Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Nervenkrieg ignorieren oder etwas machen?

  1. #1
    Registriert seit
    17.08.2019
    Beiträge
    1

    Standard Nervenkrieg ignorieren oder etwas machen?

    Hallo zusammen,

    die Ausgangssituation: ein Häuserblock in einer Kleinstadt mit 4 Mehrfamilienhäusern à 12 Wohnungen; je 2 in einer Reihe, Rasenfläche mit Bäumen und Sandkasten zwischen den Häusern; Garagenhof ein einer Seite, offener Unterstand mit Mülleimern vorne an der Straße und mehrere Parkmöglichkeiten an Straße direkt vor der ersten Reihe

    A zog vor über 10 Jahren ein; jahrelang gute Nachbarschaft auch mit den anderen Häusern. A ist weiblich und wohnt derzeit alleine.

    Vor 4 Jahren zog Partei B ein, Rentnerehepaar. Seitdem Nervenkrieg u.a. von B gegen verschiedene Nachbarn mit zu parken von Garagen und Carports, Anschuldigungen gegenüber der Hausverwaltung (laut Betroffenen völlig unwahr), Diebstahl von Post und Zeitungen etc. B könnte ein Carport oder eine Garage miten, möchte aber scheinbar nicht.Mittlerweile sind mehrere Nachbarn schon ausgezogen.
    Dafür zog im letzten Jahr ein weiteres Rentnerpaar ins Haus von A ein, so dass nur noch A und C keine Rentner sind. Dieses befreundete sich mit B und sitzt nun ständig mit ihnen und anderen Bekannten auf der Rasenfläche zwischen den Häusern bis in die Nacht rein. Dabei nehmen sie so viel Platz ein, dass die Kinder keinen Platz mehr zum Spielen haben. Das provoziert natürlich wieder Streit mit den Eltern. Außerdem wird oft gegrillt und lautstark bis in die Nacht gefeiert. Wieder Ärger mit den Nachbarn.
    A hat meistens einfach mit Ohropax geschlafen, einmal bei extremer Lautstärke aber auch höflich um Ruhe gebeten. Eine Nachbarin rief schon die Polizei.
    Gegen C hat Anfang des Jahres auch ein Nervenkrieg begonnen. Zur Zeit liegt C im Krankenhaus.
    Vor ein paar Monaten sollte A den neuen Nachbarn bestätigen, dass C häufig mittags laut Musik hören würde. Dies konnte A aber nicht, da sie tagsüber arbeitet und am Wochenende keine Musik gehört hatte.
    Außerdem parkte B vor einigen Wochen die Garage von A zu. Dies sah A von oben. Als A eine halbe Stunde später die Wohnung verließ, war die Garage immer noch zu geparkt und A bat B höflich sein Auto umzuparken. Das männliche B reagierte ungehalten und meinte er hätte nur kurz etwas weggebracht, A würde einen Aufstand machen und er wisse ja auch gar nicht, ob A ihr Auto rechtmäßig in der Garage geparkt hätte.....
    B warf A auch vor die Polizei wegen der Lärmbelästigung gerufen zu haben anstatt mit ihnen zu reden. A wiedersprach.
    Letzte Woche erhielt A an ein Schreiben einer ihr unbekannten Person, laut dem sie regelmäßig Müll in fremden Mülltonnen entsorgen würde. Da A die Person nicht kannte, ebenso wenig wie andere Nachbarn und der name auch an keinem der Hauseingänge stand, fragte sie bei der Hausverwaltung nach. Sie erklärte auch, dass sie ihren Müll nur in ihrer Restmülltonne, den Sammeltonne für Altpapier und Biomüll sowie im Gelben Sack an der Sammelstelle an der Straße entsorgen würde. Die Hausverwaltung durfte A nicht sagen, wer der Absender war, teilte aber mit, dass es Zeugen gäbe. Sie hatten auch ein Schreiben erhalten.
    Nun stehen die Tonnen unverschlossen in dem Verschlag an der Straße, so dass jeder ran kann. Auch ein schon früher geäußerter Wunsch von mehreren Nachbarn nach Schlössern, wurde von der Hausverwaltung abgelehnt. das Argument prallte auch bei der Hausverwaltung ab.
    Außerdem warf die Hausverwaltung A vor, sofort wegen Kleinigkeiten die Polizei zu rufen oder sich zu beschweren, statt mit Nachbarn zu sprechen. Dem wiedersprach A und teilte der Hausverwaltung mit, dass eine andere Nachbarin (D) ihr und C gegenüber Anrufe bei der Polizei erwähnt hätte. Außerdem könne die Hausverwaltung ja in ihren Akten nachsehen, dass sie sich noch nie beschwert hätte.
    Als A auf die Nachsicht in den Akten bestand, stelllte sich heraus, dass D sich beschwert und A als zeugin angegeben hatte, ohne das A etwas davon wusste oder je befragt wurde.
    Gerade hat A erfahren, dass C noch länger im Krankenhaus bleiben wird und danach überlegt mit Mitte 30 tatsächlich wieder bei ihrer Mutter einzuziehen, da sie den Nervenkrieg nicht mehr aushält. Bei C und anderen Nachbarn wurden auch Anschuldigungen von ihnen unbekannten Personen erhoben.
    A hat auch keine Lust auf einen Nervenkrieg, sucht auch schon seit über 2 Jahren nach einem Haus zum Kauf und hat sich diese Woche auch bei verschiedenen Wohnungsgesellschaften als Interessent für eine Mietwohnung eingetragen. Allerdings weiß sie von Freunden und Nachbarn, die auch umziehen wollen, dass es derzeit sehr schwer ist, etwas einigermaßen Angemessenes zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen. Der direkte Nachbar von B ist erst diese Woche nach fast 4 Jahren Suche fündig geworden.
    Die Frage von A ist nun, ob sie das Ganze einfach ignorieren soll, bis sie etwas anderes findet oder etwas tun sollte. Familie und Freunde haben den Gang zum Anwalt vorgeschlagen.

  2. #2
    Registriert seit
    23.11.2015
    Beiträge
    1.921

    Standard AW: Nervenkrieg ignorieren oder etwas machen?

    hallo Fiene,
    ist natürlich blöd, wenn einem ein paar " neu" zugezogene Mieter das Leben schwer machen. Allerdings sehe ich in Deinem ausführlichen Bericht bis auf den Streit wegen der zugeparkten Garage und diesem komischen Mülltonnenbrief nichts, was Dich, bezw. A unmittelbar betrifft. Da jetzt gleich einen Anwalt einschalten halte ich doch zum jetzigen Zeitpunkt für übertrieben. Ich denke auch, dass nach Rücksprache mit der Hausverwaltung die Briefsache und wer sich über wen beschwert hat geklärt ist und wahrscheinlich wieder Ruhe eingekehrt ist?! Also ignorieren

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •