Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Alles schreit nach Geld, die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, von einer Katastrophe in die nächste

  1. #1
    Registriert seit
    20.03.2005
    Beiträge
    568
    Blog-Einträge
    5

    Ausrufezeichen Alles schreit nach Geld, die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, von einer Katastrophe in die nächste

    Alles schreit nach Geld. Die Coronakrise und ihre finaziellen und wirtschaftlichen Folgen, schlittern wir von einer Katastrophe in die nächste ?

    Gegenwärtig gibt es keine Impfung und kein wirksames Medikament gegen Corona. Das bedeutet, für die nächsten Monate wird es Schwerstkranke geben.
    Natürlich müssen die Coronaopfer behandelt werden. Auch mit Intensivmedizin. Aber, was passiert mit den Kosten ? Mein Vater, an Lungenkrebs gestorben, musste über 3 Monate hinweg beatmet werden. Die meiste Zeit davon auf der Intensivstation. Ich habe also eine gewisse Ahnung davon, welche Kosten entstehen.

    Bei der Quarantäne wissen wir auch noch nicht, ob die gelockert wird, oder noch stringenter wird. Was wird dann aus den Hotels, Restaurants, Friseursalons? Was wird mit den Autoverkäufern, Kleingewerbetreibenden, Arbeitern in Krisenberufen, etc.? Was wird aus all jenen, die die Coronakrise finanziell direkt oder indirekt trifft ?

    Überall wird nach Geld geschrieen ! Das ist nervig und erscheint angesichts der gesundheitlichen Probleme fast schon makaber. Manche Aktionen erscheinen übertrieben ( Addias ) oder reine Effekthascherei, aber es gibt sie sehr wohl, die wirtschaftlichen Opfer der Coronakrise. Der Staat hat Hilfe versprochen und wird sie wohl auch leisten. Aber, wie lange udn in welchem Umfang. Experten befürchten, dass wir uns noch Monate mit der Problematik, rein medizinisch, beschäftigen müssen. Was bedeutet das ? 6 Monate Quarantäne oder hunderttausende von Toten ?

    Ich habe den Eindruck, das Virus und seine Auswirkungen sind komplett neuartig. Zuerst hieß es, es ist wie eine harmlose Grippe, dann starben die Menschen wie die Fliegen und es wurde zurückgerudert.
    War die mögliche Inkubationszeit bisher 2 Wochen, so haben wir nun 3 Wochen.
    Als Mindestabstand wurde zunächst 1 m empfohlen, dann 1,5 m und jetzt, aktuell sind es schon 2 m. ( aktuell = ein Sonntag vor Ostern)
    Ob sich die Viren an Pollen anheften, durch die Luft getragen werden und dann eine Infektion auslösen ist vorläufig ungeklärt. Das könnte aber ein Grund für die Infektionen ohne erkennbaren Hintergrund / Kontaktpersonen sein.

    Für die wirtschaftliche Zukunft wird eine V-förmige Erholung vorhergesagt. Also, ein schneller Absturz und eine schnelle Erholung. Warum ? Weil es sich ein paar Börsianer so wünschen ? Je länger die Quarantäne dauert, desto länger wird es auch dauern, bis sich die Wirtschaft erholt. Eine V-förmige Entwicklung ist deshalb unwahrscheinlich. Schon eher eine Rezession über Monate, vielleicht Jahre hinweg.

    So und nun erfreu ich mich am Lächeln der König, die zu ihrem Volk spricht. Ich gehe davon aus, dass sie die Engländer auf schwere Zeiten einschwört aber trotzdem optimistisch bleibt. Wir werden das alle übertstehen und es wird uns besser gehen als je zuvor wird sie vielleicht sagen, wohl wissend das es nicht so sein wird. Schließlich hat sie Weltkrieg II. Erfahrung. Und der hat ja auch etwas länger gedauert als von Experten und Politikern vorhergesagt.
    Geändert von Immobilie (05.04.2020 um 15:34 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    05.04.2020
    Beiträge
    2

    Standard AW: Die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, von einer Katastrophe in die nächste

    Was ist Wirtschaft im Vergleich zu Menschenleben? Bei uns muss niemand verhungern und die maßlose Überfluss Gesellschaft mal ein wenig zum nachdenken und runterfahren zu zwingen tut gut.

  3. #3
    Registriert seit
    20.03.2005
    Beiträge
    568
    Blog-Einträge
    5

    Standard AW: Alles schreit nach Geld, die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, von einer Katastrophe in die nächste

    ja, die Frage ist nur wie weit runtergefahren wird.

  4. #4
    Anna62 ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
    Registriert seit
    14.12.2013
    Beiträge
    1.017

    Standard AW: Alles schreit nach Geld, die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, von einer Katastrophe in die nächste

    Otto Normalverbrauch spürt die wirtschaftlichen u. finanziellen Auswirkungen im Moment noch nicht. Das wird aber kommen. Es wird Verknappungen und Verteuerungen geben. Was will man denen, die so oder so nur noch knapp über die Runden kommen - das sind nicht wenige - dann noch wegnehmen. Dann kann sich der "Berliner Lobbyistenverein" auch warm anziehen. Ein alter Sprichwort sagt: Je höher der Affe auf den Baum klettert, desto deutlicher sieht man sein Hinterteil.

  5. #5
    Avatar von Andy_
    Andy_ ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
    Registriert seit
    07.06.2019
    Beiträge
    526

    Standard AW: Alles schreit nach Geld, die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, von einer Katastrophe in die nächste

    Ein alter Freund schrieb mir das gestern:

    "Die Politik erweckt den Anschein, als will sie in dieser selbst auferlegten Krise alles und jeden retten. Dazu hat sie gigantische finanzielle Mittel und Summen ins Spiel gebracht. Nicht nur in Deutschland, sondern auch EU- und weltweit. Geld was nicht vorhanden ist und auf elektronischen Wege aus dem Nichts geschaffen wird. Durch keine erarbeiteten Werte gedeckt. Diese exorbitanten Mittel im Finanzsystem sind Schulden, welche niemals zurück gezahlt werden können.
    Ist das Geld im Geldkreislauf, trifft es auf extrem verringertes Angebot. Die Wirtschaft liegt ja am Boden. Das heisst, wir werden über kurz oder lang massiv steigende Preise erleben bei den Produkten und Waren, die noch da sind. Das nennt man Inflation. Spätestens in einem Jahr ist die Welt eine andere.
    Was das für uns als Kleinsparer, Rentner oder normalen Arbeitnehmer bedeutet, wage ich mir gar nicht vorzustellen. Im schlimmsten Fall fliegt uns der Euro um die Ohren, wir bekommen eine Währungsreform mit Enteignung auf breiter Front und Vermögensverlust.
    Wir haben das zweifelhafte “Glück”, daß wir uns um keinen Arbeitsplatz mehr sorgen müssen.
    Schlimme Zeiten voraus!"

    ... und ich kann mich dem (leider) nur weitgehend anschließen. :-(

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •