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Thema: Bossing im Öffentlichen Dienst

  1. #11

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo liaquat

    ich kenne die Struktur deiner Behörde nicht. Selbst stand ich auch ganz kurz vor der Mobbingklage, die meine Anwältin meiner Exbehörde ins gesamt drei mal angekündigt hatte, beim letzen Mal mit "Ultimatum". Zwei Tage vor Ablauf der Frist lenkte die Leitung meiner Exbehörde dann plötzlich ein. :-)
    Wenn es tatsächlich zur Klage kommt, ist es was Entgültiges, dann bist du draußen. Damit so eine Klage eine Chanche auf Erfolg hat, mußt du natürlch erdrückende Beweise präsentieren können. Kollegen sind als Zeugen selten brauchbar, da die auch vom Arbeitgeber abhängig sind.
    Am besten sind Dokumentationen aller Vorfälle über einen längeren Zeitraum.
    Im Erfolgsfall wird dann dein Chef persönlich haftbar, da es sich hierbei um Vorsatz handelt. Da greift auch keine Diensthaftpflicht.

    Gruß
    Geisterreiter :-)

  2. #12

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Am besten wir reden persönkich darüber. Es gibt immer Lösungen auf der Verhaltensebene:

    www.ärger-im-job.de

  3. #13

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo Liaquat,

    ich kann ihre Situation sehr gut nachvollziehen, da ich selbst ein Mobbingopfer bin. Ich bin ebenfalls Schwerbehindert und mein nichtöffentlicher Arbeitgeber (Namhafter Konzern) hat mich versucht zu vernichten. Es ging so weit, daß man mich für verrückt erklärte und ich zu einem forensischen Gutachter gehen mußte.
    Nichtöffentlich kann ich Ihnen gerne Ratschläge geben, die bei mir schließlich zum Erfolg geführt haben.
    Mein Arbeitsplatz wurde gerettet und das Mobbing hat geendet!

    Auf jeden Fall benötigen sie professionelle Untestützung und einen eisernen Durchhaltewillen und kampfesbereitschaft!

    Viele Grüsse

    Joggle41

  4. #14
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    9

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo, Kollegen,

    ich bin auch gelernter Angestellter des öffentlichen Dienstes, habe dort meine Ausbildung gemacht und wurde aber während meiner gesamten Zeit im öffentlichen Dienst von einem Vorgesetzten ständig misshandelt. Das ging sogar so weit, bis ich meinen gelernten Beruf nicht mehr ausüben konnte.

    Es geht wirklich schlimm zu im öffentlichen Dienst und die Dunkelziffer der Opfer wird sicher um ein viel faches höher sein.

    Darum meine Empfehlung. Die Opfer sollten sich Leute suchen, denen sie vertrauen. Das wird aus meiner Erfahrung wirklich sehr lange dauern, bis man jemanden gefunden hat, der einen zu hört und Ernst nimmt.

    So war es jedenfalls bei mir, aber es hatte sich gelohnt. Ich habe unabhängige Leute gefunden, die mich nicht kannten und die meine Geschichte nicht kannten. Diese Leute glaubten mir und schrieben mich auf unbestimmte Zeit krank.

    Da man aber wenn man krank geschrieben ist, alles machen kann, was einen zur Genesung gut tut, habe ich mich während meiner langen Krankschreibung mit vielen solchen Dingen beschäftigt.

    Als Hobbyautor hatte ich Bücher geschrieben und dabei Erfolge gehabt und in der Sozialpolitik habe ich Erfolge gehabt.

    Also biite, liebe Mobbingopfer traut Euch zu reden, sonst schaffen viele den Alltag nicht mehr und ihr werdet immer kränker und wundert Euch warum es doch nicht besser wird.

    Wehrt Euch !

  5. #15

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Es ging so weit, daß man mich für verrückt erklärte und ich zu einem forensischen Gutachter gehen mußte.
    Genau das hatte ich auch erlebt. Das ging sogar so weit, daß die mir ein Ultimatum stellten. Entweder ich gehe zu einem entprechenden Facharzt und lasse mich für bekloppt erklären oder ich bekomme 2 Abmahnungen. Meine angeblichen Fehverhalten waren fingiert gefälschten Dokumenten und Datenbanken entnommen worden. Diese Fälschungen kann ich bis heute zum Teil nachweisen. Die waren sich über ihr Tun sogar so sicher, daß es darüber Schriftsätze gibt. All diese Dokumente bestitze ich noch und prüfe zur Zeit ob ich nicht bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafantrag wegen Nötigung stellen sollte. Die Verjährungszeit beträgt 5 Jahre und läuft im August 2011 ab. Andrerseits möchte ich auch irgendwann einmal Frieden haben. Über solche Methoden sind von Zeitzeugen der DDR berichtet worden, die von der STASI drangsaliert wurden.
    Selbst der Behördenleiter hat seit Dezember 2005 Kenntnis davon , daß Einträge in einem Fahrtenbuch manipuliert wurden und das auch einer meiner beiden "Bossern" eingestanden hat. Das hatte keinerlei Konsequenzen. Aber das nennt man hier in der Region köschen Klüngel und gehört offenbar zur Brauchtumspflege. Andrerseits bekommt Otto Normalbürger von den gleichen Individuen ein Ticket, wenn er mal bei rot über die Fußgängerampel geht.

    Darum meine Empfehlung. Die Opfer sollten sich Leute suchen, denen sie vertrauen. Das wird aus meiner Erfahrung wirklich sehr lange dauern, bis man jemanden gefunden hat, der einen zu hört und Ernst nimmt.

    So war es jedenfalls bei mir, aber es hatte sich gelohnt. Ich habe unabhängige Leute gefunden, die mich nicht kannten und die meine Geschichte nicht kannten. Diese Leute glaubten mir und schrieben mich auf unbestimmte Zeit krank.

    Da man aber wenn man krank geschrieben ist, alles machen kann, was einen zur Genesung gut tut, habe ich mich während meiner langen Krankschreibung mit vielen solchen Dingen beschäftigt.
    So ähnlich habe ich es auch gemacht. Hilfe bekam ich durch meinen Hausarzt, einen Facharzt für Psychatrie und Neurologie, dem medizinischen Dienst der Krankenkasse und durch den Amtsarzt. Dort sollte man immer mit offenen Karten spielen, nichts verschweigen und auch nichts simulieren. Selbst war ich länger als 1 Jahr krankgeschrieben. In dieser Zeit habe ich mich viel mit dieser Thematik auseinandergesetzt.
    Gruß

    Geisterreiter :-)

  6. #16
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    Lächeln AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    hallo,

    danke für Ihre Antwort. Nachdem ich mir also viele Erfolge alleine erarbeitet hatte als Hobbyautor, wo mir sogar ein Verlag schrieb ihr Manusskript ist grundsätzlich als Buch geeignet und als Sozialpolitiker wo ich es geschafft hatte das eine Petition von mir bis vor die EU Kommission gekommen ist, das schafft ja auch nicht jeder, eine Petition bis vor die EU Kommission werde ich leider

    seid 2 Jahren systematisch in der viturellen Welt Second Life gemobbt. Ich werde halt immer wieder in meinem Leben von Mobbing heim gesucht.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie liebe Forenteilnehmer meine Beiträge zu Second Life einmal durch lesen würden und mir dazu Ihre meine Meinung schreiben.

    Gestern in Second Life sagte mir jemand sogar den Grund warum die Leute mich dort gemobbt haben und sie es heute noch machen.

    Diskutieren wir doch ein bisschen über Second Life. Wer war oder ist noch dort und hat ähnlich schlimme Erfahrungen gemacht wie ich?

  7. #17

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo ,

    Ich bin neu im Forum.
    Auch ich möchte euch in meinen Fall über das Thema Mobbing am Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst berichten.
    Ich bin auch seit Jahren im öffentlichen Dienst tätig und kann nur defintiv bestätigen die
    Gewerkschaft hat mir ebenfalls nicht helfen wollen.Eine Aussage --Wie können wir Ihnen helfen.Sie haben die Situation verschärft--.Auch habe ich gerne meine Arbeit geleistet und war immer zufrieden.Seit 2007 hat man mich grundlos immer mehr persönlich und psychisch zugesetzt,bis ich letztendlich 2009 zusammengebrochen bin.Nach 10 Monaten Krankheit mit Kur fand eine Wiedereingliederung statt.Dachte es wird alles gut aber es ist genau das Gegenteil eingetreten.
    Ich bin versetzt worden und sollte eine andere Tätigkeit ausüben.Bei der Wiedereingliederung stellte ich fest ,dass der Arbeitsweg von 2 Stunden unzumutbar für mich ist.Nach dieser Wiedereingliederung bin ich nochmal versetzt worden.Dachte es wird sich schon allles regeln.Leider ein fataler Irrtum.Bin nach kurzer Zeit wieder zusammengebrochen.
    Möchte nur euch mitteilen es gibt genügend Hilfe,Auch wenn die Situation noch so ausweglos ist Meine Reha war hilfreich.
    Geändert von Antek (22.02.2011 um 11:32 Uhr)

  8. #18

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Ich habe leider ähnliche Erfahrungen im ÖD machen müssen. Zum Glück (noch) nicht mit schwerwiegenden psychischen Folgen. Allerdings bin ich erst Anfang 30 und überlege mir, ob ich meine unbefristete Stelle behalten soll, oder meine Stelle aufgebe und mir etwas Anderes suche oder studiere. Die Dokumentation mit Emails ist meines Erachtens ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hat man was Schriftliches in der Hand, andererseits muss man aufpassen, was man von sich gibt. Ich weiß nicht, ob es in einer derartigen Situation noch etwas bringen würde, nur noch seinen Dienst zu leisten und sonst "die Füsse still zu halten". Jedenfalls verschlechterte sich bei mir die Situation, seit ich mit meiner Vorgesetzten in Diskussion ging und Konfliktgespräche mit Personalrat und der Abteilungsleiterin geführt worden sind.
    MfG
    DerSucher

  9. #19

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Mein Ex-Boss hat mir offen ins Gesicht gesagt, dass er mich physisch und psychisch fertigmachen wird. Die Personalabtlg. hat ihn gedeckt. Er hatte sogar berichtet, dass er meine amtsärztlichen Gutachten kennt... (Da stand nämlich drinnen, dass meine Erkrankung Folge der Situation am AP ist - und das hat ihn noch brutaler gemacht) Er hatte einen guten Draht nach oben. Einziges Kommentar der Personalabteilung:"Hören´s auf den XY anzupatzen!!!"....
    hab´s mit anwaltl. Hilfe geschafft zu wechseln. Wenn ich ihn zufällig sehe, oder was von der alten Abtlg. höre bekomme ich noch heute Panikattacken und Flashbacks...

    Jetzt hab ich einen tollen Vorgesetzten. Also gebt nicht auf!!!

  10. #20

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    http://tvthek.orf.at/programs/1211-Z...ng-von-Beamten

    Aktueller Medienbericht aus Österreich!!!

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