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Thema: Über Umwege zur Tagesklinik

  1. #1

    Standard Über Umwege zur Tagesklinik

    Hallo,
    ich hatte vor einiger Zeit schon ein Thema erstellt und war guten Mutes, dass ich Kraft genug hätte, mich der Arbeitssituation zu stellen. Leider ging der Schuss nach hinten los. Nun kam es soweit, dass meine Hausärztin mich vorerst aus dem Verkehr gezogen hat, jedoch kann ich auf keine Verlängerung ihrerseits mehr hoffen.
    Bin jetzt in der 3.Woche krank geschrieben. Ich ließ mich in einer psychatrischen Klinik beraten und man empfahl mir einen Therapeuten (berufsbegleitend) aufzusuchen oder noch besser in meinem Zustand die Tagesklinik zu wählen.

    So, nun habe ich letzteres in Erwägung gezogen, aber nun kommt der Haken. Da ich Privatpatient bin, MUSS ich nach Absprache mit der KV erst zu einem Therapeuten bzw. einem fachkundlichen Vertreter der Branche, der die Notwendigkeit bestätigt.
    Nach Abtelefonieren sämtlicher Psychologen/Therapeuten, war ich bald mutlos und wollte alles hinwerfen, weil es entweder hieß, wir sind voll oder versuchen Sie es doch in der Tagesklinik, da kriegen sie eher einen Termin (Toll!)
    Dann gab mir die Tagesklinik selber den entscheidenden Tipp. Es ist eine Psychaterin, welche mit der TK eng zusammen arbeitet und schon öfter Patienten dorthin überwies. Hat jemand schon einmal diesen Weg so wählen müssen?

    Ich weiß, dass die TK mir gut tun wird und trotzdem habe ich Zweifel, die Psychaterin von der Notwendigkeit überzeugen zu können.

    Wenn ich dann lese, dass Mobbing bei manchen Psychologen/Therapeuten nur mit Schulterzucken registriert wird, dann werd ich erst recht noch unsicher, wie ich sie davon überzeugen kann. Auf der Warteliste für die TK steh ich zumindest schon einmal.
    Es ist eh schon für mich eine große Überwindung, wieder arbeiten gehen zu müssen nächste Woche, vor allem, weil ein Platz in der TK erst in gut 8 Wochen frei ist. Wie ich das durchhalten soll, weiß ich nicht.
    Danke fürs Lesen und Tipps!

  2. #2
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    Standard AW: Über Umwege zur Tagesklinik

    Hallo blackcat

    Ich weiß auch, dass PKV der letzte Mist ist, und man nur Probleme damit hat.
    Als Beamtin kannst du ja auch nicht in die GKVnicht zurückkommen.

    Kannst du deinen Hausarzt nicht fragen, ob er dich länger krank schreiben kann?

    Die anderen Ratschläge die ich dir gebe sind schon ziemlich krass.

    Wie sieht es aus, wenn du von deinem Hausarzt eine Einweisung in eine Psychiatrische Klinik bekommst, da kann die Krankenkasse ja nichts machen. Kann sein dass ich mich da irre, da musst du dich halt informieren.
    Da könnten die ja sagen, du musst da nicht unbedingt bleiben, sondern bei dir reicht eine Tagesklinik

    Du kannst notfalls auch bei einem Sozial Psychiatrischen Dienst bei dir in der Stadt fragen, ob die irgendeine Idee für dich haben.
    Geändert von gemobbt1 (24.03.2012 um 23:58 Uhr)

  3. #3
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    417

    Standard AW: Über Umwege zur Tagesklinik

    Hallo blackcat75,

    jeder Hausarzt mit eigener Praxis sollte ein halbes Jahr Grundlagen der Psychiatrie und Psychologie studiert haben. Der Weg geht nur mit einer Überweisung zum Psychiater/in. Diese/r entscheidet in einem Gespräch wie die Therapie weitergeht. Es Kann mit einer Psychotherapie beruftsbegleitend gestaltet werden. In deinem Fall sollte wirklich überlegt werden eine Therapie in der Tagesklinik vorzuziehen. Die Überweisung/ Einweisung schreibt der/die Psychiater/in. Wenn Du bei allen Ärzten die Einweisung dringend machst, wird die Wartezeit bis in der TK ein Platz frei ist keine 8 Wochen dauern. Die Frage ist, gibt es nicht noch eine andere Tagesklinik in der Nähe? Die Krankschreibung des Hausarztes sollte bis zum Beginn der TK erfolgen. Für die TK muß man noch relativ fit sein, bei einer erneuten Arbeitsaufnahme kann es auch sein das deine Gesundheit sich dermaßen verschlechtert, so das die TK nicht in Frage kommen würde.
    Auch in der gesetzlichen KV muß der Weg der Überweisungen/ Einweisung wie bei der PKV eingehalten werden. So grundsätzlich unterscheiden sich die Versicherungen in diesem Punkt nicht. Auch bei einem Notfall gibt es keine Unterscheidung.
    Noch ein Tipp: Mach allen Ärzten deine Situation klar und fordere dringende Hilfe. Ein Platz in der TK ist meist für dringende Fälle vorhanden. D.h. Wartezeit ca.4-5 Wochen, nur deine Ärzte müssen sich darum kümmern!

    Da ich selbst schon mal den gleichen Weg gegangen bin, habe ich natürlich einiges an Erfahrung. Zudem war ich 12 Jahre Vertrauensmann für die Schwerbehinderten in der Firma und habe dadurch auch sehr viel Erfahrung gesammelt.

    Grüße

    Simon51

  4. #4
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    Standard AW: Über Umwege zur Tagesklinik

    Hallo Blackcat Hallo Simon,

    Das spezielle Problemin diesem Fall istdie PKV (zu der Beamte quasi gezwungen werden ...aber das ist einanderes Thema...)

    Was Simon51 schreibt ist aus medizinischer Sicht, und aus der Sicht wenn man in einer Gesetzlichen Krankenkasse wäre durchaus richtig. Nur bei PKV s gibt es leider andere Spielregeln, das musste ich auch schon einmal leidvol lerfahren.
    Wir hatten im Amt auch schon einen ähnlichen Fall wie den von Blackcat, wo jemand auf den Kosten, die normalerweise die PKV übernimmt sitzen geblieben ist.
    Das mit einer weiteren Krankschreibungdurch den Hausarzt sollte aber kein Problem sein.

    Blackcat es tut mir leid, wenn ich dirso etwas ernüchterndes schreiben muss.
    Lass dich einfach so lange krankschreiben, bis das mit der Einweisung durch den Psychologen in dieTagesklinik klappt.

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