Umfrageergebnis anzeigen: Ist der Wessi im Osten gleich?

Teilnehmer
11. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
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  • Nur wenn er wieder geht

    1 9,09%
  • Vielleicht

    2 18,18%
  • Nein

    7 63,64%
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Ergebnis 1 bis 10 von 28

Thema: Mobbing im Osten

  1. #1
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    Blinzeln Mobbing im Osten

    Hallo Leute
    Hallo liebes Forum

    Hoffe ich kann meine Verzweiflung hier zum Ausdruck bringen und erhalte von euch ein paar gute Tipps.

    Ich komme ursprünglich aus Rheinland-Pfalz und habe den dementsprechenden Dialekt dazu und ich würde ihn für nichts auf der Welt abgeben, wenn sich wirklich Jemand Dumm stellt, spreche ich auch Hochdeutsch. Es ist nicht so, dass man mich Grundsätzlich überhaupt nicht versteht. Ich bin Anfang 30 und aus gutem Hause, dies hat sich bis Heute gehalten und das zeige ich durch meine Art auch gerne, passe mich aber sehr Schnell an und weiß, wann es nicht angebracht ist. Ich fahre kein Auto oder habe teure Gegenstände, weil ich der Meinung bin, dass ich nichts brauche, was ich nicht brauche. Habe einen anständigen Beruf gelernt und bin seit Anfang 2009 in den Osten gezogen, aufgrund einer wundervollen Frau, die selbst aus dem Schwabenland stammt, aber hier eine Ausbildung macht und sich so lala angepasst hat. Ich muss derzeit auf meine Tochter aufpassen die 11 Monate alt ist, da meine Frau ihre Ausbildung weiter macht.

    Wir wohnen in Sachsen-Anhalt in der Stadt Halle Zentral. Unsere Wohnung ist für unsere Ansprüche die wir aus dem Westen kennen eine sehr gehobene Wohnung, mit qualitativ hochwertigen Möbeln und einem Gemeinschaftsgarten mit Spielplatz etc. Ich erwähne das deshalb weil es für die gesamte Situation wichtig erscheint.

    Ich habe seid wir hier sind schon einige Jobs angenommen, aber bin kläglich daran gescheitert, dazu aber mehr. Meine Partnerin, kämpft sich durch gute Noten aber ständigem Mobbing in der Schule gerade so durch, scheint aber aufzublühen sobald sie im Betrieb ist.

    Ich würde sagen ich bin nicht Dumm und interessiere mich für die Fotografiererei, in der ich mein Ziel gefunden habe. Erstelle für Hartz4ler Günstig biometrische Passbilder und Portraits bei mir zu Hause, gehe aber auch zu meinen Kunden in die Wohnung. Aber auch Politik interessiert mich. Nebenher erstelle ich Webseiten und kann Programmiersprachen. Ich erstelle also für den Mittelstand Internetseiten, entwickle Fassadenwerbung usw.

    Seit ich nun hier bin habe ich bisher keinerlei Freunde, der Grund ist, dass es mir so vor kommt, dass die Leute hier Angst vor mir haben und sich vor mir verstecken oder sich zurück ziehen. Wenn sie sich dann an mich heran trauen, werde ich beklaut oder einfach nur verarscht, was mich zur Verzweiflung bringt und das Egal von welchem Hallenser.
    Ich bin Pfälzer also absolut Gesellig, lache gerne, genieße es unter Leute zu sein und vermisse deshalb sehr meine Weinfeste. Ich trinke gerne, esse gerne Deftig und manchmal bis mir der Schädel bzw. de Magen platzt. Kurz gesagt ich lebe unbeschwert mein Leben und bin Froh, wenn viele Leute daran teilhaben. Mit den Leuten komme ich Gut aus, da ich sehr Ehrlich bin und denke, dass ich sehr direkt bin, was mich nicht stört wenn es andere zu mir sind. Auch derbe Witze kommen ab und zu vor und wenn es sein muss, kann es auch Schweinig sein. Allerdings habe ich einen technisch gewerblichen Beruf erlernt, mein Auftreten also selten Ungepflegt. Frauen gegenüber die man so gelegentlich kennen lernt, prallen an mir ab, nicht nur wegen der Beziehung in der ich bin, sondern auch, weil die meisten Frauen sich nicht an mich heran trauen, mich Süß und so finden, aber dennoch durch meine offene Art abgeschreckt werden.
    Vorgesetzten gegenüber, bin ich Loyal und halte mich soweit es eben geht an Regeln, aber sehe Ungerechtigkeiten gegen meine Person, was denke ich Normal ist. umso direkter der Chef zu mir, umso Wohler fühle ich mich, so wird das in Vorstellungsgesprächen Oft akzeptiert und meistens sogar als Positiv bewertet, aber das scheint hier im Osten nur Fassade zu sein.

    Ossis, sehen mich hier allerdings, als würde ich deren Arbeit wegnehmen, das wird auch von solchen Kandidaten behauptet, die keine Ausbildung abgeschlossen haben und Faul sind, auch wenn ich von Grund auf der Meinung bin, dass niemand Faul ist der Arbeitslos ist, weil ich selbst solche Zeiten durch gemacht habe.

    Mein letzter Arbeitgeber hat mich Entlassen und zwar Telefonisch, weil er behauptete ich wäre zu einer Praktikantin Abwärtend gewesen. Ich dachte mir, was hätte diese Person gemacht, wenn ich wirklich Abwärtend gewesen wäre. Ich konnte die Person nicht zur Rede stellen, will es auch gar nicht, weil ich diese Person nicht kenne und mich nur auf Small Talk beschränkt habe. Vielleicht hat sie das nur behauptet, weil ich sie einmal erwischt habe, wie sie bei der Chefin im Büro herum geschnüffelt hat. Ich würde mich da aber nie einmischen und es ist mir auch Egal, was sie alle tun, denn so habe ich meine Ruhe. Das ist was was ich hier gelernt habe. Halt die Fresse... Du bist nur ein neureicher Wessi der den Ossis die Arbeit weg nimmt.

    Bei dem Arbeitgeber davor wurde behauptet, ich wäre unzuverlässig. Ich habe angerufen als meine Tochter ins krankenhaus musste, danach kam die Kündigung. Vielleicht nur ein vorgeschobener Grund

    Davor, wurde behauptet ich hätte Alkohol während der Arbeit zu mir genommen. In allem wurde ich durch meine qualitativ höhere Arbeit und meine Arbeitsmoral bezüglich Pausen usw. auch nur ausgenutzt und wenn man mich nicht mehr brauchte einfach abgeschoben oder entlassen, sowie sie es wollten. Der Ossi an sich ist auch, muss nicht Jeder sein, aber so kommt es mir vor, eine hinterlistige Ratte. Das schreibe ich deshalb, weil sie sich unter einander Frei zu fühlen scheinen und mich hinter meinem Rücken hintergehen und wenn ich den Raum betrete, Stinkfreundlich anlächeln. Damit kann ich umgehen, wenn ich nicht der Meinung bin, das der Alltag für mich deshalb Unnormal abläuft. Ansonsten ist es mir Scheißegal was sie quatschen und ich mische mich hier auch nicht ein. Sollen sie unter sich bleiben, ich gehe nach Hause und warte eben bis die Ausbildung meiner Partnerin vorbei ist.
    Mittlerweile denke ich mir aber ich flüchte mit meiner Familie und bin soweit dass ich mir sage, dass die paar Idioten die noch im Osten geblieben sind einfach mit ihrer Scheisse allein unter sich bleiben sollen, da sie es sowieso nicht in den Westen packen, da sie die Freiheiten wohl nicht verkraften würden.

    USW.

    Ich weiß nicht ob es an mir liegt oder ob die ach so freien Ossis einfach noch ihre verklemmte Mauer in ihrem Schädel haben und einfach gegen alles Fremde sind. Ich bin Rau und vertrage Einiges, aber ich weiss mir hier NOCH nicht zu helfen!

    Würde mich einmal Interessieren, welche Erfahrungen ihr gegen dieses vielleicht alltägliche Mobbing gemacht habt und welche Tipp ihr mir geben könnt.

    Das ist ein ernstgemeinter Thread also erpart mir einfach, dumme und niveaulose Kommentare, die mir nichts bringen, denn das kenne ich selbst von Betriebsräten und Psychologen aus dem Osten schon zu Genüge.

    Ich danke dem Rest für die Aufmerksamkeit und der Zeit, die sie für mich Übrig haben und warte gespannt auf Reposts.

  2. #2
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Hallo Teufelchen,

    ich lasse mich ja nun gerne dazu hinreißen, Dir zu antworten.
    Zum Einen, weil ich selber "komische" Erfahrungen mit den Leuten aus der ehemaligen DDR gemacht habe
    und zum Anderen, weil ich bei Dir schon auch feststellen kann, dass da viele Allgemeinplätze und Omnipotenz bei Dir im Spiel ist.
    Allgemein denke ich, dass es nach zwanzig Jahren schon soweit sein sollte, dass eine Integration stattgefunden hat. Das ddachte ich auch immer, bis ich dann gemerkt habe, dass es nicht so ist. Bei mir waren es Einzelfälle; Begegnungen mit einer bestimmten Frauenart, die ich bis dahin so nicht kannte.
    Ich habe mich dann belesen und intensiv damit beschäftigt, denn mir ist aufgefallen, dass diese Frauen, die ich kennenlernte, oder die mit meinem Exmann zusammen gearbeitet haben, völlig intrigant und grenzüberschreitend sind.
    In Gesprächen mit sozial interessierten Menschen erfuhr ich dann, dass die Diktatur im Osten einen weit höheren stellenwert hatte, als bisher angenommen, auch wird da auch Vieles vertuscht. Zum Beispiel, dass die "Ostler" ihren regiden Führer vermissen und teilweise gut damit leben konnten, genau gesagt zu kriegen, was sie denken sollen.
    Kurz gesagt, eine völlig andere Sozialisation, die geprägt war von der schnellen Wegorganisation der Kinder (noch sehr kleinen Kindern) in Krippen, wo sie erneut dem Staat gelauscht haben. Mit einem Jahr eine Stunde auf dem Töpfchen zu sitzen und Mittagsschlaf zu halten, auch wenn sie nicht müde sind u.s.w. Diese regide und auf Gehorsam ausgerichtete Erziehung verursacht meiner Meinung nach ein fragiles Selbstbild, die Unterdrückung eigener Bedürfnisse, sowie der Unterdrückung von Durchsetzungsfähigkeit im demokratischen Sinne, bis hin zur Akzeptanz, dass die Rechte von Menschen von der Willkür des Diktators abhängig sind.
    Nicht umsonst haben sich die Obrigkeiten irgdwann überlegt, eine Hinterlist der Verfolgung Andersdenkender zu installieren. Es wurde die Lehre der Operativen Psychologie eingeführt, die an der Stasi Hochschule in Potsdam gelehrt wurde.
    Hintergrund war einfach, dass die offen praktizierte Verfolgung, Menschenrechtsorganisationen auf den Plan gerufen hat und das konnte und wollte sich die Führung nicht leisten.
    Stasimitarbeiter und IM waren die Cracks im System und nach dem Fall der Mauer sofort arbeitslos und aussortiert. Dazu kam noch, dass sie ihr ehemaliges Ansehen nicht nutzen konnten; im Gegenteil, es musste verschwiegen werden, dass sie ein stasi Crack waren. Nach der Vereinigung waren viele von ihnen mit Vorurteilen konfrontiert. Selber fühlten sie sich von den Westlern benachteiligt, obwohl sie massig Übergangsgelder erhielten und bevorzugte Einstellungen für Jobs erhielten. Ich zahle ja noch heute Solidaritätsbeiträge und das nicht zu wenig.
    Ein Mensch, der in einer Diktatur groß wird, der lernt, sich komplett an das System anzupassen. Entweder hält er die Klappe oder wird mit Zersetzungsmaßnahmen der Stasi bestraft. Beweisbar sind diese Zersetzungsmaßnahmen kaum.
    In einer Diktatur werden Psychopathen gezüchtet. Diejenigen, die am brutalsten sind, haben die einflussreichsten Stellen und gehen über Leichen. Sie ebnen durch ihre Seilschaften die Wege ihrer Anhänger in öffentliche Behörden und infiltrieren so unsere Demokratie.
    Wie soll ein Mensch, der eine demokratische Erziehung in Schule und Familie (Bindung an die Eltern) genossen hat, je mit diesen "obrigkeitshörigen Machtstrebern" zurecht kommen? Wer älter ist und vielleicht einen Naziopa oder-vater hatte, der könnte das vielleicht noch hinkriegen. Ich jedenfalls bin mit Menschen meines Alters, die in der DDR sozialisiert wurden, nicht gut klargekommen. Ich habe mit denen gearbeitet, immer mal wieder, noch bevor ich diese Dinge explizit wußte. Ich kann nur sagen, dass ich schockiert war von deren egoistischen, hinterhältigen und abwertenden Verhaltensweisen.
    Solche Verhaltensweisen sind das Resultat einer Gehirnwäsche und letztlich können die Menschen nicht so viel dafür. Obwohl es auch Leute gab, die sich nicht der Diktatur gebeugt haben.Die sind aber dann berühmt oder irgendwann dennoch umgebracht worden von den Stasis.
    Trotzdem, irgendwie müssen wir mit denen klarkommen. Wir können sie ja nicht alle einsperren!
    Allgemein kann ich Dir nur raten, deine Omnipotenzgefühle zu regulieren, denn damit provozierst Du ihr gewaschenen Gehirn, dass ihnen noch immer erzählt, dass die Wessis sich besser fühlen und das die Ossis aber in Wirklichkeit die besseren Menschen sind.
    Ein politisches Problem, das wir nicht lösen können und die Politiker sitzen das aus...
    Und Kommunismus ist das da schon lange nicht mehr! Es ist eiskalter diktatorischer Terrorismus.
    Mit Kommunisten könnte ich mich noch anfreunden, nicht aber mit Terroristen. Werden nicht die Kommunisten zu Terroristen, wegen ihrer Erfolglosigkeit in der demokratischen Gesetzeslandschaft? So ganz unmerklich?
    Mobbing/ Stalking sind terroristische Verfolgungsmaßnahmen, da machen dann auch gerne Wessis mit, weil sie sich mit den Machthabern lieber gesellt als mit den "naiven Wessis". Sie werden davon genauso profitieren, wie damals die Angestelleten in den KZ`s.
    Es lebe die Rebellion!

    Ibag

  3. #3
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Danke für deine Antwort

    Ich denke, du sprichst hier eine Sache an, der sich die meisten Ossis gar nicht bewusst sind, mir aber durch eine ausgezeichnete Schulbildung schon auf irgendeine Weise bewusst war. Ich habe mir hier im Osten angewöhnt, die Dinge aus der Sicht dieser Tatsachen zu sehen, um eine gewisse Omnipotenz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Den Hang dazu habe ich. Ich denke ich bin einer der wenigen, auch in der Schule damals und in meinem persönlichen Umfeld gewesen, der sich gerne zu einer absoluten Demokratie und deren Auslebung hinreissen ließ und lässt, was sich vielleicht auch durch meine Erfahrung durch einen längeren Aufenthalt in der Schweiz begründen ließe, aber ich denke dies liegt einfach am Elternhaus.

    Ich werde mich nicht dieser kranken und perfiden Aussonderungspraktiken anschließen, denn ich fühle mich nicht dazu in der Lage, auf Gehorsam einfach das zutun, was in meinem Grundverständnis nicht in Ordnung ist und ich als Falsch ansehe, denn das wäre ja das, was das System oder die
    Menschen hier im Osten wollen, auch wenn sie selbst so Manipuliert wurden, dass sie es selbst gar nicht erst mit bekommen haben, in welchem kranken System sie leben mussten und heute wollen.

    Aber wie gehe ich damit um? Natürlich ist man auf der einen Seite dazu verpflichtet worden, einer Arbeit nach zugehen, obwohl ich dies nicht tun müsste, denn, was viele Ostmenschen auch nicht verstehen ist die Tatsache, dass man nicht immer mehr haben muss und dafür auch und in das System gedrückt wird, sondern es einfach auf den Anspruch ankommt, denn man selbst hat und seien wir einmal Ehrlich, heut zu Tag kann man tatsächlich eine gute Ausbildung haben, vielleicht auch einen passenden Beruf, aber im Prinzip könnte man auch 48 Stunden am Tag arbeiten und hätte genauso viel Geld oder genauso wenig Geld. Aber ich habe mich entschlossen am Gemeinschaftsleben teilzunehmen und meiner Arbeit nach zugehen und will sie Gewissenhaft tun und im Eigentlichen gar nicht soviel mit meinen Arbeitskollegen hier im Osten zutun haben, denn Neid vertragen diese Menschen nicht, auch wenn ich es mit einem Achselzucken aufnehme, denn ich weiß das Neid mir irgendwann einmal zum Verhängnis werden kann, was ich hier schon Oft gesehen und erlebt habe. Nachdem die Untergebenen mich dann gemobbt haben, war die Maschine für ihren Rausschmiß schon längst im Gang, so dann ich von ihnen nichts mehr gesehen habe oder der eine oder andere davon berichtete, sich aber ihren eigenen Fehler nicht eingestehen wollten. Bei der letzten Mobbingattacke, erdreistete sich eine kostenlose Praktikantin, mich als Vorgesetzten nach gerade einmal 5 Tagen heraus zu lügen, auch wenn ich sie beim klauen erwischt habe. Im Nachhinein muss ich darüber sogar lachen, denn ich weiß, dass diese unterbemittelte Mobberin, mir das Wasser nicht reichen kann und sie selbst auf kostenloser Schinderei gar nicht weiß, was auf sie zu kommt wenn sie Ersetzbar wird. Im Übrigen, kann ich mir auch vorstellen, dass sie auf eine zweite Begegnung mit mir gar nicht rechnet, da man sich im Leben immer zweimal sieht und ich dann warhscheinlich meine Gelegenheit nutze, um sie darauf anzusprechen, wenn sie sich nicht Schämend und Kopfneigend an mir vorbei mogelt.

    Ich beschreibe ja, dass ich diese Begebenheiten sehr Locker sehe und sehr Roh bin und mir schon einiges Gefallen ließ. Das Schlimme für mich ist eben, dass ich mit einer entsprechenden Situation nicht umgehen kann und auf Ignoranz stellen muss, da ich in diesem System voller Psychophaten nicht durchblicke und an den "Hinterfotzigen" Ossis einfach IM MOMENT kapituliere und keinen Weg sehe mir meinen teuren Lebenslauf zu erhalten.

    Denn meine Arbeit und mein Leben lasse ich mir wohl nicht Kaputt machen, von irgendwelchen Ferngesteuerten, die sich im System integrieren, aber Gesellschaftlich keine Freunde dadurch haben, denn am Ende kommt es nur darauf an, wie Ehrlich man war und wer in Not zu einem kommen darf und wer nicht.

    Ich denke ich werde in dieser Sache einfach sehen wie es sich alles ergibt. Sollte ich Kurz vor einer psychischen Krankheit stehen, müsste ich die Gelgenheit rechtzeitig nutzen in ein anderes Land zu ziehen, wahrscheinlich eher zu meiner Familie, die mir daas gibt, was diese kleinen Hanseln nicht haben. Geborgenheit, Heimatgefühl, Liebe und Kraft dem System zu entkommen.
    Geändert von Teufelchen123 (14.05.2011 um 13:08 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Hallo,

    ja, bevor Du krank wirst, musste da weg. Du kommst ja von hier und nicht von da. Leider ist es so, dass nicht Jeder da leben kann, wo er will, sondern da hinmuss, wo er Arbeit kriegt.
    Ich würde auch nicht im Osten wohnen wollen! Selbst die, die da herkommen, wollen da nicht wohnen. Manche, wegen ihrer Stasi Vergangenheit, (sollen jetzt alle im Westen sein), manche, weil sie hier mehr verdienen und die dummen Wessis mit ihren Zersetzungstechniken ausbooten können und die fetten Jobs und Renten kriegen und manche eben, weil sie die deprimierenden Landschaften und Gebäude nicht mehr ertragen konnten.
    Die suchen sich dann irgendwelche Linken aus, denen sie weismachen können, sie seien Kommunisten. Die fallen drauf rein, ebnen ihnen ihre Wege in Jobs und unsere Gesellschaft und dann geht das Gemobbe und Zersetzen los.
    Die nehmen uns unsere Häuser, Wohnungen und Jobs einfach weg, weil es eine große Gruppe von Psychopathen ist, die
    hier ihr Unwesen treibt. Selbst bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft sind die zahlreich vertreten. Ist das nicht peinlich, dass die Strafverfolgung deshalb komplett vernachlässigt wird?
    Die haben schon längst infiltriert und unsere Demokratie geht langsam den Bach runter.
    Ich habe hier Leute auf dem Hals, das ist schlichtweg unglaublich! Mein Exmann ist Polizist und hat Affäiren mit den Frauen, die auch bei der Kripo sind. Die haben alle Möglichkeiten und die Polizei hilft nicht. Die fangen noch nichtmal an zu ermitteln, weil die auch nicht von denen drangsaliert werden wollen.
    Die treiben gezielt Leute in den Selbstmord mit ihrem Psychoterror!
    Was wir gegen die tun können? Bloß nicht bei diesen Perversen mitmachen und sofort trennen, wenn man merkt, man hat einen Psychopathen erwischt. Aufklärung der Öffentlichkeit über diese Vorgehensweise, jedoch ohne Globalisierung, denn es muss da auch noch Leute geben, die nicht psychopathisch sind. Denen darf man nicht unrecht tun!
    Weitersagen hilft, die Bevölkerung aufzuklären, denn selbst die Birthler Behörde ist mit Informationen über diese perversen Praktiken ja nicht rausgerückt.
    Ein schlimmer Fehler!
    LG
    Ibag

  5. #5
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Du lebst in einer Stadt, wo selbst der allgemeine "Ossi" Probleme hat, von den Menschen akzeptiert zu werden. Meine Tochter hat dort studiert und genau die gleichen Probleme mit vielen Mitbürgern gehabt. Hallenser lassen nur schwer Menschen an sich ran, den Eindruck hatte Sie. Geh mal ins Vogtland, da wirst Du genau das Gegenteil erleben.

    Zu dem Ossi/Wessi Problem nur soviel.
    Ich habe mit ehemaligen Bundesbürgern kein Problem, solange sie mir nicht vorschreiben, wie ich was zu machen habe. Ich habe auch mit den gleichen "Ossis" Probleme, die ganz schnell zum überheblichen Bundesbürger geworden sind und davon haben wir sehr viel. Es sind ausgerechnet die, die immer gekuscht haben und die sind schlimmer und übertreffen jeder normale Bundesbürger. Nur in diesem Punkt stimme ich der Beschreibung zum allgemeinem "Ossi" zu. Ich käme aber nie auf die Idee den allgemeinen ehemaligen Bundesbürge, als überheblich und arrogant zu bezeichnen, nur weil es einige sind.

    z.B."Allgemein denke ich, dass es nach zwanzig Jahren schon soweit sein sollte, dass eine Integration stattgefunden hat." - finde ich anmassend - wieso müssen die Ossis integriert werden?
    "Stasimitarbeiter und IM waren die Cracks im System und nach dem Fall der Mauer sofort arbeitslos und aussortiert." - falsch - die haben sich nur gegenseitig umgesetzt und nur die wurden geopfert, die nicht mehr zu retten waren!
    "Ich zahle ja noch heute Solidaritätsbeiträge und das nicht zu wenig." - nicht nur Du, der arbeitende Ossi auch. Der Ossi hat den Solibeitrag nicht erfunden, um den Bürger Deutschlands ewig abzocken zu können - das war unsere Regierung!
    Ich bin Ossi und habe nun beide Systeme kennengelernt und keins dient dem allg. Volk!
    Gruß Ram

  6. #6
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Hallo ram,

    man spricht allgemein doch immer dann von Integration, wenn Menschen aus einem anderen System kommen und eingegliedert werden sollen/wollen. Wer das, aus dem Ausland kommend nicht akzeptiert, der hat ein Problem, wenn er sein System weiter praktizieren will. Wir haben hier ja nunmal keine Diktatur, zum Glück!
    Jeder kann doch hier beten zu wem er will, essen was er möchte und sagen was er denkt, wohnen wo er will.
    Er kann nicht Terrorgruppen gründen, Zersetzungspläne schreiben und organisiertes Stalking betreiben, mit Waffen umherlaufen, nur weil das in seinem Land so üblich ist. Wir haben hier Grundrechte, an die sich jeder Mensch halten muss.
    Bei uns ist es nunmal nicht so, dass die Stasi uns hier bedroht und malträtiert hat, nur weil wir unsere Meinung gesagt haben. Bei euch ist das genauso gewesen und es gibt Stimmen, die das sogar gut fanden. Zucht und Ordnung! Mir wird übel, wenn ich daran denke!
    Also, Integration bedeutet nicht Assimilation, es bedeutet lediglich, dass unsere Demokratie und unsere Gesetze zu respektieren sind.
    Das die Stasis sich gegenseitig umgesetzt haben, habe ich auch gehört. Ein Unding! Diese Menschenrechtsverletzer gehören bestraft. Statt dessen werden sie noch dafür belohnt, dass sie ihre Mitbürger in den Haftanstalten gequält haben. Das ist doch nun wirklich pervers.Das geht doch immer noch so-die kriegen hier doch immer noch Jobs, die sie haben wollen- ich werde jedesmal rausgemobbt aus meinen Arbeitsplätzen und die Ossis werden eingestellt, weil sie die Stasi- Beziehungen haben! Perverser geht es doch gar nicht mehr!
    Jeder Arbeitnehmer bezahlt Soli und klar habt ihr das nicht erfunden, habe ich auch nicht behauptet!

    Bis die Mauer fiel, hatten wir hier ein sehr gutes soziales System, nachdem der Einfluss der Nazis weniger wurde.
    Jetzt haben wir es mit den Stasis zu tun; für mich ist da gar kein Unterschied zu den Nazis. Diktaturen sind übel und das ist vielfach belegt!
    LG
    Ibag
    Geändert von Ibag (14.05.2011 um 17:42 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    "Ich würde auch nicht im Osten wohnen wollen! Selbst die, die da herkommen, wollen da nicht wohnen. Manche, wegen ihrer Stasi Vergangenheit, (sollen jetzt alle im Westen sein), manche, weil sie hier mehr verdienen und die dummen Wessis mit ihren Zersetzungstechniken ausbooten können und die fetten Jobs und Renten kriegen und manche eben, weil sie die deprimierenden Landschaften und Gebäude nicht mehr ertragen konnten."
    "Die nehmen uns unsere Häuser, Wohnungen und Jobs einfach weg, weil es eine große Gruppe von Psychopathen ist, die
    hier ihr Unwesen treibt."

    Frage Was würdest Du machen, wenn Du in Deiner Heimat, viel weniger verdienst, obwohl Du mehr Arbeitsstunden leisten mußt? Sowas kann man nur mit einem heimattreuen Ossi machen. Es ist ganz normal, dass der Mensch dorthin geht, wo er für seine Arbeitsleistung auch vernünftig leben kann. Das hat absolut nichts mit Psychopathen und "Zersetzungstechnik" zu tun. Eigentlich weiß ich nicht, was Ihr vom "Ossi" erwartet. Bleibt er im "eigenen" Land und findet er keine Arbeit- wird er als fauler Ossi bezeichnet, der vom Wessi mit durchgefüttert werden muß. Geht er der Arbeit hinterher, ist es eine bösartige Intriegie. Du beschreibst gerade das gleiche Problem von "Teufelchen" nur im Umkehrschub. Es gibt keine Grenze mehr- wir sind alles Deutsche und jeder kann sich niederlassen, wo er leben will und kann. Wir leben in einer "Demokratie" und auch der Ossi darf jetzt sogar offen seine politische Gesinnung zeigen. Der Ossi kommt nicht aus dem Urwald, dem man gesellschaftliche Normen beibringen und vorschreiben muss.
    Warst Du schon mal im Osten - weißt Du überhaupt, was wir für schöne Ecken haben. Du sprichst hier vieles an, weswegen wir mit Euch Probleme haben. Wir kommen uns da bisschen entmündigt und nicht akzeptiert vor.
    Gruß Ram

  8. #8
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    "Bis die Mauer fiel, hatten wir hier ein sehr gutes soziales System, nachdem der Einfluss der Nazis weniger wurde.
    Jetzt haben wir es mit den Stasis zu tun; für mich ist da gar kein Unterschied zu den Nazis. Diktaturen sind übel und das ist vielfach belegt!"
    Euer gutes Sozialsystem, habt Ihr eigentlich indirekt der DDR zu verdanken. Beide Systeme wollten dem Volk beweisen, dass ihr System fürs Volk besser ist und beide wollten das andere System auflösen. Die BRD musste Humankapitalismus spielen, um Euch bei Laune zu halten. Die DDR musste soziale Beschlüsse bringen, um uns bei Laune zu halten, die BRD hatte immer nachgezogen. Die DDR war irgendwann Pleite, die BRD hatte den notwendigen Spielraum - Ziel erreicht!! Euer gutes Sozialsystem ist weder wegen uns, noch wegen der paar Stasileute zusammengebrochen, sondern weil Deutschland nicht mehr im "kaltem Krieg" zum Sozialismus steht. Die Wirtschaft hat es nicht mehr nötig einen Teil ihres Kapitals ins soziale System zu investieren. Wir "Ossis" sind daran nicht schuld.

    "Das geht doch immer noch so-die kriegen hier doch immer noch Jobs, die sie haben wollen- ich werde jedesmal rausgemobbt aus meinen Arbeitsplätzen und die Ossis werden eingestellt, weil sie die Stasi- Beziehungen haben! Perverser geht es doch gar nicht mehr!"

    Uns gehts nicht besser, das hat aber nichts mit dem normalen "Ossis" zu tun. Eure saubere Wirtschaft arbeitet mit denen und weißt Du warum, weil diese Menschen Bildungsabschlüsse geschenkt bekommen haben, nur weil sie stassitreu oder das richtige Parteibuch hatten. Auf normalem Weg hätten die das nie erreicht. Und weißt Du was für uns schlimm ist, dass Menschen, die soviel Rückgrad hatten, diesen Stassimist und Parteiwahn abgelehnt haben, jetzt arbeitslos sind, weil man ihnen sämtlichen beruflichen Perspektiven genommen hatte. Eure Regierung erkennt den Stassileuten noch nicht mal ihre überzogenen Rentenansprüche ab, während der politisch Verfolgte noch heute um sein Recht kämpft. Bitte benutze niemals das Wort Ossi im Zusammenhang mit Stassileuten, weil Du damit den ehrlichen Ossi demütigst, das hat er nicht verdient.
    Gruß Ram

  9. #9
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Totschlagargument alles Billiger, im Westen mehr Lohn. Absolut Haltlos und für mich als Wessi der seit 3 Jahren im Osten psychisch Krank zu scheinen wird unvorstellbar Dumm, denn ich gebe hier einmal der Vergleich:

    Halle:

    Einzelfahrschein HAVAG: 1,50 Euro
    Monatskarte: 46,60 Euro
    Weizenmischbrot: 1,46 Euro

    Mannheim:
    Einzelfahrschein RNV 2,20 Euro
    Monatskarte: 47,50 Euro
    Weizenmischbrot: 2,70 Euro


    Wohnung 68 m² Warm in Halle aktuell mit gehobener Ausstattung: 448 EURO ohne Strom
    Wohnung 68m² Warm in Mannheim aktuell mit gehobener Ausstattung 890 Euro ohne Strom

    Also daran kann es meiner Meinung nicht liegen. Das Argument betrachtet man es aus der wirklich objektiven Perspektive, ist Haltlos und ein gern benutztes Argument um den ach so tollen Osten der DDR zu verteidigen. Der Lohn kann man also hier nicht vergleichen, denn man verdient zwar mehr, aber faktisch hat man auch mehr Ausgaben. Pendler nehme ich hier heraus, dass sie in den Westen fahren um dort zu arbeiten lässt sich durch die 3 oder 4 Euro mehr rechtfertigen. Würden Ossis im Westen wohnen, dort arbeiten und dort das Geld lassen, würden sie feststellen, dass es ihnen im Osten Besser ginge, wenn sie auch wieder beginnen würden zu pendeln.

    Auch das Argument der Arbeitsleistung und der ordentlichen Bezahlung ist haltlos, denn die Ossis und das ist eine realitätsnahe Erfahrung arbeiten fristgemäß Freitags nur das Nötigste und das ist im sozialen Bereich fast Schlimmer als im Industriellen.

    Auch das Mobbing, das wurde vor Kurzem bestätigt (google, go feminin lesen!) zwingt 70% der Westler wieder nach Hause zu kehren, weil sie mit der Arbeiterschaft des Ostens und der Isolation durch das ach so freundliche Ostvölkchen hervorgebracht, nicht stand haben können, da man unverschämterweise im Osten dem Wessi entgegensetzt, dass er den Ossis die Arbeit weg nimmt. Das alle Betriebe zuvor geschlossen wurden und Investoren fleißig Leute aus dem Osten anstellten, ist nur ein Grund um zu behaupten, dass man den Ossis nur Allmosen entgegen gestreckt hätte und es nicht rechtfertigen würde, dass ein Wessi einem Ossi einen Arbeitsplatz wegnimmt.

    Erstaunlicherweise, schreibt ram was von Entmündigung. Ich will hier mal ein Beispiel nennen. Wenn ich mit meiner Frau eine sehr offene und herzliche Beziehung führe und wenn es sein muss auch Teller und Tassen durch die Wohnung fliegen, dann haben wir danach Versöhnungssex und lieben uns trotzdem. Wenn ein Ossi in seiner Beziehung den Mund nicht aufbekommt, dann ist das seine Sache und soll sich gefälligst um sich selbst kümmern. Wenn ich allerdings Streite, wird mir vorgeworfen, dass meine Beziehung mit meiner Freundin keinen Sinn hat, da wir nur Respektlos zu einander sind. OK, wenn meine Freunde irgendwas tut was mir nicht gefällt, rutscht mir ein Arschloch raus, aber deswegen lieben wir uns weniger, es ist unsere Art unseren Frust abzubauen und ihn nicht brav herunter zuschlucken. Wir Wessis sind nämlich so erzogen worden, dass wir mit unserer Trennung oder Distanz oder Meinungsverschiedenenheit keine Existenzängste haben und von jedem gemobbt werden müssen. Das erklärt mir zumindest manche Beziehung die sich hier nur Gehalten wird, um eine heile Welt darzustellen. Wenn ich meine Tochter so erziehe wie ich will, wird mir sogar seitens der Arbeitskollegen unterstellt, dass ich ein misrables Elternhaus genossen habe. In solche Diskussionen würde sich jemand in der BASF niemand erlauben, da er weiß dass er sich nicht dort einzumischen hat.

    Im Osten war alles Besser, auch so ein Totschlagargument.

    Es war deshalb besser weil dem Ossi verweigert wurde seine Grenzen zu verlassen, in jeglichem Sinn und er es sich Bequem machen konnte, dass andere für ihn sprechen dürfen, während der Ranghöhere das Sagen hatte, in dem er hoffte einen größeren Kuchen abzubekommen.
    Natürlich war alles Besser, denn er wurde von seiner Verantwortung in Gesellschaftlicher Hinsicht nicht gebraucht und deshalb eingesperrt oder erschossen, wenn er sich gegen das Regime auflehnte.

    Jetzige Arbeitskollegen sagten mir hier im Osten Oft, dass es Egal war ob man sich ein Auto bestellte und bezahlen konnte, man musste darauf warten, dass man vor den vielen Chefs die nach ein paar Monaten eines bekamen dran war. Die Arbeit hatte man sich auch aufgeteilt, die natürlich jeder hatte, da man zu Sinnlosen Aufgaben gebeten wurde und es Egal war ob man Krank war oder keine Lust hatte.

    Ein anderer Arbeitskollege teilte mir mal mit, dass er die Ossis nicht verstehen könne. Sie beschweren sich über eine Freiheit die sie jetzt hatten und standen trotzdem zu den Montagsdemos an der Ecke oder auf den Straßen und wussten zum Teil nicht einmal warum...

    Mein Nachbar erzählte mir einmal, dass er sich in der DDR nicht wohlgefühlt hat, weil ihm immer wieder propagandiert wurde, dass alles in Ordnung ist und dass es im Osten jahrelang nicht genug Obst gab, außer als man 1986 Ukrainisches Obst und Gemüse verkaufte, während er im ZDF sah, dass Bauern ihre Felder abdeckten.

    Der Unterschied zwischen Ossis und Wessis ist eine Art ethnischer Konflikt, der von der Politik nicht belohnt werden darf. Ich werde hier auch gehen, denn ich finde es hat keinen Zweck, auch wenn ich mich für 70% der Arbeitslosen hier in Halle angagiere, in Vereinen tätig war und Arbeitswillig bin

  10. #10
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    Standard AW: Mobbing im Osten

    Nochwas... zum Thema politische Gesinnung... Demletzt waren Wahlen, wie du Sicher weisst zur gleichen Zeit wie in Rheinland-Pfalz. Durch den doppelten Wohnsitz und die 38% Steuer die ich hier in Halle bezahlen muss zusätzlich, habe ich allerdings den Vorteil gleichzeitig wählen zu gehen bzw. den Zettel auszufüllen und ihn zu schicken. Den für die Pfalz habe ich geschickt, hier in Halle bin ich in die Schule gelaufen. Das Resultat leer. Die Stimmbeteiligung war wie immer Niedrig. Gegenüber, wo ich wohne habe ich eine mittlerweile Stammwirtschaft, wo ich immer noch alleine sitze, aber das nur Nebenher. Wie geschrieben ich komme aus einem Weinland, das sehr Gesellig ist, dennoch bleibt mir hier als Wessi der Zugang verwehrt, weil ich anders bin und den Ossis die Arbeit wegnehme, das stört mich nicht, ich gehe trotzdem einen Heben.

    Natürlich bekomme ich zwischen Handyspielerei oder meiner Frau die sich dann dazu gesellt hat, wenn das Kind inkl. Babyfon schläft, die Theke mit, an der mindestens 20 Leute Platz haben. Ich kann dir schreiben, dass von den 20 Leuten plus der Wirtin, niemand wählen war mit folgender Begründung: Ich musste 40 Jahre lang wählen, warum sollte ich das nun tun? Oder: Wenn ich wähle, dann ändert sich sowieso nichts, so kann ich gemütlich Fernsehen ohne ein schlechtes Gewissen. Wer geht also wählen dachte ich mir. AWO.... alle wählten SPD... der Rest die NPD....

    Also die politische Gesinnung wird hier nur zum eigenen Nutzen gewählt und nicht, weil nun der Zugang dazu besteht. Das Argument ist also Haltlos, für mich jedenfalls, als Wessi der gewählt hat, was er für Richtig hält, nämlich die Partei die ganz Unten steht, weil ich der Meinung bin, dass ich meine von Gott gegebene Stimme nicht verschwende und einer Partei geben muss, die unter geht, aus Protest zu den Großen, wenn das nicht sowieso eine große Lüge ist mit den Wahlen.. Wer weiss es schon?

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