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Thema: Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

  1. #1
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    Ausrufezeichen Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

    Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

    Seit es das neue Virus gibt, gibt es auch ein neues psychologisches Krankheitsbild, die Coronadepression. Gekennzeichnet ist die Krankheit durch Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Verstimmung, innerer Unruhe, restless leg syndrome, Klaustrophobie bis hin zu wahnhaften Vorstellungen.
    Klaustrophobie ist verständlich, denn das dauernde Eingesperrtsein halten auf Dauer nicht viele Menschen aus. Der Bewegungsmangel führt zwangsläufig auch zu Schlaflosigkeit.
    Schlimmer als das Eingesperrtsein ist das Warten auf die Infektion. Durch die tagtäglichen Horrormeldungen sensibilisiert kommen gerade empfindliche Menschen in einegefährlcihe Stimmungslage. Jedes Husten oder Räuspern wird als Beginn der Krankheit gedeutet. Ständiges Händewaschen bis hin zum Pseudopilatuskomplex und andere übertriebene Hygienemaßnahmen bauen Spannungen zu den Mitbewohnern auf.
    Hinzu kommt die berufliche, finanzielle Unsicherheit. Ein Situation zum Verrücktwerden, im wahrsten Sinn des Wortes !
    Und dann kommen die tröstenden Worte die einen aus der Haut fahren lassen: voraussichtliches Ende der Coronakrise im Herbst, vielleicht aber auch erst im nächsten Frühjahr !

  2. #2
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    Standard AW: Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

    hallo Alkohol,
    die finanzielle Unsicherheit ist sicherlich ein Grund zur Beunruhigung und verursacht ebenso sicher auch schlaflose Nächte. Aber wer bitte ist " eingesperrt"? Jeder kann raus zum Einkaufen, ein Spaziergang ist ebenfalls erlaubt. Wenn trotzdem das Gefühl des Eingesperrtseins auftaucht so liegt es möglicherweise an den Menschen, mit denen man den unmittelbaren Lebensraum teilt (Wohnung/Haus)und bei denen man nun den Eindruck hat, sie rücken einem zu nah auf die Pelle. Da ist einfach Rücksichtnahme angesagt oder mal darüber nachdenken, welches Hobby man auch zu Hause haben kann oder wie man ein auseinandergelebtes Familienleben wieder wieder kitten kann. Dank Telefon und Internet ist es ja auch möglich Kontakte zu pflegen , zu intensivieren oder wieder aufleben zu lassen.
    Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, lediglich hadern mit der momentanem Situation bringt allerdings wenig bezw. nichts

  3. #3
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    Standard AW: Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

    3 Promille hat die Information aus aktuellen Psychologieseiten. Wahrscheinlich drehen ein paar Leute durch, vor allem, wenn sie realisieren dass die Quarantäne über mehrere Monate geht.
    Bleibt gesund ! Es gibt eine Zeit nach Corona !

    Restez en bonne santé ! Il y a un temps après Corona !

    Stay healthy ! There is a time after Corona !

  4. #4
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    Ausrufezeichen AW: Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

    Die Beschreibung von 3 °/°° Alkohol trifft die Situation hier in Frankreich ganz exakt!
    Gestern hatten wir über 700 Tote, obwohl die Quarantäne sehr strikt ist. Die Leute gehen Einkaufen ohne Maske. Das Resultat sind immer mehr Infizierte.
    Hier im Elsass und im Großraum Paris ist es besonders schlimm. Es gibt Stadtteile in Paris, in die fährt die Polizei nicht mehr rein.
    Der Präsident setzt sich seinen Nimbus auf und jammert über die Zukunft Europas. Zwischenzeitlich haben mehr als 30 % der kleinen Läden den wirtschaftlichen Ruin vor Augen. Die Quarantäne wird immer länger ausgedehnt und trotzdem steigen die Infektionszahlen und die Coronaopfer. Die Situation ist katastrophal und die Leute fühlen sich nicht nur eingesperrt, sondern auch verarscht ! Wenn nicht Schlimmeres ...
    Geändert von Iron Maiden (17.04.2020 um 09:27 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Coronadepression und Coronasyndrom, nervöse Störungen durch Corona,

    Die Schädigungen durch das Coronanvirus sind vielfältig. Zunächst sind die Schwerstkranken und Toten zu beachten. Und, es ist noch nicht einmal geklärt, ob nicht auch der milde Verlauf der Infektion Schäden an der Lunge und am Nervensystem hinterlässt. Die Angst vor einer Ansteckung ist also nicht ganz unbegründet.
    Quarantäne, in den einzelnen europäischen Lädnern unterschiedlich gehandhabt, kann durchaus zu Psychosen führen. Eingesperrt in einen kleinen Raum ( 30 qm Appartement) konfrontiert mit Horrormeldungen im Fernsehen, einem tückischen Virus, das überall lauert und einer ungewissen beruflichen Zukunft, ist es da ein Wunder wenn sensible Personen an die Grenze ihrer Belastbarkeit kommen ?

    Coronadepression und Coronasyndrom sind durchaus Realität. Wir werden davon in den nächsten Monaten sicher noch mehr hören.
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    Une mauvaise vérité vaut mieux qu'un bon mensonge !
    A bad truth is better than a good lie !

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