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Thema: Familie: wie im falschen Film.... achtung lang!

  1. #1
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    1

    Standard Familie: wie im falschen Film.... achtung lang!

    Ich fühle mich im Moment total imfalschen Film.


    Eigentlich gab es nur einen Konfliktmit meiner Schwester, nun ist alles so dermassen eskaliert, dass ichan einem Punkt stehe, wo ich nicht mehr weiss, ob ich überhaupt nochmit der Familie in Kontakt stehen möchte.




    Ich hatte ein Fest für meine Tochtergeplant, aber meine Schwester und Patentante fährt lieber in den Urlaub. Ich mache Zugeständnisse und biete andere Termine um diesen Urlaub herum an, sie könnten den Urlaubsweg auch so machen, dass siedirekt bei uns vorbei fährt. (sie wohnen ca 7 Autostunden von uns entfernt) Ich erkläre mehrfach, was ich mir vorstelle und wünsche für mein Kind. Bringt alles nichts, kein Entgegenkommen.


    Ich bin sauer, denn sie macht auch sonst nichts für ihr Patenkind, ausser 2x im Jahr ein Geschenk zu kaufen.Sie ruft nie an, macht kein Skype, schickt keine Emails, keine Briefe, wenn wir uns bei meinen Eltern treffen macht sie nie etwas mit meiner Tochter (und ihrer, sie ist fast gleich alt).
    Ich stellte hier mal die Rolle als Patinin den Raum. (da habe ich wohl einen wunden Punkt getroffen)


    Ich bin also sauer, reagiere auch so.Gut, das war wirklich nicht in Ordnung, ich habe mich entschuldigt.
    Sie leitet meine E-Mails (telefonisch besprechen war nicht möglich, denn sie ist nie erreichbar und ruft auch nie zurück) an meine Eltern weiter. Sie hat nur meine wütenden E-Mails weitergeleitet und nicht meine Entschuldigung.
    Meine Eltern treten dann an mich heran und kritisieren mich für meine Tonart.
    Dem Punkt, ob ich sauer sein darf oder nicht, dem gehen sie aus dem Weg.


    Mit meinem Vater entstand daraufhin derKonflikt, dass er den Kontext (meine Entschuldigungen und Erklärungen) überhaupt nicht zur Kenntnis nahm und den Konfliktzwischen mir und meiner Schwester nicht verstand.
    So à la: er „Du sagst hier .....“
    ich „Ich erkläre es aber sowohl einige Sätze später wie auch in nachfolgenden Mails“
    er „das steht hier aber nicht,sondern nur dass du das hier sagst“
    ich „aber ich erkläre es doch,nachdem ich gemerkt habe, dass es offensichtlich missverstanden wurde“
    er „das steht hier aber nicht, da darfst du nicht sauer sein, wenn das hier so interpretier wird.“
    ich „ich bin nicht sauer, ich erkläre mich doch“
    er „aber da steht hier nicht“
    ---- kam mir vor wie im Theater desAbsurden.


    Ich sagte daraufhin, dass wir da so nicht weiterreden müssen, wenn ich mich nicht erklären kann und darf.
    Er sagte daraufhin, dass es doch sehrmerkwürdig sei, dass wir (GG und ich) jetzt Konflikte mit beiden Familien haben. GG wurde von seinem Bruder und seinen Elternfinanziell ausgebotet (mit recht grossen Summen) und ausserdem werden wir von den Schwiegereltern diskriminiert, z.B. gebeten, zuspeziellen Familienanlässen nicht mehr zu kommen, weil es der Freundin vom Bruder nicht passt, und mehr. Wir haben den Kontakt sehr eingeschränkt.
    Ich habe dann diese Aussage „es ist ja sehr merkwürdig, dass Ihr zeitgleich Probleme mit beiden Familienhabt“ so verstanden, dass er uns die Schuld an diesen Konflikten gibt. Er sagte auch „kann es nicht an Euch liegen, dass....“
    Ich war fassungslos und verletzt, als ich ihn im Nachhinein darauf angesprochen habe, sagte er „das habe ich nie gesagt“ und stellt mich sozusagen als Lügner dar.




    Mit meiner Mutter entstand ebenfalls der Konflikt, sie fragte mich, ob denn diese meine Tonart sein müsse. Kein Wort darüber, dass es von meiner Schwester nicht okay ist.
    Hier muss ich anfügen, dass ich vor ca 8 Jahren einen grossen Konflikt mit meiner Mutter hatte, weil ich zu einer Veranstaltung, die ihr wichtig war, nicht kommen konnte. Es ging für mich wirklich nicht, ich habe im Ausland gearbeitet, konnte nicht vom Job weg und die Zugfahrt von 36 Stunden pro Weg machen. Das hat sie mir so übel genommen, sie hat mich übelst beschimpft und mehrere Monate den Kontakt verweigert. Sie hat mir verboten, in mein Elternhaus zu Besuch zu kommen. Wir haben erst nach einem Familienurlaub wieder zusammengefunden, wir sind 5 Geschwister, das war ein Urlaub mit vielen Leuten und wenig 1-zu-1-Konfrontation.
    Jetzt zu dem Konflikt mit meiner Schwester habe ich zu meiner Mutter gesagt, dass ich die Kritik anmeinem Tonfall nicht annehme. Sie solle mal bedenken, wie sie mit mir umgegangen ist in einer Situation, in der ich ihr eine Absage erteilt habe. Und somit sollte mir doch jetzt auch eine gewisse Wut zugestanden werden.
    Auch hier nur Antworten wie „das war nicht so“ - „das hättest du wohl gern, dass es so war“
    „das ist schon so lang her, das müssen wir nicht jetzt klären“
    Ich sagte daraufhin, dass ich das jetzt wirklich nicht klären muss, aber dass ich das gern in Zusammenhang bringen würde mit der Kritik an meinen momentanen Gefühlen der Enttäuschung und Wut.
    Und ich sagte auch, dass ich hier erkenne, dass hier mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird.


    Gleichzeitig habe ich immer mal wieder Konflikte mit meiner Mutter, weil sie ein zeitintensives Hobby hat,für das sie immer wieder Absagen erteilt. Ich habe diverse Auslandsaufenthalte gemacht (war immer mein Traum, den ich mirverwirklicht habe), sie hat mich nie besucht, wegen des Hobbys.(Meine Schwestern, die auch im Ausland waren, dagegen sehr wohl).
    Sie war bei der Geburt meines Kindes wegen des Hobbys unterwegs und kam 4 Tage später. (Nachdem sie mit meiner Schwester einen grossen Konflikt geführt hatte, dass es das Recht der Grossmutter sei, dass sie ihre Enkel so bald wie möglich nach der Geburt sehen darf, zu meiner Schwester kam sie gegen deren Willen 3 Stunden nach der Geburt)
    Wir haben sie zu unserem Urlaub eingeladen, damit sie und die Kinder sich haben (und ich verstand mich trotz aller Konflikte gut mit ihr), sie kam sehr verkürzt, weil noch ein Anlass wegen ihres Hobbys war.
    Sie hat im Januar runden Geburtstag, sie interessiert sich sehr für kulturelle Dinge, wir haben einen kulturellen Anlass zusammen im Museum gesehen, dazu haben wir ihr jetzt eine Reise zu diesem Fest am Originalschauplatz geschenkt. Sie hat uns ein seit einem Jahr zugesagt, nun hat sie uns abgesagt, es ist wieder ein Anlass wegen ihres Hobbys.
    Sie ist sogar nicht zur Hochzeit meiner anderen Schwester gekommen, wegen des Hobbys, da macht sie heute noch Vorwürfe, dass meine Schwester den Termin nicht verschoben hat.


    Auch hier habe ich einfach mal dieTatsachen aufgeführt und dass ich es nicht in Ordnung finde, dass ich ständig Absagen erhalte bei Dingen, die mir wichtig sind.
    Sie: „das war nicht so“
    ich „doch, schau dir doch mal die Fotos von der Geburt meiner Tochter an, das Datum kann man ablesen, es war 4 Tage später“
    sie „jetzt musst du mir die Stunden vorrechnen“


    ich stehe mit ihr an einem Punkt, dass ich sage, ich finde es nicht fair, dass hier mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird, wenn ich eine Absage erteile, wie ich behandelt werde, und dass ich es aber bitte friedlich akzeptieren soll, dass andere mir eine Absage erteilen.
    Sie „wenn das so an dir frisst, dann brauchst du dringend Hilfe“






    Mit meiner Schwester habe ichgeschrieben, dass ich es nicht okay finde, dass E-Mails weitergegeben werden. Sie antwortet, sie behält sich das recht vor, zu reden, mit wem sie möchte und schliesslich seien meine E-mails ja auch nicht geheim.






    Wenn es um die Klärung des Konfliktes geht, bekomme ich (per Mail) im Moment nur solche Aussagen:
    „es war nicht so“ -- „das habe ich nie gesagt“
    „ich verstehe jetzt grade echt dein Problem nicht“ -- „ich weiss nicht mehr weiter, ich bin wegen deinem Verhalten so ratlos“
    und eben wie oben gesagt sinngemäss
    „ich behalte mir das recht vor, mit anderen über dich zu reden und Mails weiterzugeben, sie sind ja nicht geheim“
    oder „wenn es dich verletzt, wie ich dich behandle, dann brauchst du dringend Hilfe“






    ich fühle mich total im falschen Film und hinterfrage die ganze Situation.
    Im Umgang mit mir, finde ich, fehlt de rRespekt.
    Man kann doch nicht in einer Auseinandersetzung den anderen als Lügner hinstellen. (man darf ja gern darüber reden, dass Dinge unterschiedlich wahrgenommen werden, aber der eine darf sich doch nicht über den anderen erheben und ihn der Lüge bezeichnen)
    Oder als psychisch krank, weil man auf ein verletzendes Verhalten hingewiesen hat.
    Oder dass es völlig in Ordnung ist, hinter dem Rücken des einen zu reden und Briefe weiterzugeben.
    Und dass es sowieso nur die Schuld des einen ist, wenn Konflikte entstehen.


    Und wenn ich das Wort Mobbing in denMund nehme, gehen alle an die Decke.
    (Mobbing insofern, dass dieser Konflikt um die Ausgrenzung meiner Person schon lange unterschwellig existiert, ich kann hier nur nicht noch mehr ausführen)


    Ich bin ratlos, weiss wirklich nicht,wie ich damit umgehen soll.
    Geändert von kerma (05.12.2012 um 14:47 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Familie: wie im falschen Film.... achtung lang!

    Hallo kerma,

    Du kennst doch Deine Eltern schon länger und wirst wissen, wie sie sind.

    Wie alt seid Ihr, an welcher Stelle stehst Du, wer ist das Lieblingskind von Mama und Papa?

    Warum willst Du zu solchen grenzüberschreitenden und respektlosen Leuten weiterhin Kontakt?
    Wärt Ihr nicht verwandt, würdest Du Dir das doch auf Dauer auch nicht antun.

    Warum nimmt man die eigene Schwester als Patin? Patin sein hat eine Funktion. Soweit würdest Du Deiner Schwester vertrauen?

    Deine Mutter scheint für mich die treibende Kraft zu sein, die jeden ausspielt und Vattern... ja, der Mann der Frau, oder?
    Als Mann hält man zu seiner Frau, weil man Angst vor Strafe hat. Gibt ja genügend Menschen, die gerne auf jedwede Art andere bestrafen und sei es damit im Kkh aufzutauchen, obwohl die Tochter das nicht will und nicht aufzutauchen, obwohl es die andere Tochter gerne hätte.

    Was hast Du getan, dass sie Dich ausgrenzen und klein machen? Hast Du mal widersprochen, hast was getan, was sie nicht wollten? Bist ausgebrochen und hast den "Familienfrieden gestört" und hast alles durcheinander gebracht?

    Wann hat Deine Mutter mit dem Hobby begonnen, was sagt Vattern dazu? Hat er auch ein Hobby?
    Müssen sich alle in Deiner Familie Deiner Mutter fügen?

  3. #3
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    76

    Standard AW: Familie: wie im falschen Film.... achtung lang!

    doppelt. doppelt.
    Geändert von Kolonialherrscher (05.12.2012 um 19:15 Uhr)

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