Umfrageergebnis anzeigen: Ist der Wessi im Osten gleich?

Teilnehmer
11. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    1 9,09%
  • Nur wenn er wieder geht

    1 9,09%
  • Vielleicht

    2 18,18%
  • Nein

    7 63,64%
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Ergebnis 21 bis 29 von 29

Thema: Mobbing im Osten

  1. #21
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    Im Norden Deutschlands
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Hallo,

    Bildung ist und bleibt der Schlüssel für die Möglichkeit (wenn keine hirnorganischen Veränderungen vorliegen), friedlich zu leben.
    Wer keine Bildung hat (Schulabschluss), rechnet sich auch keine Chancen aus, seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Weil aber viele andere Menschen sich mehr leisten können, führt diese "Beschäftigungslosigkeit einerseits- keine Arbeit haben-" und andererseits die Konsumwünsche, zu einem Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht kann dann ja nur noch mit kriminellen Aktivitäten ausgeglichen werden.
    Ein Mangel an Bildung und Arbeit ist gefährlich und führt dazu, dass Sündenböcke gesucht werden müssen. Die Migranten rücken in die Nähe dieser Rolle und zwar nicht nur, weil Frau Merkel nicht die Statistik lesen kann, sondern weil es angenehm ist, von der eigenen (Stasi) vergangenheit ihres Ostvolkes ablenken zu können.
    Ich kenne viele Migrantenkinder, die ein liebevolles Zuhause haben und ihre Eltern ihnen nahebringen, dass Bildung etwas sehr Wertvolles ist und Kriminalität schlecht. Wie überall auf der Welt, kommt es auch hier bei uns auf die Eltern an, was die ihren Kindern vermitteln oder vorleben ist schließlich maßgeblich.
    Frau Merkel wirft ein schlechtes Licht auf Deutschland!
    LG
    Ibag

  2. #22
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    2

    Standard AW: Mobbing im Osten

    Leider leider ist das auch heute noch so. Wir sind berufsbedingt in den Norden von Berlin gekommen und können es nach 4 Jahren nicht wirklich begreifen, was für ein Hass einem entgegenschlägt, wenn man es wagt zu sagen, daß man aus dem Westen kommt. Die Gesichter frieren ein, Kontakte brechen ohne Begündung ab, Bekanntschaften werden sprachlos beendet und man gibt einem auch erst gar keine Chance ein Mensch zu sein. Wir sind hier auch so hergekommen, daß wir gar nicht daran dachten, Wessis zu sein. Wir hatten auch immer gedacht, daß das auch schon lang vorbei sein müsste. Es ist und bleibt wahrscheinlich noch mindestens eine Generation so. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, daß vor allem die mittlere Generation, ich meine die Altersgruppe 30-50, unfassbare Vorurteile hat. Die Jüngeren sind da auffallend entspannter, wenn man sagt, daß man aus dem Westen kommt. Die Älteren sind teils teils.
    "Der ist doch so vernünftig und nett, der macht doch nicht sowas".....

  3. #23
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    hi

    vourteile gegen alles moegliche gibt es ueberall. hat nix mit den ossis zu tun.
    und man muß nicht alles glauben, die ibag ist sehr fantasievoll. sie erfindet viel und es macht ihr spaß leute zu veraeppeln. tatsache.die merkel ist ganz nett. abitur. gebildet. studium (physik) fromm.bundeskanzlerin.ibag haette zur polizei gehen muessen. wegen dem , der immernixneues packt.

  4. #24
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Hallo
    Teufelchen123
    Forumsmitglied

    Bin absolut neu hier, versuche mich gerade erst hier in diesem Forum Mobbing zurechtzufinden. Bin ein West-Berliner und ich wurde seit der WENDE gemobbt ohne Ende, leider. Und das genau konnte und kann ich nicht verstehen. Vielleicht könnte ( Konjunktiv) es mir genau hier ein Ossi erklären, warum Wessis auf schändliche Weise gemobbt werden. Ich kann nur sagen, die Ossis kennen jeden Trick einen fertig machen zu wollen, leider. Und ich dachte immer, dass sie froh sind endlich aus der DDR entlassen zu sein. Schade.. ich dachte Ihr Ossis seit irgendeinmal dankbar, was die BRD für die WENDE bezahlt hat...auch ich als kleinstes Mitglied der BRD habe für Euch bezahlt. Schade

  5. #25
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    384

    Standard AW: Mobbing im Osten

    Weiah .......
    Nicht die BRD hat für die Wende bezahlt, sondern GANZ Deutschland. Auch die Bürger der "Neuen Bundesländer" bezahlen Solidaritätszuschlag.
    Ich bin noch nie von einem "Ossi" blöd angemacht worden. Im Gegenteil hab ich bei diversen Reisen dort die Menschen als äusserst hilfbereit empfunden.

    Wer allerdings die Mauer noch immer im Kopf (und das Brett davor) hat und noch immer nach "Ossi" und "Wessi" unterscheidet, den großen Geldgeber mimt, der ewigwährende Dankbarkeit erwartet und noch darüber hinaus meint, die Menschen der ehemaligen DDR haben für ihre selbst erkämpfte Freiheit dem Westen zu buckeln, sollte sich über das Echo nicht wundern.

  6. #26
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    203

    Standard AW: Mobbing im Osten

    Im Osten gibt es 4 Gruppierungen, 1. Gruppe sind Menschen, die vom Sozialismus wirklich überzeugt waren, aber niemanden an die Stassi verraten habe, 2. Gruppe (gefährlichste)die nur mit Parteibuch und anschwärzen(Stassizuträger oder Mitläufer) versucht haben sich auf Kosten ihrer Mitmenschen ein Leben aufzubauen, welches sie niemals in Eigenleistung geschafft hätten (die Mobs der ehem. DDR)und die sind heute noch ganz oben, allerdings in CDU usw. anzutreffen, also "Fahne nach dem Wind hängend", die hätten auch Hitler gedient, um mit dem A... an die Wand zu kommen, dann gab es Gruppe 3, die breite Masse, die sich um nichts Gedanken gemacht hat, unter dem Motto "Hauptsache die lassen mich in Ruhe"(also Mitläufer der Mobs), Gruppe 4 - die wenigen, die sich Gedanken gemacht haben wurden von Gruppe 2 und 3 fertig gemacht, aber wenigstens von Gruppe 1 tolleriert und gedeckt. Die Stassi war von dummen, meinungslosen Menschen unterwandert, denen jedes Mittel Recht war und denen auch noch heute jedes Mittel recht ist und genau diese sitzen in den Chefetagen, nicht nur im Osten. Zu Merkel, Schröder denke ich mir als ehemaliger "Ossi" meinen Teil, denn gewählt wurden sie von Ganzdeutschland und nicht nur von den "Ossis"
    Im Westen gab es auch Gruppierungen, die einen waren ganz unten, die anderen konnten sich gerade so über Wasser halten, damit sich dort 10% die Taschen auf Kosten vom Rest vollstopfen kann. Eigentlich ähnliches Bild wie im Osten,nur auf Kapitalebene und nicht auf Diktaturebene, aber auch hier hält die breite Masse den Mund.
    In Gesammtdeutschland sieht es noch bescheidener aus. 10% beuten 60 % Arbeitnehmer aus und die treten nach Obdachlosen und Harz IV - Abhängigen. Also wieder nach ganz unten, statt nach oben, weil es so was von bequem ist und nicht "weh" tut. Der "Ossi" sucht die Schuld für seine Arbeitslosigkeit beim Wessi und der Wessi sucht die Ursache für Niedriglöhne beim Ossi. Es ist also alles im grünen Bereich - weitermachen. Ossi gegen Wessi, Alte gegen Junge, Kinderlose gegen Kinderreiche, Kranke gegen Gesunde. Es gibt unendliche Möglichkeiten feige nach Schwächeren zu treten, statt die Ursachen bei den "Mächtigen" zu suchen.
    Gruß Ram

  7. #27
    Titania ist offline besonders erfahrenes Mitglied des Mobbingforums
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    @Ram - was hast du denn für ein Problem?

    @Bienchen
    Mit deiner Aussage, dass die Ossis jeden Trick kennen, einen Menschen fertig zu machen, muss ich dir leider - als Ossi - Recht geben. Es heißt im Osten ja immer, dass das Mobbing aus dem Westen rübergekommen ist. Aber wenn man mal genau hinschaut, ist es eigentlich umgekehrt. Gründe will ich jetzt nicht benennen, denn die würden in die tiefste DDR führen. Haben aber null etwas mit Stasi oder ähnlichem Zeug zu tun.

    Das Mobbing, von dem du und eine Vorredner beschreiben, ist mir zur Wende begegnet. Da waren wir hier im Osten nicht gerade positiv auf die zu sprechen, die uns plötzlich vor die Nase gesetzt wurden und auch noch alles besser wussten. Ich denke aber, dass es mit den Jahren ein Stück besser geworden ist. Vielleicht macht es natürlich auch, dass ich keine Unterschiede mehr zwischen Ost und West mache. Ich muss auch sagen, dass ich, als ich noch Arbeitnehmer war, die besten Chefs hatte, wenn sie aus dem Westen waren. Spricht ja eigentlich für die Wessis. Ich bin aber auch unvoreingenommen auf die Menschen zugegangen. Mag sein, dass das auch heute noch so manchem älteren Ossi noch schwer fällt. Gründe lass ich mal außen vor.

  8. #28
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Dieser Thread wurde bereits vor 8 Jahren eröffnet und vor 5 Jahren noch einmal hochgeholt und ich habe ihn jetzt eher durch Zufall entdeckt und mir mal komplett durchgelesen.

    Und, angesichts der Tatsache, daß in diesem Jahr bereits das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls bevorsteht, finde ich es legitim, mal die Frage in die Runde zu werfen, ob ihr die hier im Thread beschriebenen Problematiken immer noch als ziemlich aktuell oder als bereits größtenteils überwunden anseht.
    Ich für meinen Teil denke, daß die Problematiken zu einem nicht unerheblichen Teil immer noch vorhanden sind. Die Gründe dafür sind mir allerdings schleierhaft.

    Ich habe nach dem einstigen Mauerfall bis heute ca. 40% meines Lebens und Schaffens im Osten verbracht und rund 60% davon im Westen und kenne daher beide "Welten" ziemlich gut, wie ich denke.
    Ich habe mich stets an den Begriffen "Wessi", "Ossi" und vor allem "Wende" gestoßen und wenn es nach mir gehen würde, sollten diese Begriffe aus dem allgemeinen Sprachgebrauch getilgt bzw. verbannt werden.
    Ich habe in den vergangenen knapp 30 Jahren viele äußerst nette, intelligente, liebevolle und offene Leute aus ALLEN Teilen Deutschlands, aber natürlich auch einige mit gegenteiligen Eigenschaften, kennenlernen dürfen. Das kann ich ohne weiteres auch auf Leute aus dem europäischen Ausland und aus den USA ausdehnen, mit denen ich beruflich oder/und privat zu tun hatte.

    Innerhalb Deutschlands sehe ich persönlich da keine spezielle, grundsätzliche Problematik zwischen West und Ost und konnte sie bisher auch nicht sehen, weil persönlich nicht erleben, obwohl die jeweiligen allgemeinen Mentalitäten schon verschiedene sind.
    In größeren Zeiträumen jedoch betrachtet ist ja allgemeinhin bekannt, daß z.B. die Süddeutschen meist nicht gut mit den Norddeutschen "können" oder die Preußen nicht mit den Sachsen. Und welche Rolle spielt das heute noch? Spielt es überhaupt eine, noch?

    Abgesehen davon denke ich, daß das Mobbingproblem schlechthin schon wie ein schlimmes Nebenprodukt der sogenannten Ellenbogen-Gesellschaft ist, was die Ostdeutschen aus der untergegangenen DDR so einfach nicht kannten und daher mitunter völlig anders darauf reagierten als ihre westdeutschen Landsleute, die ja den Konkurrenzdruck unter Arbeitnehmern prinzipiell kannten, der m.E. auch ein guter Nährboden für Mobbing nunmal ist.

    Was das Thema ehemalige Stasi-Leute anbetrifft, was hier auch angesprochen wurde, so wurde deren Bedeutung doch stark überbewertet. Ehemalige DDR-Bürger mit der Stasi irgendwie gleichzusetzen, geht völlig an den Realitäten vorbei.
    Nicht einmal 2% der einstigen DDR-Bevölkerung war in Stasi-Machenschaften verstrickt (hauptamtliche Mitarbeiter und sogenannte Inoffizielle Mitarbeiter zusammengerechnet). Doch das Gift, was die Stasi unter der einstigen DDR-Bevölkerung versprühte, war hochgefährlich für eine echte demokratische Gesinnung und wirkt sicherlich in einigen Köpfe noch bis heute nach. Aber den Stellenwert, den manche hier zum Ausdruck brachten, hatten und haben diese ehemaligen Stasi-Gefolgsleute m.E. garantiert nicht, können sie gar nicht haben.
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde erst gestern beschlossen, die Stasi-Überprüfung für den Öffentlichen Dienst bis einschließlich 2030 zu verlängern. So sollte und muß auch eine wehrhafte Demokratie funktionieren!

    Was da im Eingangs-Beitrag geschildert wurde, möchte ich doch mal als Ausnahme-Erlebnis bezeichnen. Auch weil ich dies aus meinen vielen anderen Begegnungen dieser Art zwischen West- und Ostdeutschen überhaupt nicht bestätigen kann.

  9. #29
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