Eigentlich wollte ich ja in diesem schon vorhandenen, älteren Thread etwas dazu schreiben...:
http://forum.mobbing.net/showthread....chberechtigung

Zunächst ein Satz aus einem Beitrag in diesem für mich sehr interessanten Thread, der mir besonders aufgefallen ist (Zitat):
"Lügner die bei ihren Lügen erwischt werden, die fühlen sich auch oft gemobbt."
Wie wahr! ...denn genau diese Erfahrung mußte ich erst kürzlich wieder in einem anderen Zusammenhang machen.

Aber jetzt mal zum Frauentag, dem Internationalen, der ja heute begangen wird und in Berlin sogar erstmals ein Feiertag sein soll, wie ich gelesen habe.

Ich denke, daß wir einen solchen Feiertag eigentlich nicht brauchen, weil er für mich wie den Anruch eines Gedenktages hat. Und das sollte m.E. nicht sein.
Vielmehr ist doch der alltägliche "Kampf" um Gleichberechtigung der Geschlechter, zumal in DE angesagt. Und dabei geht es mir um die bisherige Benachteiligung von Frauen UND Männern in ganz bestimmten Lebensbereichen.
Aus Sicht eines Mannes dazu zunächst folgendes:

Warum gibt es z.B. nur die Mütterrente (und keine Väterrente) oder nur ein Müttergenesungswerk, wenn es nunmal auch alleinerziehende Väter gibt?
Oder warum gibt es z.B. den sogenannten "Väteraufbruch", wo Väter um das Umgangsrecht mit ihren Kindern kämpfen, welches ihnen die ehemalige Partnerin verweigert?

Da, diesbezüglich haben wir in unserem Land noch sehr viel zu tun. Denn nicht nur Frauen sind oftmals in unserer heutigen Gesellschaft benachteiligt, diskriminiert, sondern zunehmend auch wieder Männer.
Haben wir nicht einen Gleichstellungsbeauftragten in der Bundesregierung? Um was kümmert der/die sich überhaupt?
Es gibt diesbezüglich noch sehr viel zu tun in DE. Insofern ist der heutige Tag vielleicht doch nur ein Gedenktag, daß die geschlechtliche Gleichberechtigung, Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist, daß es der diesbezüglichen weiteren Diskriminierung irgendwie zu gedenken gilt.
Traurig, aber wahr!