Währungsreform-Zwangsanleihen-Goldverbot ?

von Heiko Schrang


Der staatliche Raubzug auf Ihr Geld hat begonnen, denn die Geister aus der Vergangenheit wie Währungsreform, Zwangsanleihen, Goldverbot und Zwangsenteignung,werden wieder auferstehen. Der Katalysator für diese Ereignisse wird Italien sein.

Der Schuldenberg, den Italien vor sich her schiebt, beläuft sich auf 120 % der Wirtschaftsleistung. Da sich italienische Anleihen in den Portfolios von Banken auf der ganzen Welt befinden, ist die Möglichkeit hoch, dass Italien irgendwann seine Zinsen nicht mehr bedienen kann und so den Geldmarkt zwischen den Banken zum Erliegen bringt. Die Folge daraus wären Beschleunigungen von Bankenpleiten und Wirtschaftskrisen weltweit.
Unseren EU Bürokraten fällt darauf hin nichts Besseres ein, den EU Rettungsschirm auf 1,5 Billionen EURO erweitern zu wollen, um das System was sie nährt, aufrecht zu erhalten. Das ist vergleichbar mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn.
Nur der Unterschied zum normalen Geisterfahrer ist, dass dieser bei erkennen sofort auf die richtige Spur wechselt.Unsere EU Geisterfahrer jedoch wissen, dass sie sich auf der falschen Spur befinden und geben trotzdem Vollgas.
Mit Vollgas in den Abgrund. Anders ist dieses handeln nicht mehr zu erklären. Folgende Szenarien sind aufgrund dieses Handelns höchst wahrscheinlich: Währungsreform, Zwangsanleihen und Goldverbot.
Währungsreform
Die Währungsreform 1923 in Deutschland zog eigentlich nur den Schlussstrich unter die katastrophale Hyperinflation der Nachkriegjahre. Mit der Folge, dass Sparguthaben, Anleihen und Lebensversicherungen entwertet wurden. Damals musste man 1 Billion Mark geben, um 1 Reichsmark zu erhalten.
1948 musste man 100 Reichsmark umtauschen, um 6,50 D Mark zu erhalten. Die Aktienkurse fielen nach der Umstellung um ca. 90 %.
Zwangsanleihe
Wie das Wort Zwang besagt, wurden Steuerpflichtige gezwungen, diese Staatsanleihe zu erwerben. Sie diente als Finanzierungsquelle für die leere Staatkasse. Damals wurden alle Bürger mit einem Vermögen über 100.000 Mark zur Zeichnung gezwungen. Aufgrund der Hyperinflation löste sich der Wert der Anleihe bis zur geplanten Tilgung in Luft auf.
Goldverbot
Im Jahre 1933 erließ US Präsident Roosevelt ein Goldbesitzverbot. Dieses Verbot zwang alle US Bürger, ihr Gold zu einem Kurs von 20,67 US Dollar pro Feinunze an die Zentralbank zu verkaufen. Am 15. Juli 2011 tritt das Finanzierungs-Regulierungspaket, der so genannte ’Dodd-Frank-Act’ in Kraft, der US-Privatanlegern verbietet, Edelmetalle über Devisenbroker zu handeln. Einige Insider glauben, das diese Regelung der Vorbote eines neuen Goldbesitzverbotes in den USA ist und deutsche Anleger ebenfalls tangiert werden könnten.
Schon die Sozialisten besangen in ihrer Internationalen ’’…. VÖLKER hört die SIGNALE….’’
Beste Grüße
Heiko Schrang
Über den Autor:
Heiko Schrang ist Autor des Newsletters "FID Informationsdienst". Regelmäßig beleuchtet der Autor die Themen Inflation und Staatsbankrott und berichtet über Sachwertanlagen wie 1A-Immobilien als Kapitalanlagen.

Außerdem ist er Redakteur bei dem renommierten Börsen-Onlinedienst Wallstreet-Online. Seit 2005 hält Heiko Schrang zudem Vorträge zu den Themen Inflation, Gold und Finanzkrisen.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.fid-berlin.de