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Thema: Ich bin auch ein Mobbing - Opfer gewesen.

  1. #1
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    Ausrufezeichen Ich bin auch ein Mobbing - Opfer gewesen.

    Ich bin auch ein Opfer gewesen. Ich habe für eine Wohnungsbaugesellschaft gearbeitet, und die Mitarbeiter waren entweder Assistenten oder Beamte, die in verschiedene Führungsebenen aufstiegen. Die ganze Kultur des Ortes war verdorben. Ich war Verwaltungsassistentin in der Abteilung des Geschäftsführers.

    Die Problem - Frau, die Ende fünfzig war und etwa zehn Jahre vor meinem Eintritt in die Firma dort gearbeitet hatte, war bekannt dafür, Ärger zu machen, und der Posten der Bürobeamtin des CEO war geschaffen worden, um sie aus der Abteilung herauszuholen, in der sie gearbeitet hatte.
    Unsere Beziehung begann recht gut, verschlechterte sich aber bald. Sie bemühte sich, mich in der Öffentlichkeit langsam und inkompetent aussehen zu lassen - Dokumente, zu denen ich in ihrer Abwesenheit Zugang brauchte, wurden verschlüsselt, Dinge wurden in ihrem Schreibtisch weggeschlossen usw. usw. (und es gab Schlimmeres, glauben Sie mir!)


    Nach ein paar Monaten stellte ich fest, dass die Person, die ich ersetzt hatte, wegen ihr gegangen war, ebenso wie die Person davor. Das gesamte Management wusste, was vor sich ging, aber keiner von ihnen (nicht einmal der Leiter der Personalabteilung) wollte etwas dagegen unternehmen. Jedes einzelne Ereignis wurde protokolliert, abfällige E-Mails usw. an die Personalabteilung weitergeleitet, es ging sogar so weit, dass ich den CEO benachrichtigte, und trotzdem wurde nichts unternommen.


    Ich blieb 4 Jahre lang dabei, da es ein gut bezahlter Job mit großzügigen Sozialleistungen war, mit einem einjährigen Mutterschaftsurlaub während dieser Zeit (ein ganzes Jahr volles Gehalt) - es ist kein Wunder, dass die Angestellten um Geld kämpfen
    Ich habe herausgefunden, dass sie inzwischen zu einer anderen Organisation gewechselt ist und dort ebenfalls Probleme verursacht hat.


    Dreieinhalb Jahre später kann ich ihr Verhalten oder dem Unternehmen immer noch nicht verzeihen, dass sie nichts dagegen unternommen haben. Mobbing ist in vielen Firmen einfach "Alltagsgeschäft".

  2. #2
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    Standard AW: Ich bin auch ein Mobbing - Opfer gewesen.

    Die Erfahrung kann ich bestätigen. Auch ich bin auf einem Job gelandet, auf dem bereits 2 andere Mitarbeiter verbraten worden waren. Ich hatte mich bei der Einarbeitung gewundert, warum mein Vorgänger teilweise gereizt reagiert hat. Nachdem ich die Spielchen selbst erlebt hatte (passiv-aggressiv, viel Getratsche, viel "hinter dem Rücken"), habe ich es verstanden. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die genannte Person an der Oberfläche gewinnend wirken kann. Erst nach Zusammenarbeit werden die Abgründe sichtbar.

    Leider hat die Problemperson bereits einen entsprechenden Ruf, aber gleichzeitig möchte niemand etwas tun. Ich habe auch den Eindruck, dass die Führungsetage Angst hat, hier etwas zu unternehmen, da die Spielchen den Leuten doch bekannt sind. In meinem Fall handelt es sich um eine manipulative Person, die überall ständig intrigiert und auch Schlüsselpersonen gezielt für ihre Zwecke bearbeitet. Da will keiner ran und sich u.u. selbst zum Ziel machen.

    Ich habe den Job gekündigt. Mich wundert es aber auch wie lange mir die Erinnerungen an die ganzen fiesen Spielchen noch nachgehen.

    Ich empfinde es ebenfalls so, dass Mobbing in der Gesellschaft Alltag ist. Ein Spruch im alten Team war "Lästern stärkt den Zusammenhalt".

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