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Thema: warum gibt es Neid auf "Besserverdiener" ?

  1. #1
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    Beitrag warum gibt es Neid auf "Besserverdiener" ?

    weil sie nicht für ihre Leistungen bezahlt werden, sondern für ihre Unverschämtheit.

  2. #2
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    Standard AW: warum gibt es Neid auf "Besserverdiener" ?

    Und wie kommst du zu dieser Einsicht?

  3. #3
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    Standard AW: warum gibt es Neid auf "Besserverdiener" ?

    Weil es diejenigen, die am unteren Rand der Gesellschaft leben nicht begreifen wollen, dass es eiserne Disziplin, ein hartes Stück Arbeit und viel Risikobereitschaft braucht um sich etwas aufzubauen.

    Von Nichts kommt eben Nichts!

    Ich gehöre zu den sog. Besserverdienenden. Ich arbeite jedoch 50-60h die Woche, an den Wochenenden und auch stellenweise Nachts wenn es erforderlich sein sollte.
    Ich habe es mir so ausgesucht weil ich ein Getriebener bin der etwas aus seinem Leben machen will.

    An all jene die dem Gedanken nachhängen, es sei ungerecht, dass jemand 100 tsd Euro und mehr verdient, sei die Frage erlaubt was denn von ihrem Job übrig bliebe wenn sich ihr Chef morgen dazu entschliesst im Bett liegen zu bleiben? Ist es nicht diese Energie der "Spinner" die es den anderen erlaubt sogar mal "Blau" zu machen? Oder krank zu feiern?
    Ist es nicht deren Verantwortungsgefühl und Organisationstalent zu verdanken, dass nach der "Auszeit" immer noch ein Arbeitsplatz für sie da ist?

    Wer also ein Vermögen aufbauen will, der muss auch bereit sein den Preis dafür zu bezahlen. Wer das nicht möchte, der darf sich dann aber auch bitte nicht beschweren. Und nebenbei bemerkt habe ich mit meinen persönlichen Steuern und Sozialabgaben 1 Rentner und 3 Hartz 4 Empfänger monatlich versorgt. Haben das die Neider auch mal ins Kalkül gezogen was passieren würde wenn einer wie ich auch darüber nachdenkt liegen zu bleiben und mit der gleichen "Leck mich am Arsch" Mentalität seinen Neidern die Solidarität aufkündigt?

    Neider sind Kurzdenker die genau deshalb dort stehen wo sie jetzt gerade sind. Selbst schuld! Man müsste nur in die Bücherei gehen und in der reichhaltig vorhandenen Erfolgsliteratur nachlesen wie es geht. Doch dazu braucht es Anstrengung. Alles steht frei zur Verfügung. Jedem!
    Der Knackpunkt ist sich zu entschliessen etwas zu tun das anders ist als bisher. Der Schlüssel zu Erfolg ist Bildung. Nicht planloses Anhäufen von Wissen, sondern zu lernen was man tun muss um Erfolg zu haben. Und das Wichtigste ist, für die Menschen Probleme zu lösen für die es noch keine Lösung gibt.

    So einfach ist das. Und wenn man seine eigene Situation betrachtet kann man dann schnell feststellen zu welchem Teil der Lösung man gehört. Die Putzfrau beispielsweise ist ein Werkzeug der Lösung die der Chef mit seinem Unternehmen seinen Kunden anbietet.
    Als Werkzeug hat sie nur eine Teilfunktion zu erfüllen. Sie kommt, verrichtet ihre Arbeit und geht wieder = wenig Verantwortung, wenig Geld.
    Die oder der Vorarbeiter/in kontrolliert die Arbeit der wenig motivierten, weil geringer Verdienst, Mitarbeiter, damit das Ziel schlussendlich erreicht wird den Kunden zufrieden zu stellen = mehr Verantwortung, mehr Geld.
    Der Chef ist stets bemüht ständig neue Aufträge zu bekommen, um sein Geschäft auszubauen und den bestehenden Stand mindestens zu sichern. Wenn er das nicht tut, dann wird er bald Mitarbeiter entlassen müssen, sein Geschäft bald schliessen müssen oder selbst wieder zum Putzlappen greifen müssen. Je mehr Kunden er gewinnen kann desto besser läuft sein Geschäft, desto höher sein Verdienst. Er arbeitet meist auch an den Wochenenden und dann wenn die anderen längst nach Hause gegangen sind. Muss die Buchhaltung aufbereiten für den Steuerberater die Verwaltung kontrollieren und seinen Manager führen. Ausserdem kommt es gut bei den Mitarbeitern an wenn er sich mit ihnen auch als Mensch beschäftigt und ihnen Wertschätzung zu teil werden lässt wenn sie ihre Arbeit gut machen oder auch nicht gut machen. Er arbeitet 50-70 h die Woche. Hat vielleicht auch Familie und ist selten zuhause. Er bezahlt einen hohen Preis und möchte dafür auch entsprechend entschädigt werden. Er hat kein 13 tes Gehalt und auch keinen Urlaubsgeldanspruch, ist aber ggf. tariflich zur Zahlung solcher Leistungen verpflichtet.

    Wenn es so jemandem gut geht und sich einen entsprechenden Lebensstil in seiner klammen Freizeit leisten kann, kann ich so jemandem das nicht vergönnen. Er oder Sie hat schliesslich einen hohen Preis dafür bezahlt. Im Gegenteil: Meine Hochachtung vor solchen Menschen. Sie sind die Pferde die den Karren ziehen und von Politik und Gesellschaft für ihr Engagement im Stich gelassen und sogar noch geächtet werden.

    Gruss Martin
    Geändert von Herbert 44 (14.03.2011 um 10:55 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: warum gibt es Neid auf "Besserverdiener" ?

    Also ich finde es sogar oft unverschämt neidisch zu sein! Natürlich gibt es hier und da Besserverdiener die unkorrekte Dinge drehen. ABer auch diese sind nicht auf ihrer Position weil sie so schlechte Menschen sind. Wenn man es anch oben schaffen will gibt es nur eins: arbeiten, arbeiten, arbeiten.
    Diese Menschen erbringen Leistung für ihr Geld!
    Und zwar nciht nur von 9 uhr bis 17 uhr! Die meisten haben kein Privatleben!

  5. #5
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    455

    Standard AW: warum gibt es Neid auf "Besserverdiener" ?

    Oh, 100.000€ habe ich noch nie gekriegt für mein Engagement. Ich würde es aber für angemessen halten, doppelt so viel zu verdienen wie die Leute, die pünktlich um 16 Uhr den Stift fallen lassen, die allen ihren Urlaub nehmen, die bei Krankheit nicht arbeiten und sich die Freiheit herausnehmen, einfach E-Mails zu "übersehen", Besprechungen zu "vergessen" und Aufgaben nicht pünktlich zum Termin "zu schaffen".
    Denn wenn ich 60 Stunden pro Woche arbeite statt 40, dann ist das doppelt so viel wert, denn die Abstriche beim Privatleben sollten mir ja auch ein wenig bezahlt werden. Ich arbeite nicht einfach mehr Stunden, sondern auch zu unmöglichen Zeiten, bei Bedarf, etc.
    Diejenigen, die neidisch sind, wollen zwar meinen Gehalt und meinen Erfolg, aber natürlich nicht meine Arbeit tun. Eh klar!
    Audrey

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