Hallo Zusammen,

mein Name ist Marvin, ich bin 35 Jahre Alt und war Opfer von Mobbing

- in der Schule
- in der Ausbildung
- in der Familie
- Am Arbeitsplatz

die traumatischten Erlebnisse für mich waren als:

- ich in der Schulzeit, während einer Klassenfahrt in der 4. Klasse von einem Klassenkammeraden in die Gemeinschaftsdusche gelockt wurde, mir dort das Handtuch von der Hüfte gerissen wurde und mein Intimbereich mit einer Schnellbild-Kamera fotografiert wurde
- Mein Mathelehrer von der 5-8. Klasse sich über jede meiner falschen Antworten vor der ganzen Klasse lustig gemacht hat (das war nur bei mir so.)
- Mein Cousin mir immer und immer wieder zu verstehen gab das ein Mensch wie ich, der ein Handicap hat, bei ihm keinen hohen Stellenwert hat
- Meine Schwestern mich Jahrelang so lange provoziert haben bis mein Jähzorn durch kam und ich ihnen massiv physischen Schaden zugefügt habe...nur um im Anschluss auch noch von meiner Mutter geschlagen zu werden...
- Ich während der 5.-10. Klasse "Plattnase", "Nasenbär" und mehr genannt wurde...
- mein angeheirateter Onkel mir am Heiligabend zu verstehen gab das er Homosexuelle Menschen wie mich nicht leiden könne
- ein ehemaliger Mitbewohner mich wie ein Kind behandelt hat der alles mit ihm absprechen sollte, während er alles machen konnte was er wollte...

zu guter letzt endete die einzig wahre Beziehung zu einem Mann die ich wirklich noch aus liebe geführt habe damit, das ich diesen Mann bei der Kriminalpolizei angezeigt habe...

Ich entschuldige mich dafür das ich das alles nur in Stichworten erst einmal zusammengefasst habe, es würde aber Stunden dauern auf jeden einzelnen Punkt ein zu gehen, daher wenn ihr fragen zu einem der Punkte habt beantworte ich sie gerne.

Die ganzen Schikanen die ich bis heute erleiden musste haben aus mir ein psychisches Wrack gemacht.
Jeder reale soziale längere Kontakt ist für mich eine Herausforderung und führt bei mir schnell zu Stressymphtomen was ich zwar "akzeptiere" aber gleichzeitig auch dadurch zu unfairem verhalten den Personen gegenüber führt.

Ich habe schon mal versucht mich in psychologische Hilfe zu begeben, das ist aber leider nicht so einfach, vor allem wenn es Psychologen gibt die einem anbieten ein mal in der Woche für 20 Minuten sehen zu können...ich glaube ich brauche mehr Zeit...

Lieben Gruß