verantwortungsvoll und für mich mit möglichst wenig Aufwand managt. Dafür hat er ja eigentlich den Heinz beauftragt. Was wäre aber wenn diese Aufgabe von jemand anderem zufriedenstellender gelöst werden könnte?

    Du hast angesprochen, dass du über ein Recht auf angemessenen Arbeitsplatz nachdenkst. Überlege dir gut, wie du das ansprichst - Chefs mögen es nicht auf ihre Pflichten angesprochen zu werden. Außerdem ist das mitunter in kleinen Firmen eben nicht so (rechtlich wie auch von den Möglichkeiten).

    Wer sind deine Verbündeten?
    Scheinbar bist du vernetzt und kennst Leute. Außerdem bist du nicht der einzige Kollege in der Abteilung. Wer kann dich unterstützen? Wer sieht es ähnlich wie du? Aber auch: wer ist Konformist und versucht jedem Ärger aus dem Weg zu gehen? Oder wer bewundert ihn vielleicht auch für seine Konsequenz? Diese Menschen werden dir nicht helfen. Aber diese entwickeln mitunter Energien, wenn sie selbst Betroffene werden.

    Informelle Netzwerke:
    Du hast geschrieben, dass die Frau für den Heinz mit einspringen musste. Welchen Einfluss hat sie auf die Firma? Mitunter ist es wichtiger, sie auf deiner Seite zu haben als 100 Anwälte.

    Wenn es berechtigte Zweifel an der Echtheit der Krankheiten gibt:
    Ein Arbeitgeber kann durchaus bei berechtigten Zweifeln an einer Krankheit einen MA zum Betriebsarzt schicken. Ob und inwieweit dies allerdings eine Lösung sein kann, sei dahingestellt. Oft sind die Ergebnisse nicht eindeutig. Vor allem, wenn sein Vater Arzt ist. Dann kennt er sich vermutlich sehr gut aus. Aber vielleicht kann ja auch sein Vater ein Verbündeter von euch sein... Unterschätze das mal nicht.

    Achte auf dich:
    Überlege dir auch, was du von ihm lernen kannst. Gerade jetzt, wo du selber angeschlagen bist. Zum einen braucht man eine gewisse Ruhe (Beamtenmikado), zum anderen reicht solchen Leuten ja meist, ein "ichwilldasnicht), während du dich um Argumente bemühst.

    Um sich erfolgreich vor gewissen Arbeiten zu drücken, braucht es auch immer Menschen, die da mitmachen. vielleicht kann ja auch eine gewisse Klarheit/Selbstbewußtsein vom Team dazu führen, dass er mit seinen Methoden weniger Erfolg hat.

    Es geht um Dich und nicht um Ihn:
    Ein letzter Gedanke: Bedenke auch immer, dass es darum geht, dass du dort deiner Arbeit in einer möglichst guten und gelingenden Form nachgehen kannst. Es kann auch schon helfen, nicht alles auf ihn zu beziehen und projezieren, sondern ganz konkret jeden Tag, jede Stunde zu schauen, was brauchst du, damit du gut arbeiten kannst und wie bekommst du es. Vielleicht ist da dieses Forum eine gute Möglichkeit das zu erarbeiten. Oder externe professionelle Hilfe)

    Ich hoffe das war nicht zu viel Text. Wenn was hilfreiches dabei ist (ich muss ja nicht in allen Dingen recht haben ) freue ich mich über eine entsprechende Rückmeldung.


    Schönen Gruß

  8. #8
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Hallo Ichwarmalbeiderkirche,

    deine Ausführungen klingen mir einfach zu theoretisch. Warst du denn schon mal in einer ähnlichen Situation wie Loner, hast daraus möglicherweise eigene Erfahrungen? Ich schon.

    Für mich sieht die Situation bei Loner jedenfalls ziemlich eindeutig nach einem führungsschwachen Chef aus.
    Wenn nun einmal dieser "Heinz" wie eine vom Chef zugebilligte Rolle im Team haben sollte, so ist es auch Chefs Aufgabe, dies einmal dem ganzen Team gegenüber offiziell und in aller Klarheit zu kommunizieren. Wenn er, "Heinz" jedoch keine Sonderrolle im Team hat, sollte dies dann ebenso klar vom Chef aus kommuniziert und auch durchgesetzt werden.

    Ich kenne jedoch aus eigenem Erleben einen Chef, der weder das eine noch das andere gemacht hatte, weil er einfach nicht seiner Führungsposition gerecht wurde oder gerecht werden konnte. Er hatte es eben zugelassen, daß einzelne Mitarbeiter sich besondere Rechte einfach herausnahmen, was sich dann natürlich "ungesund" auf's "Klima" im gesamten Team auswirkte, die Bevorzugung und offenbare Sonderrechte von Einzelnen im Team.
    Und wenn man den Chef daraufhin mal ansprach, wiegelte er nur ab und sagte dann sinngemäß, daß man eine falsche Wahrnehmung hätte. - Ja, geht's noch!!?
    Freilich wußte er über die Realität, die er selbst duldete. Doch solche absolut führungsschwachen Chefs sind einfach keine Chefs für mich.
    Es leidet das Klima im gesamten Team darunter und als Einzelner kann man das nicht abstellen und muß es erst einmal erdulden. Da kann man bestenfalls einen Teamwechsel anstreben (hatte ich dann auch nach längerer Zeit gemacht).

  9. #9

    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Hallo Nickname,
    ich werde dir gegenüber meine Kompetenz, mich zu äußern, nicht rechtfertigen und auch keinen Schwanzvergleich (wer hat was wo wie erlebt) anfangen. Und wie dieser Text für dich wirkt spielt keine Rolle, denn ich habe ihn nicht für dich geschrieben. Wenn du dich durch meinen Text angegriffen oder sonst wie negativ provoziert fühlst, dann tut es mir leid, dass ist nicht Sinn und Zweck meiner Ausführungen.

    Du darfst gerne deine Interpretationen und Lösungsansätze darlegen, wie du möchtest - dann hat der Thread-Owner eine breitere Auswahlmöglichkeit und kann vielleicht für sich eine besseren Weg für sich finden, mit seiner Situation um zu gehen. Ich sehe in deinen Ausführungen per se keinen Widerspruch in dem was ich geschrieben habe.

    Nur, zu sagen, eine dritte Person (Chef) solle sich anders verhalten, liegt außerhalb unseres Einflussbereiches. Das Klarheit von Leitungsseite hilfreich wäre - logisch. Nur ändern können wir es nicht. Genau so wenig wie das Verhalten von Heinz.

    Loner kann nur schauen, dass er für sich sorgt. Und manchmal kann das schon etwas bewirken. Und manchmal braucht es einen Wechsel, so wie du beschreibst.

    Auf guten und konstruktiven Austausch

  10. #10
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    Standard AW: Unangenehme Arbeit anderen überlassen !

    Hallo Ichwarmalbeiderkirche,

    ich fühlte mich durch dich weder angegriffen noch provoziert. Mir war bloß aufgefallen, daß du schon sehr viel Theorie ins Spiel brachtest, die in der Praxis m.E. kaum anwendbar ist, wenn ich den vorliegenden "Fall" von Loner mal mit ähnlich gelagertem eigenen Erleben vergleiche.

    Die Erkenntnis von einem möglicherweise führungsschwachen Chef kann dann m.E. schon zielführend sein, indem man sich dort dann irgendwann ausklinkt und konsequenterweise wie die Flucht nach vorn antritt, wie ich es einst gemacht hatte, wenn man es, die Situation, auf Dauer als unerträglich empfindet.
    Führungsschwache Chefs wird man nicht ändern können und allein schon gar nicht.

    VG Nickname

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