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Thema: so da wären wir wieder

  1. #1
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    Standard so da wären wir wieder

    Ich hatte Anfang des Jahres schin mal zu meiner Situation berichtet.
    In der Zwischenzeit bin ich in einen anderen Betriebsteil gewechselt/ zwangsversetzt worden. Dort sitze ich jetzt drei Tage die Woche alleine, an zwei Tagen habe ich einen Aufpasser.
    Als so schlimm empfand ich es jetzt nicht, einzig und allein das ich von jeglicher Team-Kommunikation abgeschottet war. Ich erhielt keine Informationen, an wen ich was zu schicken hatte bzw. kam die Korrektur postwendend, wenn der Mitarbeiter nicht mehr dafür zuständig war.
    Also machte ich jetzt über ein halbes Jahr lang meine Arbeit, wenn ich Fehler der anderen bemerkte zog ich sie gerade, insofern ich das konnte, ging zu den monatl. Pflichtfortbildungen (welche für mich und meinen Arbeitsbereich vollkommen sinnbefreit sind) und wurde in Ruhe gelassen bzw. ignoriert.
    Zwischenzeitlich hat es sich ergeben, dass ich Ende des Jahre meinen Wohnsitz verlege, also habe ich zum Jahresende gekündigt und um einen Aufhebungsvertrag gebeten, dies wurde mir abgeschlagen mit den Worten "dann suchen Sie mal einen Nachfolger und wenn dieser eingearbeitet ist, dann evtl."
    Ich also wie blöd, Leute angesprochen um dann zu erfahren, dass die herzallerliebste Kollegin schon jemanden einarbeitet, der meinen Part übernehmen soll. Zwischenzeitlich war Urlaubszeit, die herzallerliebst Kollegin ist meine Vertretung, es wird also viel Arbeit liegengeblieben sein - was auch so war. Ich habe angefangen den Rückstand aufzuarbeiten.
    Bei der Dokumentation fiel auf, das ein Großteil der Dokumentation fehlte - es stellte sich heraus, dass dieser sich in zwei Büros im anderen Betriebsteil befand. Wobei ich davon ausgehe, dass der eine Kollege es nicht besser wusste, aber die herzallerliebste Kollegin ist schon in der Lage zu begreifen, dass die Dokumentation so nie vollständig sein wird. Es war also mal wieder ein Stein, der mir natürlich vor die Füsse fiel.
    Nämlich prompt in dem Moment als ich sie darauf aufmerksam machte, mir umgehend die fehlenden Dokumente zukommen zu lassen, bekam ich fünf Minuten später den Anruf vom kleinen Chef: "Wann gedenkst du, die Dokumentation in Ordnung zu bringen?"
    Naja so weit so gut.
    Am Montag hatte ich ein Gespräch bei meiner Chefin, in dem mir eröffnet wurde,
    - das unser Dienstleister zum Abholen von Ware, ganz oft vor verschlossener Tür steht, weil keiner im Büro ist
    - das ich eigentlich sowieso fast nie im Büro bin und ansprechbar schon gar nicht.
    ich hätte also ab sofort eine Arbeitsliste zu befolgen, welche Minuten genau getaktet ist, müsste die Arbeit auch dann erledigt werden, wenn die Tätigkeit vorgeschrieben ist und um das ganze auch wirklich kontrollieren zu können müsste ich mir die Tätigkeit von anderen gegenzeichnen lassen.
    Ich muss mir vom internen Briefboten unterschreiben lassen, wie viele Briefe er mir ausgehändigt bzw. ich ihm.
    Ich habe meiner Chefin gesagt, dass ich über diese Log-Liste nachdenke und bin aus dem Büro gestürmt. Dann bin ich in mein Büro gefahren und habe die Liste beim BR vorgelegt, welcher mir sagte, dass ich diese Liste nicht führen muss, da sie nicht durch die Mitbestimmung gelaufen ist.
    Aber das ist eigentlich egal, ich bin seit Montag erstmal krankgeschrieben

  2. #2
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    Hallo Any_sing,



    nah, bei euch ist ja ein spaßiger Haufen beschäftigt. Leider sind das mitunter aber typische Handlungen bei Mobbing. Gut, dass du dir das nicht gefallen lässt.
    Am mieserablen Arbeitsklima ändert das aber nun auch nichts.
    Was sollte das mit deiner Kündigung? Du bist nicht verpflichtet einen Nachfolger für deine Stelle zu suchen. Das ist Sache des Betriebes. Du hast deine Pflicht getan, indem du rechtzeitig Bescheid gesagt hast, dass du gehen möchtest. Das Einzige, worauf du achten musst ist, dass deine Kündigung dann fristgerecht eingereicht wird. Entweder mit einem Zeugen oder per Einschreiben mit Rückschein, damit du einen Nachweis hast, dass der Schrieb tatsächlich eingegangen ist.
    Mit einem Aufhebungsvertrag würde ich da schon gar nicht anfangen.

  3. #3
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    Die Kündigung habe ich fristgerecht direkt beim Personamanagment eingereicht mit Kopie und tralala, den Aufhebungsvertrag wollte ich haben, um eher rauszukommen. Kündigungsfrist vier Monate zum Quartalsende ist unter solchen Bedingungen schon ziemlich lang. Und ein wenig Zeit zum Umziehen braucht man ja auch schon.
    Bei der Sache mit dem Nachfolger hätte ich mich natürlich verhört, kommt ja mal vor.

  4. #4
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    dann hast Du es bereits 10 Jahre in dem Betrieb ausgehalten??? Alle Achtung

  5. #5
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    Hallo Any,

    ich kann dich sehr gut verstehen.
    Vor allem die Sache, dass du dich bitte um den Nachfolger deiner Stelle kümmern sollst.. - unfassbar.
    Ich hätte dem Typen wahrscheinlich was gehustet..

    Aber das ist es ja, in diesen Momenten ist man so geschockt, dass man sich fragt, ob man das gerade richtig verstanden hat und kann nicht richtig reagieren.
    Bereue bis heute, dass ich nicht schon damals auf jeden Angriff / Mobbingattacke entsprechend reagiert habe.

    Es ist gut, dass du dich hast krankschreiben lassen.
    Hast du denn eine neue Stelle oder ist die alte gekündigt weil der Druck wegen dem Mobbing zu groß wurde?

  6. #6
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    Zitat Zitat von Gerdis Beitrag anzeigen
    dann hast Du es bereits 10 Jahre in dem Betrieb ausgehalten??? Alle Achtung
    Nein, nur dreieinhalb Jahre. Das Mobbing fing erst mit der neuen Chefin und der neuen Kollegin an. Vorher war es ein angenehmes Arbeiten

  7. #7
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    Zitat Zitat von XSonnenblumeX Beitrag anzeigen
    Hallo Any,

    ich kann dich sehr gut verstehen.
    Vor allem die Sache, dass du dich bitte um den Nachfolger deiner Stelle kümmern sollst.. - unfassbar.
    Ich hätte dem Typen wahrscheinlich was gehustet..

    Aber das ist es ja, in diesen Momenten ist man so geschockt, dass man sich fragt, ob man das gerade richtig verstanden hat und kann nicht richtig reagieren.
    Bereue bis heute, dass ich nicht schon damals auf jeden Angriff / Mobbingattacke entsprechend reagiert habe.

    Es ist gut, dass du dich hast krankschreiben lassen.
    Hast du denn eine neue Stelle oder ist die alte gekündigt weil der Druck wegen dem Mobbing zu groß wurde?
    Wenn ich nicht umziehen würde, hätte ich wohl immer noch nicht gekündigt.
    Das mit der Reaktion auf das Mobbing ist so eine Sache, man kann gar nicht richtig reagieren, weil man einfach so perplex ist, was da gerade passiert. Bei meiner Kollegin ist es auch noch so, dass sie gegen mich arbeitet, indem sie falsche Informationen weitergibt bzw. gar keine Infos.

  8. #8
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    hi Any,
    da kann dann aber etwas nicht stimmen. Bei " nur" 3 Jahren in diesem Betrieb hast Du keine Kündigungszeit von 4 Monaten zum Quartal. Wer hat Dir den Bären mit dieser Frist aufgebunden? Vielleicht solltest Du in Erwägung ziehen einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. Deinen Schilderungen nach würde ich Dir doch dazu raten

  9. #9
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    Zitat Zitat von Gerdis Beitrag anzeigen
    hi Any,
    da kann dann aber etwas nicht stimmen. Bei " nur" 3 Jahren in diesem Betrieb hast Du keine Kündigungszeit von 4 Monaten zum Quartal. Wer hat Dir den Bären mit dieser Frist aufgebunden? Vielleicht solltest Du in Erwägung ziehen einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. Deinen Schilderungen nach würde ich Dir doch dazu raten
    Es ist ein befristeter Arbeitsvertrag und da sind die Kündigungsfristen leider so absurd.

  10. #10
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    Standard AW: so da wären wir wieder

    nein, sind sie nicht, es sei denn, im Arbeitsvertrag ist die von Dir angegebene Frist explizit so festgelegt. Ist sie das? Befristete Arbeitsverträge enden ansich zum festgesetzten Zeitpunkt und bedürfen dann keiner extra Kündigung. Ist keine bestimmte Kündigungsfrist vorgesehen gelten bei vorzeitiger Kündigung die normalen gesetzlichen Fristen.

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