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Thema: Von der eigenen Familie im Stich gelassen

  1. #1
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    Standard Von der eigenen Familie im Stich gelassen

    Ich habe ein Problem. Ich bin jetzt fast 41 Jahre "jung" und lebe bei einer vermögenden Familie(bei den Adoptiveltern) in einem Kaff in Niederbayern. Meine Adoptiveltern haben vor 3 Jahren/2007) ihr ganzes Hab und Gut im Wert von fast 2 Mio. Euro an meine Stiefschwester überschrieben. Der Bruder meiner Mutter hat das meinen Eltern eingeredet(der leider im selben Dorf wohnt)
    Dieser sog. Bruder von meiner Stiefmutter hetzt meinen Vater und meine Schwester schon seit 15 Jahren gegen mich auf. Er selber hat ein Riesen-Vermögen und letztes Jahr im Sommer hat er mir mit "umbringen" gedroht, sollte ich noch einmal irgendwelche Pflichtteilsansprüche an meine Stiefeltern oder an meine Stiefschwester stellen.

    Ich selber war von Juli bis Oktober in einem 16-wöchigen Therapieaufenthalt wegen Cannabis und Glücksspielsucht(aber nur Spielautomaten in der Spielothek) weil ich wegen Cannabiskonsum meinen Führerschein verloren habe. Ausserdem war ich Auomatensüchtig(spielothek-NOVOLINE!- Book of Ra) kennt wahrscheinlich jeder. Habe da immer mein Hartz 4 hineingeworfen.

    Nun bin ich auf dem richtigen Weg(also komplett drogenfrei und auch nicht mehr spielsüchtig) und trotzdem machen mir meine Adoptiveltern solche Probleme und wollen mir auch noch meinen Pflichtteil streitig machen und meinem Onkel geben, weil dieser meine Eltern schon über die Jahre "blöd" und "dusselig" gelabert hat.

    Das Schlimme DAS GANZE DORF sieht zu und steht auf meiner Seite, nur sagen traut sich keiner was.
    Meine Schwester lebt wie "gott in frankreich" und ich lebe seit 5 Jahren von HArtz4. Ich selber habe bei meinen Eltern in deren Haus, wo sie noch einen Niessbrauch schreiben haben lassen ein 30 qm grosses Zimmer. Und das wars. Jetzt bin ich 41 und mit den Nerven total am Ende.

    Meine Freunde und Bekannten sagen: Wer so eine Familie hat, braucht keine Feinde mehr....

    Das Schlimme: DA TUN SIE IMMER ALLE SO CHRISTLICH UND RENNEN IN DIE KIRCHE UND IN WIRKLICHKEIT SIND SIE DIE GRÖSSTEN HEUCHLER!!!!

  2. #2
    Minna ist offline besonders erfahrenes Forumsmitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Von der eigenen Familie im Stich gelassen

    Hallo MikeSchreiber,

    in der Zeit, wo deine Adoptiveltern ihr ganzes Vermögen deiner Stiefschwester überschrieben haben, bist du doch noch Spielsüchtig gewesen. Ich vermute einmal, dass deine Therapie von Juli - Oktober in diesem Jahr gewesen ist?
    Wenn dem so ist, kannst du dich vielleicht in die Lage deiner Eltern versetzten? Was hättest du höchstwahrscheinlich mit der anderen Hälfte des Vermögens in dieser Zeit gemacht?
    Sucht ist eine langwierige Sache und ist so mancher Bewehrungsprobe ausgesetzt. Du musst jetzt deinen guten Willen und Standhaftigkeit unter Beweis stellen.
    Zeig deiner Familie, dass es dir mit deiner Veränderung ernst ist. Sie sind eben mistrauisch und nur du kannst ihnen dieses Gefühl wieder nehmen.
    Such dir eine Arbeit, sei dir für nichts zu schade. Ich denke das wird in erster Linie dir selber am meisten gut tun. Das Gefühl wieder zu bekommen sein eigener Herr zu sein und kein Gefangener mehr dieser Sucht.

    Ich wünsche dir ganz viel Glück!
    Minna

  3. #3
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    Standard AW: Von der eigenen Familie im Stich gelassen

    Ich finds aber auch echt ne Härte - zumal die Familie ja wirklich die Asche zu haben scheinen !

  4. #4
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    Standard AW: Von der eigenen Familie im Stich gelassen

    Hallo,

    Erbstreitigkeiten sind ja usus. Bei Euch gibt es zudem noch richtig was zu holen. Aber, dass Dein Anteil jetzt für immer weg ist, kann ich nicht gutheißen.
    Seelische Erkrankungen sind mit körperlichen gleich zu behandeln und Du hast es doch geschafft, gesund zu werden.
    Mindestens ein regelmäßiges Aufstocken Deiner AlG2 Bezüge sollte doch drin sein, damit Du Dich gesund ernähren kannst. Du lebst schlecht in einem Umfeld, dass vor lauter Kohle nur so stinkt. Das ist schon pervers, dass die Dich da nicht unterstützen.

    Wenn die Dir wegen der Sucht kein volles Erbe auszahlen wollten, so ist das verständlich. Aber man kann das doch auch verklauseln. Zum Beispiel, jeden Monat einen kleinen Betrag, damit Du nicht am hungertuch nagen musst. Viele Menschen werden genau deshalb süchtig, weil sie keine Perspektive mehr sehen.

    Doch leider ist die Sache wohl schon nicht mehr zu retten? Oder kannst du das anfechten? Frag doch mal einen Anwalt deswegen. Auch der Staat, der Dir Stütze zahlt, sollte interessiert sein, das Geld zu sparen, wenn Du an Deinen Anteil rankommst.
    Vielleicht kannst Du ja noch was machen?
    Ich drück Dir die Daumen; trotzdem könntest du auch eine Arbeit suchen, allein, um Dich zu beschäftigen.Es fällt Dir dann sicher leichter, Selbstwertgefühl aufzubauen und Deine Interessen durchzusetzen.

    So eine Familie braucht kein Mensch! Hinter deinem Rücken solche Dinge zu initiieren ist schon abartig.

    Also, viel Erfolg, Du solltest Dich wehren!

    Ibag

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