Hallo, ich bin neu hier und habe auch eine Frage. Der Psychoterror durch Nachbarn geht bei uns nun schon über 8 Jahre. Ich ignoriere sie seit dieser Zeit, obwohl es manchmal wirklich schwer fällt. Habe in der langen Zeit 1 x eine Anzeige geschaltet, die nichts gebracht habe. Beratung beim Weißen Ring, Beratung bei der Opfer-Stelle Polizei, Beratung beim Rechtsanwalt, Beratung bei der Psych-KG in unserer Stadt und nun hat der Nachbar bei meiner Arbeitsstelle angerufen. Ich arbeite als Verwaltungsangestellte in einem Pflegeheim, also sozusagen auf dem Präsentierteller. Ich wurde beschuldigt, bei denen zu Hause angerufen zu haben um ihnen Hausverbot zu erteilen. Darüber haben sie sich ausdrücklich beschwert. Desweiteren hätte ich schon einmal, als ich in dem Heim angefangen hätte, dafür gesorgt, dass sie für den Vater keinen Heimplatz bekommen hätten. Sie nannten auch eine Uhrzeit, wann ich angerufen habe. Zu dieser Zeit saß ich in einer Vorstandssitzung (Ehrenamtsarbeit). Aber ehrlich, soll ich das Anzeigen - bringt doch eh nichts. Man wird nur krank über die ganzen Jahre. Oft fragen wir uns, ob wir einfach auch mal so anfangen sollen, ob wir das was uns vorgeworfen wird, wirklich mal tun sollen - aber dafür sind wir/ich keine Menschen. Ich bin sehr sozial veranlagt, mache ehrenamtlich Sterbebegleitung, dass würde überhaupt nicht zu mir passen.
Wir haben auch für ganz viele Vorfälle Zeugen, aber auch dass nutzt einem nichts. Es ist halt nur "Nachbarschaftsstreit", so sehen die Behörden das. Ich sehe das anders, für mich ist das Mobbing, bzw. Stalking.
Aber es tut gut, mal darüber zu berichten. Ich führe, wie mir die Polizei vor Jahren geraten hat, eine Tagebuch (ja, man kann von einem BUCH sprechen) über die Vorfälle, obwohl ich manchmal denke, wofür machst du das eigentlich.

LG
Kucki