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Thema: Bossing im Öffentlichen Dienst

  1. #1

    Standard Bossing im Öffentlichen Dienst

    Seit 24 Jahren bin ich als Angestellter im Öffentlichen Dienst. Ich bin immer gerne zur Arbeit gegangen - auch wenn es vielleicht nicht die berufliche Erfüllung war, hat es mir doch immer gefallen. Ich war immer ehrlich und korrekt, wie es meine Art ist.<o></o>>
    Ich habe zwar einen „Migrationshintergrund“, wie man das inzwischen so schön sagt, sehe mich aber als kosmopolitischen Menschen und vollständig in die deutsche Gesellschaft integriert. <o></o>
    <o></o>
    Seit nunmehr 10 Jahren leide unter meiner neuen Chefin, die aus der ehemaligen DDR kommt und sich die ganze Abteilung untertan gemacht hat. Als Frau und Ossi steht sie damit ganz im Sinne von Frau Merkel. Aber leider mit ganz anderen Mitteln! Psychoterror ist ihr täglich Brot, Schikane ihr Hobby. Ich muss gleich dazu sagen, dass auch noch weitere Kollegen betroffen sind, Ost wie West, ich möchte das auch gar nicht auf dieses Thema reduzieren, ich möchte nur über meine alltägliche Diskriminierung berichten, die mich sehr sehr betrifft und an den Rand der Verzweiflung gebracht hat.<o></o>
    <o></o>
    Sie hat Kollegen gegen mich aufgewiegelt, die mich jahrelang gemobbt und beschimpft haben. Einmal wurde ich sogar am Arbeitsplatz von einem Kollegen mit dem Messer bedroht. Meine Chefin behandelt mich wie Luft, sie verweigert mir jegliche Information, die sie anderen Kollegen bereitwillig gibt. Sie ist immer parteiisch und auf der Seite derjenigen, die gegen mich sind. Sie zwingt mich zur Zusatz- und Schwerarbeit und hat jederzeit zusätzliche Schikanen parat. Falls ich etwas dagegen vorbringe, erhalte ich eine Abmahnung. Ständig wirft man mir vor, einen Fehler gemacht zu haben, obwohl schon sehr aufpasse und mir nichts zu Schulden kommen lassen will.<o></o><o></o>
    Ich bin auch kein „Opfertyp“ und habe mich schon immer dagegen gewehrt. Aber gerade im Öffentlichen Dienst ist das nicht so einfach. Die Hierarchie hält zusammen und man nichts, aber auch gar nichts ausrichten. Es gibt zwar einen Personalrat, aber er ist auch eher die Farce. Er besteht eher aus Seilschaften der Führungsriege, als aus echter Personalvertretung. Man läuft gegen die Wand, während meine Chefin auf eine gut funktionierende „Lobby“ zugreifen kann.<o></o>
    <o></o>
    In all den Jahren des Mobbings habe ich sicher mehr als 200 Briefe geschrieben, bin durch alle Instanzen, bis zur höchsten Ebene meines Arbeitgebers, gegangen. Eine Mediation hat stattgefunden, alles. Doch je mehr ich kämpfte, desto schlimmer wurde meine Lage. Ich wurde krank und habe bereits eine Reha und eine psychotherapeutische Behandlung hinter mir, bin schwer behindert durch das Mobbing.<o></o>
    <o></o>
    Ich möchte nach wie vor an meinem Arbeitsplatz bleiben und ruhig meiner Arbeit nachgehen. Doch meine Chefin will mich mit allen Methoden loswerden. Bis jetzt habe ich noch kein Verfahren angestrengt, da ich bis vor kurzem in der Gewerkschaft (verdi) war, die jedoch herzlich wenig für mich getan haben. Bitter enttäuscht habe ich diesen Verein gekündigt und ärgere mich all die Beiträge, die ich 24 Jahre lang eingezahlt habe! Ich kann nur allen von verdi abraten, die Mobbingprobleme haben! Tarifstreik ist etwas, das sie handhaben können, aber in meinem Fall fühle ich mich total betrogen. Einzelfälle sind dort unerwünscht, ich wurde lästig.<o></o>
    <o></o>
    Nun muss ich einen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen und weiß doch nicht, ob ich bei der aktuellen Gesetzeslage überhaupt zu meinem Recht komme. Zudem: welche Chancen habe ich noch auf dem Arbeitsmarkt, ich bin 50 und schwer behindert. Ich werde also alle meine Ersparnisse für ein Gerichtsverfahren aufbringen und was bringt es mir, ich kann doch nicht an meinem Arbeitsplatz bleiben. Der Schaden liegt auf Seiten des Opfers, die Täter kommen davon. So sieht also unser Rechtsstaat aus! Wenn Mobbing ein Kriminaldelikt ist, warum werden dann die Opfer bestraft? Ich wünsche mir, dass sich die Politiker einmal darüber Gedanken machen. Es ist eine Schande!<o></o>
    <o></o>
    Es geht mir sehr schlecht, wenn ich über all das nachdenke. Jahrelang habe ich den Terror erduldet, nur um meinen Arbeitsplatz zu behalten. Und wenn ich mich nun wehre, kann ich ihn auch nicht behalten. Die Mobbingopfer haben überhaupt keine Rechte! „Recht haben und kriegen, sind zwei verschiedene Dinge“, das hat mir auch mein Mediator gesagt. Viele Mobbingberatungen habe ich hinter mir, aber damit wurde ich auch nicht klüger, da es keine Gesetze gibt, die uns Mobbingopfern helfen.<o></o>
    <o></o>
    Wie habe ich nun eine Chance, zu meinem Recht zu kommen, was kann ich noch tun? Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation im Öffentlichen Dienst? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, viele Grüße von Liaquat<o></o>

  2. #2

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo Liaquat

    Selbst bin ich auch über 20 Jahre im öffentlichen Dienst, 52 Jahre alt und bis auf wenige Unterschiede die gleichen Erfahrungen gemacht. Öffentlich möchte ich hier nicht ins Detail gehen, das ist sehr brisant und zu gefährlich. Wir können aber gerne privat über diese Dinge kommunizieren.

    Gruß Geisterreiter :-)

  3. #3

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hi, ich schließe mich Euch an! Bin seit über 25 Jahren als Angestellte im öD und als Alleinerziehende total abhängig von diesem Job. Mit mir wird gemacht was halt so machbar ist. Können gerne über email Kontakt aufnehmen, denn "das Chaos geht seit einer Woche wieder los....."
    LG maus65

  4. #4
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    1

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Bossing im &#246;D ist an der Tagesordnung. Die Stellen werden immer weniger aber die Arbeit immer mehr. Irgendeiner muss sie ja machen. Auf keinen Fall werden das die Beamten tun. Die sind f&#252;r ihre Faulheit ja bekannt. Tja und wenn diese dann noch Juristen sind, hat man als kleiner Angestellter keine Chance mehr.

    Da kann man sich nur noch ein dickes Fell zulegen und versuchen sich durchzubei&#223;en, wenn man nicht g&#228;nzlich aufgeben will.

  5. #5

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Also das mit dem dicken Fell zulegen hat bei mir einige Jahre funktioniert. Aber dann wurde die Schraube immer fester angezogen, so daß mir der Kampf, der mir eine ganze Menge Nerven gekostet hat, quasi aufgezwungen wurde. Gücklicherweise habe ich das Ding letztendlich gewonnen, da die Beamten auf der Gegenseite nicht nur faul, sondern auch dumm waren. Kriminalität von Beamten wird in unserem Lande wesentlich unwilliger verfolgt als bei Otto Normalbürger.

    hexilein6, wenn es Juristen sind, sollten die eigentlich besonders gesetzestreu sein, aber wie ist es mit den sprichwörtlichen Brandstiftern unter den Feuerwehrleuten?

    Geisterreiter :-)

  6. #6
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    1

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Und da unsere meisten Gesetze fast alle einen Handlungsspielraum zulassen, werden sich die Juristen immer in diesem auch bewegen. Im Grunde schon fast kriminell aber doch noch legal. Sie sind zwar faul, aber "link" hoch drei. Ich traue in unserem Hause einen Juristen nur noch dann über den Weg, wenn entweder noch drei Zeugen dabei sind, bzw. er mir in die Augen schaut. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass die meisten Juristen die bei uns beschäftigt sind, ihre Staatexamen mit "ausreichend" bestanden haben. Diese Note reicht nicht aus um ein einer Anwaltskanzlei zu arbeiten, aber es immer noch ausreichend im öD zu arbeiten und verbeamtet zu werden.

  7. #7

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo Liaquat,

    ich finde Sie sehr mutig, rechtlich gegen die Chefin vorzugehen, insbesondere alles aus eigener Tasche zu bezahlen. Daher habe ich auch selber vor gerichtlich gegen den Exchef vorzugehen. Ich war auch im öffentlichen Dienst und zwar bis Dezember 2009 an einer Uni tätigt. Mobbing an der Uni ? - das kann ma sich kaum vorstellen! Es war aber so schlimm, dass ich über 10 Monate krank geschrieben war und letzlich hatte meine Nervenärztin mir enpfohlen, eine Auslösungsvertrag zuzustimmen.

    Meine Frage an Sie ist, wie haben Sie Ihren Anwalt ausgesucht? Wahrscheinlich ist der Experte in Mobbing? Gibt es so was wie Verjährung? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ratschläge erteilen können. Gerne können Sie mir privat antworten. Meine Familie unterstüzt mich leider nicht, sie sind eher der Meinung, dass ich alles hinter mir lassen und neu anfangen soll. Das verletzt mich total, daher suche ich in diesen Forum nach Unterstützung.

    Viele Grüße.

    mnbd

  8. #8

    Ausrufezeichen AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    [QUOHallo, liebes Mobbingopfer, auch ich bin im TE=liaquat;10696]Seit 24 Jahren bin ich als Angestellter im Öffentlichen Dienst. Ich bin immer gerne zur Arbeit gegangen - auch wenn es vielleicht nicht die berufliche Erfüllung war, hat es mir doch immer gefallen. Ich war immer ehrlich und korrekt, wie es meine Art ist.<O></O>>
    Ich habe zwar einen „Migrationshintergrund“, wie man das inzwischen so schön ssehe mich aber als kosmopolitischen Menschen und vollständig in die deutsche Gesellschaft integriert. <O></O>
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    Seit nunmehr 10 Jahren leide unter meiner neuen Chefin, die aus der ehemaligen DDR kommt und sich die ganze Abteilung untertan gemacht hat. Als Frau und Ossi steht sie damit ganz im Sinne von Frau Merkel. Aber leider mit ganz anderen Mitteln! Psychoterror ist ihr täglich Brot, Schikane ihr Hobby. Ich muss gleich dazu sagen, dass auch noch weitere Kollegen betroffen sind, Ost wie West, ich möchte das auch gar nicht auf dieses Thema reduzieren, ich möchte nur über meine alltägliche Diskriminierung berichten, die mich sehr sehr betrifft und an den Rand der Verzweiflung gebracht hat.<O></O>
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    Sie hat Kollegen gegen mich aufgewiegelt, die mich jahrelang gemobbt und beschimpft haben. Einmal wurde ich sogar am Arbeitsplatz von einem Kollegen mit dem Messer bedroht. Meine Chefin behandelt mich wie Luft, sie verweigert mir jegliche Information, die sie anderen Kollegen bereitwillig gibt. Sie ist immer parteiisch und auf der Seite derjenigen, die gegen mich sind. Sie zwingt mich zur Zusatz- und Schwerarbeit und hat jederzeit zusätzliche Schikanen parat. Falls ich etwas dagegen vorbringe, erhalte ich eine Abmahnung. Ständig wirft man mir vor, einen Fehler gemacht zu haben, obwohl schon sehr aufpasse und mir nichts zu Schulden kommen lassen will.<O></O><O></O>
    Ich bin auch kein „Opfertyp“ und habe mich schon immer dagegen gewehrt. Aber gerade im Öffentlichen Dienst ist das nicht so einfach. Die Hierarchie hält zusammen und man nichts, aber auch gar nichts ausrichten. Es gibt zwar einen Personalrat, aber er ist auch eher die Farce. Er besteht eher aus Seilschaften der Führungsriege, als aus echter Personalvertretung. Man läuft gegen die Wand, während meine Chefin auf eine gut funktionierende „Lobby“ zugreifen kann.<O></O>
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    In all den Jahren des Mobbings habe ich sicher mehr als 200 Briefe geschrieben, bin durch alle Instanzen, bis zur höchsten Ebene meines Arbeitgebers, gegangen. Eine Mediation hat stattgefunden, alles. Doch je mehr ich kämpfte, desto schlimmer wurde meine Lage. Ich wurde krank und habe bereits eine Reha und eine psychotherapeutische Behandlung hinter mir, bin schwer behindert durch das Mobbing.<O></O>
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    Ich möchte nach wie vor an meinem Arbeitsplatz bleiben und ruhig meiner Arbeit nachgehen. Doch meine Chefin will mich mit allen Methoden loswerden. Bis jetzt habe ich noch kein Verfahren angestrengt, da ich bis vor kurzem in der Gewerkschaft (verdi) war, die jedoch herzlich wenig für mich getan haben. Bitter enttäuscht habe ich diesen Verein gekündigt und ärgere mich all die Beiträge, die ich 24 Jahre lang eingezahlt habe! Ich kann nur allen von verdi abraten, die Mobbingprobleme haben! Tarifstreik ist etwas, das sie handhaben können, aber in meinem Fall fühle ich mich total betrogen. Einzelfälle sind dort unerwünscht, ich wurde lästig.<O></O>
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    Nun muss ich einen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen und weiß doch nicht, ob ich bei der aktuellen Gesetzeslage überhaupt zu meinem Recht komme. Zudem: welche Chancen habe ich noch auf dem Arbeitsmarkt, ich bin 50 und schwer behindert. Ich werde also alle meine Ersparnisse für ein Gerichtsverfahren aufbringen und was bringt es mir, ich kann doch nicht an meinem Arbeitsplatz bleiben. Der Schaden liegt auf Seiten des Opfers, die Täter kommen davon. So sieht also unser Rechtsstaat aus! Wenn Mobbing ein Kriminaldelikt ist, warum werden dann die Opfer bestraft? Ich wünsche mir, dass sich die Politiker einmal darüber Gedanken machen. Es ist eine Schande!<O></O>
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    Es geht mir sehr schlecht, wenn ich über all das nachdenke. Jahrelang habe ich den Terror erduldet, nur um meinen Arbeitsplatz zu behalten. Und wenn ich mich nun wehre, kann ich ihn auch nicht behalten. Die Mobbingopfer haben überhaupt keine Rechte! „Recht haben und kriegen, sind zwei verschiedene Dinge“, das hat mir auch mein Mediator gesagt. Viele Mobbingberatungen habe ich hinter mir, aber damit wurde ich auch nicht klüger, da es keine Gesetze gibt, die uns Mobbingopfern helfen.<O></O>
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    Wie habe ich nun eine Chance, zu meinem Recht zu kommen, was kann ich noch tun? Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation im Öffentlichen Dienst? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, viele Grüße von Liaquat<O></O>[/QUOTE]

  9. #9

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo liaquat,

    die Situation ist aber schon sehr verfahren. :-( Wenn Du gegen Deine Chefin schon so massiv vorgegangen bist, wie willst Du dann noch vern&#252;nftig mit ihr zusammenarbeiten k&#246;nnen? Hast Du schonmal daran gedacht, dass sie gezielt versucht, Dich zur K&#252;ndigung zu bringen? Gerade im &#246;ffentlichen Dienst werden ja Mitarbeiter nicht entlassen, sondern ausgemobbt. In gro&#223;en Firmen mit starkem Betriebsrat &#252;brigens auch. Entlassen ist ziemlich aufw&#228;ndig und schwierig. Besser, man "macht es dem Mitarbeiter leicht" zu gehen. Oder so. So einen Chef hatte ich auch mal. Gezielter Rufmord und alles war ihm recht.

    Was hast Du Dir von den 200 Briefen eigentlich erwartet? Dass man Deine Chefin dazu zwingt, Dich lieb zu haben?

    Gibt es nicht die M&#246;glichkeit, in eine andere Abteilung oder Niederlassung zu wechseln? Sieht Dir doch mal die Stellenausschreibungen an. Vielleicht gibt es ja sogar die M&#246;glichkeit, Dich beruflich zu verbessern? Mit neuem Chef und neuen Kollegen werden die Karten neu verteilt.

    Hannah

  10. #10

    Standard AW: Bossing im Öffentlichen Dienst

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Euer Feedback!

    Meine Situation ist wirklich verfahren - auch dadurch, dass ih vor ein paar Jahren BATmäßig heruntrgestuft wurde und nun die anderen Jobs in meiner Stufe nicht in Frage kommen. Zudem sind die Stellen, die mir bisher in anderen Abteilungen angeboten wurden (und wenige waren das nicht) eher den Charakter einer Bestrafung hatten und mch wohl noch schneller zur Kündigung bringen sollten. Die Bedingungen dort - unglaublich! Und mit Chefs, die mit meiner Chefin befreundet sind, also vom Regen in die TRaufe...

    Der oberste Vorgesetzte bleibt ja auch immer gleich und er steht voll hinter meiner Chefin....

    Jetzt gerade wurde wieder eine Mediation gestartet. Weniger um mir zu helfen, als um eine Ausrede zu haben, man hätte ja alles versucht.

    Das Schlimme ist, dass es immer noch keine wirklichen Gesetze gibt, die Mobbing wie mittlerweile z.B. Stalking unter Strafe stellen. Es bleibt nach wie vor schwammig und das Opfer, dem es eh schon schlecht geht, hat die Beweislast.

    Mir ist klar, dass die Hierarchie zusammenhält und meine Briefe nichts dort bewirken können. Ich sehe sie als eine Form der Dokumentation - wie auch Mobbing-Tagebuch etc.

    Was mich noch interessieren würde: kennt Ihr jemanden, der wegen Mobbing vor Gericht gegangen ist? Wie ist es ausgegangen?
    Es kann natürlich nur in letzter Ausweg sein, da man dann nicht mehr zurück kann.

    Um ein bisschen politisch zu werden..ich denke, der Rechtsstaat hilft uns Mobbingopfern überhaupt nicht. Die Täter / Arbeitgeber werden unterstützt, wo es nur geht! Ich bin fest davon überzeugt, dass auch ein Anwalt nichts bringt...obwohl ich mir jetzt einen genommen habe. Ich bin ziemlich ratlos - und versuche gleichzeitig, nicht in Depression zu versinken. Deshalb wehre ich mich, wo es nur geht und bin so (hyper-)aktiv. Jedesmal wenn ich meinen Anwalt teffe, bezahle ich 150 Euro, und was bringts?!

    Wie hat sich Eure Situation denn schließlich verbessert?

    Viele Grüße von Liaquat

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