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Thema: Hilfe wg staffing gesucht

  1. #1
    [Imported Guest] hugo Gast

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  2. #2
    [Imported Guest] hugo Gast

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  3. #3
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    Standard Hilfe wg staffing gesucht

    Hallo,
    nachdem ich nun mehrere schlaflose Nächte und ein grübelndes wochenende hinter mich gebracht habe und zwei recht gute Telefongespräche in denen ich Beratung gesucht habe, sieht es so aus als wenn es sich in meinem Fall um Staffing handelt (mobbing von unten nach oben?) In diesem Fall allerdings wissen meine Berater auch nicht weiter.
    gibts dafür hier eine extra Forum? Oder eine extra_ecke?

    schnuffel

  4. #4
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    Nachtrag
    ich bin kaum noch fähig zu arbeiten und muss doch die Abteilung aurecht erhalten - viel mehr mag ich zu meiner situation gar nich sagen, weil man mir in einem Berufsspezifischen forum schon vorgeworfen hat ICH WÄRE DER MOBBER. Nach allem was ich bis jetzt gelesen habe erfüll ich sämtliche "klisches". Ich bin neu im betrieb, jünger und vorgesetzt und biete andere "besonderheiten" als Angriffsfläche. Mobbing erlebe ich jetzt innerhalb von 10 Jahren zum 2. mal. Um meine "Angriffsfläche zu verkleinern dachte ich es ist gut sich so weit wie möglich fortzubilden, so viel Wissen und Kompetenz zu erlangen wie möglich um nicht durch Wissenslücken anderen schon ausgeliefert zu sein, doch jetzt bin ich scheinbar das Opfer von Neid. Es ist schrecklich - ICH WILL NUR IN RUHE ARBEITEN! Ich bin eigentlich schon krank und gehe trotzdem weiter zur Arbeit.....aber lange halte ich das nicht mehr durch. Was kann man denn tun, ohne gleich selbst als Mobber da zu stehen, nur weil man sich beklagt?
    schnuffel

  5. #5
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    Hallo Schnuffel

    Teamworkshop mit externer Coach (auf keinem Fall ein interner Coach -geht 100% schief) - es darf ja nicht bei einer Runde bleiben - es bedarf nach 4 Monaten eine Wiederholung des Workshops. Und dann wieder 1 Jahr danach zur Überprüfung der Situation.

    Nicht billig aber ich hatte sehr gute Erfahrung damit, den die Situation war erstmal auf dem Tisch und die Gruppe wurde destabiliert - was auch sehr wichtig ist.

  6. #6
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    Danke schon mal für den Tip, ich bin allerdings "nur" die Abteilungsleitung und muss so einen "kostspieligen Wunsch" dann auch erst mal durchsetzten. Bis es dazu kommt dauert es sicher und bis dahin ist die Situation schon unerträglich für mich. Vor allem sit die Erkenntnis noch so frisch, das ich jetzt wohl erst mal meinen "Oberchef" informieren muss und ich hoffe er nimmt das ernst. Das Problem ist: ich bin neu.....Ich kenne es nicht anders als das man dann eher als der Problemverursacher angesehen wird nur weil man einen Umstand beklagt bzw. benennt um sich Hilfe zu suchen.
    In meinem Fall wurde im Betrieb schon die "Form des hilfesuchens" durch den Mobber ganz geschickt unterbunden ( dadurch bin ich ja erst darauf gekommen) und zwar in Gegenwart des Chefs durch ein riesiges aufgeführtes Donnerwetter nach dem ich dann als "Dummchen" da stand.... Der Mobber hat damit auch noch bewirkt das sich alle bei ihm entschuldigen mussten!!!!
    Das nenne ich mal umdrehung der Situation...
    Ich habe immer versucht Human zu sein und muss mir im Grunde wirklich nichts vorwerfen lassen, komme zum Schluss der Mobber hat Ängste die nicht in meiner Person begründet sind, die ihn aber zu derartigen Handlungen treiben. Leider durchschaut keiner das Spiel. Von ehemaligen Kollegen die schon wegen der Person das Weite gesucht haben, habe ich ähnliches gehört. Ich fühle mich echt hilflos, vor allem weil mein Chef die Situation auch nicht erkannt hat und es zuliess das der Mobber mich in seiner Gegenwart zur Schnecke macht ( was schon allein einfach ein "Unding" ist, aber ich bin dann immer so geschockt, das ich ganz still werde und alles über mich ergehen lasse wie ein begossener Pudel - ich sah aus als fühlte ich mich schuldig und am ende kam ich mir auch noch wirklich so vor - erst als ich zum nachdenken kam war alles ganz anders...)

    schnuffel

  7. #7
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    Kommt mir alles leider zu bekannt vor. Ich bin überzeugt Dein Chef weiss dies nur zu genau und schaut nur weg - auf jeden Fall läuft so was länger deswegen muss Dein Chef hierüber Bescheid wissen. Möglicherweise besteht ein Abhängigkeitsverhältnis und sonstige Bände zwischen den Beiden.


    Ich entnehme, dass auch bei euch sind Personen gegangen worden - freiwillig oder gezwungenermassen - und damit ging das Know-how flöten – diese Personen/Namen sind wichtig für das weitere Vorgehen. Dies wäre eine Grundlage Deiner Argumentation – Know-how Verlust und die Kosten die damit verbunden sind – es gibt Statistiken (internet) über Kosten die durch Mobbing verursacht werden. Gemobbte Person sind öfters krank, demotiviert, schlechte Konzentration etc etc. So was dürfte ein Workshop ermöglichen - es ist teuerer jemand neu einzuarbeiten als ein Workshop zu zahlen.


    Ich hatte auch mal ein schwieriges Gespräch und danach ging es mir sehr schlecht – aber ich habe dann (14 Tage später) eine schriftliche Stellungnahme zum Gespräch abgeben mit Berichtigung der Aussagen und mit Dokumente. Dies war auch einer der Grundlagen für den anvisierten und dann verwirklichten Workshop (ich habe es erzwungen weil ich darlegen konnte, wie teuer es werden wurde wenn weiterhin Leute gehen und da war der Workshop ein Klacks). Es gab auch indirektes Feedback von meinem Arbeitsumfeld dazu.


    An Deiner Stelle, wurde ich mich nicht die Energie nehmen lassen, denn dass ist der Person wichtig – er geniesst es doch, Deine Ohnmacht zu sehen und dass er dauernd Menschen überzeugen kann, besser gesagt - manipulieren kann - vor allem da er weiss Du bist neu. Er erntet Pluspunkte, weil er seiner sicher ist und Du keine Argumente fandst zur der Zeit – also nicht aufgeben und schon gar nicht nachgeben – sondern Beweise sammeln – akribisch und datiert. Danach könnte dies zu eine interessante Personalgespräch zwischen Dir und ihn mit Coach führen oder gar ein ganzes Workshop.

  8. #8
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    HAllo Ethik
    danke für deinen Zuspruch. Der "Oberchef" hat wirklich nicht viel Ahung das es schon lange so geht weil er ist auch erst seit fast 2 Jahren da oder sogar kürzer. Daher dachte ich er müsste das auch mal erfahren doch anscheinend sieht es für ihns oaus, als ob jeder der ihn darauf aufmerksam machen will nur ein Problem mit der mobbenden Person hätte so das derzeit Tendenzen dazu bestehen diese Person eher in Schutz zu nehmen...
    Andererseits erinnere ich mich auch sehr gut an ein Gespräch, so es um meine behinderung ging, wo der chef sagte ,sollte ich mal Probleme haben dann soll ich es ihm sagen, genau damit steht das aber auch im zusammenhang. Der mobber stellt meine kompetenzen mit dem argument der behinderung andauernd in frage, ich habe das zuerst nicht erkannt aber als ich mal zitierte was ich so zu hören bekam sagte man mir das die angebliche sorge nur ein vorgeschobenes argument ist ( "Was machen wir den wenn du mal ausfällst....") und dahinter ständig steckt:"man hätte dich niemals als vorgesetzten der Abteilung....." na ja mir wars nicht gleich aufgefallen...aber wenn ich so nachdenke, wird es ja doch sehr deutlich...
    Ich bin immer noch am Protokolle schreiben. offoziell habe ich ja diese Woche Urlaub und fürchte wenn ich wiederkomme, wird alles anders sein....man hat mir die Möglichkeit genommen für die Zeit vorzuplanen ( was ich vor hatte) mit dem Argument:"ich arbeite nächste Woche ja mit dieser Kraft, für die Zeit besprechen wir wie wir arbeiten und finden unsrer Stil selbst, das würde ihnen ja auch nicht gefallen, wenn ihnen jemand reinredet der nicht da ist.....). Ich war sprachlos, jetzt stehe ich schon fast als Kontrollfreak da....wo mein Mobber die ganze Zeit damit argumentiert hat aufgeschmissen zu sein, sollte ich mal nicht da sein bzw damit darauf hinweisen wollte das ich ein unzuverlässiger Faktor bin, so kommen sie jetzt prima so gut alleine zurecht, das auf einmal wohl plötzlich alle Kompetenzen vorhanden sind. In meiner gegenwart beklagt sie sich ( die mobbende PErson), das ich zu viel von ihr verlangen würde, aber allen anderen zeigt sie gern das sie gut ohne mich auskommt, wenn ich nicht da bin. Gleiches gilt auch für mich, ich kann auch gut ohne so jemand tagsüber arbeiten. Was in meiner Abwesenheit geschieht geht vielleicht ein oder 2 Wochen lang gut ( da ja jede Menge andere Tätigkeiten anfallen, die jetzt einfach nicht ausgeführt werden von denen niemand so recht was versteht). Ich dagegen könnte prima die ganze Woche ohne jemand tagsüber arbeiten, vielleicht mit Unterstützung 1x die Woche um dann wieder die übergeordneten Dinge tun zu können die nicht ins operative Tagesgeschäft gehören.... Wenn sie es jetzt ohne mich schafft habe ich natürlich auch Argumente... denn im allgemeinen argumentiert der mobber seine Anwesenheit damit das gerade vormittags immer so viel zu tun ist. das wäre nicht so, wenn wir daruf angewiesen wären es so zu planen.mein mobber istnämlich nicht bereit seine arbeitszeiten zu ändern, das war aber von anfang an bedingung. also wird der publikumsverkehr ebenso in die zeiten verlegt in der auch alle anderen wichtigen dinge stattfinden müssen so das wir gleichzeitig nebeneinander arbeiten müssen. damit sieht es immer so aus als hätten wir alle wahnsinnig viel zu tun das einer alleine nicht schaffen könnte. Wenn man es aber anders planen würde wäre es nicht so.......
    Im Moment habe ich das Gefühl der Zug ist schon abgefahren. Meine Protokolle kann ich gar nicht ausdrucken ich muss das immer auf der Arbeit tun, ich habe keinen funktionierenden Drucker, das ist doppelt doof. jetzt sitze ich zu haue und versuche sie per email zu schicken im moment mag ich meine Arbeitsstätte gar nicht aufsuchen.
    schnuffel

  9. #9
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    Sprich mit Deinem Vorgesetzten, dies wäre einen möglichen Weg. Er muss hier handeln und zu Dir halten, ab den Moment wo er zu Dir hält, ist ein Zeichen gesetzt. Ich wurde mich sehr gut vorbereiten und sachlich bleiben bei dem Gespräch . Ich wurde gar nicht auf die Behinderung oder Gesundheit eingehen, denn hier geht es ganz alleine um Kompetenz – Dein Kompetenz. Wenn die Behinderung zum Thema wird, geh nicht drauf ein. Man muss nicht alles thematisieren. Du bist angestellt worden etwas zu tun, also Du willst es tun, aber man versucht Deine Behinderung vorzuschieben um Dein Kompetenz zu unterlaufen und Du möchtest dies, mit seiner Unterstützung, eine Ende setzten etc. Ich entnehme aus Deinem Email, dass Prozessabläufe optimiert werden sollen, dann unterbreite ihn etwas und lasse es zu einem Brainstorming Workshop kommen– so könnte man auch Widerstände überwinden. Es ist nur ein Weg und es gibt bestimmt viele andere auch.

    Übrigens, ich glaube nicht, dass der Zug abgefahren ist, sie ist nur auf ein anderes Gleis. Man muss nur den Weg hin finden.

  10. #10
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    Danke für deinen Zuspruch Ethik,
    ja so ganz glaube ich das auch noch nicht ich war einfach nur geschockt als mir klar wurde das es sich hier evtl um mobbig handeln könnte und das das ja schliesslich ein ziel verfolgt....usw.
    heute nachmittag hab ich erst mal en Gespräch mit der Juristin von der gewerkschaft denn ich muss mich ja rechtlich absichern das ich für bestimmte dinge nicht mehr die Verantwortung übernehmen kann. vor allem für die Folgen von Sabotage

    schnuffel

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