Hallo,

am Wochenende lief eine Reportage über die unterschiedlichen Arten der Schulen in Deutschland. In Bayern ist es besonders streng mit dem Übertritt ins Gymnasium. Dort werden Prüfungen abgehalten, Kinder geraten in der vierten Klasse unter Druck, schlafen schlecht, werden von ihren Akademikereltern angetrieben. Die Begründung der Eltern war, dass sie ihrem Kind ermöglichen wollen, alle Auswahl zu haben. Da wird horrend viel Geld in Nachhilfestunden investiert und da kommen wir der zwei Klassen Gesellschaft immer wieder näher. Wer hat, der hat!
Die Armen haben es nicht und sollen auch nicht, denn die sind Loser. Wer will schon sein Kind mit armen Kindern u.s.w.
Meine Güte, mir wird schlecht, wenn ich Akademiker höre, die sagen, dass der Staat was für die Züchtung der Elite tun muss. Es muss Frauen angenehm sein, ein Kind in die Welt zu setzen, selbst wenn sie promoviert haben! Wie macht man es den Damen denn so angenehm wie möglich?
Na. indem man ihnen ihr feudales Gehalt komplett ersetzt, natürlich. Das ist das Mindeste!
Wir haben zuviele Loserkinder, oder was? Wie bitte? Ich glaube es hackt! Noch nie was von Wohlstandsverwahrlosung gehört, was? Und wer bitte schön neigt am Ehesten zum Drogenkonsum? Es sind doch die Kinder von den elitären Eltern! Ich kenne genug.
LG
Ibag

Übrigens: mein Vater war Arbeiter und ich habe studiert, na und?