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Thema: Ämter zum Werkzeug bösartiger Nachbarn gemacht. Und diese spielen willig mit.

  1. #1
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    Ausrufezeichen Ämter zum Werkzeug bösartiger Nachbarn gemacht. Und diese spielen willig mit.

    Wir wohnen in einem Haus mit lauter Eigentumswohnungen. Auch unsere Wohnung ist unser Eigentum. Eigentlich kommen wir mit allen Mitmietern super aus. Aber es gibt natürlich auch einen den stört die Mücke an der Wand. Dieser Mitmieter scheint auch noch unter der Fuchtel seiner Freundinn zu stehen.
    Kurz gesagt, wir sind die einzigen mit einem Kind. Auch noch einem Kleinen mit knapp 2 1/2 Jahren. Jetzt gehen laufend Meldungen beim Jugendamt ein
    ( angeblich anonym ) wir würden unser Kind vernachlässigen. Zum Beispiel um Mitternacht mit dem Kind Fußball spielen ( wie gesagt, das Kind ist 2 1/2 ) Um das zu entkräftigen und weil wir es eigentlich auch bis dato für Gut empfunden hatten, daß daß Jugendamt zum Wohle der Kinder, auch noch so abstrusen Anzeigen nach ging ,gewährten wir einem Mitarbeiter des Jugendamtes Zutritt zu unserer Wohnung. Das war der Fehler des Jahrhunderts. Dieser Mensch kam schon mit einer vorgefertigten Meinung. Da wir Ihm zu vertehen gaben daß bei uns alles in Ordnung sei und wir seine Hilfe nicht benötigen würden, fühlte er sich scheinbar in seiner Ehre verletzt. Seit dem terrorisiert uns dieser Jugenamts Typ mit Briefen voller Drohungen. Obwohl wir ihm schon mehrmals mitteilten daß wir keine Besuche von Ihm wünschen und er sich ja, wenn er wollte ans Vormundschaftsgericht wenden könne, läßt der nicht locker. Teilt uns Termine mit an denen er kommen würde. Klingelt und klopft an der Türe wie ein Verrückter. Selbst über Ostern hatten wir keine Ruhe vor dem übereifrigen Typen.
    Unser Familienfrieden ist seit dem Nachhaltig gestört. Habe schon Angst attaken wenn es nur klingelt.
    Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist, das Mobbing durch gestörte Nachbarn eine ganz neue Qualität erreicht, wenn sich Ämter und deren übereifrige, inkompetente Mitarbeiter zum Werkzeug solcher Menschen machen lassen.
    Das in so einem Fall das Jugendamt nicht zum Kindeswohl sondern zum Schaden einer ganzen familie handelt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
    Unsere angespannte Situation bleibt natürlich auch unseren sehr aufgeweckten Kind nicht verborgen und trägt nicht gerade zu seinem Wohlbefinden bei.
    Wir sind in der Zwischenzeit total am Verzweifeln.
    Geändert von Gestresste Mutter (25.04.2011 um 23:19 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Ämter zum Werkzeug bösartiger Nachbarn gemacht. Und diese spielen willig mit.

    Hallo,
    Deiner Meinung nach, haben also die Nachbarn das Jugendamt informiert, ihr würdet eurem Kind schaden?

    Das Jugendamt muss natürlich solchen Meldungen nachgehen, auch mehrmals, denn die Familien, in denen Kindeswohlgefährdung passiert, können sich bei nur einem Besuch auch verstellen.
    Wichtig an der Stelle erscheint mir, zu belegen, dass ihr euch um euren Sohn kümmert. Das heißt, ihr geht regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen und rechtzeitig zum Kinderarzt, wenn es krank ist. Es kam nie vor, dass das Kind einen nebulösen Unfall hatte und in die Kinderklinik musste, es macht einen gepflegten körperlichen Eindruck, die Wohnung ist angemessen gepflegt, die Ernährung ist sichergestellt und angemessen, die psychosoziale Entwicklung ist nicht auffällig, was soviel heißt, dass das Kind bereits zwei Wort Sätze spricht und noch so einiges mehr, was bei den Vorsorgeuntersuchungen festgestellt wird.
    Habt ihr nichts zu verbergen- und davon gehe ich aus- könnt ihr dem Jugendamtsmitarbeiter das U-Heft zeigen und von eurem Kind erzählen.Ich würde ihn in einem ruhigen Gespräch darüber informieren, was es für eure Familie bedeutet, so oft Besuch von ihm zu kriegen und ihn fragen, ob er denn Unsicherheiten hätte, bezüglich des Wohls eures Kindes und wie er das begründet. Vieleicht auch fragen, was genau ihr seiner Meinung nach falsch machen würdet.

    Wie gesagt, man muss wirklich keine Angst vor dem Jugendamt haben. Die machen auch bloß ihre Arbeit und sind gehalten, Hinweisen nachzugehen. Das ist auch positiv zu werten, weil so jede Familie in die Lage versetzt wird, schwierige Situationen
    mit ihren Kindern besser zu meistern. Viele Kinder sind auch vom Jugendamt "gerettet" worden, denn es gibt schon auch eltern, die ihr Kind gefährden.
    Falls ein Jugendamtsmitarbeiter eine Gefährdungssituation nicht erkannt hat, muss er dafür bezahlen.Auch deshalb sind die vorsichtig.
    Bitte bezieht diese Besuchsangebote nicht allein negativ auf euch, man will euch nichts unterstellen (!),sondern beachtet den
    Gesamtkontext.
    Euer Kind ist der Beweis dafür, dass ihr ihm nicht schadet und deshalb kann euch nichts passieren!

    LG
    Ibag

  3. #3
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    Standard AW: Ämter zum Werkzeug bösartiger Nachbarn gemacht. Und diese spielen willig mit.

    Ich gebe dir in sofern Recht, daß es wichtig ist allen Hinweisen nachzugehen. Deshalb liesen wir den Mann auch in die Wohnung, liesen Ihn in allen Zimmern rumschnüffeln, zeigten Ihm das Untersuchungsheft usw. Wenn man aber einen voreingenommenen Mitarbeiter des Jugendamtes vor sich hat, der meint ein Kind mit 2 1/2 müsse unbedingt in den Kindergarten. Für kein Argument zugänglich ist, ohne Grund alle 2 Wochen auf der Matte stehen will und nur mit Druck und Drohungen arbeitet, hat das nichts mehr mit dem Kindeswohl zu tun. Druck erzeugt Gegendruck. Der Ton macht die Musik. Und was bringt sogenannte Hilfe wenn sie zum einen mit Druck verordnet und zum anderen überhaupt nicht gewollt oder benötigt wird. Das ist Willkür und keine Hilfe. Leben halt in einem nicht gerade kinderfreundlichen Land

    Ach ja, noch eine kleine Anmerkung. Das Kind ist regelmäßig beim Kinderarzt welcher mit der Entwicklung sehr zufrieden ist. Für die Zähnchen wird ein spezieller Kinder-Zahnarzt besucht. Auch beim Augenarrzt war man schon. Und ein ungewohnliches Herzgeräusch wurde von einem speziellen Kinderkardiologen untersucht und beobachtet. Das Kind ist aufgeweckt, ( für den speziallen Nachbarn anscheinen zuviel ) plappert wie ein Wasserfall und hat logischerweise auch seine den alter entsprechenden Trotzphasen.
    Geändert von Gestresste Mutter (26.04.2011 um 12:13 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Ämter zum Werkzeug bösartiger Nachbarn gemacht. Und diese spielen willig mit.

    hallo gestresste mutter,

    ich rate dir, dir einen termin bei der leiterin des zuständigen jugendamtes zu vereinbaren
    sprich offen deine befürchtungen an bzgl. des mitarbeiters und forder dir eine verbindliche lösung für die zukunft ein mit entsprechender begründung

    liebe grüße
    ilona

  5. #5
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    Standard AW: Ämter zum Werkzeug bösartiger Nachbarn gemacht. Und diese spielen willig mit.

    Hallo,

    Dein Kind ist top in Ordnung, dann kann der Typ ja auch wirklich das Feld verlassen.
    Vielleicht ist der jung, hat selber keine Kinder und ist unerfahren?
    Ja, aber darunter könnt ihr ja nicht leiden!
    Dann würde ich auch sagen, dass ihr zum Jugendamtsleiter gehen solltet.
    Erklärt dem im ruhigen Ton, dass es bei Euch nix gibt zu untersuchen und ihr Eure Zeit
    lieber miteinander verbringt, als mit einem Mitarbeiter des Jugendamtes.

    Wenn der Typ eine Akte angelegt hat, so steht ja drin, dass es nichts gibt bei Euch!

    LG
    Ibag

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