Amelie Nothomb: Mit Staunen und Zittern
Eine junge Belgierin macht ein einjähriges Praktikum in Japan und erlebt dort Pech und Pannen, den totalen Abstieg. Und portraitiert ironisch eine hierarchisch orientierte Leistungsgesellschaft, wie sie nicht nur in Japan existiert.
Bei aller Brutalität reizt Amélies Selbstironie zum Lachen.
Und ich freue mich schon darauf, mit ihren Worten Abschied von meiner Firma zu nehmen:
Ich bin ja sooo dankbar, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, bei Ihnen zu arbeiten. Leider bin ich diese großartige Chance nicht würdig. Meine intellektuellen Grenzen bereiten mir Schwierigkeiten und darum muss ich mir leider eine einfachere Arbeit anderswo suchen gehen...
Genauso wie Amélie werde ich fröhliche Zustimmung und höhnische Glückwünsche ernten. Wetten?